Beiträge von zuka

    was heißt eigentlich beschneidung nach moslemischer Methode? Einfach weil aus religiösen Gründen oder wird da auch vom "Stil" anders gemacht?

    Mehr Schmerzen = Mehr Opferkult.
    Wahrscheinlich eine geringere Narkose/Betäubung um die Symbolik der Opferung zu verstärken.
    Dazu wird das ganze noch "gefeiert".
    Gleiches gilt bei der Schächtung von Tieren, wo sich zufälligerweise unsere Politiker (selbst Grüne) auch nicht viel für Interessieren, ist ja schließlich eine jüdisch-muslimische Norm und deshalb nicht kritisierbar.

    Bitte nicht zu sehr ins Verschwurbelte hier abrutschen.

    Ich habe ledilglich eine Erfahrung mitgeteilt, die unter anderem auf der Seite Beschneidung-von-Jungen.de in dem Artikel von John Warren
    Körperliche Auswirkungen der Beschneidung wie folgt erklärt wird:


    Verringerte Penisgröße:
    Dies ist ein Thema, über das Männer starke Gefühle haben. Die Beschneidung reduziert geringfügig die Länge und den Umfang des Penis im schlaffen Zustand, da die normale Vorhaut im nicht erregierteten Zustand sich oft über die Eichel hinaus erstreckt. Der Umfang wird aufgrund des Verlustes der doppelschichtigen Haut reduziert, die die Eichel bedeckt. Der erigierte Penis kann auch etwas gekürzt werden, da nur nicht mehr genügend Penishaut vorhanden sein kann um eine vollständige Erektion zu gestatten.
    Eine australische Studie zeigte, dass beschnittene Männer durchschnittlich 8 mm kürzere erigierte Penisse besitzen als intakte Männer. (Talarico and Jasaitis, 1973; Richters et al., 1995)

    Das Älterwerden, Schwellkörper-Blutdruck, Ernährung, Rauchen, Alkohol und Co. sind Einflüsse

    Stimmt , aber das bedeutet nicht das die Beschneidung nicht ebenfalls ihren Einfluss darauf haben kann.
    Von daher halte ich das nicht für Verschwurbelte.

    EDIT / Ergänzung zu meinem Beitrag.
    Mir ist in den Jahren nach der Beschneidung auch aufgefallen,
    das die Größe vor allem im erigierten Zustand zwischen 1,5-2 cm
    zurückgegangen ist.
    Ich denke mal das kann daran liegen, dass die Erektionen nicht mehr
    so "prall" sind wie vor der Beschneidung bzw. die Durchblutung nicht mehr
    ganz auf 100 % läuft.
    Würde mich sehr interessieren, ob jemand eine ähnliche Erfahrung dazu hat.

    Hallo Tara,

    deine Schilderungen klingen sehr nach meinem damaligen Chirurgen.

    Aus meiner Erfahrung nach würde ich dir dringend empfehlen dich schonmal anderweitig nach anderen Urologen zu informieren, auch wenn
    es viele Kilometer sein sollten ist es das für deinen Sohn auf jeden Fall wert. Vielleicht vorab schonmal am Telefon fragen, was der
    Urologe zu dem Problem als Behandlungsmöglichkeiten heranzieht.
    Den solche Ärzte wie du oben geschildert hast, haben oft leider die Eigenschaft ihre eigenen "Routineoperationen" und "Allheilmittel"
    ungern infrage gestellt zu bekommen.
    Und das kann häufig zu falschen Behandlungsmöglichkeiten führen, mit katastrophalen Folgen.

    ich weiß es bringt mir im prinzip auch nichts zu wissen was noch da ist oder nicht... ab ist ab und ich hätte mir einfach gewünscht das der Chirurg die Teilbeschneidung nicht nur schlecht geredet hätte sondern ihre Vorteile erklärt ( erhalten von erogenem Gewebe, weiterhin teilweise Schutz der Eichel) ... leider hat er die komplette Beschneidung über den grünen Klee gelobt und zur Teilbeschneidung eigentlich nur Nachteile genannt.... das ärgert mich im Nachhinein natürlich sehr... wenn es schon sein musste, dann hätte ich bei einer ordentlichen Aufklärung natürlich die Teilbeschneidung gewählt....

    War bei meiner damaligen Beschneidung Ende 2013 genauso, Teilbeschneidung und Vorhaut-öffnender Schnitt wurden nicht objektiv erläutert, sondern komplett schlecht geredet mit allen möglichen
    Horrorszenarien.

    Deine Wut,dein Ärger...absolut verständlich...wo liegt der Ursprung, bzw. was braucht es, dass du Frieden finden und damit abschließen kannst?

    Es würde definitiv helfen mMn, wenn die Verantwortlichen für ihre katastrophale Fehlaufklärung auch mal gerade stehen würden.
    Aber in der Regel tun sie es nicht, fertigen es damit ab das Sie noch keine einzige Beschwerde bekommen haben und man sich anderweitig mal untersuchen lassen soll...
    Man hat nicht mal die Gewissheit, dass nicht noch andere ahnungslose das Gleiche geschehen wird.

    Das Wort Psychotherapeut konkret ist halt noch nicht gefallen. Sehe nicht, welchen Zündstoff das jetzt beinhalten sollte.

    Das ist völlig in Ordnung. Schließlich geht es in erster Linie um deine Probleme und Belastungen.
    Und das in erster Linie für sich behalten zu wollen ist ganz normal und verständlich.
    Du kannst ihr ja im Laufe der Therapie immer noch davon erzählen, wenn du dafür bereit bist und es für sinnvoll hältst.

    Ich kann deine Erfahrungen 1 zu 1 nachempfinden.

    Jetzt bin ich auf der Suche & am Rätseln was ich tun kann. Liegt es am körperlichen oder am psychischen?

    Körperlich, da durch die Beschneidung die genannten Funktionen stark beeinträchtigt, geschwächt bzw. komplett entfernt wurden.
    Natürlich kann das ganze irgendwann in die Psyche mit einspielen, was ich bei dir aber nicht vermuten würde, weil du damit offen und ehrlich umgehst.
    Weißt du den vielleicht wie radikal du beschnitten worden bist? Im Wiki stehen zu den Stilen Vergleichsbilder.

    Das Problem mit der Verhüttung habe ich auch und konnte bis heute keine Lösung finden.
    Was mir am meisten geholfen hat, war gutes Gleitmittel. Es funktioniert wesentlich besser damit als mit Wasser oder Spucke, da es nicht
    so schnell austrocknet. Vielleicht mal in Kombination mit einem sehr dünnen und feuchten Kondom versuchen.

    Ansonsten je nach Beschneidungsstil gibt es noch das Restoring oder auch eine Art künstliche Vorhaut/Hülle für die Eichel.

    am Telefon fragte die Urologie-Praixs ob ich körperliche Beschwerden hätte. Ich glaube genau da liegt das Problem. Die Beschneidung löst auch seelische Beschwerden aus.

    Das kenne ich zu gut, körperlich meinen die aber etwas ganz anderes, viel oberflächlicher.
    Damit es gemeint, ob du Schmerzen, Entzündungen, Narben oder ähnliches hast. Ist das nicht der Fall gilt der Penis für manche Ärzte als völlig intakt.
    Hauptsache die Eichel ist noch dran und Sperma kommt raus, überspitz gesagt.
    Deine Probleme sind ja eher nicht seelisch, sondern einfach physisch messbar, dir wurde körperliches Gefühl/Erregung durch die Beschneidung weggenommen,
    was viele Ärzte leider nicht einsehen wollen oder schlichtweg ignorieren/bagatellisieren.

    ich rede über meine Erfahrungen im Bezug zu diesen Thema

    Und das ist genau richtig so.
    Nur die Schlüsse, die du daraus ziehst, sind fragwürdig.
    Die Ablehnung der Vorhaut ist nicht gleichzusetzen mit beispielsweise einer präferierten Haarfarbe
    oder Körpertypen.
    Der objektive Verlust, der durch eine Beschneidung entsteht, steht in keinem Verhältnis
    zu der vermeidlich subjektiv empfundenen Verbesserung der Ästhetik.
    Diese Erfahrungen von dir zeigen doch umso mehr das es hier einen großen Bedarf an Aufklärung gibt.
    Und dazu gehört es definitiv diese diskriminierenden Priorisierungen von beispielsweise muslimischen oder
    amerikanischen Frauen oder auch Teile der schwulen Szene infrage zu stellen, Ihnen nüchtern aufzuzeigen was
    sie von ihrem Gegenüber eigentlich abverlangen nur damit sie etwas "hübscher" finden.

    Ich persönlich würde jede Frau knallen egal ob große Schamlippen oder nicht. Auf das Lecken würde ich höchstwahrscheinlich verzichten. Aber wie gesagt es hängt von Mann zu Mann ab. Genauso ist das der frei Willen einer Frau zu sagen das sie einen Beschnittenen Schanz will. Da kann ich mich aufregen und toben wie ich will. Entweder ich akzeptiere das und suche mir eine Alternative oder ich mache was dagegen um das zu bekommen was ich will (muslimische Frau) so sehe ich das.

    Und diese Denkweise darf man nicht kritisieren?
    Die Akzeptanz der gegenüber größeren Schamlippen ist ungleich höher als die der Vorhaut.
    Und würdest du öffentlich behaupten, dass du mit solchen Frauen keinen Sex haben würdest, bekämst du den Shitstorm deines Lebens.
    Anders herum sollen wir auf einmal stillschweigend zusehen wie sozialverträglich krasses Bodyshaming an Männern betrieben wird?
    Du hast es ja auch selber gezeigt, nur gilt der intakte Penis in muslimischen (nicht nur!) Kreisen als unrein und schmutzig.
    Das sind diskriminierende Vorurteile, gegen die es anzukämpfen gilt.
    Die Gründe warum diese Vorurteile existieren sind noch absurder.
    Deine Herangehensweise ist falscher Relativismus der zu keiner Besserung führen wird.


    Ich bewerte keinen Erwachsenen der sich aus freien Stücken zu einer Beschneidung entscheidet.
    Schönheitsideale können verschieden sein. Ich würde da nicht nach den unterschiedlichen Moden der Epochen gehen.

    Da haben sie recht aber meine Haare kann ich färben, meine Kleidung wechseln und den Körper trainieren.
    Aber meine Vorhaut bekomme ich nicht wieder, gleiches gilt für die anderen Teilorgane.

    Häufig kommt der Wille zur ästhetischen Änderung nun mal von außerhalb (Partner, Mitmenschen, Gesellschaft).
    Und dieser ändert sich auch immer wieder im Laufe des Lebens und ist meistens nie von dauerhafter Natur.
    Ich denke das die Beschneidungen aus ästhetischen Gründen deutlich weniger wären, wenn die beteiligten wirklich wissen was daran verloren geht.

    Mein Beispiel der Epochen sollte nur aufzeigen wie unterschiedlich die jeweiligen Hochkulturen den intakten Penis angesehen haben.
    In der Antike galt er als Quelle der Lust, in der industriellen protestantischen Epoche als Quelle von sündhafter Sexualität die es zu unterbinden galt.

    Wie auch schon erwähnt, solche Forderungen an Frauen würde man mit gesellschaftlicher Verachtung entgegentreten, bei Männern ist aber jeder
    abwertende Geschmack anscheinend sozialverträglich.

    Hier ein Beispiel. Hätte ich so eine lange Vorhaut hätte ich sofort und ohne zu zögern, mich beschneiden lassen. Meiner Meinung nach sieht das einfach widerlich aus.

    Würdest du die gleiche Abwertung und Handlungsempfehlung einer Frau geben mit größeren äußeren Schamlippen?

    Dein Kommentar ist sinnbildlich für den Rückschritt der Betrachtung von männlicher Sexualität in der industriellen Zeit.
    In der Antike waren die Römer und Griechen deutlich weiter, jede männliche nackte Statur war unbeschnitten, weil es das Schönheitsideal der damaligen Zeit war.
    Sogar beschnittene Juden haben sich schon damals künstliche Vorhäute übergezogen um diesen nachzukommen.
    Das hat sich dank der prüden Propaganda der abrahamitischen Religion mit der Negation von sexueller Lust, hin zu der Reduzierung der Sexualität auf das bloße fortpflanzen, leider geändert und
    scheint bis heute hinein das Bild von Sexualität zu prägen.

    Vielen Dank für eure Antworten,

    ich habe inzwischen nochmals ein längeres Gespräch mit meiner Freundin geführt und ihr auch viele von euren Einwänden erklärt. Als Muslima ist sie halt kulturell völlig anders geprägt und kann einiges davon nicht nachvollziehen, schließlich sind ihr Vater und ihre Brüder ja auch ohne Probleme beschnitten und mit der steigenden Anzahl an muslimischen Kindern immer mehr Männer in Europa beschnitten werden......

    Somit glaube ich, dass dieses Thema in Zukunft nicht nur mich, sondern auch viele andere betreffen wird....

    Sie es mal so, du bist denke ich mal noch jung und sie wird/kann auch nicht deine einzige Freundin im Leben sein.
    Was ist, wenn Sie sich trotz Beschneidung irgendwann von dir trennt? Willst du dann dein Leben lang mit den Folgen leben müssen, für einen Menschen der nicht omnipräsent in deinem Leben ist?
    Da gibt es keinen Weg zurück. In Joe Rogans Podcast wurden schon Fälle beschrieben, das Männer, die sich für ihre Freundin beschnitten haben lassen, kurz danach verlassen worden sind.
    Deine Freundin weiß einfach nicht was sie überhaupt von dir verlangt, eine freiwillige Amputation deiner empfindlichsten Körperteile. Halte ich für keinen guten Baustein einer Beziehung.

    Bei manchen Bildern könnte man echt denken das wären Szenen aus einem Snuff-Film.

    Es wird doch heutzutage so gut wie jede kleine Beschimpfung gebannt oder zensiert, aber
    das Fotografieren eines bewusstlosen kleinen Babys an dem grade eine Verstümmelung
    zelebriert wird scheint völlig ok zu sein, und dieser widerliche Sadismus in Form dieses ekligen Smileys
    gibt den ganzen den Rest. Anscheinend reicht es Mitglied einer religiösen Minderheit zu sein um sich
    über alle ethischen Maßstäbe der "woke" Kultur hinwegzusetzen.

    Auf den meisten Bildern scheinen sich gerade die Mütter am meisten zu freuen, selbst
    wenn das Kind offensichtlich sich vor Schmerzen krümmt, wird weiterhin bis über beide Ohren Freude ausgestrahlt.

    Erstmal danke für deine Antwort und das Teilen deiner Erfahrungen.

    Natürlich hast du recht, es gibt Hilfsmittel wie Öl oder bei mir z. B. Gleitmittel.
    Und das Kopfkino wird hier ja nicht schlecht geredet, es ging um den Mythos, dass Sex ausschließlich Kopfsache ist, wie es manche Urologen gerne behaupten.

    Der Verlust stellt sich dadurch dar das einem nur noch das Kopfkino übrig bleibt, die Betonung liegt auch auf HILFSmittel, sie sind aber kein adäquater Ersatz für
    das was mal war. Den das ist nicht rekonstruierbar. Das Kopfkino ist ein Teil des sexuellen Erlebens, aber nicht DER Teil.

    Es freut mich sehr zu hören, dass es dir anscheinend damit sogar besser gehen soll. Ich kann dies definitiv nicht bestätigen.
    Ich konnte jetzt auch nicht rauslesen, inwieweit radikal du beschnitten worden bist, mit oder ohne Frenulum etc.
    Das wäre zumindest für mich interessant zu wissen.


    Also, nicht in Selbstmitleid versinken, sondern Lösungen suchen. Auch wenn das Arbeit im Kopf ist... Und jeder braucht seine eigene Lösung für diesen Sachverhalt.

    Hier kann ich dir nicht ganz zustimmen. In Selbstmitleid versinken? Nein ich denke, das möchte niemand. Und das kennzeichnet sich auch nicht dadurch nur, weil jemand etwas negativ beschreibt, wozu du vielleicht eine positive Beziehung zu hast. Lösungen zu suchen für einen Verlust der nicht wiedergutzumachen ist halte ich für schwierig, das habe ich lange versucht, weil ich lange in dem Glauben stand, dass die Beschneidung keinen Einfluss darauf hatte.
    Und ich bin immer wieder darin gescheitert, der gleiche Prozess immer wieder von vorne, weil ich die Verluste nicht wahrhaben wollte/konnte.
    Eine Lösung ist für mich grundsätzlich die Neutralisierung eines Problems. Und das Problem was ich und manch anderer hier versucht hat aufzuzeigen ist wie du es eigentlich sehr treffend beschreibst die Arbeit im Kopf, wo vorher keinerlei oder viel weniger Arbeit nötig war.
    Für mich sind Hilfsmittel, das Teilen mit den Erfahrungen und auch die politische Position gegen die rituelle Beschneidung Dinge die mir helfen, mit dem Verlust besser umzugehen.
    Aber ich betrachte sie nicht mehr als eine Lösung. Sonst könnte man auf den Gedanken kommen das ist unerheblich ist, ob beschnitten wird oder nicht, man kann es ja eh durch genug Mittel, Arbeit und Fantasie wider Wettmachen.

    Vielen Dank für die Antworten!


    Nach deinen Schilderungen bin ich sogar "froh", dass ich keinen Vergleich habe und nicht weiß, was ich gefühlsbedingt verpasse!

    Noch eine kleine Ergänzung dazu. Es ist für mich persönlich nicht nur die Gefühle als großer Verlust zu vorher, sondern die Unbeschwertheit was leider damals auch die Urologen/Andrologen nicht
    verstehen wollten. Die Freiheit mit guten Gründen zu wissen, das man doch irgendwie immer kann, ohne Hilfsmittel und auch mit eigenen Schutz/Kondom!

    Als Intakter ist eine anregende Fantasie eher eine Versüßung, Sie steht aber nicht im Mittelpunkt. Sie beflügelt den Appetit.
    Primär stehen die realen Bewegungen und Berührung im Mittelpunkt. Dadurch das die Berührungen in der Realität über das Zusammenspiel der Organe eine erregende Resonanz bekommen,
    werden sie somit auch für die Fantasie bzw. das Kopfkino viel erregender wahrgenommen.

    Das Sein bestimmt das Bewusstsein mit Marx zu sagen.

    Dazu trägt natürlich auch ein Rhythmus bei, der erst wirklich entspannend wirken kann, wenn ich mich von meinen körperlichen Bewegungen leiten lasse (das Gehirn liebt die Leere) und eben nicht permanent mit dem
    "Kopf" denke, was für den ein oder anderen Arzt ja das Allheilmittel schlecht hin ist.


    Da einem als Beschnittener diese Berührungen in der Realität nicht mehr die gleiche Resonanz erhalten, können die Folgen der Beschneidung somit auch die Fantasie schwächen.
    Beispielsweise wird der erregende Gedanke an Oralsex schwächer je weniger die Realität/der Körper mit Erregung/Empfindlichkeit darauf reagiert.

    Die Ratschläge der Ärzte haben sich zu dem Thema meistens widersprochen, entweder sollte man den Kopf ganz ausschalten, oder man soll richtig aktiv und kreativ werden, was genau das Gegenteil ist.

    So zumindest meine Erfahrung damit.

    Wie soll das konkret aussehen? Dass die EU ein Statut beschließt, dass Eltern ruhig ihre Kinder (sofern sie männlich sind, wie geschlechtergecht!) genitalverstümmeln dürfen und dass das mit dem Tierschutz für manche nicht gilt? Oder soll sogar Kritik daran verboten werden? (man hält langsam nichts mehr für unmöglich!)

    Kurz gesagt: Sie fordern Toleranz gegenüber ihrer Intoleranz.
    Sie wollen genau wie die Kirche und Islamverbänden eine Sonderrolle neben den Verfassungen.

    Kinder und Tiere haben keinen großen Stellenwert in den abrahamischen Religionen, sie werden eher als Mittel zum Zweck objektiviert.
    Es wäre somit Aufgabe der EU im Sinne der Aufklärung entschieden dagegen anzugehen, was in der Praxis aber leider nicht geschieht aufgrund des Antisemitismusvorwurfes, der grundlegend falsch ist.
    Den Antisemitismus, den wir heute auf den Straßen sehen können, ist eher ein islamisches Problem, und wie bekannt haben die sicherlich kein Problem mit Beschneidungen und Halal-Schlachtung.