Beiträge von NoCut

    Zitat

    Viel schneller reagierte die Politik dagegen bei der unsäglichen Beschneidungsdebatte im Jahr 2012. Am 25. Juni 2012 war das wegweisende Urteil des Kölner Landgerichts zur Beschneidung eines vierjährigen muslimischen Jungen veröffentlicht worden.

    (Hervorhebung und Unterstreichung von mir vorgenommen.)

    Wer ist eigentlich "die Politik"? Wer hat diese Politiker gewählt?

    Und wen werden wir im September (wieder)wählen...

    Die Mehrheit der Bürger ist gegen Beschneidungen, viele Menschen regen sich über dieses offene Unrecht auf, aber alles geht seinen gewohnten Gang. Wir sind nicht machtlos, sondern mutlos.

    Den Hardlinern wird diese Studie natürlich egal sein. In Kommentaren zu der Zeitungsmeldung in einschlägigen Gazetten rühmten sich Beschnittene schon selbst mit dem Hinweis auf das durch die Reduzierung der Sensitivität angeblich längere "Durchhaltevermögen", das auch den Frauen zugute käme. Die AAP sollte dies in ihren Katalog der "Benefits" aufnehmen. ;(

    Wenn ich von jemanden erfahre, dass er beschnitten ist, so bringt mich dies immer wieder in eine komische Situation. Einerseits bedaure ich den Betroffen aufgrund seiner (sexuellen) Einschränkungen, wie ich dies auch bei Rauchern regelmäßig tue. Dann wird mir aber auch bewusst, dass ein Beschnittener im Gegensatz zu einem Raucher diesen Zustand meist weder selbst gewählt hat noch jemals wieder abwählen kann.

    Die "Hardliner" sind dann wie die Raucher, die bei -10 Grad vor der Tür stehen und einem was vom Tabak-Aroma erzählen wollen. Und so wie sich kein überzeugter Nichtraucher für Erzählungen über das Thema Tabak-Aromen einlassen wird, werden wohl auch solche "Hardliner" immer weniger interessierte Zuhörer außerhalb ihrer eigenen Clique finden.

    Die Studie bringt aber noch mehr Erkenntnisse als nur die Thematik Körperhygiene ;)

    Gemäß dieser Studie würden 82% der Männer, welche selbst beschnitten wurden, ihre Söhne ebenfalls beschneiden lassen. Dies legt die Vermutung nahe, dass Beschneidungsbeführworter weniger religiöse als vielmehr "niedere Beweggründe" haben, warum sie ihren Söhnen das gleich Schicksal antun möchten.

    Eine mangelnde Gedankenhygiene stellt somit das weitaus größere Problem dar.

    Auch von mir Danke für die Übersetzung.

    Die Studie gibt doch noch etwas mehr her als der Bericht in der Ärztezeitung. Jetzt bleibt abzuwarten, was mit diesen Erkenntnissen geschieht. Sowohl Mütter als auch Väter können jetzt definitiv später nicht mehr behaupten, sie hätten von alledem nichts gewusst. Beschneidungen werden wohl zukünftig immer stärker stigmatisiert werden und damit auch die Familienverhältnisse dauerhaft belasten. Das evtl. verfassungswidrige Beschneidungsgesetz kann nur die strafrechtlichen Konsequenzen für die Eltern oder die Beschneider aushebeln. Die ethische Frage, ob Eltern das Recht haben aktiv in die sexuelle Selbstbestimmung ihrer Söhne (/Schwiegertöchter) einzugreifen, wird wohl eindeutig zu verneinen sein und somit zu einer gesellschaftlichen Ächtung führen, welche dem Sinn und Zweck des Beschneidungsparagraphen diametral entgegen läuft.

    Irgendwie ist mir nicht ganz klar, warum eine der für die Beschneidungskritik wichtigsten Untersuchungen der letzten Jahre, deren Verbreitung um die Welt ging, und sofort auf allen Intaktivisten-Seiten veröffentlicht wurde, von Euch so in die Mangel genommen wird.

    Ich kann nur für mich sprechen, aber der Unterschied "signifikant" scheint mir für den Verlust von tausenden von Nervenzellen als unpassend. Wären die Unterschiede so marginal wie es aus dieser Studie hervorgeht, hätte die Vorhaut wohl eine unbedeutendere Rolle als dies von ehrlichen Medizinern dargelegt wird.

    Die Studie geht zwar in die richtige Richtung, aber wenn man die Berichte von denjenigen ließt, welche mit ihrer Beschneidung unzufrieden sind, dann scheint diese Studie die Tatsachen doch erheblich zu verharmlosen. Vielleicht hätte der Titel besser gelautet: "Beschneidung kann den Spaß am Sex erheblich beinträchtigen". Aber Du hast schon recht. Wir können froh sein, dass es überhaupt eine Studie gibt, die das Problem wenigstens nicht völlig verharmlost.

    Ich habe keinen Zweifel daran, dass auf der konkreten und spirituellen Ebene fundamentale Unterschiede zwischen Taufe und Brit Mila bestehen.

    Wenn man an dieses Thema ehrlich rangeht, entspricht das Ergebnis nicht ganz dem Gewünschten ;)

    Bei der Taufe wird der "alte Adam ersäuft" und bei der Beschneidung handelt es sich dagegen "nur" um ein pars-pro-toto-Menschenopfer. Da aber bei der Taufe mit dem alten Adam nur das Schlechte in uns Menschen gemeint ist und somit nur etwas "Geistiges" und dies auch nur symbolisch ertränkt wird, gestaltet sich die Taufe doch wieder als wesentlich humaner.

    Die Beschneidung als Ersatz für die Opferung des Erstgeborenen bzw. die Opferung nur eines Teils aller männlicher Nachkommen, muss man zu Recht im Kontext der biblischen Zeiten als humanen Fortschritt anerkennen. Heute im Jahr 2013 ist aber aus meiner Sicht jede Form eines Menschenopfers als ethisch nicht mehr zeitgemäß zu betrachten. Übrigens wird ein Junge durch die Beschneidung nicht zum Juden, weil es ja praktisch nur das Opfer des Vaters darstellt und somit mit der Aufnahme des Jungen in die Glaubensgemeinschaft keine Bedeutung hat.

    Beim Islam stellt sich die Frage der Beschneidung dagegen weniger. Schließlich steht alles Wichtige im Koran und die Beschneidung ist dort ja bekanntlich nicht erwähnt.

    Die Fragestellung ist für mich so ähnlich, wie wenn Männer und Frauen auf einer Skala von 1-10 angeben sollen, ob es sich gut anfühlt ein Mann oder eine Frau zu sein. Männer kennen hier nur ihre Erfahrungen und bei den Frauen ist es das selbe.

    Beim Vergleich der Ergebnisse würde es mich nicht wundern, wenn bei Männern ein "signifikant" höheres Ergebnis entstehen würde als bei den Frauen. Da sich aber sicherlich alle "normalen" Männer und Frauen in ihrer eigenen Haut wohl fühlen werden, müssten die Werte von der Logik her identisch sein. Unterschiede können daher sogar durch die "persönliche" Einstufung bedingt sein.

    Wenn man den Unterschied tatsächlich messen wollte, müsste man vermutlich die Gehirnströme beim Geschlechtsakt messen oder etwas ähnliches. Nur dann hätte man einen objektiven Maßstab, welcher nicht durch die subjektive Beurteilung beeinflusst wird.

    Im hessischen Landtag sagten Kirchenvertreter 1827: Wenn wir die Beschneidung der Judenknaben auf ein späteres Alter verschieben, werden die Juden kommen und mit dem gleichen Recht von uns die Verschiebung der Taufe fordern können.

    Das mit dem 8. Tag ist ja auch so eine Geschichte, wo mir die Galle hochkommt. Eine Frau macht einen Gesetzesvorschlag, der eine Beschneidung am 8. Tag nach der Geburt legitimieren soll. Dass aber ein Kind erst am 8. Tag beschnitten werden darf, weil es durch den Kontakt mit dem Blut der Mutter bei der Geburt für 7 Tage als unrein gilt, hat die kinderlose Ministerin offenbar nicht kapiert.

    Wir echauffieren uns zu recht über sexistische Äußerungen und lassen aber sexistisch motivierte Gesetze unkommentiert passieren.

    Selbst als Laie misstraue ich den Schlussfolgerungen der Studie erheblich. Es ist von einem "signifikanten" Unterschied die Rede und bei Männern, die im Erwachsenenalter beschnitten wurden wären die Folgen noch größer. Wie soll ein Mann den Unterschied einstufen, wenn er die entsprechende Erfahrung nie gemacht hat. Das ist doch so wie wenn ein katholischer Geistlicher über Sexualität spricht. Man hat den Männern als Kind etwas genommen und sie können daher den Unterschied nicht beurteilen. Dass dagegen die im Erwachsenenalter beschnittenen Männer deutlichere Nachteile im Laufe der Zeit wahrnehmen, müsste für die Schlussfolgerung der Studie wesentlich stärker gewichtet werden.

    P.S. Leider kann man diesen Artikel nicht ohne Registrierung kommentieren.

    Das Albert-Schweitzer-Gedenkjahr 2013 wäre für die evangelische Kirche (und für unsere Gesellschaft) eigentlich eine gute Gelegenheit, sich wieder auf die "Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben" zu besinnen.

    Wenn die christlichen Kirchen nicht bald die Kurve kriegen, sehe ich sogar die Gefahr, dass Dietrich Boenhoeffer mit seiner "Prophezeiung" in Bezug auf das religionslose Christentum noch recht bekommen wird. Wir drängen Gott an den Rand unserer Existenz und glauben in weiten Bereich unbehelligt über alles frei entscheiden zu können. Dass wir, die wir die Regierung in Berlin gewählt haben, damit auch bereits ethische Grenzen durchbrochen haben und dem Unrecht den Weg geebnet haben, nehmen wir nicht mehr wahr, weil wir nur dann an Gott denken, wenn wir trotz unseres vermeintlich hochentwickelten Fortschritts verzweifelt sind.

    So wie in dieser Schule Lehrkräfte oder Kirchenvertreter stumm geblieben sind, werden es wohl auch die meisten Wähler bei der nächsten Bundestagswahl sein und es werden wieder die Parteien gewählt werden, aus denen die 434 Abgeordneten stammen, die hier die Grundrechte mit Füßen getreten haben. Ich für meinen Teil kann es jedoch nicht mit meinem Gewissen vereinbaren denen eine Stimme zu geben, die Unrecht begangen haben und dies auch nicht aufrichtig bereuen.

    Mein Frau meint oft ich wäre in meinen Ansichten recht radikal. Ich bin jedoch der Ansicht, dass ich nur versuche möglichst ehrlich und aufrichtig zu leben und zu handeln. Würden mehr Menschen so denken, hätten die Menschen mit schlechten Absichten weniger Macht über uns.

    NoCut:
    Ich gebe dir recht. Deshalb habe ich den Alsfelder Skandal gestern in der Predigt in meiner Kirche angesprochen. Bibelwort: "Sie wissen nicht, was sie tun." Meiner Meinung nach strotzen Amnon Orbachs Ausführungen zumindest einmal von riesiger Unkenntnis und Ignoranz.

    Vielen Dank für dieses Feedback. Ich bin laut Gemeinderegister Protestant und zweifel seit Monaten, ob ich mit meiner Haltung gegen die Beschneidung nicht bereits einen Glauben vertrete, der nichts mehr mit der evangelischen Kirche gemeinsam hat. Meiner Meinung nach vergreifen sich Menschen an Gottes Schöpfung, wenn sie selbst Gott spielen und glauben sie müssten Gottes Schöpfung mit der scharfen Klinge (oder dem angefeilten Fingernagel) vervollständigen.

    Wortgläubige Menschen stehen in meiner Sicht den Heiden nicht sehr fern, weil sie mehr auf die durch Menschen überlieferten Worte geben, statt auf Gottes Wort zu hören. Ein guter Vater würde doch nie seinem eigenen Sohn sinnlose Schmerzen zumuten.

    Für Beschneidungen, welche bis Mitte letzten Jahres praktiziert wurden, habe ich volles Verständnis, auch wenn ich das Schicksal der Betroffen zu tiefst bedauere. Aus damaliger Sicht hat sich für viele der Eindruck aufgezwängt, dass dieses Ritual unumgänglich ist. Aber seit der öffentlichen Debatte kann keiner mehr von sich behaupten, dass er nicht wusste, dass auch Babys starke Schmerzen empfinden und dass Beschneidungen eben in Bezug auf das Sexualleben eben doch nicht ohne Konsequenzen wären. Sie wussten nicht, was sie tun, aber diese Unschuld ist nun für immer dahin...

    Ihnen möchte ich recht herzlich danken, weil sie meinen Glauben besonders auch in Bezug auf die evangelische Kirche gestärkt haben. Meine letzten beiden persönlichen Gespräche mit evangelischen Pfarrern verliefen leider völlig anders und es war dort keinerlei Mitleid gegenüber den wehrlosen Kindern erkennbar gewesen. Hier war die Angst größer, dass ein Verbot der Beschneidung auch das Risiko bergen würde, dass dies indirekt zu einer teilweisen Entmachtung der christlichen Kirchen führen könnte. Aus meiner persönlichen Sicht, werden aber sämtliche Religionen, welche sich nicht im positiven Sinne weiterentwickeln schon sehr bald ihre Daseinsberechtigung verloren haben.

    Ich würde mich freuen, wenn wir hier etwas über die Reaktion in Bezug auf Ihre Interventionen lesen könnten.

    Nach dem "Hype" im letzten Jahr ist in der Tat zur Zeit ein gewisser "Ermüdungseffekt" eingetreten. Das ist doch aber verständlich, oder?

    Auch wenn ich hier nicht fleißig poste, so lese ich schon immer wieder, was es an Neuigkeiten gibt. Daher ist mir die Geschichte mit dem Buchprojekt von Weguer z.B. auch nicht entgangen.

    Das Problem ist doch aber, dass hier immer wieder Kinder sinnlose Schmerzen erleiden müssen für einen heidnischen Ritus, welcher vor ewigen Zeiten den Weg in die Bibel gefunden hatte. Hype und Ermüdungseffekt verstehe ich zwar, aber mir persönlich wird es jedesmal schlecht, wenn ich daran denke, was hier Kindern im Namen von Religionen angetan wird. Daher suche ich immer wieder, wie jetzt auch hier im Forum nach Infos, wo man Kommentare oder Emails hinschreiben kann.

    Natürlich möchte ich hier die Bemühungen von niemanden in Frage stellen und finde es auch klasse, dass sich hier so viele für die Rechte der Kinder einsetzen. Aktuell stehen wir auf ziemlich verlorenem Posten und in Gesprächen in meinem Umfeld muss ich immer wieder feststellen, dass viele noch immer glauben, dass Kinder durch eine Beschneidung weniger Schmerzen erleiden würden als Erwachsenen. Und dass eine Beschneidung auch die Sexualität beeinflusst, was ja vermutlich auch deren wahrer Sinn sein soll, ist für die meisten ein Tabuthema. Also nichts für ungut, aber bei diesem Thema kann ich einfach nicht "leise" sein ;)

    Den Hinweis auf diesen Artikel im Gießner Anzeiger finde ich klasse. Warum bin ich aber der einzige, der hier zu diesem Artikel einen Kommentar hinterlassen hat?

    Wenn dieses Forum als "geschlossene Innengesellschaft" agiert, wird es niemals eine Außenwirkung erzielen können. Warum also nicht einfach alles im Internet aufgreifen und öffentlich kommentieren, Politiker und Co. mit Emails die Meinung geigen, u.s.w.?

    Wo Unrecht zum Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!!!

    Das sind ja wirklich gute Nachrichten.

    Egal wie ich bisher über die Normierung von Gurken oder Bananen durch die EU gedacht habe, bin ich nun glücklich, dass es die EU gibt.

    Ich hoffe nur, dass man es trotz der heftigen Beschneidungsdebatte im Falle eines EU-weiten Beschneidungsverbot noch schafft, die Wogen wieder zu glätten. Es ist bisher viel Geschirr kaputt gegangen und unsere nationalen Politiker haben hier einen sehr schlechten Job geleistet, weil durch den entstandenen Frust bei den Bürgern die Debatte unnötig angeheizt wurde.

    Wer jemanden loben will, muss dessen Werk oder Wirken beurteilen können. Der Lobende stellt sich damit eine Stufe über denjenigen, den er lobt.

    Jetzt wird aber ein Lob ausgesprochen, weil 434 Volksvertreter sich dazu berufen gefühlt haben, den Willen der Bürger dadurch zu entsprechen, dass sie über diese offensichtlich einfach hinwegregiert haben. Und ganz zufällig kommt dann das Lob von denjeinigen, welche durch das Gesetz begünstigt wurden. Das würde ich persönlich als falsches Lob bzw. eher in den Bereich unverfrorene Frechheit einordnen.

    Da aber 70% der Bundesbürger laut einer Umfrage gegen die Beschneidung sind, hege ich noch immer die Hoffnung, dass es bei den jüdischen und muslimischen Bürgern tief im Herzen auch nicht anders aussieht und dass auch über sie einfach nur hinwegregiert wird.

    Und da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, wünsche ich uns allen "Masel tov" ;)

    Der § 1631d BGB hebelt ja bewusst das Grundrecht auf Unversehrtheit für Kinder und Jugendliche aus, indem er im Strafrecht eine zulässige Einwilligung durch die Eltern unterstellt.

    Die Frage ist nun aber, ob ein Richter überhaupt an ein Gesetz gebunden sein kann, dass entgegen der Rechtsprechung ergangen ist und zudem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gegen das Grundgesetz verstößt. Müsste hier nicht im Zweifel sogar ein Gericht einen Strafantrag wegen einer Beschneidung annehmen können, um hier dann durch das BVG klären zu lassen, ob der § 1631d BGB gegen das Grundgesetz verstößt und damit aufzuheben ist?

    Da 70% der Bürger hier eine andere Meinung vertreten als die Regierung, müsste es doch genügend Richter gegeben, die nur auf eine entsprechende Anklage warten.

    Welche Ausnahmen gibt es beim Kupierverbot eigentlich?

    Meines Wissens gibt es nur wenige Ausnahmen:

    - Hund für die Jagd (Schweif darf beschnitten werden)
    - Schweine bei Masttierhaltung (Schwänze dürfen beschnitten werden) - nicht in Übersicht enthalten
    - Geflügel bei Massentierhaltung (Schnäbel dürfen beschnitten werden) - nicht in Übersicht enthalten

    Traurig bei diesen Ausnahmen im Gegensatz zur Zwangsbeschneidung bei Jungen ist hier aber, dass man bei diesen Arten der Beschneidung spätere schwere Verletzungen der Tiere vermeiden möchte. Bei der Zwangsbeschneidung sind aber nur moralische, ästhetische oder religiöse Gründe der Anlass.

    Bezüglich der Grafik würde ich einfach nur für Hunde mit Sternchen die Ausnahme bei den Jagdhunden im Kleingedruckten ergänzen. Bei Hunden und Katzen ist außerdem die Frage, ob die Kastration oder Sterilisation in den Bereich Geschlechtsteil fällt. Vielleicht wäre hier "Äußere Sexualorgane" der treffendere Begriff.

    Davon abgesehen finde ich die Grafik einfach nur absolut genial.