Beiträge von NoCut

    Und ich brauche noch einen Weg, mich später als Siebzigjährigen mit dieser Behinderung rechtzufertigen. Nach einem durch einem Betrüger bestimmten Leben.

    Wie kann ich mir es später schönreden, dass ein jemand Geld verdient (earn, nicht deserve) hat und dabei mein Leben in ein Leben mit Behinderung verwandelt hat?


    Du wirst Dich mit 70+ oder schon früher tatsächlich rechtfertigen müssen, nämlich vor Dir selbst. Und was willst Du hier vor Dir selbst vorbringen, warum Du statt in einer glücklichen Beziehung zu leben, den Weg gewählt hast, alleine und verbittert zu sein.

    Gerade diese Woche hatte ich mit jemanden auch ein interessantes Gespräch über das Thema Schuld. Sobald wir unseren Fokus ausschließlich auf die Schuld der anderen richten und dann unsere Hände in den Schoss legen, weil wir ja nichts für die Situation können und damit scheinbar auch nichts mehr dagegen tun können, sind wir verloren. Ich denke aber, dass wir es uns schuldig sind, immer das beste für uns rauszuholen, egal wie sehr uns die anderen übel mitgespielt haben.

    Was Ärzte ohne Grenzen machen könnte, wäre, für Kondombenutzung zu werben, und auch welche verteilen!


    Wenn man sich das selbstgesteckte Ziel von Ärzte ohne Grenzen anschaut, so steht hier die Notfallrettung von Menschen im Vordergrund. Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik ist ein Teilgebiet der Medizin, auch wenn diese Wahrheit in Notsituationen besonders bitter sein kann. Auf der anderen Seite wäre dann mehr möglich, wenn mehr Menschen mehr Geld an eine solche Organisation spenden würden, statt z.B. Organisationen wie UNICEF Geld zu schicken, die dann dem Spender das "Gefühl" vermitteln wollen, dass er Kindern Schultafeln oder ein paar leckere Kekse spendiert hat.

    OK., ich habe mir die Geschichte mit der WHO jetzt mal näher angeschaut.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/weltgesundheit…ticle_id=320082

    Wenn ich das richtig verstehe, kann man sich deren Meinung auch kaufen. Und wenn Bill Gates samt Gattin hier mit ihrer Stiftung Geld reinpumpen, um Kinder oder Männer mit ihren Plastikringen beschneiden zu können, ist ja logisch, dass die bei der WHO so einen Unsinn verzapfen. Ergo, wer der WHO blind vertraut, hat weder Verstand noch Herz.

    Na, wenigstens schießen die nicht mit der dicken Bertha "Antisemitismus!!!"


    Ich würde mal behaupten, dass diese Tochter eine richtige Schickse ist. Wie kann man nur an sein Baby und dessen Wohlbefinden denken, wenn es um elementare Dinge wie das Aussehen des Penis geht. BTW, ist es eigentlich im jüdischen Glauben üblich, dass hier häufig mit entblößtem Genital rumgelaufen wird oder warum soll es so wichtig sein, dass der Junge optisch wenigstens vom Penis her den anderen Kinder "gleichen" soll.

    Allerdings machen sie wohl auch nichts GEGEN diese Wahnsinnskampagnen und zum aktiven Schutz der Jungen davor, und das scheint mir persönlich sehr dringend!


    In diesem Telefonat bzw. hinsichtlich des Links wegen der Studie aus Gent ging es genau um dieses Thema. Ärzte ohne Grenzen wollen ja auch medizinisch aufklären. Die einzige sichere Methode um HIV-Infektionen zu vermeiden sind Kondome. Jetzt gibt es aber von der WHO diesen Schwachsinn, dass Beschneidungen die Männer zu 60% vor HIV schützen würden, was dann pro GV einer maximalen Schutzrate von 30% entspricht (60% geteilt durch zwei Partner).

    Das Problem scheint somit dran zu liegen, dass die WHO hier stupide etwas propagiert, was zwar an deren Glaubwürdig- und Sinnhaftigkeit große Zweifel aufkommen lässt, aber seitens vieler Mediziner dennoch als "Standardwissen" betrachtet wird.

    http://www.who.int/hiv/topics/malecircumcision/en/

    Die Frage ist natürlich, wie eine Hilfsorganisation z.B. eine andere daran hindern könnte Zwangsbeschneidungen durchzuführen (siehe z.B. UNICEF), wenn diese zu allem Überfluss auch noch im Ausland stattfinden, zumal Beschneidungen die einzige willkürliche Körperverletzung von Kindern darstellen, die sogar in Deutschland erlaubt sind. Oder anders gesagt dürfen wir nicht vergessen, dass wir es selbst hier nicht schaffen Kinder vor Zwangsbeschneidungen zu schützen.

    Ich denke daher, dass es wohl am sinnvollsten wäre, wenn sich möglichst viele an die WHO in Genf wenden und dort nachfragen, warum sie beim HIV-Schutz auf russisch Roulett, statt auf Kondome setzen, die ja bereits erfunden wurden.

    Wie schon im Nachbarthread berichtet, führen Ärzte ohne Grenzen derzeit auch keine freiwilligen Beschneidungen mehr durch und im Gegensatz zu UNICEF haben sie sich auch niemals an Zwangsbeschneidungen bei Kinder beteiligt.

    Wer also unbedingt an UNICEF spenden möchte, sollte z.B. ein Ernährungspaket mit Keksen, ein Kriesenpaket mit Trinkwasser oder das Bildungspaket mit Schultafel auswählen. In keinem Falls sollte die Option Kinder & HIV/Aids gewählt werden, weil man damit dann wohl je nach Spendenbetrag dafür sorgt das entsprechend viele Kinder mit dieser Spende einer schmerzhaften Zwangsbeschneidung unterzogen werden.

    Allerdings sollten potentielle Spender auch beachten, dass zweckgebundene Spenden hirnrissig sind, weil sie im Gegensatz zu zweckfreien Spenden nicht dort verwendet werden können, wo sie am dringendsten benötigt werden. Auch dürfte dies ein Grund sein, warum bei UNICEF bis zu einem Drittel der Spendengelder nicht den Bedürftigen selbst zukommen.

    Wenn man also z.B. 100 EUR an UNICEF spendet, kann es sein, dass davon nur 70 EUR bei den Bedürftigen ankommen. Bei Ärzte ohne Grenzen würden dagegen von 100 EUR mindestens 90 EUR für Bedürftige verwendet werden, was ja einen deutlichen Unterschied macht.

    Ärzte ohne Grenzen haben zwischenzeitlich zuerst per Mail geantwortet und ich wurde sogar aufgrund einer weiteren Rückfrage zurückgerufen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt unterstützen Ärzte ohne Grenzen keine Beschneidungen und sie hatten sich NIE an Zwangsbeschneidungen beteiligt!

    Die Geschichte seinerzeit in Kenia, bei der Männer freiwillig beschnitten wurden, lief nur sehr kurze Zeit und wurde dann offenbar auch wieder eingestellt.

    Außerdem versprach mir ein Mitarbeiter (Spenderservice), dass er seinem Kollegen (Mediziner), der das Thema HIV-Infektionen fachlich betreut, einen Link zur Studie aus Gent zuzuleiten würde und ihn darauf aufmerksam machen würde, das Beschneidung und Kondom in vielen Fällen faktisch nicht wirklich funktioniert und somit Beschneidungen als Schutz vor HIV ja sogar kontraproduktiv sind (siehe Uganda).

    Somit sind Ärzte ohne Grenzen dann wohl eindeutig eine Alternative zu Hilfsorganisationen wie UNICEF, die sich gegenwärtig an Menschenrechtsverletzungen beteiligen (Zwangsbeschneidung bei wehrlosen Kindern).

    Sowohl das BVG, wie dann wohl auch bald der EuGH, sind lediglich weltliche Gerichte.

    Davon abgesehen legt das Spaghettimonster ohnehin keinen Wert darauf, dass alle an es glauben (1. Gebot).

    Was ich aber an dieser Kirche bzw. Religion absolut toll finde, ist das klare Bekenntnis, dass kein Mensch im Namen des Spaghettimonsters leiden soll (bzw. es wäre ihm so lieber). Es verlangt nämlich im Gegensatz zu den Weltreligionen (Judentum, Teile des Christentum oder Islam) keine Menschenopfer (=Beschneidung). Vielmehr stellt es klar, dass der Begriff Reinheit besser zu Trinkwasser als für Menschen gelten sollte.

    Ergo, das Spaghettimonster unterscheidet sich von den durch Menschen erschaffenen Gottesbildern wohl darin, dass es lediglich als Monster bezeichnet wird, aber absolut keines ist. Umgekehrt ist das von Menschen erschaffene Gottesbild jedoch sehr oft dem eines Monsters gleich. Wer meine Worte jetzt als Gotteslästerung empfindet, sollte mal darüber nachdenken, wer hier der Ketzer ist. Wer nämlich behauptet, dass es Gottes Wille sei, dass wehrlose Kinder in seinem Namen unter furchtbaren Schmerzen zwangsbeschnitten werden müssen, bezichtigt Gott ein Monster zu sein. Aber auch diese Frage wird am Ende eher das jüngste Gericht und nicht ein irdisches Gerichts zu klären haben.

    Das ist meiner Meinung nach kein passender Ausdruck. Die Fetischisten sind eine Minderheit unter den Befürwortern der BGM. Was sind Fetischisten?


    Ein Fetischist glaubt entweder im religiösen Sinne an übernatürliche Kräfte in Bezug auf eine Sache (hier der beschnittene Penis) oder es handelt sich um einen sexuellen Fetisch, bei dem dann wieder der beschnittene Penis im Mittelpunkt steht. So gesehen finde ich den Begriff Zwangsbeschneidungsfetischsten schon zutreffend.

    Im Gegensatz zum "normalen" sexuellen Fetisch, werden hier außerdem an wehrlosen Kinder Opferrituale durchgeführt. Somit ist dieser Fetischismus nicht nur pervers, was jedoch jeder für sich selbst entscheiden kann und soll, sondern er fügt Unbeteiligten Schmerz und Leid zu. Damit ist diese Form des Fetisch nicht tolerierbar. Einfach gesagt hätte ich nichts dagegen, wenn sich die Betroffenen mit Beginn ihrer Volljährigkeit beschneiden lassen, wenn sie hier aus sexuellen oder religiösen Gründen darauf stehen. Bei Kindern geht das aber gar nicht.

    @Weguer
    Du hast sicherlich Recht. Auch würde ein Film mit expliziten Bildern Gaffer anlocken. Ich befürchte aber, dass sich viele Otto-Normalbürger lieber einreden, dass das ganze in "Wahrheit" ja nicht so schlimm ist, wie von uns Zwangsbeschneidungsgegner immer dargestellt. Denken wir an die widerwärtigen Aussagen einiger Politiker, die von einem "kleinen Stück Haut" sprachen. Hier wäre es mir schon ganz recht, wenn es diesen vermeintlich "toleranten" Gutmenschen den Magen umdreht, wenn sie sehen, wie wehrlose Kinder sich vor Schmerzen winden und brüllen.

    Kleine Wasserstandsmeldung in Sachen Ärzte ohne Grenzen. Der zuständige Mitarbeiter ist erst ab 05.11.2018 wieder erreichbar und von den anderen fühlt sich hier offenbar keiner zu einer Aussage befugt oder genötigt. Ich befürchte, dass hier wohl keine zufriedenstellende Antwort zu erwarten ist bzw. habe ich auch den Eindruck, dass man hier auf Zeit spielt.

    Ich werde jetzt noch eine Woche warten und dann ggf. damit beginnen alle erreichbaren Portale darauf aufmerksam zu machen, dass nicht nur UNICEF Beschneidungen durch Duldung oder aktive Beteiligung fördert.

    BTW: Wenn ich ab sofort nichts mehr an Ärzte ohne Grenzen spende, kann ich das Geld ja künftig an MOGiS spenden ;)

    Ach Gott, ja, Malte Lehming! Danke für den Hinweis, hatte ich glatt übersehen.
    Das erklärt alles.


    Der war offenbar zu lange in den USA (2000-2005) und hat dort wohl unbemerkt eine Art Gehirnwäsche bekommen. Viele (nicht alle), die einige Zeit in den USA gelebt haben oder einen engen Kontakt zu den USA pflegen, nehmen Zwangsbeschneidungen nicht mehr so richtig als Körperverletzung wahr, was sie ja aber immer sind.

    Davon abgesehen fehlt es diesem Autor offensichtlich an journalistischer Ethik. Um eine Schlagzeile rauszuhauen, setzt er Zwangsbeschneidungsgegner mit Tierschützern und Rechtsradikalen gleich. Die Schnittmenge zwischen Zwangsbeschneidungsgegner und Tierschützern wird vermutlich noch relativ groß sein, aber die Schnittmenge zwischen Rechtsradikalen und Zwangsbeschneidungsgegner dürfte schon hauch dünn werden. Welchen Rechtsradikalen wird es schon jucken, wenn hier Angehörige einer Religionsgemeinschaft ihren Babys oder Kindern grausame Schmerzen zufügen. Wer Häuser anzündet, dürfte eher eine sadistische Ader haben und dürfte daher naturgemäß weniger Einwände gegen Zwangsbeschneidungen vorbringen.

    Der Film wird wahrscheinlich zu 90% nur aus Interviews bestehen und nicht aus graphischen Beschneidungsvideos. Also keine Angst!


    Das wäre aber schade, denn ich persönlich fände es besser, dass die Zwangsbeschneidungsfetischsten sehen und hören, was sie hier wehrlosen Kindern antun. Je mehr Menschen wissen oder gesehen haben, wie eine Zwangsbeschneidung abläuft und welche Schmerzen die Kinder auch im Nachgang ertragen müssen, desto höher die Chance, dass das Schweigen gebrochen und diejenigen zum Umdenken gezwungen werden, die bisher den wehrlosen Kindern ihre kranke Denkweise aufgezwungen haben.

    Sorry, wenn ich mich jetzt etwas krass ausgedrückt habe, aber ich habe mir den Trailer zu dem Film angeschaut und die Hilflosigkeit gegenüber dieser Missstände lässt meinen Hass gegen die anschwellen, die Kindern so etwas antun.

    Hast Du den Beitrag vollständig gelesen? Diese Mutter "glaubt" es ebe nicht mehr!


    Im übrigen drückt 'believe' im Englischen eine stärkere Gewissheit als die deutsche, wortwörtliche Übersetzung "glauben". Es bedeutet eher so viel wie, "der festen Überzeugung sein".. "der Meinung sein...."


    Diese Mutter hat ihren Sohn aufgrund ihres "Glaubens" beschneiden lassen, denn sie hat nach einer Überzeugung gehandelt, die faktisch nicht fundiert war. Mit anderen Worten hat sie geglaubt das Richtige zu tun. Nicht hinter jedem Glauben, Aberglauben oder Ideologie muss immer eine Religion der Schuldige sein.

    Dass die Mutter vom Saulus zum Paulus wurde, ändert nichts an der Tatsache, dass auch hier der "Glaube" und nicht fundiertes Wissen der Grund für die Zwangsbeschneidung war. Heute scheint sie zu wissen, dass sie den Ärzten die Einwilligung dazu gegeben hat ihren Sohn schwer zu foltern und zu verstümmeln. Das Gejammere kommt aber zu spät, denn ihr Sohn musste als Säugling aufgrund ihrer "Überzeugung" bzw. ihres fehlenden Willens sich hinreichend zu informieren massive Qualen ertragen und wird wohl auch sein Leben lang unter den Folgen leiden oder zumindest Nachteile in Kauf nehmen müssen.

    Im Grunde gibt es ja nur zwei Lösungen für derartige Fälle. Entweder nimmt man allen die Entscheidungsgewalt, welche hier unvernünftig handeln oder man spricht besser ein generelles Verbot von Zwangsbeschneidungen aus. Letzeres wäre aus meiner Sicht für die Betroffenen weniger verletzend als wenn man deren Kompetenz als Eltern hier direkt in Frage stellt.

    Der Artikel wirkt recht widersprüchlich bzw. hört sich das fast nach Maulkorb an.

    Es ist ungewiss, ob eine Beschneidung zu sexuellen Nachteilen führt, aber es gäbe Hinweise, dass die Beschneidung zu einem schlechteren sexuellen Empfinden führen würde. Ein Arzt, der so formuliert, ist entweder ein Heuchler oder er traut sich nicht aus der Deckung. Was amputiert ist, hat kein Empfinden mehr und damit tendiert die Ungewissheit auf Null. Man kann vielleicht über das Ausmaß bzw. über die subjektive Wahrnehmung streiten, aber das war es dann auch schon.

    Interessant ist auch der Hinweis, dass der § 1631d BGB für Muslime und Juden gemacht sei. Wurde hier nicht immer behauptet, dass dem nicht so sei. Und wenn sich jetzt so langsam alle trauen zuzugeben, dass der § 1631d BGB ein Zugeständnis für die Religionsgemeinschaften war, ist es doch jetzt auch dringend geboten diesen aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes sofort außer Kraft zu setzen.

    Interessant finde ich auch die Aussage, dass Kortisonsalbe nicht wie in der Leitlinie beschrieben in 90% aller Fälle helfen würde. Ich gehe mal davon aus, dass sich die Leitlinie an Studien orientiert. Wenn die Ergebnisse in der praktischen Anwendung ganz andere Ergebnisse offenbaren und hier Kinderärzte scheinbar konstatieren, dass sich hier wohl eine Vorhautverklebung(!) häufiger nicht mit Kortison behandelt lässt, wäre es an der Zeit einigen die Approbation zu entziehen. Oder direkt gesprochen gehören Ärzte zur Rechenschaft gezogen, die Kortisonsalbe pro forma verordnen, um die im Anschluss von den Eltern gewünschte Zwangsbeschneidung über die Krankenkasse abrechnen zu können. Denn wenn Leitlinie nicht mit der Realität übereinstimmt, liegt der Schluss nahe, dass viele Kortisonsalben niemals dort aufgetragen wurden, wofür sie verschrieben wurden.

    Fazit: Ein halbseidener Bericht, den die Welt nicht braucht.

    Die einen glauben daran, dass Gott so grausam sei, dass er ihnen befohlen hätte, ihre Kinder grausam mit einer Zwangsbeschneidung zu quälen und andere wie diese Mutter glauben, dass eine Beschneidung sinnvoll oder richtig sei ("I believed it really was the best thing.")

    Im richtigen Leben werden aber selbst diese geistesschwachen Menschen vor dem Überqueren einer Straße erst nach links und rechts schauen, statt sich hier vollkommen auf ihren Glauben zu verlassen. Ergo, sind hier Leute unter uns, deren "Glauben" so stark ist, dass er deren Vernunft bei weitem übersteigt und sich die Frage stellt, ob diese Menschen überhaupt noch in der Lage sind für sich oder gar ihre Kinder vernünftige Entscheidungen treffen zu können.

    Ärze ohne Grenzen? Da war ja was.


    Jein! Gegenwärtig wird dort geprüft, wie man sich hier künftig positionieren möchte.

    Davon abgesehen sollte man neben dem Thema Zwangsbeschneidung auch bedenken, dass Unicef laut DZI derzeit zwischen 20-30% der Gesamtausgaben für Werbe- und Verwaltungskosten verballert. Bei Ärzte ohne Grenzen sind dies laut DZI nur 0-10% der Ausgaben. Fakt bleibt jedoch, dass auch eine vernünftige Mittelverwendung nichts nutzt, wenn die Spenden für inhumane Zwecke bzw. Aktivsten mit fehlendem Bewusstsein für Menschenrechte genutzt würden. Geben wir doch Ärzte ohne Grenzen einfach noch ein paar Tage Zeit, bevor wir hier vorschnell falsche Schlüsse ziehen.