Beiträge von NoCut

    Habe jetzt festgestellt, dass ich mein Problem im falschen Bereich gepostet habe, denn noch ist ja nichts passiert ;)

    Ich hatte jetzt den Termin bei meiner Urologin, die im Grunde zwei Optionen parat hatte. Salbe oder eine schicke Lösung, die man sogar ambulant machen könnte und die für mehr Standhaftigkeit sorgen würde. Von Triple Inzision hält sie in meinem Fall nicht viel, weil es hier zu Vernarbungen kommen würde. Oder anders gesagt hat sie wohl versucht mir etwas Mut zu machen.

    Noch habe ich die Hoffnung, dass die Salbe alleine bereits hilft.

    Dennoch schon mal im Vorfeld die Frage, ob es vielleicht wirklich ein Problem werden kann, wenn die Triple Inzision erst im Alter von Ü50 gemacht wird. Gibt es hier vielleicht wirklich häufiger Komplikationen bzw. dann eher Probleme, wenn auch noch allgemein trockenen Haut das ganze nicht besser macht. Ich vertraue meiner Urologin und es kann ja wirklich sein, dass es in meinem Fall in Kombination mit Neurodermitis wirklich nur die klassische Lösung gibt, die mir einerseits helfen kann, aber mir umgekehrt auch sehr vieles nehmen wird.

    Tatsächlich weiß ich nicht, was für eine Pilzinfektion das war oder vielleicht ja sogar noch ist. Ich bekam kurz vor Weihnachten, dass ein positiver Befund vorliegt und ich mir ein Rezept abholen kann. Am Ende war ich nur froh, dass ich das Rezept noch vor deren Weihnachtsferien dort an der Rezeption abholen konnte. Werde aber wohl am besten die Hautarztpraxis bitten, den Befund auch an meine Urologin weiterzuleiten.

    Bisher hatte ich nie Probleme mit Latex, aber das wäre wohl auch einen Versuch wert. Danke für diesen Tipp.

    Ich gehöre ja nicht zu denen, die noch nie etwas von den Nachteilen einer Beschneidung gehört hätten ;) Auch dieses Forum ist mir ja nicht nicht gänzlich unbekannt, auch wenn ich hier lange nicht mehr aktiv war.

    Aktuell bin ich jetzt leider selbst von dem Thema betroffen und werde in zwei Wochen einen Termin bei meiner Urologin haben. Seit Herbst habe ich immer wieder ein Jucken und Brennen gehabt, was mit einem Cortisonkombipräparat behandelt wurde. Ende des Jahres wurde dann noch ein Pilz festgestellt (vermutlich beim Brasilien Waxing eingefangen). Meine Urologin war bereits bei der letzten Kontrolluntersuchung aufgefallen, dass sich selbst bei leichter Erektion ein Schnürring bildet und "reflexartig" habe ich dies natürlich sofort als völlig harmlos abgetan. Zu der Zeit ging es meiner Frau nicht so gut und wir hatten wenig GV, weshalb mir das selbst nicht so aufgefallen war.

    Jetzt habe ich immer wieder Schmerzen beim GV, die mit Cortisonsalbe vor dem GV meist erträglicher werden. Cortisonsalbe dürfte sich wohl kaum mit den Kondomen so richtig vertragen. Eine Salbe gegen die Pilzinfektion (weiß nicht, was das für einer gewesen sein soll) ist eigentlich abgeschlossen. Laut meiner Hautärztin hätte ich aber vermutlich auch immer wieder Ekzeme, die durch Neurodermitis ausgelöst würden. Und trockene und rissige Haut ist ja dann wieder ein Einfallstor für alles andere.

    Die Grundthematik ist ja für mich hier nicht ganz neu bzw. weiß ich ja zumindest in der Theorie bereits etwas Bescheid. Um aber auf den Termin bei der Urologin besser vorbereitet zu sein, jetzt kurze Frage in die Runde. Wird bei einer Cortisontherapie zum Dehnen mit mehr Cortison behandelt als bei Neurodermitis oder anders gefragt, stehen hier die Chancen besser, dass dies mehr bzw. einen langfristigen Erfolg bringt.

    Übrigens, Diabetes oder ähnliches habe ich nicht.

    Ich verwende den Chrome. Wenn ich übrigens über Google per Suche die Seite gesucht habe und den Treffer angeklickt habe, hatte ich das gleiche Problem. Gestern habe ich dann über FC geschaut, ob es Infos zum Forum gibt und bin dort dann irgendwie in Forum gekommen. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass mein Browser beim direkten Aufruf die Seite in einen unsinnigen Link verwandelt.

    Bin ich der einzige, der das Forum nach den Problemen im Februar 2019 nicht mehr "gefunden" hat. Wenn ich wie gewohnt beschneidungsforum.de eingegeben hatte, hatte mein Browser diese Eingabe wie im Titel beschrieben umgewandelt und ich bekam Fehler 404. Durch einen Zufall stellt ich jetzt fest, dass das Forum noch existiert. Ich wollte dies jetzt nur mal posten, falls es noch anderen wie mir ergeht, die noch gar nicht mitbekommen haben, dass das Forum schon seit fast einem dreiviertel Jahr offenbar wieder online ist.

    Ich hatte bereits Psychotherapien, aber es hat nichts gebracht. Kaum ist man im Gespräch drin, ist die Stunde um. Es bringt einfach nichts.

    Lass mich raten. Du hattest bereits zwei bis drei Sitzungen, die Dir nicht sofort geholfen haben.

    Entweder brauchst Du mehr Geduld, Offenheit und die Bereitschaft, an Dir selbst zu arbeiten oder einen anderen Therapeuten. Wenn der Therapeut so tut als ob Du gar kein Problem haben dürftest, wäre wohl ein Wechsel sinnvoll. In allen anderen Fällen sprich mit DeinemTherapeuten darüber, wie Du Dich innerhalb der Therapie fühlst (meist die ersten Fragen zu Beginn einer Sitzung).

    Für mich persönlich ist das eine der schlimmsten Äußerungen in der ganzen Debatte v.a. auch aufgrund ihrer Position als Bundeskanzlerin.


    Eigentlich ist es ja nicht nur ein Begriff, der damals gefallen ist:

    "Ich will nicht, dass Deutschland das einzige Land auf der Welt ist, in dem Juden nicht ihre Riten ausüben können. Wir machen uns ja sonst zur Komiker-Nation."
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc…t-a-844671.html

    Frau Merkel hat seinerzeit hinter verschlossenen Türen dem CDU-Vorstand unmissverständlich klar gemacht, wie dieses Urteil aus Köln aus der Welt zu schaffen sei. Von 218 CDU-Abgeordneten stimmten dann am 12.12.12 auch nur drei gegen den von Frau Leutheusser-Schnarrenberger erarbeiteten Gesetzesvorschlag, der offensichtlich die Umsetzung der im CDU-Vorstand geäußerten Forderung entsprach.

    Der § 1631 d BGB wurde also hinter verschlossenen Türen von einer Frau initiiert, die selbst keine eigenen Kinder hat und von Frau Leutheusser-Schnarrenberger ausformuliert, die ebenfalls keine Kinder hat. Und dann der Begriff Komikernation. Da ist doch die Redewendung mit dem Bock und dem Gärtner nicht mehr weit. Jedenfalls haben hier zwei kinderlose maßgeblich dafür gesorgt, dass die Kinder von anderen auch weiterhin in ihren Grundrechten beschränkt werden dürfen.

    Dazu noch der Umstand, dass Frau Merkel nur schlicht und ergreifend keine Ahnung hatte, dass man auch bereits in Israel schon viel früher versucht hatte, Zwangsbeschneidungen per Gericht zu verbieten:
    https://www.deutschlandfunkkultur.de/liberale-juden…ticle_id=219372

    Aber zurück zu Deiner Bachelor-Arbeit. Ich würde in einer wissenschaftlichen Arbeit keine subjektive Schlussfolgerung als Faktum darstellen. Im Grunde müsstest Du hier eine Umfrage durchführen, wie eine repräsentative Anzahl von Beschnittenen diesen Ausdruck wahrnehmen. Alternativ könntest Du Dich vielleicht auch auf damalige Presseberichte stützen und auf diese als Quelle verweisen. Ich persönlich würde vermutlich eher den Schritt gehen und eine Spekulation daraus machen bzw. sinngemäß schreiben, dass es wohl für viele Betroffenen "vermutlich" besonders hart war, was hier von dieser "Geheimsitzung" nach außen gedrungen war.

    Übrigens hat Frau Merkel meines Wissens diese Aussage nie bestätigt, aber auch nie dementiert, was dafür spricht, dass diese richtig wiedergegeben sein müsste. Aber selbst dies ist bereits nur eine Annahme.

    Nein, das machen wir nicht. Aber es gibt Leute, die fühlen sich von diesem Forum auf die Füße getreten, das ist ein großer Unterschied. Weil dieses Forum an dem verdrängten Trauma, an den verdrängten Schuldgefühlen kratzt.


    Wir treten natürlich niemanden physisch auf die Füße. Ob einige sich nur auf die Füße getreten fühlen oder wir denen bewusst im übertragenen Sinne mit unserer Haltung faktisch auf die Füße treten, ist für mich ein Stück weit Haarspalterei.

    Wir stehen für Menschenrechte bzw. das Recht für körperliche Unversehrtheit und jeder, der Kindern dieses Recht aberkennt, mag sich daher von uns wohl auf die Füße getreten fühlen.

    Natürlich ist ein Angriff auf eine Webseite keine Heldentat, sondern spricht eher für eine armselige Verzweiflungstat. Dies zeigt doch dann aber umso mehr, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Oder anders gesagt scheinen hier einigen die Argumente ausgegangen zu sein ;)

    Woran es genau lag, werde ich hier nicht öffentlich erläutern... ;)


    Einerseits ist es wohl ärgerlich und vorallem für diejenigen wohl auch zeitraubend, die wieder alles zum laufen gebracht haben. Hier an dieser Stelle daher ein großer Applaus und ein Danke für das Engagement, das Forum wieder online zu stellen.

    Auf der anderen Seite ist ein Angriff auf das Forum doch aber auch eine Art Ritterschlag. Wir treten hier regelmäßig Leuten auf die Füße und so gesehen wäre eine solche Reaktion doch auch ein Indiz dafür, dass wir den Hebel an den richtigen Stellen angesetzt haben. Es wäre wohl naiv zu glauben, dass irgendwann alle Zwangsbeschneidungsbefürworter völlig lautlos das Feld räumen.

    Dennoch hoffe ich natürlich, dass am Ende der Diskussion auch Zwangsbeschneidungsbefürworter einsehen, dass wir ihnen nichts Böses wollen und es tatsächlich nur darum geht, den Menschenrechten in einem weiteren Punkt etwas mehr Geltung zu verschaffen.

    Am 27. Januar findet tatsächlich jedes Jahr der Holocaust-Gedenktag statt. Er dient aber anders als fälschlicherweise bei der Welt-Online dargestellt oder von "Komiker-Politikern" angenommen, nicht als reiner Gedenktag für jüdische Opfer, sondern ist auch Gedenktag für alle anderen Opfer. Die Nazis haben seinerzeit auch politische Gegner oder Sinti und Roma ermordet und natürlich gab es auch die zahlreichen Euthanasie-Morde sowie die zwangsweise Unfruchtbarmachung von "behinderten" Menschen. Beispielsweise wurden seinerzeit sogar Epileptiker "unfruchtbar" gemacht.

    Der 27. Januar ist daher ein Gedenktag, dass es nie wieder passieren darf, dass eine Ideologie oder ähnliches dazu führt, dass Menschenrechte verletzt werden. Kinder, die zwangsbeschnitten werden, gehören nicht zu den Holocaustopfern, aber auch sie sind Opfer eines Verstoßes gegen die Menschenrechte.

    Wer den 27. Januar aufrichtig begehen will, sollte daher reines Herzens auch sich selbst befragen, ob er tatsächlich frei von jeder Schuld ist oder was er in seinem Rahmen dafür unternimmt, dass künftige Schuld verhindert wird. Die Menschenrechte sind ein starkes Bollwerk gegen Leid und Elend. Wer dieses Bollwerk aber auch nur ein kleines Stück selbst schädigt, braucht sich am Ende nicht wundern, wenn es bei starker Last zerbricht.

    Daher müssen wir alle gemeinsam für Menschenrechte eintreten, statt dass jeder nur aus seiner Ecke auf den anderen zeigt. Und wenn wir das geschafft haben, brauchen wir keinen Antisemitismusbeauftragten mehr.

    Es gibt wohl Juristen und es gibt Rechtsanwälte. Die einen setzen sich dafür ein, dass andere in ihren Rechten nicht benachteiligt werden und die anderen schweben in höheren Sphären und zertreten jedes Mal nach ihrer Landung aus diesen höheren Spähren alles, was Rechtsanwälte für ihre Mandantschaft mühsam erstritten haben.

    Gegenwärtig ist übrigens jeder fünfte im Bundestag ein Jurist.

    Natürlich sind Kinderrechte gewährt, wenn diese nur mit Einwilligung der Eltern entsprechend ausgeübt werden können. Nur stellt sich bei dieser Betrachtung dann die Frage, warum es z.B. verboten ist, Kinder körperlich zu züchtigen oder sie mit verbaler Gewalt zu besseren Noten zu zwingen. Könnten nicht auch hier die Eltern einfach ihre Einwilligung abgeben und dann zuschlagen bzw. das Recht der Kinder auf Bildung in derart ausüben, dass sie diese durch Liebesentzug, Hausarrest und andere Maßnahmen zu besseren Schülern trimmen?

    Wenn die Theorie den Bezug zur Praxis verliert bzw. Theoretiker Gesetze machen, kommen halt Dinge wie der § 1631d BGB zustande.

    Aber jeder Therapeut, der die Probleme die durch Beschneidung entstehen können nicht anerkennt, sie herunterspielt, gar für nicht existent "nur im Kopf" bezeichnet...kann der einem Betroffenen helfen? Welcher Betroffene würde sich bei so einem gutaufgehoben und verstanden fühlen?


    Gegenfrage, was würdest Du Ccrippled empfehlen? Ich habe nicht den Eindruck, dass er es ohne Anleitung bzw. Hilfe schafft, seine Probleme zu verarbeiten. Und die Probleme, welche Du vorwiegend meinst, schwelen nach meinem Eindruck eher noch im Hintergrund bzw. werden diese wohl irgendwann zu den bereits akuten noch hinzu kommen. Aus meiner Sicht wäre es daher nach Abwägung der Vor- und Nachteile in seinem Fall doppelt ratsam sich jetzt Hilfe zu holen.

    Der Beck hat ja schon ein gespaltenes Verhältnis zum Alten Testament

    Was BGM angeht sieht er es offenbar als zwingende religiöse Vorschrift
    Was Homosexualität angeht ist es für den "Schwulenpolitiker" Beck natürlich alter Dummquatsch.


    Beck hat hier überhaupt kein Verhältnis zu irgendwas, sondern er ist lediglich ein berechnender Opportunist. Dies ist ja auch der Grund, warum das Recht auf Ehe für alle ihn nicht zum Humanisten, sondern lediglich zum Sieger seiner Klientelpolitik gemacht hat. Deutlich wird dies, dass ihm Kinder bzw. Jungs und deren Schmerz und Leid völlig egal sind.

    Mir scheint es mehr und mehr, dass es eine der Hauptaufgaben des neuen "Bundesbeauftragten" ist, den §1631d BGB zu verteidigen und abzusichern.


    @Selbstbestimmung

    Du hast gefragt, was die Rede von Frau Knobloch vorm bayerischen Landtag mit dem Thema Zwangsbeschneidung zu tun hatte. Dann möchte ich mal die provokante Gegenfrage stellen, was die Ziele der Bekämpfung des Antisemitismus sind bzw. um welche Aufgaben sich hier ein Bundesbeauftragter kümmern muss.

    Hauptanliegen bzw. oberstes Ziel soll und muss es sein, jegliche Form von Anfeindungen oder gar die gewaltsamen Übergriffe gegenüber Menschen jüdischen Glaubens zu verhindern bzw. gegen diese entschieden vorzugehen, welche hier gegen das Gebot der Toleranz verstoßen. Wenn es um den zugewanderten Antisemitismus geht, werden hier ethische Fragen aufkommen, wie man zwischen dem Recht auf Religionsfreiheit und dem Recht auf Asyl entscheiden will.

    Herr Felix Klein besitzt zwei Aufgaben. Er soll jüdisches Leben in Deutschland schützen und gegen den Antisemitismus ankämpfen. Letzteres wäre in einem funktionierenden Rechtsstaat eigentlich eher die Aufgabe des Innenministeriums. Menschen jüdischen Glaubens sind Bürger, die in ihrer Religionsfreiheit vom Staat geschützt werden müssen und es ist daher eine Kernaufgabe der Exekutiven und der Judikativen hier entsprechend gegen Gewalt und Beleidigungen vorzugehen.

    Aber jetzt kommt hier noch etwas seltsames hinzu. Er soll jüdische Leben schützen, was offensichtlich nicht mit dem Recht der freien Religionsausübung oder anderen Grundrechten gedeckt zu sein scheint.

    "Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein"

    https://www.bmi.bund.de/DE/ministerium…us-artikel.html

    Aus meiner Sicht hat der Begriff "Antisemitismus" zwei verschieden Bedeutungen. Einerseits beschreibt er den zu Recht strafbaren Umstand, jemanden aufgrund seiner religiösen Einstellung zu benachteiligen, ihn ungerecht zu behandeln oder noch schlimmer, ihm Schaden zuzufügen. Dann gibt es aber je nachdem wer diesen Begriff verwendet auch eine andere "Bedeutung", die man am besten als Antisemitismus-Keule bezeichnen könnte. Hier wird dann jeder mit dem Brandzeichen des Bösen markiert, der für Menschen- oder Tierrechte und damit in Teilbereichen auch gegen jüdische bzw. auch muslimische Rituale Stellung bezieht. Mit anderen Worten wird hier gnadenlos pauschalisiert und alles in einen Topf geworfen, bis der Begriff so breit gewälzt ist, dass man damit jeden und alles angreifen kann, was sich einem zu Recht oder zu Unrecht in den Weg stellt.

    Die Partei, welche von Frau Knobloch im Landtag verbal angegriffen wurde, vertritt aus meiner Sicht nicht die Menschenrechte, wenn diese Partei hier für ein Verbot der Beschneidung oder des Schächtens eintritt. Am Ende des Tages wird aber in der öffentlichen Meinung dann kaum noch unterschieden, wer warum für ein Zwangsbeschneidungsverbot ist. Und genau deshalb ärgere ich mich über derart unüberlegte Reden, die davon abgesehen nach meinem Empfinden einen unanständigen Missbrauch von Opfern des Nationalsozialismus für politische Ziele darstellt.

    BTW: Am Sonntag ist Holocaust-Gedenktag, wo wir den Opfern durch unser Gedenken Respekt erweisen können.

    Woher weißt du, dass seine Problem an ganz anderer Stelle ihre Ursachen haben?


    Wenn ich in dem ganzen Wust an Information, Desinformation und Gedankenspielen noch richtig durchblicke, ist Ccrippled ein junger Mann, der noch nie eine Freundin oder Sexualpartnerin hatte und sich gegenwärtig in die Idee verrannt hat, dass es aufgrund seiner Beschneidung auch niemals mit einer Beziehung klappen würde. Ergo postet er hier immer wieder theoretische Gedankenspiele, statt sich mit seiner Schüchternheit, fehlendem Selbstbewusstsein oder was auch immer auseinanderzusetzen.

    Natürlich macht ihm seine Beschneidung auch zu schaffen. Aber überlege mal, wie er selbst immer wieder betont, dass er sich quasi nur eine Beziehung mit einer Traumfrau wünscht und er hier keinerlei Abstriche hinnehmen würde. Das geht dann teilweise soweit, dass er alle Menschen, die nicht seinem Idealbild entsprechen, immer mal wieder derbe abwertet, so dass offenbar sogar teilweise Beiträge gelöscht werden mussten.

    Jedenfalls erinnern mich die Überlegungen von Ccrippled zunehmend an die Fragen, welche früher an Dr. Sommer gestellt wurden. Oder warum frägt jemand im Ernst, wie er in einem Streit mit seinem Bruder reagieren soll. Entweder ist Ccrippled in Wahrheit ein Junge in der Pubertät oder er hat eben tatsächlich noch ganz andere Probleme. Aber ich gebe Dir natürlich Recht. Ich weiß es nicht, sondern ich gebe hier lediglich meine Sicht der Dinge wieder.

    @Urolüge

    Bisher sah ich die Beiträge von CCripled ja auch in einem anderen Kontext. Zwischenzeitlich bekomme ich aber zunehmend den Eindruck, dass er hier nur mit uns spielt und uns das Thema Beschneidung nur wie ein Stöckchen zuwirft, damit wir in sein Spiel mit hypothetischen Gedankenspielen einsteigen. Es hilft aber aus meiner Sicht weder ihm noch dem Forum, sich hier mit Problem auseinanderzusetzen, die an ganz anderer Stelle ihre Ursache haben.

    Du meinst jetzt aber etwas anderes. Die von mir zitierte Aussage ist nicht aus der Rede vorm bayr. Landtag, sondern aus dem Buch "Unfassbare Wunder"


    Ich hoffe, dass ich das jetzt exakt wiedergebe. Es ging um folgende Passage:

    "Die sogenannte Alternative für Deutschland gründet ihre Politik auf Hass und Ausgrenzung und steht nicht nur für mich nicht auf dem Boden unserer Verfassung."

    Quelle z.B.

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    (ca. 10:07 Minuten)

    Natürlich kann oder sollte man wohl auch in einer aktuellen Gedenkstunde auf derzeitige Entwicklungen eingehen. Muss dafür aber in einem Landtag konkret eine Fraktion innerhalb einer Gedenkstunde direkt angegangen und damit die Opfer ein Stück weit missbraucht werden, nur um sich mehr Gehör zu verschaffen. Auch möchte ich betonen, dass ich der Aussage von Frau Knobloch in weiten Teilen durchaus zustimme. Natürlich stellt sich die Frage, ob man rassistische oder nationalistische Tendenzen als Hass und Ausgrenzung bezeichnet und der AfD unterstellt, dass ihr Parteiprogramm nur darauf gegründet wäre. Die AfD besteht zu großen Teilen aus ehemaligen Mitgliedern der Union (z.B. Alexander Gauland), weshalb hier wohl auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen dürften.

    Wie man hier aber wieder deutlich sieht, ist das Thema religiöse Beschneidung von politischen Tretminen gesäumt und ehe man sich versieht, tritt man trotz aufrichtiger Absichten schnell man in einen Fettnapf. Religion und Menschenrechte sind jedoch leider in vielen Bereichen Gegensätze, weshalb sich Differenzen auch nicht ganz vermeiden lassen.