Beiträge von Schnippi

    Schnippi schrieb:
    weil ich die Beschneidung als Tatsache aktzeptiert habe. Und ich möchte noch möglichst viele schöne Momente verbringen, bevor ich in die Kiste gehe!


    Akzeptanz ist ein grausamer Gedanke.

    Da verstehst anscheinend etwas falsch:

    Akzeptanz heißt nicht, dass ich etwas gut finde. Sondern dass ich sage, etwas ist passiert, und diese Tatsache kann ich nicht mehr ändern. Das hat nichts (bzw. wenig) damit zu tun, wie ich diese Tatsache bewerte. Obwohl ich im Vergleich Glück hatte (keine Schmerzen, offene Wunden usw, keine Gewalterfahrung wie Du und ein paar andere), fehlt mir eben die Vorhaut, und obwohl ich den Sex wieder ziemlich hinbekommen habe, fehlt das wirklich befriedigende Gefühl (die Nerven, die das auslösen, sind halt weg).

    Ist blöde, ist aber eben so.

    Ich sehe, dass ich die Vorhaut nicht mehr zurück bekommen kann (Restoring mildert nur ab). Anders gesagt, habe ich meinen Frieden damit gemacht. Ich rege mich nicht mehr darüber auf, sondern überlege, was ich jetzt tun kann, um meine Lage zu verbessern. Das hat Urolüge Dir auch versucht zu erklären.

    Du steckst sehr viel Energie in Deinen Haß. Aber das macht deine Situation nicht besser, Du hast nur mehr schlechte Laune. Und was hast Du davon??? Nix! Es geht Dir schlechter als vorher...

    Da sage ich eiskalt, OK, es ist Dein Leben... Aber soll es so die nächsten zig Jahre weitergehen??? Macht für mich keinen Sinn!

    Das verstehe ich unter "Akzeptieren". Es ist keine Bewertung!

    Weiteres Beispiel: Urolüge will den Arzt verklagen und zur Rechenschaft ziehen. Ok, darf er, keine Frage. Nur für mich sehe ich absolut keine Erfolgschancen in meinem Fall (ich vorher unterschrieben). Also stecke ich KEINE Energie, Zeit und Geld rein, sondern mache damit lieber Sachen, die mir gut tun. DAVON habe ich was.

    Ich hoffe, Du spürst, was ich Dir sagen will.... Und ich sage nicht, dass es einfach ist. Die Diagnose Prostatakrebs hat mich auch ganz schön belastet!!!

    mfg
    Schnippi

    Ich habe den Eindurck, dass wenn ich mastubiere und kurz pausiere, dass mein Glied super schnell seine Spannung verliert und wieder kleiner wird trotz mentaler Erregung.

    Moin,
    das kann auch nur der Stress von vor + nach der OP sein. Ich habe mich mit Viagra (billiger ist Seldenafil) eine moralische Stärkung geholt, die ir am Anfang auch sehr geholfen hat (der Penis war einfach eine Stunde steif) - und jetzt liegt die halbe Packung unbenutzt rum. Denn nachdem ich mich entspannt habe, und neue Wege beim Sex gesucht und gefunden habe, läuft es für beschnitten ganz gut.

    Da muss jeder seinen eigenen Weg suchen und finden - also relaxe! Du wirst hier genug Hilfe finden...

    Absolut nichts, richtig, seine Situation ist und bleibt Scheiße, andere haben über ihn bestimmt, und ihn zum Objekt gemacht.

    Das stimmt so nicht. Andere haben ihn beschnitten, als er nichts daran ändern konnte. Logo. Aber Du und er, IHR macht Euch selbst zum Objekt. Denn so ist die Beschneidung an Eurer schlechten Laune Schuld. Ich meine aber, dass das eine Ausrede ist. Denn so seid nicht ihr an Eurer schlechten Laune Schuld, sondern die Beschneidung. Und damit haben andere Schuld, und ihr nicht.

    Der Punkt ist aber, dass ihr euch damit nicht mit der Beschneidung auseinandersetzt, und der wichtigen Frage, was ihr jetzt am besten tut, um in eurem Sinne in Zukunft "besser zu leben". Was für jeden etwas anderes ist.

    Das Gehirn merkt, dass man einer Entscheidung ausweicht und rumeiert, und es entsteht Unzufriedenheit. Da ist es die einfachste Lösung/Ausrede, zu sagen, dass die Bescheidung an dieser Unzufriedenheit Schuld ist. Denn so muss man am Wenigsten denken und hat auch gleich ein Ziel für seinen Frust.

    Kann man so machen (habe ich auch eine zeitlang gemacht... aber zu anderen Themen als Beschneidung) , aber dadurch wird nichts besser!

    ... Ich kämpfe noch mit dem Zitieren....
    Wenn Du seine schlechte Laune verstehen kannst, dann betrifft Dich diese Diskussion teilweise auch...

    Du hast Recht, "er ist das Problem" kann man so verstehen, wie Du es machst. Ich meine aber damit, dass seine Einstellung zu seiner Beschneidung das Problem ist. Bei Dir hat das zu Suizidversuchen geführt. Und deshalb widerspreche ich CCrippled hier und versuche, ihm Lösungswege aufzuzeigen. Schönreden und Ausweichen hilft eben nicht.

    Mit "gut gemeinter Hilfe" meine ich die Beiträge der anderen, nicht meinen...

    Und ich mache hier niemanden zum Objekt, sondern im Gegenteil setze ich mich mit seinen (und ev. Deinem) Problem auseinander und rede mit euch! Nur er will mir nicht zuhören, sondern weiter mit dem Kopf gegen die Wand rennen. Und wenn ich dann sage, dass er dann an seinem Kopfweh selber Schuld ist, bin ich der Buhmann... Neee, er könnte auch 2 Schritte zur Seite gehen, und würde erkennen, dass die "Riesen-Wand" nur ein Pfeiler in einem großen Raum ist, und es sehr viele Alternativen zu seinem "gegen die Wand rennen" gibt - er kann einfach um den Pfeiler rumgehen.

    "Pöbeln..." Ich finde, dass CCrippeld auf mehrere Antworten nur damit reagiert "Aber mich wird keine Frau mehr wollen NUR wegen meiner Beschneidung". Er geht nicht mehr auf den Post des anderen ein und killt damit die Diskussion. Das habe ich mit dem Begriff "Pöbeln" gemeint.

    Indem ich nicht sein Spiel mitspiele, hoffe ich, dass er auf andere Gedanken kommt, und es ihm nicht wie Dir geht... Bedauern hilft hier nicht weiter.

    Bevor CCrippled anfangen kann für sich und sein handeln Verantwortung zu übernehmen...sollten da nicht andere Verantwortung übernehmen, was sie ihm angetan haben?

    Was ändert da an seienr Situation? Das ist doch nur ein Weiterschieben der Verantwortung für seine schlechte Stimmung an andere! Und das Problem ist m.E., das ER das Problem ist.

    Was er hier macht, ist ein "Speil der Erwachsenen" (so heißt ein nettes Buch). Solange er auf jeden gut gemeinte Hilfe der anderen eine Antwort hat, die zeigt, dass der andere nicht Recht hat, hat er gewonnen. Das ist doch das, was gerade hier abläuft. Und das ist Kindergarten!

    CCripled sollte erwachsen werden und sich mit seinen Problemen auseinandersetzen, und nicht nur davon laufen und seine schlechte Laune hier rauslassen.

    Und wenn er bei seiner schlechte Laune bleiben will, OK - seine Entscheidung, dann soll er doch hier bitte nicht weiter rumpöbeln. Entweder - oder.

    Gefühlsduselei und Rumsülzen verzögert nur die Entscheidung (meine Erfahrung).

    Mal an alle...ich glaube nicht, dass es jemanden weiterbringt, wenn er zu hören bekommt, er sei mit seinem Problem lästig, andere haben das auch und sind damit klargekommen, haben Wege gefunden sich damit zu arrangieren (es macht für mich einen Riesenunterschied, ob einer als Kind unnötig beschnitten wurde...oder ob sich einer als Erwachsener mit absoluter Indikation beschneiden ließ, denn da hat man ein Einsehen und kann über den Punkt kommen und versuchen andere Wege zu finden Sexualität zu erleben?)

    Nach meiner eigenen Erfahrung muss man jemand mal sagen, dass er am Durchdrehen ist. Und, logischerweise, ihm dann auch Hilfe anbieten.

    Mir ging es darum, mal ein STOP zu setzen. Und dann den schwierigen und langen Prozess einer Verbesserung zu starten. Nur muss man ihn dazu mal aus seinem Wahn rausholen. Dazu sind manchmal auch starke und klare Ansagen nötig.

    Das ganz Schwierige ist, zur Selbstkritik fähig zu werden. Das heisst nicht, dass man sagt, alles was ich gemacht habe, ist schlecht. Sondern zu sehen, was war daran gut und was war schlecht. Und für wen.. Dazu muss man sich selbst ehrlich (und nicht mit üblichen pauschalen Vorurteilen) einschätzen können.

    Und das ist echte ARBEIT!!! Und es erfordert den MUT, auch zu seinen Fehlern zu stehen, und zu dem ganzen Scheiß, den man gebaut hat. Und auch anderen in die Augen zu sehen und zu sagen "Ja, ICH war es, der dir das angetan hat". Und die VERANTWORTUNG dafür zu übernehmen.

    Dabei sollten wir alle CCrippled helfen. Aber ER muss dazu bereit sein.

    Dieses Zeichen muss er uns erst mal geben.

    (Das ist kurz zusammengefasst meine Erfahrung nach 60 Lebensjahren. Es wird einem nichts geschenkt, man muss sich Alles (!) mühsam erarbeiten! )

    Ich bin mir nicht sicher, welche Frau das eigene Leben einem beschnittenen Mann widmen wie mir widmen würde, während es da draußen bessere Alternativen gibt.Was gibt es da rauszuholen?

    Hallo Ccrippled,

    ich finde es so langsam lästig, dass Du bei jeder Gelegenheit davon anfängst, dass Du nie wieder eine Frau finden wirst. Meiner Meinung nach ist es Deine Einstellung, die das Problem ist.

    OK, wenn Du alles nur negativ sehen willst, gerne. Es ist Dein Leben. Darfst Du machen... Aber mal ehrlich: so wie Du Dich darstellst, hätte ich als Frau auch keinerlei Interesse daran, mit Dir ins Bett zu gehen!

    Es ist nicht so, dass Du nie wieder Sex haben kannst, aber derzeit willst Du es nicht. Bei Dir ist das Glas "fast leer", während es in Wirklichkeit halb voll/halb leer ist. Weil Du immer nur auf der negativen Seite rumreitest. Und dann entwickelt sich das Ganze eben auch negativ!


    Es haben viele versucht, Dir Tips zu geben, wie man anders als Du damit umgehen kann... Es ist Deine Entscheidung, ob Du was daraus machst - oder eben nicht.

    Andere wollen Lösungen für die Probleme finden, die aus der Beschneidung resultieren, und aus dem Jammertal rauskommen. Meine Erfahrung (die man sicherlich nicht verallgemeinern kann) ist, dass ich für mich Löungen gefunden habe, die gar nicht so schlecht sind. Vielleicht weil noch genügend vom Bändchen da ist, aber vor Allem auch, weil ich die Beschneidung als Tatsache aktzeptiert habe. Und ich möchte noch möglichst viele schöne Momente verbringen, bevor ich in die Kiste gehe!

    mfg
    Schnippi

    Moin,

    ganz so will ich das ("Sex geht nicht mehr") mal nicht stehen lassen...

    Ich bin ca. 60 und wurde vor 1 Jahr im Rahmen einer Operation am Penis beschnitten. Danach hatte ich auch Probleme beim Sex, was vor Allem Kopfsache war. Ich habe dann die Frischhaltefolie eingesetzt, damit meine Eichel schön empfindlich bleibt - was sie auch jetzt noch ist (heute morgen geprüft :) ). Mit meiner Frau haben wir ausprobiert, was jetzt am Besten wirkt, und haben eine Lösung gefunden. Zwar brauche ich jetzt (Baby-)Öl für die Massage bzw. Handjob, aber der Sex klappt noch - wenn auch mit leichten Einschränkungen bei der Qualität + Intensität des Gefühls. Jedoch besser als der lahme Sex davor...

    Der Unterschied ist vielleicht darin zu sehen, dass die meisten hier seit der Kindheit beschnitten sind. Die kennen den Unterschied beim Sex nicht aus eigener Erfahrung und dem direkten Vergleich. Und bei denen ist ab dem Mittelalter oft die Eichel mit harten Haut bedeckt, die die Empfindlichkeit sehr stark reduziert.

    Für die Restorer kann ich nicht sprechen. Aber da haben manche wieder einiges an Empfindlichkeit zurück zu bekommen.

    Vielleicht hast Du noch Nachwirkungen von Deinen Entzündungen. Denn die Pro-Beschneider sagen (zumindest am Anfang), dass der Sex durch die freiliegende Eichel intensiver wird. Oder es ist Kopfsache. Denn mein Penis inkl. Eichel ist noch genau so empfindlich, wie er vorher war - nur die Vorhaut mit ihren Nerven fehlt halt. Deshalb vermute ich bei Dir eine andere Ursache.

    Meine Unsicherheit gleich nach der Beschneidung habe ich mit Viagra kompensiert, was uns einfach mehr Zeit für den Handjob und fürs Ausprobieren von Stellungen ließ. Jetzt liegt die halbe Packung unbenutzt hier rum - also war das Kopfsache bei mir. Manche sagen auch, dass man den Sex neu ausrichten muss, und als Beschnittener im Kopf "loslassen" muss und neu lernen, einfach auf seine Gefühle und Empfiundungen zu achten, und sich überreaschen lassen, was noch oder besser geht als vorher. Kann ich nur bestätigen, und auch meiner Frau für ihr Engagement+Mehraufwand danken.

    Also, erst mal rauskriegen, wo es bei Dir klemmt... und dann überlegen, was Du tun kannst.

    MfG

    Das ist so richtig. Es wird gerne in angeblich "extrem selten auftretenden" Fällen gerne die Kann-Optionen genutzt, und das ist meist etwas anderes, als dem Patienten in der Aufklärung als typisch erläutert wurde.

    Was wichtig gewesen wäre, erkennt man aber oft erst danach... Deswegen ist dein Hinweis generell sehr wichtig.

    Moin,

    gerade weil bei OPs nicht immer alles wie geplant geht, sollte man sie (in so einem Fall) möglichst vermeiden. Auch wenn es länger geht und lästig ist!! Denn nur wenige bekommen ehrliche & korrekte Insider-Informationen, wie gut eine Station / Ärzteteam / Arzt ist, das wird schön unter den Teppich gekehrt.

    Tja, ich hatte die Hoffnung, Du hättest noch nicht alles durch... Anscheinend aber doch.

    Wenn 30 % aller Menschen beschnitten sind, haben sie dann alle nicht dieses Wou gefühl beim Orgasmuss, dass durch den ganzen Körper geht?

    Das versuchen wir alle Dir zu erklären, dass dieses Wow-gefühl verloren gehen wird (bei den Meisten). Und Du kriegst es nie wieder zurück, weil die Nerven weg sind. Und die jung Beschnittenen wissen gar nicht, wie es mit Vorhaut ist, deswegen beschweren sie sich nicht.

    Aber wenn Du es unbedingt machen lassen willst, es ist DEINE Entscheidung, und Du trägt dann naheliegenderweise auch die Konsequenzen, im Guten wie im Schlechten. Ich kann zumindest nicht vorhersehen, wie eine Beschneidung bei Dir wirken wird.

    Moin,

    man meint immer, dass das Stückchen Haut nicht viel bringt. Genau das ist falsch!!! Das eigentliche und sehr gut tuende Gefühl kommt nur bei einem Organsmus mit Vorhaut. Ansonsten ist es ein Abspritzen - ist ganz nett, aber das Wohlfühl-Zentrum im Gehirn wird dabei nicht angesprochen. Das unterschätzt Du meiner Ansicht nach. Und genau dieses gute Gefühl vermisse ich jetzt (wurde mit 60 beschnitten). Dies hat einen relativ großen Teil meiner Lebensfreude ausgemacht - und die fehlt jetzt.

    Bendeke, wech ist wech - es gibt kein Zurück mehr!!

    Es gibt doch verschiedene Techniken, wie man das verzögern können soll. Oder einfach gesagt, dann komme am Anfang doch schnell, gerne auch ein 2. Mal, und dann hast Du vielleicht Zeit, in Ruhe mit Deiner Partnerin Sex zu haben.

    Ich habe selbst gelernt, dass die ganzen Regeln und Vorschriften für die Katz sind! Man muss selber für sich & Partnerin einen Weg finden, wie beide möglichst viel Spaß am Sex haben. Dazu muss man sich von den üblichen Regeln freimachen, und sich kreativ was einfallen lassen. Und viel miteinander reden.

    Übrigens, ich wäre froh gewesen, wenn ich mehrmals gekommen wäre. Meiner macht nach dem ersten Mal gleich schlapp - aber das lag auch an meiner Frau.

    Hi,
    als jemand, der mit eingachen, aber aktive Sexleben beschnitten wurde, kann ich Dich nur davor warnen, Dich vorschnell beschneiden zu lassen. Vermeide es so lange wie möglich! Dein Sexleben wird es Dir danken...

    Mit Deinen Problemen könne Dir andere besser weiterhelfen, die werden sich bald melden. Bzw. die Suche hilft Dir auch... die Hinweise ändern sich nicht.

    Nun denn, Vorhaut komplett weg, anfängliche Schmerzen aufgrund der Wunden und Nähte inzwischen komplett verschwunden. Der Penis sieht nach der OP auch nicht schlecht aus, also saubere Arbeitdes Operateurs. Eichel liegt komplett frei, aber keinerlei Verwachsungen oder Unregelmäßigkeiten am Schaft. Also nichts, was man teilweise auch lesen muss. Aber zum Sex. Und dieses "erste Mal" danach hat mich echt fertig gemacht. Überhaupt kein Gefühl mehr ! Es ist, als würde ich beim Eindringen in meine Frau meinen Penis gegen eine Wand drücken,die dann irgendwie nachgibt. Und wenn der Rhythmus beim Sex früher eher noch anspornend war, ist es jetzt vom Gefühl her, als wenn ich Zeitung austragen würde, oder das Zimmer neu streiche.
    Soll heißen, null Gefühle, dadurch null Emotionen und wenn dann noch das Kopfkino einsetzt ( Was ist mit mir / Was denkt Sie jetzt wohl ) ist es auch schon vorbei, sprich, die Erektion läßt nach.
    Ich könnte echt ( sorry ) kotzen !!!

    Hi,

    Deine Erfahrungen kann ich bestätigen, leider nur zu gut! :(

    Mit dem Verklagen der Ärzte beschäftige ich mich nicht, weil dadurch nichts besser wird, und es nur Geld kostet.

    Gechlechtsverkehr bringt nicht mehr dieses "gute Gefühl", wenn man kommt, wil man nicht mehr kommt oder nur unter großen Mühen. Und erst wenn man beschniten ist, erkennt man, dass man dieses Gefühl nie mehr haben wird.... absolut beschissen!!!

    Ich habe mich dahin gerettet, die Empfindlichkeit meiner Eichel zu pflegen, und meiner Frau beizubringen, dass sie ab jetzt meine Eichel streicheln muss. Und das bringt zwar erst nach langem (teils bis 1 h) ein Abspritzen, aber eben ohne das gute Gefühl. Das Streicheln aber ist eine Dauererregung auf hohem Niveau, und das für 30-60 Minuten, entschädigt mich wenigstens zum Teil.

    Ich habe so auf den Hinweis hier vom Forum reagiert, lass Dich fallen (also streiche alle Vorschriften) und fühle, was noch möglich ist, und probiere vieles Neues aus, ob es Dir hilft.

    Vielleicht findest Du dann auch einen Weg, wie Du noch einen Teil Deiner Lebenslust retten kannst. Mit 53 hast Du noch ein paar Jahre vor Dir.... wie willst Du sie denn verbringen?

    mfg
    Schnippi (61)