@Ehrenzipfel
Es gibt inzwischen auch bei der Frau minimalinvasive Methoden, ich weiß nicht ob das Risiko da so viel größer ist. Im Prinzip wird beides mal ein Leiter abgeklemmt oder durchtrennt. Ja gut die Vollnarkose im Vergleich zur lokalen Betäubung. Aber der Eingriff findet auch nur ambulant statt.
Ansonsten habe ich nie behauptet das Frauen weniger empfindlich sind, nur gesagt das ich ich bei so etwas empfindlicher bin als meine Frau. Und wahrscheinlich bin ich damit nicht alleine. Mir würde es definitiv den Spaß an der Sexualität vermiesen weil ich ständig daran denken müsste.
Zur Gleichberechtigung: gibt es dabei nicht, außer beide lassen sich sterilisieren. Sonst hat schlicht nur der sterilisierte Partner die Folgen zu tragen. Da könnte man noch anführen die Frau verliert ein paar Jahre Fruchtbarkeit, der Mann Jahrzehnte. Auch das die Frau eventuell davor jahrelang die Pille genommen hat lässt sich dadurch nicht wieder gut machen. Außerdem, obwohl ich kein Fan der Pille bin, ist das für viele Frauen mehr als Verhütung und sie nehmen die Pille nicht nur als "Opfer" für den Mann.
Zum Thema Kinder auf die Welt bringen: ja das kann nur die Frau und es ist kein Zuckerschlecken aber darum werde ich sicher keine Schuldgefühle haben. Es ist ja viel mehr als die Geburt, so eine Schwangerschaft wird ja durchaus auch sehr positiv empfunden.
Am Ende muss halt jedes Paar die Lösung für sich finden, es gibt kein Richtig oder Falsch. Nur hab ich das Gefühl in der Gesellschaft ist beim Thema Vasektomie nur "stell dich nicht so an..., Kleinigkeit..., alles nur positive Erfahrungen..." der Standard und jeder der es anderes empfindet ein Spinner. Kommt einem irgendwie bekannt vor...