Beiträge von Hickhack

    skynet1:
    Sollte man glauben, aber es ist eigentlich ein Wurm oder eine Raupe. Die Haut ist zusammengezogen und irgendwie "fest". Da ist kein loser Rüssel.

    Das mit dem Falten hab ich ausprobiert. Hält nicht. Zuviel Haut...

    Es wird wohl auf eine Beschneidung hinauslaufen. Ich hab in zwei Monaten meinen jährlichen Checkup bei "meinem" Uro, da werde ich ihn mal ansprechen. Alternativ hab ich eine Praxis gefunden, die nach Wunsch arbeiten. Vorbesprechungstermin ist vereinbart, aber noch lange hin.

    Ich hab noch zwei andere Punkte mit der Vorhaut (ein Muttermal, das ohnehin weg muss und noch ein anderes Problem), mir fehlen halt die Alternativen.

    Blutpenis. Steif doppelt, fast dreimal solang wie schlaff (das klingt jetzt sehr viel bombastischer als es ist...)

    Ich hab ein paar Gummiringe hier als Spielzeug die auch als Erektionsunterstützer verkauft werden - ich wäre allerdings nie auf die Idee gekommen, diese Ringe mit Kondomen zu kombinieren oder beim Sex zu tragen.

    Muss ich ausprobieren.

    Wenn ich die Vorhaut komplett zurückziehe sind ca. 3/4 meines Schafts bei einer Erektion von innerer Vorhaut bedeckt. Lasse ich die Haut vorne, bedeckt sie noch über 4/5 der Eichel. Auf diesem Polster hält einfach nix. Ob das mit Frenulum besser wäre, weiß ich nicht. So wie es im Moment ist, taugt es allerdings auch wenig.

    Würde ich auch sagen. Interessanterweise hat mir der Arzt damals eine Frenulotomie bzw. Frenuloplastik, also die Verlängerung der Sehne angeboten.

    Daß er sie gleich komplett abträgt, hatte ich nicht so damals nicht verstanden...

    Hattest du das vor der Frenulumentfernung auch? In einem früheren Beitrag hattest du geschrieben, dass es nur gemacht wurde, weil ein Arzt hier ein Problem festgestellt hat. Verstehe ich das also richtig, dass du keine Probleme hattest? Durch die Entfernung ist ja nun die Vorhaut ganz zurückziehbar und dadurch kann evtl. der Penis mehr in seiner Hülle gleiten als zuvor?

    Es ist etwas kompliziert. Zum einen habe ich kaum Erinnerungen an die Zeit vor der OP was meinen Sex und meine Selbstbefriedigung angeht. Das einzige, was ich noch weiß ist, daß ich teilweise Schmerzen dabei hatte, das aber völlig normal fand (die Hintergründe sind noch etwas schwierig zu erklären). Als ich die Diagnose bekam, habe ich das Problem überhaupt nicht als solches erkannt gehabt und hab den Arzt einfach machen lassen (ich war 19...). Da das Frenulum jetzt weg ist, gleitet die Haut quasi unkontrolliert über den Schaft und die Eichel und weil ich sehr viel und eine sehr dicke Vorhaut habe, ist es als trüge ich Sommers wie Winters einen langen dicken Wintermantel...

    Zitat

    Ich habe schon mal von einem Mann gelesen bei dem das Frenulum durchtrennt wurde und er hinterer Empfindungsprobleme hatte, weil die Spannung vom Frenulum weg war. Probier mal die Vorhaut so weit wie möglich zurück zu ziehen und dann sanft über den Frenulumbereich zu streichen.

    Probiert hab ich das schon öfter, aber wirklich was spüren tu ich da nicht.

    Zitat

    das sehe ich nicht so, du hast noch eine innere Vorhaut, gefurchtes Band und eine geschützte Eichel.

    Optisch ja, aber ich hab im Grunde nix davon. Also innere Vorhaut ja (da will ich auch soviel wie möglich erhalten), aber der Rest spielt bei meiner "Lust" kaum noch eine Rolle. Wenn der Kopf nicht mitspielt gibt es einen Höhepunkt. *schulterzuck*

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    kannst du das bitte genauer erläutern? Ich bin beschnitten, im Großen und Ganzen zufrieden, und habe noch ein Rest-Frenulum welches auch recht empfindlich ist.

    Meine Gewährsmänner berichteten, der Bereich des Frenulums wäre grundsätzlich tatsächlich unempfindlicher als vorher und wie empfinden diesen Effekt am intensivsten im Vergleich. Nur ist es bei denen halt nicht taub wie bei mir.

    Ich trauere meinem Frenulum nicht nach - ich kann es nicht zurückholen und ich habe ich auch wenig Interesse daran daraus eine Leidensgeschichte zu machen und etwas zu betrauern, was ich so wahrscheinlich nie hatte. Nur die ganz praktischen unpraktischen Folgen würde ich gerne irgendwie in den Griff bekommen.

    suchender:

    Was genau bei Dir passiert ist, kann ich allenfalls raten.

    Bei mir ist da, wo das Frenulum war nur noch eine feine weiße Linie wie Deine Schnittnarbe. Keine Wulst, bis auf einen winzigen Zipfel keine abstehende Haut oder gar Reste der Sehne. Diese Narbe selbst ist bei mir völlig gefühllos und in den angrenzenden Bereichen der inneren Vorhaut ist es nur so empfindlich wie überall sonst auch.

    Ein Bekannter, der sich damit beschäftigt hat, hat erwähnt, daß das ggf. mit dem verwendeten Werkzeug zu tun haben könnte - elektrische Skalpelle sind wohl die Gefühlskiller Nr. 1. Ich kenne mittlerweile etliche Beschnittene, die kaum oder keinen Gefühlsverlust am Frenulum bei Ihrer Beschneidung erfahren haben. Allerdings wurden bei allen mindestens 1 - 4 cm innerer Vorhaut erhalten und das Frenulum nur oberflächlich abgetragen aber nicht ausgeschabt oder so, wie es hierzulande teilweise üblich zu sein scheint.

    Mysize habe ich auch schon verschiedene Größen probiert.

    Ich hab auch schon versucht die Haut über der Eichel zu lassen bevor ich es drüberziehe oder ganz zurückzuziehen. Ganz zurück sitzt der Gummi erstmal super - bis ich die Haut wieder loslasse und sich alles nach vorne schiebt.

    Hallo Zusammen,


    ich bin ja schon länger hier angemeldet, weil mein Sohn mit 5 beinahe aus medizinischen Gründen zirkumzidiert worden wäre, was wir aber glücklicherweise verhindern konnten. Jetzt ist er erwachsen und hat soweit ich weiß keinerlei Probleme mehr mit seiner Vorhaut. (nocut)

    Bei mir selbst sieht die Sache mittlerweile etwas anders aus.

    Ich hab's vielleicht schon mal erwähnt, bei mir wurde als ich 18 oder 19 war eine Frenulotomie durchgeführt. Nun, zumindest war das die Aussage meines damaligen Arztes - nach meinen Gesprächen mit anderen Betroffenen scheint es allerdings eher so zu sein, daß er das Frenulum damals zumindest oberflächlich abgetragen hat. Die Narbe ist sehr offensichtlich, ein feiner weißer Streifen vom Eichelrand in Richtung Peniswurzel. Die Narbe selbst ist völlig gefühllos, die angrenzenden Hautpartien sind nicht empfindsamer als der Rest der inneren Vorhaut. Ich erinnere mich nicht wirklich an das Gefühl vor der OP, das Lustgefühl, daß intakte Männer dort haben sollten, ist jedenfalls nicht vorhanden.

    Mit dem Feeling hab ich mich arrangiert (ist eh nicht zu ändern), aber im Laufe der Zeit sind durch meine recht "fleischige" und völlig haltlose Vorhaut ein paar "unkomfortable" Begleiterscheinungen aufgetreten.
    Zum Beispiel finde ich keine Kondome, die halten. Egal wie eng, nach kurzer Zeit fangen sie an zu schlabbern und rutschen ab.
    Außerdem erzeugt penetrativer Verkehr nicht (mehr) genug Reibung um zum Höhepunkt zu kommen. Der Penis gleitet in seiner Hülle - wie von der Natur grundsätzlich vorgesehen - aber die ist so weich, voluminös und gepolstert, daß ich teilweise nicht mal merke, ob ich wirklich "drin" bin.

    Ich bin ein wenig ratlos, was jetzt die sinnvollste Lösung sein könnte. Ich hab mich mit einigen Männern unterhalten, die grundsätzlich zufrieden mit ihrer Zirkumzision sind und die ziemlich einhellig der Meinung waren, das Frenulum würde den Hauptunterschied ausmachen - demnach wäre ich im Prinzip schon beschnitten und sehr viel anders kann es nicht mehr werden (vorallem eben, weil das Gefühl vermutlich bereits zerstört ist).
    So ganz überzeugt bin ich noch nicht, so wie es jetzt ist kann es aber auch nicht bleiben denke ich.

    Ich hab in zwei Monaten meinen jährlichen Check bei meinem Hausurologen und wollte die Sache da mal mit vorstellen.

    Alles schwierig... :(

    Ich muss gestehen, es ist manchmal auch einfach Hilflosigkeit oder Fassungslosgkeit. Als Intakter mit dem Ergebnis einer katastrophalen Zirkumzision konfrontiert zu sein lässt einen ziemlich schwanken wie man am besten reagieren soll.

    Gar nichts zu sagen ist in den meisten Fällen vermutlich das Sicherste, aber das Gesicht lässt sich nicht so einfach verstecken.

    Spoiler anzeigen

    Ein Freund von mir hatte als Kleinkind eine Harnröhrenfehlbildung - der Gedanke an das Ergebnis seiner Korrektur-OP treibt mir die Tränen in die Augen

    Ich hab selbst Probleme damit mich jemandem nackt zu zeigen, aber von "Profis", bei denen man davon ausgehen können sollte, daß sie bereits "alles" gesehen haben, sollte eine "geschäftliche" Behandlung selbstverständlich sein.

    Hierzulande wird die Mädchenbeschneidung doch jetzt eh legalisiert.

    Wenn man sich 1631d ansieht, ist im Gesetz nur von "männlichen Kindern" die Rede. Es gibt keine Einschränkung auf biologische Jungen oder die Penisvorhaut.

    Umkehrt spricht 226a StGB nur von den - unbestimmten - äußeren Genitalien einer weiblichen Person.

    Rein juristisch dürfte es überhaupt kein Problem sein, seine Tochter als Jungen eintragen, eine "Beschneidung" vornehmen und den Eintrag danach wieder rückändern zu lassen.

    Terre des Femmes und die übrigen Anti-FGM-Aktivisten müssten eigentlich Amok laufen.

    Das ist in der Tat mehr als merkwürdig. Von Beschwerden seitens des Jungen wird nichts geschrieben.Eine beschwerdefreie Phimose hat bei einem Kind keinen Krankheitswert.
    Wer wegen narbiger Phimose Probleme beim Sex hat trägt für gewöhnlich keine Windeln mehr.

    Naja - wenn einer beim Sex Windeln trägt, ist das wohl eher ein Fall für ein speziell interessiertes Publikum... ;)