Teil 1:
(Begrenzt auf 10000 Zeichen)
Das rechtfertigt aber nicht Deine Beleidigungen und Herabwürdigungen anderer Menschen.
Es tut mir sehr leid, falls ich behinderte Menschen ungewollt beleidigt habe.
Ich muss einiges klarstellen:
Ich habe nichts Persönliches gegen Behinderte.
Großer Respekt geht an Leeroy Matata: https://www.youtube.com/channel/UCd2oXukLnWNi2jodUQXPlhw
Seine Videos geben mir Hoffnung
Da meine eigene Behinderung, die Zir********n ausgerechnet die Sexualität, ein Tabuthema der Gesellschaft betrifft, werde ich mit stereotypischen Klischees zugedonnert wie: https://www.typisch-mann.at/maenner-sind-sexbesessen/
Die geldgierigen Betrüger haben sich daher als Betrugsmasche Zirkumzision ausgesucht.
ABER wenn mir anstatt einer Vorhaut die Hände amputiert worden wären, dann hätte ich die gleichen Gefühle wie ich sie über Beschneidung habe.
@CCrippled
Danke für deine Antwort!
(auf die Frage, ob du schonmal Sex hattest).
Du schriebst, dass sich 2016, eine Freundin, allein wegen der VA, von dir trennte, und
du meintest, dass das "nicht schlimm" für dich war...
Puh, alle Achtung mein lieber...
Das in 2016 war lediglich ein Einzelfall. Dieser Einzelfall könnte mir heute egal sein.
Das Problem ist, dass sich das 30 weitere Male wiederholen könnte.
Mustafa aus Türkei hatte bereits derartige Erfahrungen:
“unable to keep relationships with non-muslims”
(bei 12 Minuten im Video)
Intakte Brüder hab ich übrigens auch,
Dann bin ich ja nicht alleine.
Aber hat er nicht selber eine Vorhaut?
Er wusste nicht, was er tat, weil er es nicht wissen konnte. Ich hatte ihm nie wirklich erzählt, welches Gewicht dieses Thema für mich hat.
Was er, und mein Bruder auch, wissen, ist jedoch wie angenehm und schützend die Vorhaut ist.
Bestimmt hat mein Bruder mal probiert, Beschneidung zu Imitieren durch das Zurückziehen der Vorhaut. Und an die Unterhose zu Reiben. Und dann zu Denken; Das muss er jeden Tag durchmachen. Ein Glück dass ich nicht in seinem Fleisch stecke.
wie sehr mich dieses Thema beschäftigt und wie viel Kummer es mir schon bereitet hatte.
Sehe ich auch so.
in das denkbar größte Fettnäpfchen getrampelt war, das es im Zusammenhang mit mir gab.
Mit meinem Bruder kann man nicht darüber reden. Er hat schon auch so Gottkomplexe. Ich fühle mich in seiner Anwesenheit bereits unwohl. Er hat in der Unterhose wovon ich jeden Tag träume.
auch ein paar Tränen vergossen.
Ich hatte auch schon Schlafprobleme und musste nachts weinen.
Eines noch...bei allem Verständnis was dir angetan wurde...menschenverachtende, andere bewertende, deren Menschsein in Frage stellende Aussagen, möchte ich hier im Forum nicht lesen, die bringen niemanden, auch dich, nicht weiter...
Du hast recht. Ich werde versuchen, es zu unterlassen.
Als ich es geschrieben habe, habe ich in dem Moment nicht wahrgenommen, dass es Menschenverachtend sein kann. 
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Ich möchte als Frau keine Brandstifterin, Alkoholikerin, Raucherin, usw. nicht aus persönlichen Hass, sondern für mein eigenes Wohlbefinden. Und im ersten Fall um zu Überleben. Ich möchte eine Frau, jener ich zu 100% vertrauen kann, dass sie KEINE Brandstifterin oder sonst kriminell ist. Klingt Absurd, aber nicht in den USA, wo es nur so von Brandstifter/-innen wimmelt.
Vorgestern habe ich etwa 30%-ige Akzeptanz erreicht, aber dann ist mir eingefallen, dass ein Leben mit Zirkumzision nicht eins ist, mit welchem ich mich zufriedengeben kann. Da hilft auch kein GEDANKENtanken-Vortrag von Katja Kerschgens. Es ist einfach nicht mein Leben. Nicht falsch verstehen: Jedes Leben ist besser als kein Leben. Es ist ein unbezahlbares Privileg, nicht in Nordkorea geboren zu sein. Aber ich fühle mich so versklavt wie ein Zigarettenraucher, mit dem Unterschied, dass ein Zigarettenraucher, anders als ein beschn*tt***r Mann, daraus kommen kann. Es existiert zwar Nikotinsucht, aber die kann man überwinden. Die Möglichkeit steht immer zur Verfügung. Außerdem hat man sich als Raucher selbst in die Nikotinsucht gebracht. „Ich konnte dem Gruppenzwang damals nicht wiederstehen” ist eine dumme Ausrede der Schwachen.
Aber gegen einer Zirkumzision im Alter von etwa vier Jahren. wie ich sie erlitten habe, ist jemand ziemlich machtlos.
Dieses Leben ist einfach keines was ich mir wünsche. Nichts auf der Welt kann mein Gehirn in einen unbehinderten Körper einsetzen.
Heute kann ich Zirk********* akzeptieren. Morgen auch. Aber nicht dauerhaft. Ich will nicht mein einziges Leben nach dem Bauplan eines Betrügers leben.
Ich weiß, das alles bringt nichts, denn ich kann nichts verändern, sondern nur das Beste aus meinem Verbleibendem machen. Ich möchte mich auf Produktives und Schöneres im Leben konzentrieren. Aber kaum habe ich Zirkumzision aus meinen Gedanken verdrängt, wenn ich unter die Dusche gehe, kann ich nicht ohne Konsequenzen nach unten schauen. Ich habe seit fast 2 Jahren nicht mehr bewusst auf meinen Penis geschaut, denn sonst sehe ich meine Lebensbilanz.
Die folgende Geschichte beschreibt meine Gefühle sehr akkurat: https://www.facebook.com/circumcisedmen…31457170212809/
Ich habe bereits dieses Video von Prager University gesehen:
Ja, das „Missing-Tile-Syndrome” betrifft auch mich, und das Video hat mein Selbstwertgefühl leicht verbessert. Aber selbst wenn ich in einem Land leben würde, wo viele Menschen Muslime sind [edit: Wenn Dir klar ist, was Du schreiben kannst und was Du lieber lassen solltest, warum handelst Du nicht entsprechend?] und daher beschnitten wären und ihre Nachkommen verstümmeln würden, würde es nichts daran ändern, dass Zirkumzision eine schwerwiegende Behinderung ist. Auch wenn >90% der Menschen blind wären (das ist nicht Menschenverachtend, sondern eine Hypothese), wäre ich trotzdem gerne nicht blind.
Sogar Eric Clopper sagt es:
Noch ein paar Fragen, auf die du nicht antworten musst...wie alt bist du inzwischen, was machst du (nur grob, Schule, Ausbildung oder Job?)....
Das ist derzeit ein bisschen Persönlich, und ich habe unzureichendes Selbstwertgefühl, um darauf einzugehen. Vielleicht werde ich mich später dazu äußern.
Kein Problem.