Die Genitalien von Kindern sind eben nicht Körperteile wie alle anderen auch.Sie sind eben auch erogene Zonen, auch Kinder haben eine Sexualität - sie sind von hoher psychologischer Bedeutung.
Äh, aber nicht in einem alter von 5 oder 6 Jahren und nicht zwischen Eltern und Kind. Sorry, aber das ist definitiv zu früh angesetzt! Wenn doch, dann ist eben genau das passiert, dieses zwanghafte Vermeiden, dieses "uuuh, da darf ich nicht dran", "uuuh, das gehört dir ganz allein". Das entdeckt ein Kind von selbst, dazu braucht es keine ausdrückliche elterliche Anerziehung.
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Aber der Übergang von "übertriebenem Waschen und Frottieren" zum sexuellen Missbrauch ist fließend. So mancher Missbrauch dürfte auf die Art angefangen haben. Missbrauchshysterie ist genauso falsch wie das Thema kleinreden.
Nein, dieser Übergang ist keineswegs fließend, denn er "entwickelt" sich nicht einfach so aus dem Alltagsgeschehen, sondern wird ganz klar mit einer vorab festgelegten Motivation begangen. Ein "huch, das ist im Verlauf des Geschehens einfach so gekommen" gibt es da nicht. Der oder die, der/die missbrauchen will, frottiert von der ersten Sekunde an mit dieser Motivation. Der liebende Elternteil, der einfach nur sein Kind liebt und herzelt, mit ihm Quatsch macht und das Frottieren zur allgemeinen Belustigungsstunde macht, kann frottieren wie er will, ohne dass er/sie oder der Kleine davon irgendwelche "Auswirkungen" (Erregung des Erwachsenen durch eventuelle Erektion des Kleinen) verspürt!
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Von daher ist es wohl besser die Jungen machen das Dehnen selbst, wenn sie alt genug sind.
Eben! Das sind sie aber aufgrund der allgemeinen motorischen Entwicklung und der Präzision, die es beim Vorhaut dehnen schon braucht um a) Verletzungen zu vermeiden aber b) trotzdem eine brauchbare Wirkung zu erzielen, sowie dem allgemeinen Verständnis, warum/weshalb das jetzt überhaupt nötig ist, mit 5/6 Jahren definitiv noch nicht! Wie gesagt, wir reden hier von der ohnehin nur in den seltenen Fällen sehr starker Verengung, die aktuell konkret beeinträchtigt. Von allem anderen haben Eltern, Ärzte und am besten auch die Jungs selbst (zumindest was dehnen/ziehen der Vorhaut angeht) - ganz richtig festgestellt - die Finger zu lassen.
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Wenn die Mutter an der Vorhaut hin und herzieht und der Junge bekommt eine Erektion (und entsprechende Gefühle) - also das kann schon zu verwirrenden Gefühlen führen.
Bei wem? Bei dem Kind mit Sicherheit nicht! Der findet das allenfalls lustig "kuck mal mein Pipi wird groß", das sagt er im Verlauf seiner jüngeren Kindheit aber vermutlich mehr als nur einmal, z. B. wenn er morgens mit "Morgenlatte" aus dem Bett steigt und auf dem Weg ins Bad einem Elternteil begegnet. Und da wird auch kein vernünftig denkender und handelnder Elternteil verschämt wegschauen oder das Kind möglichst schnell vom Flur weg geleiten, damit es bloß keiner mitbekommt, sondern einmal über diese Kindliche Unbedarftheit lächeln und belanglos mitbekommen, wie der Kleine weiter Richtung Bad flitzt.
Wenn, dann sind die "verwirrenden Gefühle" also allenfalls auf Erwachsenenseite. Und wenn ich als Elternteil von einer völlig profanen körperlichen Reaktion (Erektion) meines Kindes (die absolut ohne jegliche auch nur annähernd durch sexuell-psychologische Zusammenhänge, sondern ganz profan durch physisch-nervliche Reizung entstehen KANN [so wie das Zusammenzucken beim gekitzelt werden]) verwirrende Gefühle bekomme, dann sollte ich mich ganz schleunigst untersuchen lassen. Denn dann habe ich mehr komische Gedanken in meinem Kopf als das Kind selbst 10 Jahre später in der Blüte aller pubertärer Fantasien noch haben wird!