Beiträge von Stefan Schritt

    http://www.theyeshivaworld.com/news/headlines…-in-europe.html


    Na wenn "Minorities" die wehrlosen Jungen sind, dann ist doch alles in Butter

    Wie gut doch , daß die Befürworterseite ja niiieee Einfluß auf die Politik nimmt oder Druck ausübt ....
    Viel offensiver kann man seine Allmachtsphantasien ja kaum noch ausleben - "Such uns mal einen Ersatz, der eine ganz bestimmte Meinung vertritt".
    An Dreistigkeit bald nicht mehr zu überbieten, und zudem noch Wasser auf die Mühlen derer, die ja so gerne von der jüdischen Weltverschwörung fabulieren. Mal ehrlich - wie soll man angesichts solcher immer wiederkehrender Vorgänge dem braunen Sumpf noch mit logischen Argumenten den Wind aus den Segeln nehmen ?!

    Es ist nicht neu, daß ein topisches Anästhetikum hier nicht ausreicht - die Unzulänglichkeit von EMLA ist ja schon von Blutabnahmen an der Ferse von Neugeborene bekannt. Nun steht es auch in der Zeitung, und man kann es nicht mehr ungelesen machen.

    Wer sich als Mediziner jetzt noch auf Betäubungscremes verlässt, tut das wohlwissend der möglichen Risiken und mangelnden Wirkung, und muss dies gegenüber dem Kind, den ggf. vom ihm nicht ausreichend aufgeklärten Eltern und im Zweifelsfalle auch gegenüber der Justiz persönlich Verantworten. Rechtssicherheit à la Bundestag.

    Brian Earp hat ein weiteres Video hochgeladen. Nochmals wird die Stellungnahme von Dr. Hartmann gezeigt, dazu diejenige von Irmigard Schewe-Gerinck (Terre Des Femmes).

    Frauenrechtlerin und Arzt verurteilen Jungenbeschneidung beim Welttag für genitale Selbstbestimmung

    Ich hatte gestern ein paar Probleme mit einer meiner Festplatten, namentlich der, auf der mein Videoschnittprogramm installiert ist. Derzeit läuft sie wieder, und ich werde mich ranmachen die anderen Reden schnell online zu bekommen.

    Die geringe Teilnehmerzahl (mehr als in Berlin hätte ich schon erwartet) ist enttäuschend, das sollte man aber nicht den Veranstaltern vorwerfen. Wer sich für das Thema interessiert, wem das am Herzen liegt, der hält sich über entsprechende Internetseiten auf dem laufenden und kriegt solche Termine mit.
    Schade finde ich, daß kein Vertreter aus der Politik dabei war. Ali Utlu wohnt doch in Köln, konnte er nicht kommen?
    Irgendwie entsteht der Eindruck, daß dieses Thema völlig aus dem Fokus der Politik verschwunden ist.

    Soweit ich weiß, war Ali schon in Berlin - zur Vorbereitung auf die "Kritische Islamkonferenz". Fand ich auch Schade, hätt ihn gern vor Ort getroffen, und er hätte auch sicherlich eine tolle Rede gehalten.


    Die Reden waren klasse. Das Wetter hat leider nicht mitgespielt, so wurden es am ende immer weniger.

    Ich weiß ja nicht was in der Orga alles lief, doch ich glaube das die Sache größer werden kann.
    (...)

    Ansonsten Dankeschön das ihr das überhaupt in Angriff genommen habt.

    Ich hoffe ich bin jetzt niemanden auf die Zehen getreten....

    Danke für das Lob, und nein, hast du sicherlich nicht. Das war für uns Premiere, keiner von uns hat so was vorher schon mal gemacht - schon gar nicht auf dieser Ebene. Gleich beim ersten Mal was Bundesweites, in einer für die meisten von uns fremden Stadt, mit zig großen Verbänden als Unterstützer und Rednern, deren Bedeutung dann ja doch "ein klein wenig" über das örtliche Schützenfest hinausgeht - vor diesem Hintergrund kann ich nur ein positives Fazit ziehen. Daß man noch viel verbessern kann und muss ist klar, und wir nehmen Kritik und Anregungen dankend an. Nur wenn wir unsere eigenen Erfahrungen mit euerm Feedback koppeln, können wir ärgerliche Holprigkeiten beim nächsten Mal vermeiden.

    An dieser Stelle auch noch meinen Dank an alle, die da waren, und sich auch vom Regen am Dom nicht haben beirren lassen !


    Eigentlich sind es ja die unter 14-jährigen. Mich erstaunt das nicht. Mit 13 hatte ich mich für meine Grundrechte auch noch nicht allzu sehr interessiert. Damals war ich noch zu sehr in biologische Forschungen vertieft.


    In der Praxis ist 14 vermutlich sogar noch zu hoch angesetzt. "Nicht einsichts- und urteilsfähig" ist da ziemlich schwammig. Aber es betrifft eben potentiell alle nicht volljährigen Jungen, die dann quasi die Beweislast haben, daß sie eben doch "einsichts- und urteilsfähig" sind.

    Ich hab in Hamburg einige ziemlich schlaue Youngster getroffen, die mir allesamt sagten, in ihrem gleichaltrigen Umfeld wäre das Thema bestenfalls zur Kenntnis genommen worden. Viele scheinen da kein Problem zu erkennen, wenn Minderjährige zum Besitztum ihrer Eltern degradiert werden. Das mag vielleicht für die jeweiligen Eltern sprechen, ich finde es aber schon komisch, wenn unsere eigentlich recht emanzipierte Jugend den allgemeinen Gedanken nicht unbehaglich findet, wenn Eltern mit ihren Kindern anstellen können was sie wollen.

    Ich für meinen Teil hab mich in dem Alter sehr wohl damit beschäftigt, was man mir verbieten und wozu man mich zwingen kann.

    Ich hatte das große Vergnügen, den Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. auf dem Deutschen Humanistentag in Hamburg vom 30.4. bis 4.5 mit einem Infostand vertreten zu können.

    Auch wenn das Programm an Vorträgen zeitlich sehr eng gesteckt war, und den Besuchern leider etwas wenig Zeit blieb, sich in Ruhe an den Infoständen umzusehen, war das Interesse dennoch sehr groß. Es gab viele interessante Gespräche, und unser Angebot wurde sehr positiv aufgenommen, es gab sehr viel Zuspruch und auch Dank für unsere Arbeit.

    Ein wichtiges Fazit, das ich aus diesen 5 Tagen ziehen kann, ist, daß die Aufklärung über die Auswirkungen der männlichen Genitalverstümmelung nach wie vor in den Kinderschuhen steckt. Kaum einer, der uns besuchte, war sich über den Umfang der (möglichen) Folgen im Klaren. Um so mehr freut mich, daß die Bereitschaft der Menschen, sich zu informieren sehr groß ist. "Das Große Zirkumpendium", das wir dort in gedruckter Form anbieten konnten, ist begeistert aufgenommen worden - sowohl von Menschen, die sich mit dem Thema bisher nur am Rande beschäftigt hatten, als auch von solchen, die direkt oder indirekt mit Familien arbeiten und die mit der Thematik beruflich in Berührung kommen.

    Was mich erstaunte war, daß in der Gruppe der unter-18-jährigen - die ja vom Verlust ihrer Grundrechte durch §1631d BGB betroffen sind - nur sehr wenig Bewusstsein vorhanden war für die Tatsache, daß der Bundestag hier sehr massiv in ihre Rechte eingegriffen hat.

    Ich bin nach Hause gefahren mit der Erkenntnis, daß Aufklärung über unser Anliegen nicht nur sehr dankend angenommen wird, sondern auch immer noch dringend notwendig ist. Auch und grade im Bereich Jugendarbeit liegt noch viel vor uns.

    Gruß, Stefan

    Vom 30.4. bis zum 4.5. findet in Hamburg der Deutsche Humanistentag statt.

    Der Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. wird dort mit einem Infostand vertreten sein. Wir wollen dort Aufklärungsarbeit zum Thema männliche Beschneidung leisten, und mit einigen immer noch verbreiteten Mythen über den wahren Charakter der MGM, die Abläufe während des Gesetzgebungsprozesses und die Ziele der Intactivisten aufräumen.

    Ich hoffe, daß wir viele Besucher des Humanistentages erreichen können, und daß diese Aktion hilft, die Fakten auch zu jenen zu bringen, die sich mit dem Thema noch nicht eingehend befasst haben. Wenn die Menschen, die wir aufklären, es ihren Freunden und Bekannten weitergeben, wird dies unseren Rückhalt in der Bevölkerung noch weiter verstärken.

    Es würde mich freuen, den ein oder anderen auch von hier in Hamburg begrüßen zu dürfen !

    Na genau das ist doch der Punkt :)

    Übrigens, wie ich aus sicherer Quelle erfahren habe, steht das urdeutsche Wort "Messer" nach Intervention ungenannter Lobbygruppen in der engeren Auswahl zum Unwort des Jahres 2013. Wie es hiess, vereine es rassistische, antisemitische und blasphemische Elemente in einer vulgärsprachlichen Weise wie kaum ein anderes deutsches Wort. Dies gelte es anzuprangern und das öffentliche Bewustsein zu sensibilisieren. Als alltägliche Wortalternative stehe u.a "hauptsächlich einhändig zu bedienendes Multifunktionssgerät mit scharfer Schneide" ganz weit vorne.

    Da werden die Juroren aber messersscharf Überlegen müssen ... wollen wir nur hoffen, daß niemand sie ans Messer liefert, wenn die Entscheidung auf Messers Schneide steht. Wobei, und wenn schon - man geht ja nicht mit einem Messer zu einer Schießerei, es sei denn, es hätte jemand einem ein Messer an die Kehle gesetzt.


    Habe ich das richtig verstanden, dass dies praktisch die Ausrede darstellt, warum der Gesetzgeber ein Gesetz erlassen hat, welches inhaltlich lückenhaft und zugleich verfassungsrechtlich auf der Kippe steht. Im Umkehrschluss würde dies ja aber dann bedeuten, dass der Gesetzgeber sein Gesetz bei einer höchstrichterlichen Überprüfung vermutlich um die Ohren gehauen bekommen würde, wenn es denn von einem Betroffenen vorgelegt würde.

    Du triffst es auf den Punkt.

    Das ist feige und widerspricht außerdem dem am Anfang postulierten Statement, man könne doch eine derartige Debatte nicht mit einem Gesetz abwürgen.


    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie er das gemeint hat. 10 Seiten lang liest sich alles schlüssig, und dann kommt sowas - ich vermute, das soll mehr eine Erläuterung als eine Rechtfertigung sein. So nach dem Motto - "obwohl eigentlich alles dagegen spricht, hat sich die Regierung FÜR das Gesetz entschieden, aus den folgenden Beweggründen". Daß er die als Plausibel beschreibt, hat mich verwundert, aber wenn man sich in den Gedankenkgang der Gutmenschen hineinversetzt - und das hat er getan - ist die Vorgehensweise nachvollziehbar. Ich werte das also eher als Blossstellung als als Zurückrudern. Er sagt, die Regierung hätte eigentlich nur ein einziges Ziel gehabt, nämlich jeglichen Konflik unter allen Umständen zu vermeiden, und hat dann das einzige getan, was sie konnte - Recht, Gesetz und Gewissen über Bord werfen und §1631d durchboxen.

    Er hätte noch erwähnen sollen, daß das nach hinten losgegangen ist - dann wäre die Aussage klar gewesen. So ist da Interpretationsspielraum.

    Er hat die Schwächen des Gesetzes praktisch lückenlos erkannt und sehr gut beschrieben, daß es in der vorliegenden Form völlig unvertretbar ist. Und er benennt am Ende auch die Gründe, die dazu geführt haben, daß es trotz allem durchgepeitscht wurde.
    Wenn ich solche Zeilen lese, wird mir ganz anders. Kinder als vernachlässigbarer Kollateralschaden der "political correctness", als notwendiges Opfer zur Vermeidung eines "Kulturkampfes" ...

    Plausibel ist dagegen der (unausgesprochene)
    Grund, daß der Konflikt des staatlichen Rechts mit dem
    jüdischen Initiationsritus auf jeden Fall verhindert werden
    soll.
    (...)
    Wenn das Gesetz auch verfassungsrechtlich gescheitert ist, so
    waltet in seinem Vorhaben doch ein Stück politische Weisheit.
    Im Konflikt zwischen rechtsstaatlicher Konsequenz
    und Wahrung des religiösen wie des gesellschaftlichen Friedens
    entscheidet es sich für den Frieden.113 Ein Kampf der
    Kulturen soll in Deutschland nicht ausbrechen,114 am allerwenigsten
    ein Kampf mit der jüdischen Kultur.


    Gruß,
    Stefan

    Ich habe teilgenommen, habe aber gemischte Gefühle. Wo ist der Wert, werden doch diejenigen Herren, die sich etwas schönzureden HABEN, ihren Zustand in den Leuchtendsten Farben schildern. Als es dann darum ging, die Maße des Wiederauferstehenden anzugeben (letzte Frageseite), da versagte mir die Geduld. Ich weiss gut über mich Bescheid, aber DAS weiss ich nicht. Aber abgeschickt ist.


    Da hilft zur äußersten Not ein Maßband :D Aber Schurz beiseite, die Fragen waren zum Teil ziemlich Themenfremd, und ich bin mal gespannt, welche Querinterpretationen man da hinterher herauslesen kann - wilde Korrelationen basteln ist ja grade in den Staaten nicht unbeliebt. Ich hab ein paar mal schmunzeln müssen, als ich mich gefragt habe, wie man die Angaben zum Beschneidungsstatus oder den Dimensionen des besten Stückes in Verbindung mit der Frage bringen will, ob man schon mal Müll auf die Straße geworfen habe. Ich hab nun eh schon immer ein recht kreatives Kopfkino, aber das war echt noch mal gutes Futter ....

    Was ich allerdings am interessantesten fand, waren die Links, die man am Ende vorgeschlagen bekam.
    Circumcision Resource Center
    Circumcision Information and Resource Pages
    Men's Sexual Health Issues,Male Problems,Guys Conditions Symptoms,Man Disorder Causes,Viagra Medical Advice Treatments.

    Ziemlich klare Ansage, denn zumindest die ersten beiden Links sind recht eindeutig beschneidungskritisch, den dritten hab ich nur sehr kurz angeschaut. Ich lass mich mal überraschen, ob ich drüber stolpern werde, wenns denn mal rauskommt irgendwann.