Beiträge von werner

    Conclusion

    "Now that the process of person-to-person transmission of infection is so firmly established, can we really be cavalier about that risk? For example, the CDC Hepatitis C guidelines include the risk of transmission of this deadly disease via even occasional sharing of a toothbrush! Can we guarantee that no mohel performing MBP can transmit this illness, which can be latent for several decades? Can our community anticipate a nes nigleh each time MBP is performed?"

    Ja, es zeigt deutlich, wie hungrig der Kleine ist. Hätte man ihn nur rechtzeitig gefüttert, würde er ob der geradezu langweiligen Situation dagegen sicher fest schlafen.

    Das muss man Dir lassen: bei Säuglingen kennst Du Dich aus. Oder ist' s doch die geöffnete Windel?
    Die Staatsanwaltschaft in Bad Blöd konnte übrigens auf dem Bild keinen Hinweis entdecken, dass es an der "ärtzlichen Kunst" mangelte.

    Mehr hatten Sie in die verhandlungen nicht einzubringen, als u.A. sterile Bedingungen usw.

    Das bestreite ich, dass sie auch nur das Geringste "eingebracht" haben. Prof. Hartmann: "Herr Graumann hat sich keinen Milimeter bewegt." Prof. Isensee betrachtet das ganze Gedöns um die "ärztliche Kunst" folgerichtig als "symbolische Referenz", die in der Praxis im Nebel verschwindet.
    Immerhin erwähnt Herr Graumann jetzt die zertifizierte Mohel- Ausbildung. Die hat aber auch Mohel Fleischmann.

    Wir werden sehen, wie sich Zentralrat und Chabad in Zukunft "begegnen"...

    "Dafür haben wir nicht gekämpft. Das haben unsere Experten während der verschiedenen Anhörungen auch immer wieder vernehmlich gesagt. Dazu stehen wir selbstverständlich auch jetzt."

    Und was hatte dann Stephan Cramer auf dieser Metzitzah zu suchen? Hat er ein Protestplakat enthüllt?

    Danke für den Link. Ich würde gern noch zwei Zitate hinzufügen, in denen Hirschfeld das Verhältnis der Religionsgemeinschaften zu ihrem weiteren Umfeld thematisiert.

    "This has become a case of celebrating rejectionism as a means of defining community -- a dangerous approach when practiced in any community, faith-based or otherwise.Those who defend the practice cite their “right” to define their own norms of religious practice regardless of what anyone else has to say."

    Hirschfeld nennt es eine "arrogante Grundeinstellung" und kritisiert, dass es für den Zusammenhalt einer Gemeinschaft nicht ausreicht, wenn man nur das Recht auf Selbstimmung betont und jede Kritik von Aussen ablehnt. Das sei gefährlich auch für die Gemeinschaft.

    "As with the protection and expression of most freedoms, the protection of religious freedom is a delicate balancing act -- trying to honor the rights of practitioners, those impacted by their practices, and the greater good of the larger community in which they take part."

    Wenn sich beide Seiten darauf verständigen könnten, wären wir schon mal einen Schritt weiter.

    Dazu noch ein Zitat von Prof. Markus Tiedemann.

    "Es liegt nun an den religiösen Minderheiten, die Situation in einen Gewinn für alle Beteiligten zu verwandeln. Die Toleranz war vergebens, wenn die Glaubensgemeinschaften das Gesetz als ihr selbstverständliches Anrecht verstehen. Viel ist gewonnen, wenn die Religionsgemeinschaften erkennen und anerkennen, dass der säkulare Rechtsstaat bis an die Grenzen seines Selbstverständnisses gehen musste, um dieses Entgegenkommen zu ermöglichen. Geschieht dies nicht, so ist der Rechtsstaat nicht nur über den Schatten seiner Prinzipien gesprungen, sondern auch über die Dialektik seiner Toleranz gestolpert."

    Beschneidungsgesetz: Zugeständnis | Kultur - Frankfurter Rundschau

    "BOY (11) SUFFERS AFTER PROCEDURE GOES WRONG BUT AUTHORITIES FAIL TO HELP CLAIMS MUM
    [Blockierte Grafik: http://www.thevoicebw.com/wp-content/upl…ani-her-son.jpg]ANXIOUS: Lungisani comforts her son
    Like many mothers Lungisani Thini decided to have her 11-year-old son circumcised because she wanted him to have a healthier future.
    Now she fears he may not have much of a future at all.
    The distraught mum, 47, described how the boy’s penis was sliced open during the procedure that went terribly wrong at Tutume Primary hospital. She has now threatened to sue the government P5 million for negligence.


    CIRCUMCISION HORROR – WHO CARES? | The Voice

    "Auf Anfrage stellte jedenfalls die Pressesprecherin von LEGO Deutschland Katharina Sasse nun klar: „Die gesamte Star-Wars-Produktserie brilliert durch die Nähe zu den Vorlagen aus dem Film. Das ist auch bei Jabbas Palast der Fall – wir standen und stehen 100 Prozent zu diesem Produkt sowie der ganzen Produktlinie. Die Tatsache, dass der Palast nun aus dem Sortiment genommen wird, hat nichts mit der Kritik zu tun. Bereits im Sommer 2012 war klar, dass das Produkt Ende 2013 auslaufen würde. Vielleicht nehmen wir es, in dieser Form, später auch wieder ins Sortiment. Das ist unser normales Geschäftsgebaren.“


    wissenrockt.de » LEGO-Sprecherin zu „Jabba’s Palace“: „Das ist normales Geschäftsgebaren“

    woher hast Du die Information, dass die Staatsanwaltschaften nur ermitteln, wenn schon nachgewiesen ist, dass keine Betäubungsmassnahmen getroffen wurden?

    Ich habe nicht mehr Informationen als wie wir alle.

    In diesem Forum wurden, wenn ich das richtig überblicke, bisher drei Staatsanwaltschaften und eine Generalstaatsanwaltschaft zitiert. Die Staatsanwaltschaften Hof und Oldenburg haben die Aufnahme von Ermittlungen mit der Begründung abgelehnt, die angezeigten Beschneidungen seien von Mohelim ausgeführt worden, was ausgebildet und fachgerecht bedeute. Punkt. So könnte auch die Staatsanwaltschaft Berlin "argumentieren". Die Staatsanwaltschaft Bonn und die Generalstaatsanwaltschaft Köln konnten auf dem der Anzeige beigelegten Video keinen Beweis für Nicht-Betäubung erkennen. Also haben sie keine Ermittlungen aufgenommen. Vor allem darauf habe ich mich bezogen.

    Im Falle des Teichtal-Anzeigen geht es ja aber noch um andere Punkte.
    Dass z.B. der Raum mit Sterilität aber auch gar nichts zu tun gehabt hat, ist ja nun wirklich klar erkenntlich.
    Das müßte doch reichen, um tätig zu werden?!

    Dass weiss ich nicht, inwieweit bei solchen ambulanten "Eingriffchen" der Raum steril sein muss. Ich habe dreimal in meinem Leben eine ambulante OP gehabt. Nie war der Raum so steril wie bei einer stationären OP. Beweise, dass die in dem Berliner Video gezeigten Instrumente nicht sterilisiert bzw. nicht auf einem entsprechenden Tuch lagen, sind aus dem Video nicht ersichtlich. Was das Blutabsaugen betrifft, so hat es selbst die New Yorker Gesundheitsbehörde ja nicht verboten, sondern nur Aufklärung über die Risiken verlangt. Beweise, dass in Berlin eine derartige Aufklärung gefehlt hat, gibt es ebenfalls nicht. Bleiben die wohl fehlenden Handschuhe. Aber nur deswegen werden wohl keine Ermittlungen aufgenommen werden.

    Das klingt vielleicht etwas pessimistisch, ich stehe aber trotzdem absolut hinter der Anzeige von Christian Bahls. Wie sollten solche Vorgänge sonst an die Öffentlichkeit kommen. Und ausserdem hoffe und erwarte ich, dass Christian Bahls noch andere Eisen im Feuer hat. :thumbup:

    Von wann ist der Artikel? Ich vermute, der Artikel bezieht sich auf die Zeit kurz vor dem neuen famosen Pimmelparagraphen, richtig?

    Yona Metzger war am 21. und 22.8.2012 in Berlin. Ich nehme mal an, dass der o.g. Artikel kurz danach erschien. Der Referentenentwurf zum Beschneidungsgesetz tauchte mehr als einen Monat später auf.

    Ich bin noch mal der irgendwo in diesem Forum gestellten Frage nachgegangen, mit wem Metzger eigentlich damals gesprochen hat. Ausser den in dem Artikel Genannten waren es noch Renate Künst und Familienministerin Schröder.

    Die Aussagen, die Metzger damals zur Anästhesie gemacht gemacht hat, sind widersprüchlich, um nicht zu sagen, wirr. Nach obigem Artikel hat er gesagt "Verstösst gegen das Religionsgesetz", nach dem Besuch bei Frau Schröder hat er gesagt, gegen äussere Betäubung sei nichts einzuwenden. Auf der Bundespressekonferenz hat er gesagt "Säuglinge verspüren keinen Schmerz", um im selben Atemzug zu sagen, dass sie ihn gleich wieder vergessen. An anderer Stelle soll er von "Sekundenschmerz" gesprochen haben. Ich finde es schon reichlich merkwürdig, wie einer der beiden höchsten Rabbiner Israels hier rumeiert. Dass selbst Dieter Graumann diesen Besuch als nicht hilfreich bezeichnet hat, kann ich nachvollziehen.

    Aber nachdem wir von Prof. Isensee wissen, dass es sich bei der Betäubungsfrage im Gesetz nur um eine "symbolische Referenz" handelt, und die Staatsanwaltschaften Beweise sehen möchten, die die Anwendung von Betäubungsmitteln ausschliessen, bevor sie die Beteiligten auch nur fragen, kann man juristisch gesehen diesen Aspekt sowieso in die Tonne treten. Selbst der Berliner Chabad- Beschneidung könnte ja schon Stunden vorher Emlasalbe aufgetragen worden sein. Solange man der Staatsanwaltschaft nicht beweist, dass dies nicht der Fall war, nimmt sie auch keine Ermittlungen auf.

    "Prior to meeting with reporters, the rabbinical delegation discussed the importance of circumcision with Federal Minister of Justice Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. “In general, we found everyone was very positive, very interested; they took us very seriously,” said Rabbi Yehuda Tiechtel...We have seen how important it is to clear up any misunderstandings about why we can’t just do a symbolic ceremony or use anesthetics.”

    Chief Rabbis' Whirlwind of Berlin Meetings Place Circumcision on Public Agenda

    Erst dann trägt Isensee vor, der Gesetzgeber könne sich aber darauf berufen, einen Kulturkampf verhindert zu haben. Ein allzu schwächliches Argument, wie hier im Forum übereinstimmend festgestellt wird.

    Ja, aus unserer Sicht schwächlich. Wenn man sich jedoch ansieht, mit welcher Vehemenz sich die beiden christlichen Kirchen in die Debatte geworfen haben, ist "Kulturkampf" zumindest als Thema nicht völlig von der Hand zu weisen. Unser "Angebot", "lediglich" über körperliche Unversehrheit von Kindern zu "verhandeln", ist von den Religionsvertretern ja nicht angenommen worden. Im Gegentum: man meinte, an den Vorhäuten den Untergang von Abendland, Judentum und Staat festmachen zu müssen. Insofern könnte man sich verschwörungstheoretisch fragen, ob das Kölner Urteil nicht von den Religionsvertretern lanciert worden ist, um endlich mal wieder aus der defensiven in die offensive Position zu kommen.

    Aber selbst, wenn man annimmt, dass es sich um einen Kulturkampf handelt, ist die Dusseligkeit des Gesetzes nicht nur ein Armutszeugnis, sondern erreicht geradezu das Gegenteil der Absicht, um - mit Heribert Prantl - diesen Kulturkampf durch das Beschneidungsgesetz "einzuhegen." Es heizt ihn eher noch an.

    Kretschmann erweckt hier den Eindruck, als seien nur die drei monotheistischen Religionen in der Lage, die Sinnstiftung, auf die der Staat nach Böckenförde angewiesen sei, zu liefern. Immerhin ein Fortschritt, da es sich nicht mehr allein um die christlichen Religionen handelt. Alles andere aber, was sich sonst noch auf dem Markt der Kulturen an Sinnstiftungsangeboten tummelt, sei Vulgärrationalismus. Was er nicht ausspricht, man aber von ähnlichen Statements von Anderen kennt, führt der Vulgärrationalismus letztlich in einen uferlosen Liberalismus, der den sozialen Frieden gefährdet. Die Warnung vor liberalistischer Beliebigkeit war eines der Lieblingsthemen des mittlerweile zurückgetrenen Papstes. Der Hinweis von Prof. Isensee auf die Gefährdung des sozialen Friedens unter Bismarck schlägt letztlich in die gleiche Kerbe.

    Allerdings steht nirgendwo im Grundgesetz, dass der Staat allein die monotheistischen Religionen als Sinnstiftungen anerkennt, und Böckenförde hat sich immer vehement gegen diese Interpretation gewehrt. Dies zu verschweigen könnte man als Demagogie bezeichnen.
    Mit dieser Rede beantwortet Kretschmann keineswegs die von ihm selbst gestellte Frage, warum er bei den Grünen ist, sondern er wirft stattdessen die Frage auf, warum er nicht bei der CDU ist, in die er viel besser reinpassen würde.

    Frau Göring-Eckardt lässt, wie ich vernommen habe, ihre Aufgaben in der EKD jetzt immerhin "ruhen". Herr Kretschmann positioniert sich weiterhin kämpferisch als würdiges Mitglied im ZDK.
    Offensichtlich haben sich manche Grüne gedacht, sie könnten sich im religiösen Marktsegment noch ein paar Stimmen einfangen. Man fragt sich, wieviele Stimmen sie dadurch im liberalen Segment verlieren.

    Offensichtlich beisst sich mittlerweile das bundesdeutsche Staatsverständnis an den Vorhäuten von Kindern fest.

    In der Öffentlichkeit verbreitet sich zunehmend der Eindruck, dass Die Grünen zu einer Partei der religiösen Eiferer geworden sind. Was verspricht man sich eigentlich davon?

    "Rabbiner Yehuda Teichtal erklärte dazu, dass er »mit einiger Verwunderung und Irritation« von der Anzeige erfahren habe. Er habe aber »volles Vertrauen in die Bundesrepublik und ihre politischen Vertreter, die erst vor wenigen Monaten versicherten, dass mit dem neuen Beschneidungsgesetz Rechtssicherheit für die Ausübung unserer Tradition geschaffen wurde«.

    Jüdische Allgemeine / UNSERE WOCHE / Brit Mila - Anzeige wegen Körperverletzung

    "Gideon Joffe, head of Berlin's Jewish community, issued a statement Friday defending the right to practice traditions handed down over generations."We were hoping that the new circumcision law would finally restore legal security and that the recent debates, which were very stressful to the Jewish community, were finally over," Joffe said. "The Jewish Community of Berlin is a unified community and members of every denomination should be able to live out their Judaism as they learned it from their parents and grandparents."

    Circumcision ritual under investigation in Berlin | JTA - Jewish & Israel News

    ...sollte man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen müssen.

    Man sollte auch nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Hier geht es nicht um jedes Wort, sondern um ein einziges Wort, und nicht nur um irgendein Wort, sondern um ein Wort, das im Zusammenhang mit Judentum und Überleben des " Stärkeren" verwendet wird. Da sollte es vielleicht doch "Klick!" machen, nicht nur aus Rücksicht auf das Judentum, sondern weil damit eine der grauenhaftesten Verbrechen der gesamten Menschheitsgeschichte verbunden ist.