Eröffnung der Akademie der Künste der Welt in Köln / Kunst / Kultur / report-k.de
Dort tritt auch Sister Fa auf, eine Aktivistin gegen weibliche Genitalverstümmelung, die ich gestern persönlich kennenlernen durfte ![]()
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Dort tritt auch Sister Fa auf, eine Aktivistin gegen weibliche Genitalverstümmelung, die ich gestern persönlich kennenlernen durfte ![]()
Ein erster Bericht
Beschneidungsdebatte: Genderbending für den Penis - taz.de
"In Deutschland war die Diskussion um die Beschneidung kurz und heftig und wurde in vielen westlichen Ländern wahrgenommen – nicht aber im arabischen Raum. Das bestätigte die zweite Diskussionsrunde mit der türkischen Literaturagentin Nermin Mollaoglu, der libanesischen Theatermacherin Maya Zib und der ägyptischen Frauenrechtlerin Marwa Sharafeldin.Alle drei waren sich einig, dass religiöse Begründungen für die Beschneidung in ihren Ländern kaum eine Rolle spielen. „Es ist eine Gewohnheit“, sagte Nermin Mollaoglu. Eine Gewohnheit, die allerdings politisch instrumentalisiert werden kann. Die Literaturagentin berichtete von Massenbeschneidungen, organisiert von türkischen Parteien. Der teure Eingriff wird zum Wahlgeschenk."
Ein weiterer Bericht in der SZ...
ZitatDer in Deutschland lebende Iraker Najem Wali, der mit 13 beschnitten wurde, beschrieb diese schockierende Erfahrung derart eindrücklich, dass man ihm ohne Weiteres den Satz abnahm, seine erste Begegnung mit Folter habe nicht in Saddams Gefängniszellen stattgefunden sondern Jahre vorher, auf der Liege des Arztes. Als er vom Kölner Urteil hörte, war sein erster Gedanke: "Nach 44 Jahren bin ich rehabilitiert."
Zitat".... setzte der österreichisch-jüdische Schriftsteller Robert Schindel, der den Eingriff mit 21 Jahren vornehmen ließ, ein simples „Ohne ist es viel besser“ entgegen.
Eingriff als Wahlgeschenk
Schindel las aus seinem Roman „Gebürtig“ und formulierte die Hoffnung: „Ich kann mir vorstellen, dass ein reformiertes Judentum auf Beschneidung verzichtet, und halte das auch für wünschenswert“...."
DAS ist wichtig! Obwohl er für sich selbst davon überzeugt ist, daß es "ohne" besser sei, wünscht er sich die Möglichkeit der Wahlfreiheit auch für die anderen. Das ist souverän!
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