Erol Özcaraca (SPD)

  • Ich meine eben auch, dass man genau hinschauen muss. Jeder Übergriff, sei es eine Diskriminierung, Beleidigung oder gar tätlicher Angriff ist einer zu viel und darf nicht sein. Aber die Frage ist auch - wie Fidelis schon sagte - ist dieser An-/Übergriff tatsächlich antisemitisch motiviert oder hatte das Opfer einfach nur Pech?
    Und ich habe halt oft den Eindruck, als würde der ZdJ solche Vorfälle instrumentalisieren und für eigene Zwecke missbrauchen. So wird doch beinahe in jeder Debatte, in der es um ein mögliches Beschneidungsverbot geht, oft von solchen Angriffen auf jüdisches Leben gesprochen und damit die Diskussion in eine völlig falsche Richtung gelenkt.
    Antisemitische Aus- und Überfälle ist inakzeptabel, aber derartige Vorfälle den Beschneidungsgegnern unterschwellig anzulasten ist es ebenfalls.

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Machtnix
    Hallo und willkommen hier im Forum!
    Was Du sagst, hab ich in anderen Foren schon erlebt. Gerade in den Yahoo-Groups treibt sich ein Norbert Langer rum, von dem unter anderem diese Posts sind:

    Zitat

    Hallo,
    Norbert hat ganz recht, es kommt sehr auf den Beschneidungsstil an. Ich wurde als Teenager low und tight beschnitten, das Bändchen wurde auch entfernt.
    Die OP wurde so ausgeführt um die Empfindlichkeit zu reduzieren und damit die Onanie einzudämmen. Meine Eltern achteten sehr darauf, dass ich keine Gelegenheiten zum onanieren hatte und so habe ich erst zu onanieren gelernt als ich schon über 18 Jahre alt war.
    Onanie ist für mich nur mit Gleitmittel möglich und dauert recht lange. Ich habe es nicht bereut so beschnitten zu sein und kann nur allen empfehlen die Knaben so beschneiden zu lassen.
    Helmut

    Zitat

    Hallo Lena,
    ich finde es gut, dass ihr euren Sohn so habt beschneiden lassen. Wurde dabei auch das Frenulum entfernt? Welche Gründe waren für euch entscheidend?

    Du schreibst, dass du einen Jungen mit 14 nicht mehr beschneiden lassen würdest, weil er sich dann schon an die regelmäßige Befriedigung gewöhnt hat. Gerade dann finde ich es besonders wichtig, damit er sich diese Praxis wieder abgewöhnt. Knaben sollten auf jeden Fall beschnitten werden. Ich selbst war fast 15 Jahre, als ich beschnitten wurde und es hat mir nicht geschadet.
    Gruß
    Helmut

    Zitat

    Hallo Michaela,
    es ist jetzt an der Zeit, dass du deinen Sohn beschneiden läßt. Das hat viele Vorteile für ihn und wenn du die Beschneidung schön straff und low machen lässt und auch das Bändchen entfernt wird, wird das mit dem onanieren auch nachlassen. Ich bin auch so beschnitten und kann es nur empfehlen.
    Gruß
    Helmut

    Er beschreibt in anderen Posts immer wieder, wie er von seiner Mutter und seiner Großmutter ans Bett gefesselt wurde um das Onanieren zu verhindern. Er beschreibt das erst als schlimme Zeit, rechtfertigt dann diese Taten immer als "hat mir nicht geschadet". Schon erschütternd, wie sich sowas entwickeln kann...

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
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  • @ Guy
    Ich weiß nicht, was ich "besser" finden soll. Ein gestörter Typ, der seine eigenen schlimmen Erfahrungen als Segen anpreist oder eine gestörte Mutter, die ihre kranken Weltanschauungen unters Volk bringen will... :thumbdown:

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
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    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
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  • Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
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  • Das sind die wirklich vernünftigen Menschen!
    Ihm ist das besonders hoch anzurechnen, denn sein Wahlbezirk ist Neukölln, er hat selber einen Migrationshintergrund und ist männlich.
    In die gleiche Kategorie fallen Herr Kilic und der Vorsitzende der Vorsitzende alevitischen Jugend, dessen Name mir im Moment nicht präsent ist.

  • "Die schärfsten Vertreter dieser Religionsgemeinschaften haben mit unserem Staat schon lange abgeschlossen und werden die Vertreter einer freien und offenen Gesellschaft niemals akzeptieren." (Erol Özcarac)


    Dieser Schlusssatz verrät viel. Herr Ö. weis wovon er redet.

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

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