Heute Thema Religionsfreiheit im Bundestag

  • https://www.domradio.de/themen/kirche-…ma-im-bundestag

    "Das Menschenrecht schützt nicht die Religion als solche, sondern das Individuum
    – den einzelnen Menschen in seiner Glaubensfreiheit. Es beinhält auch das Recht,
    sich zu keiner Religion oder Weltanschauung zu bekennen. Das Menschenrecht
    auf Gewissens- und Religionsfreiheit steht in enger Verbindung zu
    Artikel 19 derAEMR der Vereinten Nationen, dem Recht auf Meinungsfreiheit."

    "Menschenrechte sind unteilbar und universell. Religionen, daneben auch Traditi-
    onen oder allgemeiner eine bestimmte Kultur, können und dürfen nicht dafür be-
    nutzt werden, Menschenrechte zu relativieren. Die betrifft beispielsweise Frauen-
    rechte oder auch die Verfolgung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientie-
    rung."

    Menschenrechte gelten eben nur für Frauen.

    http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/050/1905041.pdf

  • Ein Vertreter der Grünen sagte mit Verweis auf das Grundgesetz, dass es keine Religionen erster und zweiter Klasse geben könne.

    Ach, wie war das noch, 2012? "Jüdisches Leben (gemeint war die Genitalverstümmelung von Jungen) muss in Deutschland weiter möglich sein!!!"
    Wäre das auch so gewesen, wenn BGM nur von einer christlichen Sekte betrieben würde?

    Aber das zu hören wird die Dawoodi Bohra und die Schafiiten sicher freuen.... :whistling:
    Und erst mal die Mitglieder der "Zwölf Stämme"

    Steht im Grundgesetz etwas von einem Recht auf körperliche Unversehrtheit erster Klasse für Mädchen, und zweiter Klasse für Jungen?

    There is no skin like foreskin

  • Heute ist halt mal wieder der Tag der Heuchler im Bundestag. Für die Aufarbeitung des Missbrauchs in Kirchen tut die Politik nichts, für eine Reformierung des Arbeitsrechts tut die Politik nichts, an die Kirchenfinanzierung geht man nicht heran, möchte aber die konservativen Islamverbände zur Körperschaft machen und die Genitalverstümmelung erlaubt man. Aber an einem solchen Tag klopft man sich und den Religionsvertretern auf die Schultern und am Ende wundern sie sich, dass es CDU und SPD zusammen nur noch auf 30 Prozent schaffen.

    Wie man in Bayern sehen kann, verfängt selbst da das althergebrachte, christlich soziale und kirchobrigkeitsgläubige nicht mehr und die Menschen wollen eine moderne, aufgeklärte und sachgerechte Politik.

  • Herr Gehring stimmte 2012 für Kinder- und Menschenrechte. Man kann sehen, dass Menschenrechte und Religionsfreiheit kein Widerspruch sein müssen. Vielen Dank dafür.

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  • Zitat

    Die betrifft beispielsweise Frauen-
    rechte oder auch die Verfolgung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientie-
    rung."

    da knüpft die FAZ gleich an:

    Zitat

    Der Staat darf gar nichts von einer Religion erwarten, außer, dass sie sich im Rahmen der Verfassung bewegt. Das ist nicht wenig. Dazu gehört, dass Staatsdiener neutral auftreten müssen, dass Frauen, Homosexuelle und Angehörige anderer Religionen nicht als minderwertig behandelt werden dürfen.

    Frauen, Homosexuelle, war das schon alles? Sind das schon alle, die vor religiös motivierter Misshandlung zu schützen sind? Steht das Recht auf körperliche Unversehrtheit nicht in der Verfassung?

    Zitat

    Der jetzige Bundespräsident Steinmeier meint nun, „statt endlos darüber zu diskutieren“, ob der Islam zu Deutschland gehöre, sollten wir uns als Christen und mit unseren muslimischen Nachbarn darüber unterhalten, inwiefern Christentum und Islam auf Fragen der jungen Leute überzeugende Antworten gäben

    Ist es eine "überzeugende Antwort" an einen Jungen, ihm einen sensiblen und funktionalen Teil seines Körpers zu rauben? Auf welche Frage des Jungen ist das eine Antwort? Und was für eine Antwort hat der Islam dann für Mädchen?

    Man erinnert sich, 12.12.2012:


    http://www.faz.net/aktuell/politi…t-15846884.html

    There is no skin like foreskin

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