Der US-amerikanische Jurist Peter W. Adler kommt zu dem Ergebnis, dass die Beschneidung von Jungen auch in den USA gegen geltendes Recht verstoße. Sein Artikel soll nunmehr im Journal of Law and the Public Interest at the University of Richmond veröffentlicht werden.
USA: Veröffentlichung eines juristischen Artikels mit dem Ergebnis, dass Beschneidung rechtswidrig sei
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Ihr seid wirklich phantastisch!
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Ganz große Klasse. Der amerikanische Putzke....
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Ich denke, dass ist ein sehr wichtiger Mann. Sollte man weiter verfolgen. Kennt Holm Putzke den? Vielen Dank für den Hinweis!
Hier ein übrigens ein ausführliches Interview mit David Llewellyninfocirc: [10] The Cut Podcast: David Llewellyn: the Harm of Circumcision is Hidden because the genitals are hidden
Daraus ein Zitat:
"David Gibbons, who is the director of pediatric urology at Georgetown University Medical Center [remarked about this] a couple of times. He publisehd a letter in one of the urological journals and then also in an online comment [in] a popular magazine, [discussing] how many [cases of unintended] damage he has seen; he has certainly seen one [per] week, if not 2 [per] week, and I think that's pretty typical.
I don't know how many pediatric urologists there are (there used to be few, [but] there are more now); there are maybe 300 in the United States, and if you figure 2 [cases] per week times 52 weeks—[let's say 100 cases] per year—times 300, [that is 30 thousand boys per year who receive damage needing correction on top of the damage of circumcision itself], and all of these [problems] are hidden because the genitals are hidden."
Der Münchner Kinderchirurg Prof. Stehr hat ja über ähnliche Erfahrungen berichtet. Leider nennt er keine Zahlen. Warum nicht? Reinhard Merkel hat ein nationales Register über solche Fälle gefordert.
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Peter W. Adler ist rechtlicher Berater der Organisation "Rechtsanwälte für Kinderrechte" (Attorneys for the Rights of the Chield"). Er hat einen Abschluss in Philosophie und Jura und war Editor der "Virginia Law Review".
Peter W. Adler | Attorneys for the Rights of the Child
Putzke und Stehr arbeiten schon seit recht langer Zeit zusammen bezüglich des Themas Beschneidung (siehe die unter "Rechtliche Aspekte" veröffentlichten Links und Artikel).
Unstreitig GIBT es Komplikations- und Todesfälle; dies wird auch argumentativ oft ins Feld geführt. Im Falle der USA werden i.d.R. konkrete Zahlen von Todesfällen genannt.
Weitere Statistiken wären in jedem Fall wünschenswert.
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Manfred hat Kontakt zu Holm Putzke. Habe ihn darauf angesetzt, ihm die Info zu liefern
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Manfred sollte ihn auch auf unser Forum hinweisen - er kann ja unter einem Anonym auftreten oder nur "besuchen", wenn er sich nicht zu erkennen geben mag. Aber die Informationslage und ihre Bewertung durch Beschnittene und viele Menschen mit sehr viel Fachwissen halte ich für ein echtes Sahnestückchen.

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Hier ein Brief von Herrn Adler zur AAP Politik. AAP steht für "American Academy of Pediatrics", also Amerikanische Akademie der Kinderärzte". Ihre Aufgabe unter anderem :
Zitat
About AAP PolicyAAP Policy brings together a constellation of Policy documents from the American Academy of Pediatrics. Policy Statements, Clinical Practice Guidelines, Technical Reports, Affirmations of Value, and Parent Pages can now be found in one convenient location.
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Adler veröffentlichte bereits 2011 einen Artikel in einer juristischen Fachzeitschrift darüber, dass Medicaid (http://de.m.wikipedia.org/wiki/Medicaid) nicht für die Kosten von Routinebeschneidungen männlicher Babys einzustehen habe.
Peter W. Adler: "Is it lawful to use Medicaid to pay for circumcision?" 19 J Law Med 335-353 (2011).
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