Wichtige Traditionen, die unbedingt geschützt werden müssen

  • Manchen Kulturkreisen reicht die BGM als "Mutprobe" einfach nicht:

    Zitat

    Sie springen aus immer größerer Höhe von einem insgesamt 30 Meter hohen Turm. Zweck der Übung ist eine gute Yamsernte. In den letzten Jahren kam jedoch noch eine weitere Bedeutung hinzu: Jungs im Alter von sieben bis acht Jahren, die nach ihrer Beschneidung vom Turm springen, verschaffen sich Akzeptanz im Kreis der Männer.

    Zitat

    Einer der Dorfältesten wählt die Ranken für jeden Springer aus, indem er Größe und Gewicht kalkuliert. Der Spielraum für Fehlberechnungen ist klein, denn ist das Seil zu kurz, könnte der Springer nach hinten schwingen und in den Turm krachen, ist das Seil zu lang, könnte er durch den Aufprall sterben oder für den Rest seines Lebens gelähmt bleiben.

    Kommt aber bestimmt ganz, ganz selten vor! Und man muss ja auch die Vorteile sehen: bessere Yamsernte!

    Zitat

    Damit sich der Sprung positiv auf die Yamsernte auswirkt, müssen die Schultern der Springer den Boden berühren. (Der Kopf wird während des Sprungs an die Brust gedrückt.)

    Der Glaube, dass die Yamsernte vom Turmspringen abhängt hat offensichtlich religiösen Charakter, gewissermaßen der Bundesschluss mit der Yamsernte.
    Man darf gespannt sein, wenn hier die ersten Flüchtlinge aus Vanuatu auftauchen.... denn "Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern..." und "Kollateralschäden" werden vom Staat bei der BGM ja auch problemlos akzeptiert.
    Der wieder aufgebaute Goethe-Turm würde sich sicher gut eignen - mit Kindern kann man es ja machen.

    https://www.welt.de/reise/Fern/art…t-die-Erde.html

    PS:


    Zitat

    Jungs im Alter von sieben bis acht Jahren, die nach ihrer Beschneidung vom Turm springen, verschaffen sich Akzeptanz im Kreis der Männer.

    Im Umkehrschluss kann man dann wohl davon ausgehen, dass Jungen die nicht springen wollen tüchtig gemobbt werden...

    Indeed, as the history of female circumcision suggests, if male circumcision
    were confined to developing nations, it would by now have emerged as an in-
    ternational cause celebre, stirring passionate opposition from feminists, physicians, politicians, and the global human rights community. If routine medical
    circumcision didn't exist today, no one would dare to invent it.

    David Gollaher

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