"Was bleibt, ist die Kunst der Toleranz"

  • Toleranz - für wen? Für die Schwächsten, die Verletzlichsten, für die Kinder?
    Oder Toleranz auch für "leichtere Formen" der Mädchen"beschneidung", wenn sie religiös motiviert sind?
    Nein, wie die DW das meint ist schon klar. Es soll alles schön so weiterlaufen wie gehabt. Das meint ja auch: "eine unabschließbare Debatte "
    Aber irgendwie meint man dann doch, auf die breite Ablehnung eingehen zu müssen. Nach dem Motto: "schön, dass wir mal drüber gesprochen haben" - und jetzt sind wir mal "tolerant", und akzeptieren bitteschön, dass Jungen Schmerzen und Traumata zugefügt werden, dass sie verletzt und verstümmelt werden. Denn "Toleranz" kommt ja von "ertragen".

    Kersten Knipp bei der Deutschen Welle:

    http://www.dw.com/de/beschneidun…k-2368-xml-mrss

    Indeed, as the history of female circumcision suggests, if male circumcision
    were confined to developing nations, it would by now have emerged as an in-
    ternational cause celebre, stirring passionate opposition from feminists, physicians, politicians, and the global human rights community. If routine medical
    circumcision didn't exist today, no one would dare to invent it.

    David Gollaher

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