Die befürchtete Stigmatisierung

  • 2. He might be worried about what his friends think. Henry expressed that while he’s open about not being circumcised with his partners, it’s a different story with his guy friends. "I never talk about it with other guys," he says, and even though "guys talk about their dicks all the time ... fear is absolutely a factor because being different is stigmatized."

    In den USA haben Jungen/Männer Ängste und schämen sich, weil sie einen natürlichen, vollständigen Penis haben - und hierzulande haben Jungen/Männer Ängste und schämen sich, weil sie etwas davon nicht mehr haben, was die anderen haben.

    Das ist schon ziemlich schräg.

    Und all diese Ängste würden wegfallen, wenn man die Genitalien von ALLEN Jungen einfach in Frieden ließe.
    Alles unnötige Komplikationen einer unnötigen Verletzung.

    Henry könnte natürlich dieser gefühlten Stigmatisierung ein Ende machen und so sein, wie die (meisten) anderen jungen Männer in den USA. Wenn er das nicht macht, ist anzunehmen dass er den intakten Zustand trotzdem vorzieht. Immerhin, er hätte die Wahl - vorhautlose Männer haben die nicht.

    Wieder ein Volksaufklärungs-Artikel von der Sorte: "Intakte Männer beißen nicht (und fressen auch keine kleinen Kinder!)". Mit höchst subjektiven Einschätzungen: "The skin itself isn’t all that sensitive"

    Indeed, as the history of female circumcision suggests, if male circumcision
    were confined to developing nations, it would by now have emerged as an in-
    ternational cause celebre, stirring passionate opposition from feminists, physicians, politicians, and the global human rights community. If routine medical
    circumcision didn't exist today, no one would dare to invent it.

    David Gollaher

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