Elke Mack: Ethische Legitimität der Beschneidung?

  • Oben steht drauf: "Medizinische Ethik". Was dann aber folgt ist Religion, Religion und nochmals Religion.

    Was soll man eigentlich zu einer Medizinethikerin sagen, die Sätze formuliert wie diesen:

    "Die Beschneidung müsste aufgrund höher zu wertender religiöser Werte oder theologischer Argumente zu rechtfertigen sein."

    Das ist manches, aber keine medizinische Ethik. Wenn die religiöse Rechtfertigung da ist, dann geht auch Euthanasie ok, oder wie muss man sich das vorstellen? Im Fazit meint sie dann, dass man Christen in angelsächsischen Ländern aufklären sollte, Juden und Muslime aber offenbar nicht. Menschenrechte für die einen so, für die anderen so.

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