Rafik Schami und die Werte des Abendlandes

  • Rafik Schami hat einen 10 Pukte-Katalog mit Forderungen an die Flüchtlinge entworfen:

    Darunter:

    Zitat

    3. In diesem Land sind Frauen und Männer gleichberechtigt.

    Schön wär's. Nicht einmal vom Gesetz her sind sie gleichberechtigt. Nicht einmal vom Grundgesetz her. Männer können zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden, Frauen nicht. Jungen dürfen genitalverstümmelt werden, Mädchen nicht.

    Zitat

    8. In diesem Land gilt ein einziges Gesetz: Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Alle anderen Gesetze der Sippe, der Ehre, der Scharia gelten hier nicht....

    Sollte man meinen. Aber wenn man genau hinschaut ist die Verfassung bgl. kleiner Jungen nicht verwirklicht. Da gelten dann "Gesetze der Sippe", bzw. des Stammes, bzw. der Religionsgemeinschaft


    Zitat

    9. Sie sollen nicht heucheln, die Homosexualität existiere in den islamisch-arabischen Ländern nicht. Hier in Deutschland haben die Homosexuellen ihr Recht auf Gleichheit und Normalität im Umgang erkämpft. Nichts wurde ihnen geschenkt....


    Erwachsene können für ihre Rechte kämpfen, kleine Kinder können das nicht. Auch das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird erkämpft werden müssen, es gibt nichts geschenkt.

    http://www.ksta.de/kultur/rafik-s…htling-23728544


    Zitat

    Im Zentrum stehen Dankbarkeit, Achtung und Respekt vor dem „christlichen Abendland“ mit seinen Freiheiten, Werten und Gesetzen.


    Werte des "christlichen Abendlandes"? Gehört dazu vielleicht auch, dass man Jungen heil und ganz lässt?

    http://www.faz.net/aktuell/feuill…s-14125229.html

    Schami beschäftigt sich in seinen Werken ja durchaus mit dem Thema MGM.

    Z.B. in "Eine dt. Leidenschaft namens Nudelsalat.." beschreibt er Zustände im libanesischen Bürgerkrieg:


    Zitat

    Menschen wurde nach ihrer Vorhaut sortiert. Beschnittene galten als Muslime, Unbeschnittene als Christen. Die einen waren dem Tod geweiht, die anderen wurden gerettet.


    Wäre es nicht weitaus besser, Menschen nicht mehr ungefragt zu markieren, auf dass man sie nicht mehr sortieren, diskriminieren und dementsprechend fürchterliche Dinge mit ihnen tun könnte?

    Indeed, as the history of female circumcision suggests, if male circumcision
    were confined to developing nations, it would by now have emerged as an in-
    ternational cause celebre, stirring passionate opposition from feminists, physicians, politicians, and the global human rights community. If routine medical
    circumcision didn't exist today, no one would dare to invent it.

    David Gollaher

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