"Lehrplattform für Medienprojekte"

  • Die einschlägig bekannte Elke Wittich durfte das Kapitel "Die Beschneidungsdebatte" im Bericht "Antisemitismus in Deutschland – aktuelle Entwicklungen" (Stand April 2017) des ""unabhängigen" Expertenkreis Antisemitismus" schreiben.

    Was mit unter vielem anderen auffällt:

    Anscheinend sind 55 Prozent der Deutschen für Jungenverstümmelung! Könnte man meinen, wenn man liest:

    Zitat

    ... jene 45 Prozent der deutschen Bevölkerung, die laut
    Umfrage die Beschneidung als rechtswidrige Körperverletzung sehen...


    Das soll also "Stand 2017 sein". Klar, dass Wittich sich die Umfrage (YouGov) herauspickt, die ihr am besten in den Kram passt und locker mal unterschlägt, dass selbst in jener Umfrage die Mehrheit gegen BGM war. Und in jener Umfrage 83 Prozent meinten, Religionen sollten mit der Zeit gehen und nicht um jeden Preis an alten Traditionen festhalten. Was das bloß heißen kann?

    Die infratest-Umfrage vom Dezember jenes Jahres also als dann schon fleißig debattiert worden war (70%) schmeckt ihr natürlich gar nicht. :D


    Ach! Nit mööglisch! Es heißt doch immer, vor Juni 2012 war da nix!

    Und auch damals schon die fiesen Möpp von der FAZ ;) :

    http://www.faz.net/aktuell/politi…tt-1596907.html

    Ja, das Kölner Urteil kam ja total überraschend, wer hätte gedacht, dass sich Richter einfach mal am Gesetzbuch und am Grundgesetz orientieren?

    Und natürlich das übliche Wittesche Geleier: Verschwörungstheorie, Kindermörder, Antisemtismus!!!einself

    Zitat von Elke Wittich

    Das Ziel: Ängste, Zweifel und Hass schüren.

    Angst haben die Jungen wohl alle.
    Zweifel an der Amputation eines gesunden Körperteils sind mehr als angebracht.
    Hass ist die andauernde Unterstellung, und man fragt sich, ob manche von denen, die ständig Menschen die Kinder vor Schmerzen und Gewalt bewahren wollen Hass unterstellen - nicht eher selber hassen, und zwar heftigst.

    Also die Beschneidungsgegner sind "gefährlich" (müssen die dann nicht inhaftiert werden?), aber es gibt noch was schlimmeres - Männerrechtler toppen alles!
    Das ist nämlich was anderes als die guten Frauenrechtlerinnen, die wollen nämlich dreisterweise gleiche Rechte für Männer und Jungen!

    Zitat

    Die meisten Artikel, die zur Beschneidungsdebatte
    erschienen sind, enthielten vordergründig keine antisemi-
    tischen Konnotationen....


    Ja schau, schau, wie geschickt die Antisemiten sich tarnen! Aber Wittich weiß ja, was sie im Hintergrund treiben! :FP01

    Völlig logisch, dass Kinderschützer an der Schändung eines Friedhofs Schuld sind:

    Zitat

    Die Debatte und ihre Folgen

    So ist die Schändung des
    jüdischen Friedhofs in Kröpelin bei Rostock am 4. Septem-
    ber 2012 mit großer Wahrscheinlichkeit ein Resultat der medialen Präsenz..

    Aha! Solche "heiklen Themen" darf man überhaupt gar nicht erst ansprechen, sonst bricht die Hölle los!
    Da muss doch ein Gesetz gegen Beschneidungsdebatte her!

    Impressum
    Herausgeber:
    Bundesministerium des Innern
    Alt-Moabit 140
    10557 Berlin

    D.h. wir alle müssen für diesen Quark auch noch blechen. Wir müssen der Wittich noch ihr Salär zahlen.
    Das ist gegen Artikel 1 GG!


    https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/dow…publicationFile

    Indeed, as the history of female circumcision suggests, if male circumcision
    were confined to developing nations, it would by now have emerged as an in-
    ternational cause celebre, stirring passionate opposition from feminists, physicians, politicians, and the global human rights community. If routine medical
    circumcision didn't exist today, no one would dare to invent it.

    David Gollaher

  • Aus "Rent a Jew" (hört sich ja auch irgendwie seltsam an) wurde jetzt anscheinend "Meet a Jew"


    Zitat

    Schmerling koordiniert das vom Zentralrat der Juden initiierte und vom Bundesfamilienministerium geförderte Projekt „Meet a jew“.

    Zitat

    ...wollten sie ebenso wissen wie die Gründe der Beschneidung

    Man möchte doch zu gerne wissen, wie die Sache mit der Jungenverstümmelung den Sechstklässlern dann näher gebracht wird.

    Ungefragt gefördert von uns allen.

    Ob da wohl auch "Gründe gegen Genitalverstümmelung von Kindern" zu Sprache kommen? :?:

    https://bnn.de/pforzheim/enzk…h-juden-projekt

    Indeed, as the history of female circumcision suggests, if male circumcision
    were confined to developing nations, it would by now have emerged as an in-
    ternational cause celebre, stirring passionate opposition from feminists, physicians, politicians, and the global human rights community. If routine medical
    circumcision didn't exist today, no one would dare to invent it.

    David Gollaher

  • Aus "Rent a Jew" (hört sich ja auch irgendwie seltsam an) wurde jetzt anscheinend "Meet a Jew"

    Und "Meet a Jew" ist sehr fleißig!


    Zitat

    Sch: Wir haben seit 2020 rund 2600 Begegnungen durchgeführt und 65.000 Menschen erreicht. So eine Begegnung dauert 90 Minuten. Wir gehen überwiegend in Schulklassen (zu etwa 70 Prozent), aber auch in Universitäten, Sportvereine oder im digitalen Raum.

    70%, das entspräche ca. 1800 Schulen.


    Zitat

    Wir erwarten, dass die einladende Lehrkraft ihre Gruppe vorbereitet, bei der Begegnung anwesend ist und auch für eine intensive Nachbereitung sorgt. Wir bieten Material dafür an...

    Aha. Vom Dubnow-Institut? Vom Friedrich-Verlag? Vom Comemius Institut Münster?
    Denn es wird ja immer so dargestellt, dass Ablehnung der Jungenverstümmelung Antisemitismus sei. Wenn man daran glaubt, dann ist Propaganda für Genitalverstümmelung Antisemitismusbekämpfung,

    Das "heikle Thema" wird aber im Artikel namentlich nicht erwähnt, lieber verklausuliert.
    Nicht mal die betäubungslose Schlachtung von Wirbeltieren.

    Zitat

    Jeder einzelne Ehrenamtliche soll erkennen, was sein Jüdischsein bedeutet und wer er ist. Für manche bedeutet koscheres Leben, sich an alle jüdischen Speisegesetze zu halten. Für einen anderen könnte koscheres Essen bedeuten, den Döner ohne Soße zu bestellen.


    Eben. Warum soll man nicht Milchiges von Fleischigem trennen oder einen Döner ohne Soße essen, wenn einem danach ist? Ist doch völlig unproblematisch.

    Etwas gegen tatsächlichen Antisemitismus zu tun ist prima. Sich für den Schutz der genitalen Autonomie aller Kinder einzusetzen auch.
    Man möchte zu gerne wissen, ob und wie das Thema BGM in solchen Treffen abgehandelt wird. Bei "Rent a Jew" war es ja ein Thema.

    Völlig klar ist, dass bei einer eventuellen Diskussion diese geschulten Kräfte den Schülern haushoch überlegen sind,

    https://www.faz.net/aktuell/karrie…e-19767108.html

    Indeed, as the history of female circumcision suggests, if male circumcision
    were confined to developing nations, it would by now have emerged as an in-
    ternational cause celebre, stirring passionate opposition from feminists, physicians, politicians, and the global human rights community. If routine medical
    circumcision didn't exist today, no one would dare to invent it.

    David Gollaher

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