Ob es nun um Mädchen oder Jungen geht - immer das selbe, aufgedunsene Geschwurbel, immer dieselbe Phrasendrescherei.
ZitatAndererseits sind „abstrakt und kontextunsensibel“ erhobene „feministische Forderungen“ sinnlos, da sie Gefahr laufen, die „Lebensrealität“ der betroffenen Frauen zu ignorieren. Erst die „kulturrelativistische Erforschungen der Exzision, die sie eingebettet in ihrem spezifischen Kontext zunächst verstehbar machen“, bieten eine vielversprechende Grundlage dafür, erfolgreiche „(menschenrechtlichen) Abschaffungsstrategien“ zu entwickeln. Dies gilt umso mehr, als eine „ausschließliche Konzentration auf die Beendigung der Exzision zu kurz“ greifen würde, da sich der Eingriff „nur schwerlich aus dem Geflecht von Sinnzusammenhängen und Funktionen herauslösen“ lässt. Vor allem aber blieben die „repressiven sozialen Mechanismen“ unangetastet, wenn nur die Exzision abgeschafft oder „ihre Funktion durch Ersatzhandlungen übernommen“ würde. Eines aber, so zeigt Mende auch, ist den Exzisionen weiblicher Genitale bei allen kulturellen Unterschieden doch gemeinsam: Stets dienen sie der „Herstellung von Identität“.
Genau, lasst uns doch erst mal noch ein paar Jahrtausende forschen! Und neue Schwurbel-Stellen an den Unis dafür einrichten! Wozu brauchen wir schon Ingenieure, Naturwissenschaftler, Ärzte?
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