Psychotherapie bei Beschneidung und Genitalverstümmelung in Berlin

  • "Die Beschneidung bzw. Genitalverstümmelung stammt also aus vorhistorischer Zeit und hatte zum Ziel, mit steinzeitlichen Methoden, die Unterwerfung der einzelnen Mitglieder einer Ethnie unter den Zwang des Kollektivs zu erleichtern. In manchen Ethnien war und ist nur die Beschneidung des männlichen Gliedes mit Abtrennung der Vorhaut (Zirkumzision) üblich, in anderen Ethnien werden die weiblichen Genitalien (Klitoris und Schamlippen) ganz oder teilweise entfernt."
    Quelle: http://www.w-a-praxis.de/beschneidung-g…-in-berlin.html


    Wir kennen die Meinung der religiösen Vertreter zur Beschneidung, wie auch die der nicht persönlich betroffenen Juristen (z.B. Leutheuser-Schnarrenberger, Hörnle). Die Meinung eines Diplom-Psychologen zum Sinn und Zweck der Beschneidung finde ich hier im Kontext sehr interessant.


    Natürlich liegt es mir fern hier die Verfechter der Beschneidung unmittelbar in einen vorhistorischen oder gar gemeingefährlichen Kontext ("Unterwerfung" mit aus meiner Sicht brutalsten Mitteln) zu setzen. Schließlich muss ich ja bei Menschen, die kein Problem damit haben kleine Kinder zu beschneiden, auch um meine eigene Sicherheit bangen ;)


    OK., der letzte Absatz war jetzt etwas flapsig geschrieben und mir ist durchaus bewusst, dass wohl auch vielen innerlich das Herz blutet, wenn sie ihre eigenen Kinder verstümmeln lassen. Um so wichtiger finde ich hier die Aufklärung darüber, dass die Beschneidung in Wahrheit nichts mit Religion, sondern höchstens mit der Tradition der Unterdrückung zu tun hat.

    Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)

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