Haut ab! Sonderausstellung ab 24.10. im Jüdischen Museum in Berlin

  • und zum anderen, daß da sonst noch niemand was geschrieben hat

    Ist das Dein Ernst?

    Bei der Springer-Lügenpresse auch noch etwas veröffentlichen? Sich besudeln? Sich auf deren Terrain begeben?
    Ich schlage mich mit diesem Gesindel gerne, jederzeit - aber nicht auf deren heimischen Terrain!

    Die Würde des Menschen ist unantastbar!

    Ich weiß genug wie in dem Konzern gearbeitet wird. Auch persönlich. Über mich ist mal ein Artikel in der Springer-Lügenpresse erschienen - von A-Z frei erfunden.
    Man sollte auf diesen $%&*# gar nicht verlinken. Ggf. Zitieren und niedermachen reicht völlig. Alles andere verschafft denen noch mehr Publicity.
    Das ist doch der Abschaum der Journaille!

    Ganz abgesehen davon finde ich dieses javaverskriptete Kraken-Disqus so was von abtörnend.

    There is no skin like foreskin

  • Da bin ich schmerzfrei, Selbstbestimmung .. jeder einzelne Hit auf unsere Rezension, der von der "WELT"-Seite kommt, isses mir wert. Grade die WELT-Leser sind ja die, die da vermutlich noch viel Nachholbedarf in Sachen Objektivität haben.
    Und ja, Disqus ist auch nicht mein Favorit, erst recht wenn die Kommentare so versteckt am Ende der Seite und hundert anderen Links versteckt sind.

  • Also mindestens zwei Kommentare von uns nicht freigeschaltet .. da ist die WELT ja noch in Ordnung .. (würg)
    Trotzdem komisch, daß von der anderen Seite nix kommt, die Rezension ist ja nun nicht grade zaghaft.

  • Das ist eben auch ein Grund warum ich da nichts schreiben würde.
    Ich will nicht von Friedes Gnaden abhängig sein. Ob mein Text gnädigerweise veröffentlicht würde, ob er evtl. bis zur Unkenntlichkeit "beschnitten" würde. Ob es polemische, im Mund herumdrehende Antworten auf meinen Kommentar geben würde, gegen die mir dann die Gegenwehr verweigert würde. Ob an Beifallszählern manipuliert würde (soll angeblich schon vorgekommen sein).
    Das sind keine fairen Bedingungen. Wie gesagt, ich kenne diesen Konzern aus eigener Anschauung, und es sind da ja auch schon genug Sachen aufgeflogen.
    Meine hervorragenden Kommentare ;) wären nur eine Aufwertung für diesen Abgrund... Solle sie ihre Leserkommentare doch alle selber schreiben. das passt sowieso besser zu dieser Farce.

    There is no skin like foreskin

  • Ist eine Anzeige und kein redaktioneller Beitrag. Insofern weniger ein Kritikpunkt an Chrismon als daran, dass wir auch diese Anzeige über das jüdische Museum mit unseren Steuergeldern bezahlt haben.

  • http://www.nzz.ch/feuilleton/nur…llos-1.18473478

    Zitat

    Wenig stichhaltig wirkt, dass die Berliner Schau auch eine Sondernummer des NS-Hetzblattes «Der Stürmer» eingebaut hat. Dessen Propagandisten tischten ihren Lesern im Mai 1939 noch einmal die lügnerische Fama von mittelalterlichen jüdischen Ritualmorden auf, um den Antisemitismus zu schüren. Dass die «Bildsprache» des «Stürmers» dazu diene, «an die Beschneidung zu erinnern», wie die Ausstellung behauptet, wird durch die Illustration der Kampfschrift nicht gedeckt. So wirkt das Exponat in der Berliner Schau leider wie ein bemühter Kunstgriff, Beschneidungskritiker in eine Traditionslinie mit Antisemiten zu stellen

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Ich war gestern in Berlin und musste mit erschrecken feststellen, wie offensiv und selbstverständlich für diese Ausstellung Werbung gemacht wird. Da gab`s einige Plakate zu sehen, natürlich die mit der Banane, die hätt ich am liebsten runtergerissen! Das zieht das ganze schon sehr ins lächerliche und verharmlost diesen unnötigen Eingriff.

    Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit. (Anatole France)

  • Das zieht das ganze schon sehr ins lächerliche und verharmlost diesen unnötigen Eingriff.


    Nun, das scheint ja der Hauptzweck der Veranstaltung zu sein. Der "Beschneidung - Hihi" - Effekt dient ausschließlich der Verharmlosung zeigt nur wie sexistisch die ganze Diskussion ist. Man stelle sich das in Bezug auf FGM mit einer Pflaume oder Feige vor.

  • Zitat

    So führt diese Kritik in eine der großen Herausforderungen des Themas und der Ausstellung: Zu verstehen, dass es Menschen gibt, für die die Beschneidung einen so großen Wert hat, dass sie die Schmerzen und Risiken des Eingriffs in Kauf nehmen. Dass sie eben genau kein zu hoher Preis sind für das, was die Beschneidung bewirkt und bedeutet.


    Äh...von wessen Schmerzen und Risiken ist hier die Rede? Wer nimmt hier was in Kauf?

    Zitat

    Manche Besucher unterstellen dem Museum ja tatsächlich strategische Auslassungen:


    "Manche Besucher" ist gut: das halbe Gästebuch ist voll mit Einträgen, die aufzählen, was hier alles weggelassen wurde.

    Und, wie sollte es anders kommen: auf die Feststellung, dass Schmerzen, Risiken und Folgen für die Betroffenen in der Ausstellung so gut wie keine Rolle spielen, folgt prompt der Hinweis auf antisemtische Hassmails in der Debatte.

    Zitat

    bisher fragte auch niemand, wo die Wand ist, auf der wir die antisemitischen und islamfeindlichen Tiraden ausstellen, die 2012 unter vielen Artikeln zur Beschneidungsdebatte die Kommentarketten verunstalteten; und bisher fragte niemand, ob wir nicht auch auf die Genese und Eigenart dieser vierten Haltung eingehen hätten können, aus der solcherart Tiraden hervorsprießen: Auf eine unsensible, grob verallgemeinernde, schlecht und falsch informierte Religionsfeindlichkeit.


    Immer wieder das gleiche Ausweichmuster.

    Außerdem die Verhältnisse verfälschend widergegeben: Es gibt keinen Artikel im Ausstellungskatalog, der nicht auf antisemitische und religionsfeindliche Tendenzen der Debatte einginge und praktisch jede sachliche Kritik in einen solchen Kontext stellt. Es gab kein Interview zur Ausstellung, keinen Artikel, der nicht auf diesen Aspekt einginge. Man wollte angeblich keine Debatte anstoßen, aber dieses Bashing gegen jegliche Kritik war schon noch drin. Nur dem widersprechen sollte man nicht, denn man wollte ja "keine neue Debatte". Ist das fair? Darf man sich dann wundern, wenn einem Tendenziösität unterstellt wird?
    Wer - wie auch hier im Artikel - jeglicher sachlicher Kritik und dem Einsatz für gleiche Rechte aller Kinder stets nur EINE MÖGLICHE MOTIVATION unterstellt: Antisemitismus, Religionsfeindlichkeit, Geschichtsvergessenheit, gepaart mit Stereotypen: "donnernde Stimme", "christlich-sälukar" etc - und das pausenlos über die Medien verbreitet, sollte sich nicht wundern, wenn dieses nicht sofort vermisst wird, wenn es nicht auch noch in der Ausstellung als Überschrift auf jeder Stellwand steht.

    Der Autor klagt über "Argumentationsspiralen" einer Besucherin, die sich schwer mit dem Dogmatismus tut, zwischen FGM und MGM bestünden angeblich "schwerwiegende Unterschiede" (worüber man differenziert diskutieren muss, aber sprachen sie auch über schwerwiegende Gemeinsamkeiten?).

    Nun frage ich mich: wer steckt hier in Argumentationsspiralen?

    Das ist einfach immer wieder: nur traurig.

    6 Mal editiert, zuletzt von Pizarro73 (12. Februar 2015 um 12:05)

  • "Im Hamsterrad des Täter-Opfer-Kreislaufs" - das wäre passender.

    Zitat

    Trotz der Erklärung von Cilly Kugelmann, dass wir mit der »Haut-Ab!«-Ausstellung die Debatte von 2012 über die rituelle Knabenbeschneidung nicht fortführen wollen

    Ja warum eigentlich nicht? Hieß 2012 nicht immer: "..aber die Debatte muss weitergehen!"?

    Zitat

    Viele kommen allerdings nicht wie sonst in unser Haus – interessiert, vorsichtig, andächtig, beschämt...

    Aha! "Andächtig" und "beschämt" hat der Besucher zu sein, das ist OK, aber er hat keine lästigen Fragen zu stellen.
    Aber wofür soll er sich schämen? Dass es in seinem Land legal ist Kinder zu verstümmeln?


    Zitat

    Alles Gezeigte scheint vorab bereits einer Falsch-Richtig-Binarität zu unterliegen, die sich dann vor Ort und am einzelnen Gegenstand konkretisiert.

    Und Zweck der Ausstellung ist offensichtlich, eine Richtig-Singularität vorzugaukeln.

    Zitat

    Die Objekte, Bilder und Texte werden nicht als Lernquellen oder Erfahrungsorte, nicht als Evidenzen der Geschichte oder »langweiliges altes Zeug«, sondern als Reizmittel wahrgenommen, die zur Äußerung von Für- und Widerargumenten provozieren.

    Ist das etwa verwunderlich? Es geht ja nicht um irgendeine Menschenrechtsverletzung die nur in der Bronzezeit oder im Mittelalter gemacht wurde - das findet ja auch heute, hier und jetzt statt! Das Ritual wurde sogar verglichen mit der Bronzezeit zwischendurch noch wesentlich verschärft.

    Zitat

    Ein Gymnasiast ergreift das Wort: »Ehrlich gesagt hat sich meine Meinung zu dem Thema nicht geändert, ich halte das weiterhin für totalen Schwachsinn.« Mit diesem Satz sind wir jenseits von Argumenten.

    Wer Kindern gesunde Körperteile amputiert DER muss die Argumente liefern. Und zwar rationale Argumente. Aber da kommt nichts was den Eltern ein solches Recht einräumen könnte. Über lächerliche "Prophylaxe-Maßnahmen" kann jeder Mann selbst entscheiden.

    Zitat

    Bisher fragte niemand, ob wir denn nicht auch auf die Entblößungen eingehen, zu dem mutmaßlich jüdische Männer von Nazis gezwungen wurden;

    Wäre das denn ein Argument, heute Kinder zu verstümmeln?

    Zitat

    bisher fragte auch niemand, wo die Wand ist, auf der wir die antisemitischen und islamfeindlichen Tiraden ausstellen, die 2012 unter vielen Artikeln zur Beschneidungsdebatte die Kommentarketten verunstalteten

    Vielleicht, weil sie so winzig wäre im Vergleich zu der Wand mit den verstümmelungsablehnenden Kommentaren, die nicht antisemitisch waren?

    Ich kann mich sehr wohl daran erinnern, dass damals jegliche Kritik an der MGM regelmäßig als "antisemitisch" verunglimpft wurde. Und dass auf der anderen Seite nicht an "antideutschen" Kommentaren mangelte.

    Zitat

    Auf eine unsensible, grob verallgemeinernde, schlecht und falsch informierte Religionsfeindlichkeit.

    "Grob verallgemeinernd" war vor allem der immer wiederkehrende Vergleich der üblichen und harmlosen christlichen Kindstaufe mit Genitalverstümmelung.


    Zitat

    ... borniert und selbstgerecht

    Oha. So einfach kann man es sich also machen.

    There is no skin like foreskin

  • Schlimm sind die Zusammenhänge, die dort hergestellt werden:

    Zitat

    Ein Gymnasiast ergreift das Wort: »Ehrlich gesagt hat sich meine Meinung zu dem Thema nicht geändert, ich halte das weiterhin für totalen Schwachsinn.«

    Zitat

    »Geht die Ausstellung auch auf die Schmerzen der Kinder ein?«, wird nach meiner einführenden Darstellung der Ausstellungskapitel anklagend gefragt. »Ich finde es schade, dass die Ausstellung der medizinischen Perspektive keinen hinreichenden Raum gibt«, am Ende der Führung bemängelt.

    Zitat

    Bisher fragte niemand, ob wir denn nicht auch auf die Entblößungen eingehen, zu dem mutmaßlich jüdische Männer von Nazis gezwungen wurden; bisher fragte auch niemand, wo die Wand ist, auf der wir die antisemitischen und islamfeindlichen Tiraden ausstellen, die 2012 unter vielen Artikeln zur Beschneidungsdebatte die Kommentarketten verunstalteten;

    Zitat

    Aber die Kuratorinnen haben hier mit Weitsicht entschieden. Für diese Haltung brauchte man keine Ausstellungsfläche. Wie wir sehen, wird sie von so manchen Besuchern selbst in die Ausstellung getragen und hier mit Herzenslust aufgeführt.

    Jede in der Ausstellung vorgetragene von der gewünschten Meinung abweichende Haltung, jede kritische Frage wird in den Kontext von antisemtischen Schmähungen von 2012 gestellt.
    Jeder Besucher, der nicht spurt, sondern sich eigene Gedanken zu machen wagt, wird von dem Autor beleidigt und diffamiert, obwohl er dafür nicht ein einziges dies rechtfertigendes Beispiel liefern kann.

  • Zitat

    Dass derjenigem der in dieser Tradition verhaftet ist und diese zu verteidigen sucht, in einem Hamsterrad der Argumentation steckt, ist nicht überraschend sondern offensichtlich. Denn er ist es, der in einem Hamsterrad steckt. Ansonsten lese ich hier nur wieder die altbekannten Diffamierungen (Religionsfeindlichkeit) und Antisemitismusvorwürfe. Dass man zum “Schauen und Verstehen” und nicht zum “Urteilen und Streiten” anregen möchte, macht nur einmal mehr deutlich, dass man das Urteil scheut, denn wie dieses Urteil ausfällt ist klar. Das alles ist aber kein Grund zur Selbstreflektion sondern nur Anlass denjenigen, die urteilen, Unredlichkeit und niedere Motive zu unterstellen.

    Den Wert, den die Beschneidung habe, dass sie sogar die Schmerzen und Risiken des Eingriffs in Kauf nähmen, ist aber der Wert der Eltern und nicht der des Kindes. Kein Kind möchte, dass ihm ein Messer an die Genitalien geführt wird. Keines. Da gibt es nichts zu deuten und daran ändert auch stete Hinweis auf antisemitische “Tiraden” nichts. Wer auf Kritik mangels Argumenten nur damit reagieren kann, sich diese Kritik zu verbitten, dem kann ich leider nur gleichfalls selbstgerechte Borniertheit unterstellen.

  • Zwei bornierte, selbstgerechte, unsensible, grob verallgemeinernde, schlecht und falsch informierte Tiraden von Religionsfeinden wurden jetzt exemplarisch veröffentlicht, damit jeder diese Haltung irritiert live und in Farbe in Aktion sehen kann. (Ironie)
    .

    Zitat

    »Geht die Ausstellung auch auf die Schmerzen der Kinder ein?«, wird nach meiner einführenden Darstellung der Ausstellungskapitel anklagend gefragt.

    Nee, also nach Schmerzen von Kindern, da darf man ja nun wirklich nicht fragen! Das wird wohlmöglich als "anklagend" empfunden! Nach den Nazis muss man fragen! Und immer schön "andächtig" und "beschämt" sein!

    There is no skin like foreskin

  • Wenn man die Seiten jenes mit Steuermitteln geförderten Museums mal nach "Betäubung" durchsucht

    betäubung site:jmberlin.de

    findet man vom Schächten abgesehen gerade mal einen Artikel, wo es um die Betäubung beim Kinderverstümmeln geht:

    Zitat

    Es war für dich also klar, dass die Beschneidung – auch wenn sie ohne Ritual vollzogen würde – dennoch am achten Tag stattfinden sollte?
    Signe: Wenn, dann richtig. Das hat aber auch den praktischen Grund, dass man die Beschneidung innerhalb von acht Tagen ohne Betäubung durchführen kann.

    Dieser grausame, wissenschaftlich längst widerlegte Unfug wird vom JM kommentar- und widerspruchslos veröffentlicht.

    There is no skin like foreskin

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