Vehementer Säkularismus als Antisemitismus? Die Unterstellungen der Vanessa Rau

  • Was sind schon 70 Jahre nach dem Holocaust? Aktuell wird einer gefeiert, der vor 500 Jahren ganz andere Sätze niedergeschrieben hat:

    "Er beschrieb zunächst den „Hochmut“ der gegenwärtigen Juden: Sie hielten sich aufgrund Abstammung, Beschneidung, Tora, Land- und Tempelbesitz für Gottes Volk, obwohl sie doch wie alle Menschen als Sünder unter Gottes Zorn stünden (I). "

    https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Lu…8Januar_1543.29

    Mehr möchte ich als den Protestanten zugehörig geltend besser nicht zitieren, weil ich ja schließlich nicht mit einem Antisemiten in Verbindung gebracht werden möchte, der mit seinen Schriften wohlmöglich das geistige Fundament der Judenverfolgung im Nationalsozialismus unter den Protestanten begünstigt haben könnte.

    Wir leben in einer derart verlogenen Gesellschaft, dass es mich immer wieder aufs neue anwidert. Aus falscher Rücksicht verraten wir wehrlose Kinder, feiern einen großen Antisemiten und schämen uns gleichzeitig(!) für den Holocaust. Wann fangen wir aber endlich mal damit an Menschenrechte ernst zu nehmen, ohne dabei gezielt Religionsgemeinschaften anzufeinden (Kopftuchverbot).

    An Ostern war ich in der Kirche und unser Pfarrer erklärte uns die Bedeutung des Wortes Schalom. Schalom bedeutet "Unversehrtheit" und ich wünsche daher allen Kindern die (Brit) Schalom.

    Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!