http://www.news.ch/Religion+im+sa…5640/detail.htm
Spricht mir aus dem Herzen.
http://www.news.ch/Religion+im+sa…5640/detail.htm
Spricht mir aus dem Herzen.
Schon der erste Satz ist falsch:
ZitatReligiöse Argumente haben in der öffentlichen Debatte keine Wirkung mehr.
In der Debatte um den §1631d hatten sie durchschlagende Wirkung.
Spricht mir aus dem Herzen.
Mir auch.
Habermas hat aber auch - dem Sinne nach - gesagt, dass die Religionsgemeinschaften aufgefordert sind, sich in der öffentlichen Wertediskussion zu Wort zu melden. Wenn ich mich richtig erinnere, hat er solche Wortmeldungen seitens der Religionen sogar für unabdingbar notwendig gehalten.
Ich unterscheide zwischen den institutionalisierten Glaubenshierarchien und den Gläubigen selbst. Der Graben zwischen beiden Bereichen wird immer tiefer. Dies bedeutet m.A. aber nicht, dass die Gläubigen vom Glauben abfallen. Dafür gibt es etliche Anhaltspunkte, nicht nur die Kirchentage. Fatal ist, dass sich zunehmend radikale Richtungen in den Gemeinden einnisten. Das gilt für alle drei monotheistischen Religionen, im Judentum z.B. steht dafür der Chabad, es gilt aber auch für christliche und muslimische Gemeinden.
Ich unterscheide zwischen den institutionalisierten Glaubenshierarchien und den Gläubigen selbst.
Genau zwei notwendige Abgrenzungen gibt es hier zu treffen:
diese von Werner gemachte und die, dass der Eingriff der Religion an einem anderen Körper stattfindet (die Nasenspitze von R. Merkel).
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