Ein neues Todesopfer

  • @ Nocut

    Zitat

    Ohne eine Ideologie würde doch niemals ein Mensch seinem eigenen Kind so
    etwas antun oder es gar in Kauf nehmen, dass es an diesem grausamen
    Ritual sogar zu Tode kommen könnte. Die Ideologie ist aber wie eine
    Droge, welche hier die Sinne vernebelt. Selbst ein Aufklärungsfragebogen
    würde daher nicht wirklich zu den Eltern im vollen Umfang durchdringen
    können (ähnlich wie Hinweise auf Zigarettenpackungen).

    Das habe ich mit "- das macht sich natürlich niemand wirklich klar." auch gemeint.

  • Die Meldung vom Tod des Brayden Frazier hat bisher nur unter Intaktivisten die Runde gemacht. Die Presse scheint das komplett zu ignorieren. Hat jemand dafür eine Erklärung?

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Die Meldung vom Tod des Brayden Frazier hat bisher nur unter Intaktivisten die Runde gemacht. Die Presse scheint das komplett zu ignorieren. Hat jemand dafür eine Erklärung?


    Für die Presse vor Ort wäre der Fall nur interessant, wenn entweder der Staatsanwalt oder die Eltern oder die Ärzte zu einer Stellungnahme bereit wären. Ist das nicht der Fall, lässt sich keine Story daraus basteln. Mit einem "Schweigen der Lämmer" lassen sich keine Auflagen erzielen.

    In Deutschland wäre eines ziemlich sicher: die Zeitung mit den vier Buchstaben würde nicht über Dinge berichten, die einer uralten Religionsgesellschaft nicht passen würden.

  • Im Fall der New Yorker Rabbiner war die amerikanische Presse durchaus nicht zimperlich. Allerdings hatte man hierbei einen eindeutigen Kausalzusammenhang ( auch wenn dieser von den Rabbinern abgestritten wurde). Im Fall von Brayden spricht der Grossvater von unbekannter Infektion. Das wirkt natürlich wesentlich bedrohlicher, und stellt letztlich die Beschneidung grundsätzlicher infrage.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Im Fall der New Yorker Rabbiner war die amerikanische Presse durchaus nicht zimperlich.


    Da setzt sich ja auch der Bürgermeister höchstpersönlich ein. Genau dann wird die Sache für die Presse interessant. Metzitzah B'Peh wird in New York wahrscheinlich schon so lange praktiziert, wie es diese Stadt gibt.

  • Das Krankenhaus hat eine Stellungnahme abgegeben.

    "The comments being posted regarding a patient who allegedly died because of circumcision at UC Davis are entirely false and misleading. The patient was not circumcised at UC Davis and the cause of the patient’s death was not circumcision, nor was it hemophilia or a clotting disorder. UC Davis did all it could to save the patient’s life, and we are deeply sorry for this family’s loss. UC Davis has a deep respect for the privacy of its patients and does not use patient names in social media without their express consent and does not permit posting of patient names by third parties."


    https://www.facebook.com/UCDavisChildrensHospital

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

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