Soeben erfahre ich, dass die Giordano-Bruno-Stiftung eine öffentliche Plakatkampagne gegen die Beschneidung von Jungen organisiert.
Näheres unter http://www.pro-kinderrechte.de/
R(h)einwein ![]()
Soeben erfahre ich, dass die Giordano-Bruno-Stiftung eine öffentliche Plakatkampagne gegen die Beschneidung von Jungen organisiert.
Näheres unter http://www.pro-kinderrechte.de/
R(h)einwein ![]()
Ich habs auch grad gesehen. Klingt gut. Frage ist nur, ob das alles noch rechtzeitig kommt...
Besser spät als gar nicht. ![]()
Auch wieder wahr... ![]()
Auf Facebook engagieren die sich schon seit Wochen gegen Beschneidung und mussten übelste Anfeindungen hinnehmen dafür, dass sie auch kritische Karikaturen online stellen. Sie waren von der ersten Sekunde an aktiv.
Wenn wir öffentlich aktiv gegen die Beschneidung von Jungen eintreten, dann werden uns Hass und Häme entgegenschlagen. Das darf uns nicht einschüchtern. Humaner Fortschritt ist in der Geschichte meistens nur gegen heftigen Widerstand durchgesetzt worden. Glücklicherweise muss man heute nicht mehr um Gesundheit und Leben fürchten. Aber wenn wir nur Erfahrungen und Argumente austauschen und uns gegenseitig unsere gemeinsame Einstellung bestätigen, dann mag das zur persönlichen Genugtuung beitragen, aber ändern wird sich nur wenig. Also aktiv werden, wie z.B. schon die Giordano-Bruno-Stiftung.
Die Informationen auf dieser Seite halte ich für die schärfste Waffe, die überhaupt möglich ist. Streue einfach den Link hierher überall rein, R(h)einwein! ![]()
Information und Aufklärung sind die Voraussetzung von Veränderungen. Dennoch: die Frauenbewegung hat nur durch öffentliches Auftreten eine Ächtung der Genitalverstümmelung von Frauen seitens der UNO durchgesetzt. (Auch wenn sie damit noch nicht beseitigt ist. Aber ein erster wichtiger Schritt ist getan.) Die gestrige Entscheidung des Ethikrates zur Beschneidung von Jungen mag ein politischer Kompromiss sein. Der Faktenlage wird er meines Erachtens nicht gerecht. Die Mitglieder des Rates sollten diese eigentlich kennen. Das zeigt mir, dass das Wissen um die Dinge noch keine Veränderung herbeiführt. Es braucht viel öffentlichen Druck.
Ja. Meines Erachtens wächst der aber. Im Zeitalter des Internet haben wir schöne neue Möglichkeiten... Aktionen wie die Petition halte ich für richtig, doch können wir uns auch aktiv in Foren und Blogs artikulieren. Z.B. in den Kommentarbereichen von Online-Zeitungen, auf ZDF Log-In usw. Und dann immer schön Links setzen. Das sensibilisiert viele Menschen, zumal die meisten Journalisten kaum noch recherchieren.
Die politische Situation ist vollkommen anders als noch bei den Frauenrechten. Die religiösen Interessen zweier Weltreligionen und die Staatsraison haben eine ganz andere Dimension.
Deshalb sollten wir uns von der Stellungnahme des Ethikrates nicht aus der Spur bringen lassen.
Gerade weil es die von Dir beschriebene Dimension hat, braucht es einen tiefgreifenden Bewußtseinswandel und eine systematische, nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit. Ohne die wird kein Parlament etwas ändern.
Die Frauenbewegung hat große Fortschritte gegen Diskriminierung, Unterdrückung, Gewalt und Genitalverstümmelung erreicht. Wenn hier die Adressaten die Männer sind, die sich ändern müssen, so bedeutet das noch nicht, dass es auch Gewalt gegen z.B. Jungen gibt. Männer zumindest meiner Generation fällt es schwerer, die daraus resultierenden Verletzungen öffentlich zu diskutieren und dann solidarisch zu handeln. Das ändert sich zum Glück und ich will es ausdrücklich unterstützen. ![]()
Soeben erfahre ich, dass die Giordano-Bruno-Stiftung eine öffentliche Plakatkampagne gegen die Beschneidung von Jungen organisiert.
Unser Forum hat auch was gespendet. Der Zähler steht schon über10 Mille und die Herrschaften werden nun ambitionierter.... das Ziel ist nun auf 15Mille gesteckt.
Nebenbei bemerkt. Firmen bekommen eine Quittung und solche Spenden sind auch von der Est. abzugsfähig...
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!