Justizministerin: Beschneidungsgesetz führt in Normalität zurück

  • Zitat

    Das Beschneidungsgesetz führt in die Normalität zurück, die bis zum Mai dieses Jahres für alle selbstverständlich war

    Dazu wird aber ein Gesetz nicht ausreichen - um diese "Normalität" wiederherzustellen, braucht sie schon den Neuralyzer aus Men in Black, um alles aus dem Gedächtnis zu löschen, was der deutschen Öffentlichkeit in den letzten Monaten bekannt geworden ist.

    http://en.wikipedia.org/wiki/File:Neuralizer1.jpg

  • "Nach Ansicht des Mainzer Rabbiners Julian-Chaim Soussan hat die Debatte um die Vorhautentfernung die öffentliche Wahrnehmung des Judentums in Deutschland verändert. "Man hat von Rechts wegen die Erlaubnis bekommen, auch mal über die Juden zu schimpfen", sagte er. Zum ersten Mal könne man "Vorwürfe gegen Juden erheben, ohne als Antisemit abgestempelt zu werden." Von dieser Möglichkeit machten nun verschiedene Kräfte Gebrauch."

    Beschneidung : "Erlaubnis bekommen, über Juden zu schimpfen" - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

    Frage an die Juristen: wenn das Gesetz in Kraft getreten ist, ist es dann (wieder?) verboten, über die Juden zu "schimpfen" und ihnen "Vorwürfe zu machen", auch wenn man kein Antisemit ist? Frau Leutheuser-Schnarrenberger sagte ja, der Zustand vor dem Kölner Urteil wird wiederhergestellt.

    Zusatzfrage: viele Juden in meinem Bekanntenkreis "schimpfen" ständig über andere Juden und machen ihnen " Vorwürfe". Muss ich ihnen sagen, dass damit in Zukunft Schluss ist?  :whistling:

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • "Wir haben keinem Druck nachgegeben"

    "Hier ist auch nichts durchgepeitscht worden"

    "Aber es war ja der Bundestag, der den ganz besonderen Zeitdruck eigentlich gegenüber der Regierung erzeugen wollte, indem er sie aufgefordert hat, innerhalb weniger Wochen hier mit einem Gesetzesvorschlag in den Bundestag zu gehen."

    Leutheusser-Schnarrenberger Beschneidungsgesetz ist nicht - Bundesjustizministerin betont Anhörung auch | Interview | Deutschlandfunk

    Ist es eigentlich legal, wenn der Bundestag die Regierung dermassen unter Druck setzt, und sie zwingt, - wie Ulf Dunkel meint - "das Recht zu beugen"? :whistling:

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • "Wir sind keinerlei Druck gefolgt, betonte die Ministerin." (Pino)

    loool

    Diese Aussage stellt ein klares Eingeständnis dar.

    Art. 2 GG:
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Geschuldet der deutschen Vergangenheitsbewältigung gilt dieses Grundrecht ausdrücklich nicht, wenn die Person a) ein Kind und b) männlich ist, c) die Eltern entweder jüdischen oder muslimischen Glaubens sind und d) das kindliche Genital das Ziel der Versehrtheit ist.

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