Unterschriftenaktion zur Unterstützung des Alternativer Gesetzenturfs Vorhautamputationen an nichteinwilligungsfähigen Jungen

  • FB natürlich, es wird auch noch auf den Webseiten aller Partner erscheinen, heute ist eine Mail mit Unterschriftenlisten an alle Kinder- und Jugendarztpraxen deutschlandweit vom BVKJ verschickt worden. Wenn Du noch Ideen hast...!!! ;)

    LG!

  • Vielleicht sollten wir gezielt Geistliche anschreiben, die unserer Meinung sind- die sind bestimmt irgendwie auch organisiert.Wen ich in dieser Debatte gänzlich vermißt habe sind die Pädagogen- das sind doch zahlenmäßig sehr viele und sie haben doch mit Kindern zu tun. Oder Behindertenverbände. Denen müßte es doch eigentlich ein Dorn im Auge sein, daß körperlich beeinträchtigten Menschen kein Gehör geschenkt wird.

  • Leider ist dieser Gesetzesentwurf auch nicht brauchbar, er ist vie zu schwach und ein fauler Kompromiss. Ein 14-jähriger Junge hat bei weitem nicht die Kraft einer Familie bzw. Sippe zu widerstehen, die fanatisch Druck ausübt, das ist hoffnungslos. Das Alter dazu muss auf 18 Jahre gesetzt werden, alles andere ist zwecklos.

  • alles andere ist zwecklos

    Mir wären 18 Jahre oder auch 16 Jahre ebenso lieber. Ob sich da noch was bewegen lässt, weiß ich nicht. Jedenfalls wäre der Alternativentwurf schon ein gewaltiger Fortschritt, den wir im Zweifelsfall nicht zerreden sollten. Und zwar allein deshalb, weil Zeit gewonnen wird, mehr Angehörige der beiden Religionen von der irreversiblen Beschädigung von Jungen zu überzeugen.

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

  • Dieser Entwurf beinhaltet ein Entgegenkommen gegenüber den Religionsgemeinschaften, und das finde ich auch tragbar. Mit 14 hat ein Junge schon Möglichkeiten, sich unabhängig von seinen Eltern zu informieren. Und wichtiger: Wenn man davon ausgeht, dass die meisten in diesem Alter bereits Masturbationserfahrungen haben, werden immer mehr muslimische und jüdische Männer ein Bewustsein für den Unterschied entwickeln, so dass weiterer Druck für die Weiterentwicklung der rechlichen Situation dann auch mehr von ihrer Seite kommen wird.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!