Wider die Sonderstellung der Kirchen | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt
ZitatEinerseits sei das Parlament „zu feige“, der Verfassung von vor 92 Jahren Geltung zu verschaffen. Andererseits aber habe der Bundestag keine sechs Wochen gebraucht, um auf Druck der Kirchen den Beschluss zu fassen, wonach die Bundesregierung im Herbst 2012 einen Gesetzentwurf vorlegen musste, der sicherstellt, dass die Beschneidung von Jungen zulässig ist. Diese „Willfährigkeit der Parlamentsmehrheit gegenüber kirchlichen Forderungen“ prangert die Referentin an. Und hat auch ihre Genossen von der SPD im Visier: „Auch meine Partei will Frieden mit den Kirchen.“