Benni, meinen Respekt für dieses Schreiben Ganz grosse Klasse. Danke ![]()
Anhörung im Rechtsausschuss
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Super!
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Wenn diese Besetzung von Experten übliche Praxis zur Klärung einer Rechtsmeinung ist, dann sollte sich der Rechtsausschuss vielleicht in Rechtsausguss umbenennen.
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Stellungnahme für Rechtsaussschuss von Prof. Hakenberg
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Zitat
Veränderungen des sexuellen Erlebens nach Zirkumzision sind in Einzelfällen von Männern bekannt, die als Erwachsene zirkumzidiert wurden.
So ein Quatsch! Die als Babys Beschnittenen kennen bloß den Unterschied nicht, der noch gewaltiger sein dürfte, infolge der Dauer der Abstumpfung der Eichel. -
Da könnte man genauso schreiben: Veränderungen in der Wahrnehmung sind in Einzelfällen von Menschen bekannt, die als Erwachsener erblindeten.
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O-Ton Hakenberg:
"Zuverlässige medizinische Daten zu den Auswirkungen einer Beschneidung im Kindesalter gibt es kaum, lediglich wenige Untersuchungen."
Ganze drei (!) (mittlerweile mehr als umstrittene) Untersuchungen über den Zusammenhang zwischen Beschneidung und HIV haben ausgereicht, um einen millionenschweres Programm in Afrika zur Beschneidung auszulösen. "Wenige Untersuchungen" zu den Auswirkungen der Beschneidung im Kindesalter können aber unter den Tisch fallen.
Erneute Frage: wie wird jemand Professor, der derart unseriös und selektiv mit der Wissenschaft umgeht?
P.S. Dazu Prof. Hartmann (s.u.):
"Psychischen Folgen einer frühen Beschneidung (s. Boyle et al., Page et al., Taddio et al., Yilmaz et al.) blieben in den Stellungnahmen der medizinischen Fachgesellschaften bislang weitgehend
undiskutiert und sind in deren Empfehlungen nicht eingearbeitet worden." -
Die Stellungnahme von Prof. Hartmann ist ebenfalls erschienen.
http://www.bundestag.de/bundestag/auss…me_Hartmann.pdf
"Leider werden in dieser Debatte die von den Folgen der Beschneidung betroffenen Männer nicht gehört. Ich verweise daher auf die Berichte Betroffener unter MOGiS e.V. -- Eine Stimme für Betroffene und Beschneidung beim Mann / Jungen / Knaben Pro und Contra - Beschneidung von Jungen. Dass es bei Beschneidungen doch weitaus mehr unangenehme Folgen und Komplikationen gibt, die zu Konsultationen in den Praxen der Kinder- und Jugendärzte führen, belegt eine Befragung der DAKJ aus den letzten beiden Monaten. Bei einer internetbasierten Befragung haben etwa 10% der Kinder- und Jugendarztpraxen in Deutschland anhand ihrer Aufzeichnungen seit dem 01.01.2010 folgende Komplikationen als Folge der Beschneidung gemeldet:"
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werner - wes Gut ich nehm, des acht ich schreib.
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Die Stellungnahme von Prof. Hartmann ist ebenfalls erschienen.
Wer es nachdem Lesen dieses Gutachtens noch immer nicht kapiert, dem ist nicht mehr zu helfen.
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Jetzt auch Prof. Heinig nach der Methode: "Was nicht sein darf, das nicht sein kann."
http://www.bundestag.de/bundestag/auss…ahme_Heinig.pdf
Zitat"Offensichtlich ist die Einschätzung des medizinischen Nutzens einer Beschneidung selbst kulturell geprägt. So erklären sich etwa Differenzen in der Bewertung des allgemeinen medizinischen Nutzens einer Beschneidung zwischen der US-amerikanischen und der deutschen Ärzteschaft."
Eben gerade nicht, aber mit der entsprechenden wissenschaftlichen (!) Kritik an der AAP will sich Prof. Heinig einfach nicht auseinandersetzen. [Blockierte Grafik: webkit-fake-url://090590D2-DBCE-414F-81D4-EBF5CC31AA54/imagepng] -
Gab es da nicht mal das Wort von "fürchterlichen Juristen"?
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Prof. Heinig
Man findet immer einen Juristen, der eine gewünschte Meinung begründet. Das macht die Wissenschaftlichkeit in der Juristerei ja auch so fragwürdig. Jedenfalls taugt eine Außenseitermeinung immer dazu, abstruse Postitionen zu vertreten.
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Haben wir da einen Bild,- bzw. Tonmitschnitt am 26.11?
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Die Stellungnahme von Prof. Graf vom Jüdischen Krankenhaus in Berlin ist erschienen.
http://www.bundestag.de/bundestag/auss…gnahme_Graf.pdf
Prof. Graf gibt eine deutlich niedrigere Komplikationsrate an als Dr. Hartmann. Wie lässt sich das erklären? Vielleicht damit, dass Eltern, deren Kinder Komplikationen haben, nicht wieder ins Krankenhaus gehen, sondern zu einem niedergelassenen Arzt? Auch wird jemand, der für die Beschneidung nach Berlin gefahren ist, dort aber nicht lebt, wegen einer Komplikation ja nicht extra wieder nach Berlin fahren.
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werner - so wird es wohl sein.
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Stellungnahme von Prof. Graf vom Jüdischen Krankenhaus in Berlin
Die Umfrage von Dr. Hartmann ist bundesweit, während es sich bei Prof. Graf offenbar um Zahlen aus seinem Krankenhaus handelt.
Ich halte Prof. Graf auch nicht unbedingt für einen neutralen Sachverständigen. -
Prof. Walter ist online
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Hier die Tagesordnung der Anhörung
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Herr Prof. Walter ist weder Verfassungsrechtler noch war er bisher auf dem Gebiet des Familienrechts unterwegs. Möglicherweise hat er sich durch folgende Veröffentlichungen qualifiziert:
"Verbot von Tabakwarenautomaten", Eine Studie, die auf einem Gutachten, das die Verfasser im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller e.V. (BDTA) im Jahr 2009 erstellt haben, beruht.
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"Religionsverfassungsrecht" : Religionsverfassungsrecht: In vergleichender und internationaler Perspektive: Amazon.de: Christian Walter: BÃŒcher
und zu religiösen Fragen:
WWU Münster > Religion & Politik > Personen > Walter, Christian, Prof. Dr. jur.
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