Leider kein Aprilscherz: Israel - Baby stirbt duch Genitalverstümmelung

  • Quote from The Jersusalem Post

    A 66-year-old mohel from Bnei Brak was arrested on Tuesday on suspicion of causing death by negligence after an infant died approximately two weeks after the man conducted a circumcision.

    Quote

    The mohel is well-known in Bnei Brak, having performed thousands of circumcisions and worked there for over 40 years.

    Sources familiar with the matter have said that previous allegations were made against him regarding medical complications following circumcisions he performed in the past.

    Additionally, it is claimed that complaints on the matter were forwarded to officials in both the Health Ministry and the Chief Rabbinate, but no action was taken, and he was allowed to continue his work.

    "..for over 40 years." - Na bitte, jener Verstümmler war doch höchst erfahren!

    Gibt es in Israel so etwas wie ein "staatliches Wächteramt" gegenüber Kindern?

    Oder geht es nach dem Motto "Shit happens"? "Muss sein, Augen zu und durch!?


    Aber so etwas kann ja nur In den USA, in Israel, in GB oder Frankreich passieren, in Deutschland nicht, da waren sich Ethikrat, Rechtsausschuss und Bundestag 2012 ja ganz sicher.


    Aus dem Gesetzentwurf 2012:


    Quote

    Medizinische Risiken und Folgen der Beschneidung...

    ... wird aus Israel von geringeren Komplikationsraten bei der Durchführung durch speziell ausgebildete
    Beschneider berichtet.

    Verdammt, der Kleine könnte noch quicklebendig und quietschfidel sein!


    Quote from Gesetzentwurf

    Der Eingriff wird traditionell durch einen Beschneider (heb-
    räisch: Mohel) durchgeführt; ein Berufsstand, der sich im
    Judentum entwikkelt hat und dessen Angehörige sowohl
    eine fachliche wie religiöse Ausbildung besitzen.

    Die medizinisch-chirurgische Qualifikation wird vom Staat überhaupt nicht überprüft. Der Staat kneift alle Augen und Hühneraugen zu. "Wird schon gut gehen!" (es geht nie gut, zumindest die Vorhaut überlebt das nicht, im Pechfall auch die Eichel, der komplette Penis - oder eben das Kind)


    Listig, nicht wahr? Und schön manipulativ! Wenn man das so liest, hört sich das so an als sei das Verstümmelungs-Unwesen in Israel streng reglementiert. In Wahrheit darf jeder Hanswurst der meint er könne das verstümmeln, der muss keine "Lizenz" haben. Und so ist das In Deutschland auch, es sei denn "das Kind fällt in die Grube". Erst dann kommt die Frage nach der Qualifikation auf.


    Quote from Leo Latasch vorm Ethikrat

    In der angesehenen Fachzeitschrift New England Journal of Medicine wird festgestellt (gerade was die Blutungen betrifft, auf die sich alle stürzen) 0,19 Prozent bei Durchführung durch einen Arzt und 0,13 bei Durchführung durch einen Mohel. Das wundert mich nicht, denn der eine macht es sagen wir mal, 10 mal im Jahr und der andere 150 Mal oder noch häufiger. Und hier ist natürlich Erfahrung gefragt.

    Erfahrung sollte jener Verstümmler nach 40 Jahren Verstümmeln ja eigentlich genug gehabt haben? Und es ist ja offensichtlich schon vorher etliches übel ausgegangen.

    Latasch vergleicht zum wiederholten mal Äpfel mit Birnen. Ärzte beschneiden i.d.R. aus anderen Gründen und einen anderen Altersdurchschnitt (sogar Erwachsene). Der Vortrag von Latasch bog sich vor Manipulation, Widerspruch gab es nicht, wurde vom Rat alles brav geschluckt.

    Übrigens, dem Ethikrat ist das Plenarprotokoll der Verhandlung so peinlich, dass die das verschlüsselt haben! =O

    "Kopieren durch digitale Rechteverwaltung (DRM) verboten" Soll man lachen oder weinen? :rolleyes:


    Eine staatliche Überwachung der Qualifikation von nicht-ärztlichen Kinderverstümmlern hat der Ethikrat nicht gefordert. War ihm offenbar schietegal. <X


    Quote from Stefan Kramer ZRdJ

    Die Aufklärung durch einen Mohel ist im Übrigen vollkommen ausreichend, da er
    durch die häufige Durchführung der Eingriffe auf Erfahrungswerte zurückgreifen
    kann, die dem Arzt oft fehlen. Zudem besteht die Gefahr, dass der Arzt versuchen
    wird, die Eltern umzustimmen, wenn seine persönliche Meinung einer Beschneidung
    entgegensteht.

    Ja, das wäre natürlich ganz schlimm, wenn einem Jungen diese Verstümmelung erspart bliebe! *Brech*

    Und auch das damit verbundene Risiko, auch des Todes! Wie man oben sieht trotz aller "Erfahrungswerte".

    Quote

    However, there is no legal prohibition on individuals performing circumcision without certification, and unlicensed practitioners operate in the field.

    Ist hierzulande leider auch so. Kinderschutz muss zurückweichen aus Angst vor dem Antisemitismus-Vorwurf.

    There is no skin like foreskin

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