Mit viel Tamtam und jeder Menge unkonkretem Blabla auf 46 Seiten. Und mit hohen Scheuklappen vor tatsächlicher, sogar gesetzlicher Benachteiligung eines Geschlechts.
Display More7.1
Klassifizierung nach Gleichstellungsrelevanz
Bevor Gleichstellungsziele und -kennzahlen bestimmt werden, sollten die Produktgrup-
pen nach Gleichstellungsrelevanz klassifiziert werden. Zentrale Fragestellung ist hierbei,
welche Aspekte der jeweiligen Produktgruppe gleichstellungsrelevante Bedeutung
haben. Die Leistungszwecke sollten dahingehend beurteilt werden, ob sie eine Gleich-
stellungswirkung haben oder erzielen können.
Die Gleichstellungsrelevanz lässt sich am besten prüfen, indem sich die Zielgruppe der
Leistung vor Augen geführt wird. Die zentralen Fragen lauten:
»»Ist eine unmittelbare oder mittelbare Betroffenheit der Geschlechter feststellbar?
Sind unterschiedliche Auswirkungen der Leistungen auf die Geschlechter zu erwar-
ten?
Wenn eine der beiden Fragen bejaht werden kann, liegt eine (hohe) Gleichstellungs-
relevanz vor.
Na, dann mal ran! Als berechtigte Landesregierung könnte er ja beim BVerfG eine Abstrakte Normenkontrolle einreichen, wegen §1631d BGB. Oder wenigstens zu dieser krassen Diskriminierung Stellung beziehen.
QuoteUnterziel 5.1: Alle Formen der Diskriminierung von Frauen und Mädchen überall auf
der Welt beenden
Hört sich gut an! Wie der Hamburger Senat Diskriminierung in Südafrika (z.B. bei den Xhosa) beenden will bleibt im Dunkeln.
Aber der allmächtige Senat beendet das jetzt einfach mal so, Par ordre du mufti. ![]()
Warum eigentlich nicht auch eine tatsächliche Form der Diskriminierung von Jungen beenden? Warum nicht mal vor der eigenen Haustür kehren? Das soll man doch eigentlich zuerst machen!
QuoteUnterziel 5.3: Alle schädlichen Praktiken wie Kinderheirat, Frühverheiratung und
Zwangsheirat sowie die Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen beseitigen
Wie denn? Die Verstümmelung findet regelmäßig im Ausland statt, wenn die Mädchen / Frauen hier ankommen ist die Sache meist gelaufen. Wie beseitigt man die Folgen einer Verstümmelung? Geht nicht.
Man kann höchstens die Folgen abmildern. Warum bietet man an den Folgen ihrer Genitalverstümmelung leidenden Männern keine Hilfe an?
interessant zu wissen, wie einseitig und diskriminierend der Haushalt in Hamburg gesteuert wird.
Kaum notwendig zu erwähnen, dass in diesem Geschwurbel neun mal das Wort "Mädchen" auftaucht.
"Jungen" kommen erst gar nicht vor. Dabei gibt es auch auf dem Feld "Jungen" viele Probleme, nicht nur die Genitalverstümmelung - um die sich der Senat kümmern müsste.