Phimose: Wann ist eine Vorhautverengung behandlungsbedürftig?

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    Unter Phimose versteht man eine Verengung der Vorhaut. Mediziner:innen unterscheiden zwischen primärer (angeborener) Phimose und sekundärer (erworbener) Phimose. Die primäre Phimose tritt in der Regel im Kindes- und Jugendalter auf und ist – sofern beschwerdefrei – nicht behandlungsbedürftig. Die sekundäre Phimose entsteht im Erwachsenenalter meist durch Entzündungen oder Verletzungen, die zu Narbengewebe führen, welches die Vorhaut verengt und weniger elastisch macht. Die Phimose kann nicht operativ mit Kortisonsalben oder operativ durch eine Vorhautplastik (Vorhaut wird erhalten), eine partielle Zirkumzision (Teilbeschneidung, nur der verengte Teil wird entfernt) oder eine radikale Zirkumzision (komplette Beschneidung, Vorhaut wird ganz entfernt) behandelt werden. Die nicht operative Behandlung – durch die rund 80 Prozent aller Phimosen erfolgreich behandelt werden können – ist einer operativen Behandlungsmethode vorzuziehen, da vor allem die radikale Zirkumzision ein höheres Risiko für Komplikationen und Spätfolgen (u. a. auch psychische Traumata) hat.

    https://www.gospring.de/ratgeber/maenn…e/penis/phimose

    Obwohl das menschliche Genie in verschiedenen Erfindungen mit verschiedenen
    Mitteln zu
    einem und demselben Ziel antwortet, wird es nie eine Erfindung weder schöner,
    noch leichter, noch kürzer als die der Natur finden, weil in ihren
    Erfindungen
    nichts fehlt und nichts überflüssig ist."

    Leonardo da Vinci

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