Mal wieder Irreführendes bei Wikipedia

  • Zitat

    Im Oktober 2018 urteilte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, mit der AfD sei zum ersten Mal eine Partei in den Bundestag gelangt, „deren Programm sich zusammenfassen lässt mit den Worten: Juden raus“. Sie konkretisierte, dass die AfD trotz jüdischer Parteimitglieder antisemitisch sei und ein Programm vertrete, das jüdisches Leben unmöglich mache; beispielsweise sei die Partei „gegen die rituelle Beschneidung und das Schächten von Schlachttieren“.

    Das ist alles, was im Lemma AfD zu "Beschneidung" steht. Das erweckt den Eindruck, diese Partei fordere ein Verbot von BGM. Es erzeugt eine Assoziation: Kritik an BGM - AfD - also bah!
    Völliger Quatsch. Im Parteiprogramm der AfD steht nichts von "Beschneidung". Ein Entwurf für ein Programm von 2016 mit einem BGM-Verbot, der "geleakt" wurde wurde nie realisiert.

    Der Abschnitt führt als Quelle einen Artikel in der FAZ von 2018 an.


    Zitat

    In dem Gespräch sagte Knobloch, die AfD sei trotz jüdischer Parteimitglieder antisemitisch und propagiere ein Programm, das jüdisches Leben unmöglich mache. Die Partei sei gegen die rituelle Beschneidung und gegen das Schächten von Schlachttieren

    Positionspapier der Juden in der AfD zum Thema "Beschneidung":


    https://www.faz.net/aktuell/politi…h-15824333.html

    https://www.j-afd.org/positionen

    There is no skin like foreskin

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