Der Schimmer eines Lichtblicks:
Laizismus in der SPD - Antrag Bundestreffen 2012 - Beschneidung aus religiösen Motiven
Der Schimmer eines Lichtblicks:
Laizismus in der SPD - Antrag Bundestreffen 2012 - Beschneidung aus religiösen Motiven
Ja, das ist ein Lichtblick. Die Frage ist aber, welches Gewicht die Laizistinnen und Laizisten in der SPD haben.
Hoffentlich gibt es genug Klagen, falls die Regierung die Frechheit besitzt, das Gesetz so zu verabschieden.
Die Antwort ist, dass die laizistischen Sozis es noch nicht einmal geschafft haben, in der SPD einen "Arbeitskreis" bilden zu dürfen.
Außerdem steht einem Beschneidungsverbot die heilige Kuh "Integration" entgegen, und dass der nichts passiert, darüber wacht Frau Aydan Özoguz.
ZitatDie SPD-Laizisten fordern, dass das Recht der Kinder auf körperliche Unversehrtheit und eigene Religionsfreiheit klar Vorrang haben müsse vor dem Erziehungsrecht der Eltern und religiösen Riten, die nicht in diese Zeit passen. Die Entscheidung, sich durch einen irreversiblen chirurgischen Eingriff zu einer Religionsgemeinschaft zu bekennen, könne nur mit der Volljährigkeit erfolgen.
Sie lehnten deshalb den vorliegenden Gesetzentwurf der Bundesregierung, der nicht einmal die ohnehin religionsfreundlichen Vorgaben des Ethikrates beachtet, klar ab. Der Gesetzentwurf verlange weder, dass der Eingriff von einem Arzt durchgeführt werde, noch mache er eine wirkungsvolle Betäubung zur Bedingung. Nicht zuletzt deshalb lehnen Kinderärzte wie auch die Kinderpolitischen Beauftragten aller Parteien diesen Entwurf ebenso harsch ab.
evtl. könnte man das zusammenlegen:
Säkularität ist bei den Grünen nicht mehr selbstverständlich, sagt Rahim Schmidt. Mit Parteifreunden hat er den Arbeitskreis „Säkulare Grüne“ gegründet.
Neuer Arbeitskreis „Säkulare Grüne“: „Die Politik von Religion trennen“ - taz.de
Säkulare Grüne gegen Diskriminierung und Kirchenprivilegien | diesseits
Rahim Schmidt ist Beschneidungsgegner.
Vielleicht wäre die Gründung einer humanistischen Partei, der die Laizisten in der SPD und bei den Grünen beitreten könnten ein besserer Weg. Anbei ein interessanter Artikel zu diesem Thema:
Humanistisch Liberalsoziale Demokraten (HLD ) | WISSEN BLOGGT
Die Säkularen Grünen haben Änderungsanträge zum Wahlprogramm beschlossen.
Zum § 1631 d BGB gibt es allerdings keinen Antrag, laut dem verlinkten Text konnte das Thema Knabenbeschneidungen aus Zeitgründen nicht behandelt werden.
es gibt mindestens vier Anträge zum §1631d.
Leider wie Du richtig schreibst keinen der Säkularen, die zu meinem Bedauern anderen Themen den Vorrang gaben.
Allerdings sind die Urheber aller vier Anträge Mitglieder der Bundesweiten Arbeitsgruppe Säkulare Grüne und haben innerhalb der Säkularen und bundesweit ausreichend UnterstützerInnen finden können.
@Pizzaro73: Was ist denn aus diesen Änderungsanträgen geworden? Wurden die am Wochenende mit behandelt? In den Medien ist nichts zu diesem Thema zu finden, also nehme ich an, daß sie erfolglos waren. Interessant wäre trotzdem das Stimmenverhältnis.
Alle Anträge wurden in eine Kommission verwiesen.
Da diese Kommission eigentlich schon seit vergangenem Herbst vom Bundesvorstand öffentlich angekündigt und bis heute nichts passiert war, sorgte der Vorgang für deutlichen Unmut bei den Antragstellern, den ich auch äußerte.
Nun werden wir am Ball bleiben und erwarten eine baldige Behandlung des Themas innerhalb dieser Kommission im Herbst unter Beteiligung der Säkularen.
Es ist auf der einen Seite frustrierend, auf der anderen Seite sind wir die einzige Partei im Bundestag, wo das Thema überhaupt zunächst innerparteilich auf der Agenda steht.
Das passiert natürlich nur aufgrund massiven Druckes und trotz innerparteilicher Sabotageakte.
Also müssen wir die Diskussion am Laufen halten.
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