8.11.2012 in Ebern: Frau Deusel referiert

  • Ava, der Sonntag hatte recht schön angefangen...und dann läuft mir wieder diese sexistische Amputationsfanatikerin über den Weg, die sich ÄRZTIN (!) nennen darf, die von einer Volkshochschule eine Pattform für die Verbreitung ihre GG-widrigen Thesen bekommt... mich wundert gar nichts mehr.

  • Da würde ich doch gern mal diese Master-Arbeit sehen und schauen, in wieweit Frau Deusel auch berücksichtigt, dass die Zwangsbeschneidung eigentlich seit Urzeiten obsolet ist, da Israel mehr als einmal Bünde mit Gott gebrochen hat (worüber genug Propheten sich ereiferten (z.B. den "Sinaibund", kaum dass die Gesetzestafeln abgestaubt waren) und andrerseits es genug eindeutige Gebote gibt, die auch nicht mehr eingehalten werden: Eine Ehebrecherin sollst du nicht am Leben lassen". Unstrittig auch: GoTT selbst hat als Vorschrift für die Durchführung der Beschneidung ein "Feuersteinmesser" verlangt (obwohl es schon andere Materialien gegeben hätte. Warum wird das nicht mehr genommen?

    Eben noch in dem verlinkten Bericht zu Frau Deusel gesehen:

    Zitat

    Seit 1986 arbeitet sie als Ärztin, seit 1988 ist sie im urologischen
    Fachgebiet tätig als Oberärztin in der Klinik für Urologie und
    Kinder-Urologie; 2000 erwarb sie die Qualifikation als Mohelet in
    London,

    Wieso das denn, ist bereits langerfahren Urologin und macht dann noch Mohel-Qualifizierung? Also wird die Beschneidung durch den normalen Facharzt nicht für voll genommen. Folgerung: Der soll möglichst außen vorbleiben, daher: Her mit den Säuglingen, solange der Mohel noch darf. Oder irre ich mich in dieser Auslegung?

  • Descant,

    VERGISS ES.

    Es gibt keine widerspruchsfreie Religion und das hat die Gläubigen auch nie gestört.

    Wenn Widerspruchsfreiheit ein Qualitätskriterium für Religion wäre, müßte man als erstes Tora/Bibel und Koran in die Tonne treten und was neues erfinden. Das würde allerdings dann keiner glauben, weil es nicht alt genug ist.

    Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
    George Orwell

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