dlf: von der Beschneidung bei Juden und Muslimen

  • Die Vorhaut ist " verabscheuungswürdig", weil 40 Prozent der Lust darin sitzt. Das wird dann mit einem grossen Fest gefeiert. Der Beschnittene gehört jetzt dazu, ist Mensch, ist Mitglied, ist Mann geworden. Und wenn er nicht will? Niemals kann er Mensch, Mitglied, Mann werden. Er bleibt ein Nichts.
    Die repressive Intoleranz, die in dieser Sichtweise liegt, macht einen immer wieder schaudern...

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Mir drängt sich geradezu der Verdacht mit der weiblichen Beschneidung in Afrika. Ist man nicht beschnitten, ist die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben eingeschränkt. Man kann niemanden pflegen,weil man als unrein gilt, und niemand den direkten körperlichen Kontakt wünscht.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)

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