Deus est non FACILIS

  • Aphrodite

    "Frauen, die sich für die männliche Beschneidung aussprechen, bekommen irgendwann den Bumerangeffekt zu spüren."

    Es wäre vielleicht mal interessant, der Frage nachzugehen, warum seitens der Befürworter in der Debatte häufig solche " Argumente" auftauchen wie:"ich kenne keine Beschnittenen, die sexuelle Probleme haben" - "das sind Einzelfälle" - "sexuelle Probleme von Beschnittenen können viele Ursachen haben" - "es sind doch nicht 30% der Weltbevölkerung traumatisiert". Von ihren Frauen ist da niemals (!) die Rede. Sie scheinen gar nicht zu existieren. [Blockierte Grafik: webkit-fake-url://D92C8EA8-4897-48CB-A6F1-A88D58D78B3D/imagepng]

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Es wäre vielleicht mal interessant, der Frage nachzugehen, warum seitens der Befürworter in der Debatte häufig solche " Argumente" auftauchen wie:"ich kenne keine Beschnittenen, die sexuelle Probleme haben" - "das sind Einzelfälle" - "sexuelle Probleme von Beschnittenen können viele Ursachen haben" - "es sind doch nicht 30% der Weltbevölkerung traumatisiert". Von ihren Frauen ist da niemals (!) die Rede. Sie scheinen gar nicht zu existieren.

    Das ist wahr! Von ihren Partnerinnen hört man gar nichts. Die werden nie befragt als wären alle beschnittenen Männer Single und würden sich problemlos selbst zum Höhepunkt bringen. Aber dass vielleicht die Frauen noch mehr Probleme haben als ihre Partner selbst, weil er in sie eindringen muss, was auch schon das bei einigen Frauen schmerzhaft sein kann oder der Akt so schmerzhaft, dass er abgebrochen werden muss! Damit hat der Mann auch seinen Frust, weil auch er unbefriedigt bleibt. Schmerzen hätte er selber kaum und könnte weitermachen...

    Es ist unbedingt nötig, das Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu wecken! Wir stehen erst am Anfang. Es ist ja den betroffenen Männern selbst nicht bewusst, woher die sexuellen Schwierigkeiten herrühren. Den Partnerinnen noch weniger. Ich kann mir vorstellen, dass in sehr vielen Ehebetten Frust statt Lust herrscht aber die Sexualität ist per se so schambehaftet, dass kaum jemand darüber spricht!

    Die religiösen Fanatiker am wenigsten! Auch ist gemäss der katholischen Moraltheologie die Sexualität nur in der Ehe und nur zur Kinderzeugung erlaubt!

    "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen" (Hermann Hesse)
    "Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden" (Epikur)

  • Alles schön und gut.
    Ich könnte sogar mein Eigenes Zeugnis vorbringen, WIE mein Praeputium das Hochwohllöbliche Tun verbessert.
    Nur steht das HIER gar nicht zur Debatte!
    HIER geht es m.E. um
    >>Gott ... verlangt die Beschneidung und dem haben wir uns unterzuordnen<<
    Also darum: "Stimmt diese Behauptung"
    Ich behaupte: Stimmt nicht.
    Zumindest nicht für die Christliche Version des LOGOS des Abrahamitischen Kreator G-Ds: Denn (deren) Jesus(der)Christus hat die Beschneidung des Fleisches, durch seinen NEUEN BUND mit den Menschen, durch sein FREIWILLIGES Blutopfer am Kreuz, abgeschafft.
    (Als Ungläubiger betrachte ich den Abrahamitischen Kreator als nicht existent, in dem Sinne, dass es keine Evidenz für ihn gibt. Was von "ihm" existiert, ist alleine das Menschen-Geschaffene, in der Schrift niedergelegte Bild; die Idee, der Sinn, die Absicht, die Zweck-Bestimmung von und über ihn = "LOGOS", der in den Köpfen des Gläubigen Menschen existiert.

    Für den Jüdischen Menschen kristallisiert m.E. alles in der Frage, ob er die DOKUMENTARISCHE HYPOTHESE akzeptiert, die sehr gut beschreibt, wie die TORAH als ein Patchwork über Jahrhunderte EVOLVIERTE. Demnach hat die Rabbinische "P"riesterschaft, nach 5 Jahrhunderten, den "Ewigen Bund mit G-D, durch Beschneidung" in das Element "J" (das Buch des "J"ehovisten) eingefügt- der Verhängnisvolle Text, der heute als Bereshit 17 (bzw Genesis 17 im Alten Testament) bekannt ist, sozusagen INTERKALIERT, zwischen die Kapitel 16 und 18. Fortschrittliche Juden WISSEN DAS.

    Es kommt jedoch noch viel besser: Die Rabbinische Priesterschaft schlug im Laufe der Geschichte noch einmal zu, und verschärfte die Rituelle-Baby-Zwangs-Reduktiv-Chirurgie. Dass diese Tatsache verschwiegen wird, ist ein Skandal. Keineswegs war die Ursprüngliche Zirkumzision eine Prozedur, mit der man mit einer Spitzen Sonde ins Baby-Genital ging, um Praeputium und Glans voneinander zu lösen.
    Milah vs Periah

  • Das Abraham nicht exitierte, möchte ich hier in diesem Forum nicht in Frage stellen, da dies wiederum das Fundament der Religionen in Frage stellen würde. Und wir sind auch kein Atheisten-Forum, sondern eines welches Menschenrechte schützt und sich für die Rechte sowie Integrität der Kinder einsetzt und interessiert.

  • Das Abraham nicht exitierte, möchte ich hier in diesem Forum nicht in Frage stellen, da dies wiederum das Fundament der Religionen in Frage stellen würde. Und wir sind auch kein Atheisten-Forum, sondern eines welches Menschenrechte schützt und sich für die Rechte sowie Integrität der Kinder einsetzt und interessiert.

    Ja, ausserdem würde es ins Uferlose führen, die "dokumentarische Hypothese" hier zu diskutieren. Daran haben sich schon sehr viele Gelehrte die Zähne ausgebissen. Die Behauptung, die HaWeWa in den Raum stellt, würde ich anders formulieren: "Religiöse Gruppen verlangen die Beschneidung und das staatliche Recht hat sich dem unterzuordnen." Ersteres stimmt, zweiteres stimmt nicht.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

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