Die Fäden lösen sich nach 6 Tagen

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    • Die Fäden lösen sich nach 6 Tagen

      Hallo,

      ich hab mich mal in diesem Forum angemeldet weil ich doch noch einige Fragen und nun auch ein Problem habe.

      Mein Problem ist folgendes. Am 19.12 hatte ich meine Op und wurde beschnitten. Vor der OP wurde ich auch über Risiken aufgeklärt und was wann zu tun ist. Die Ärztin sagte mir das sich nach ca. 9 Tagen die Fäden von selbst lösen sollten. Nun habe ich aber bemerkt das sich ein einzelner Faden jetzt schon, also am 25.12 gelöst hat. Plötzlich schwillt es auch wieder an. Es tut nicht wirklich weh, ist aber ein unangenehmes Gefühl. Ich habe sofort angefangen zu kühlen und ein Stück Klopapier davor gelegt. Es hat kurz etwas geblutet, hat jedoch wieder aufgehört. Die Schwellung nimmt nun auch langsam wieder ab, was wahrscheinlich am kühlen liegt.
      Ich mache mir nun aber trotzdem Gedanken ob das so richtig ist...
      Wir haben nun den ersten Weihnachtsfeiertag und die Ärzte haben logischerweiße nicht geöffnet. Mein Urologe öffnet erst wieder am 27.12 um 8 Uhr.

      Vielleicht kann mir ja jemand aus dem Forum helfen und weiß was zu tun ist...


      Liebe Grüße,

      Tobias
    • Und wieder mal frag ich mich wie das Gespräch vor der OP gelaufen ist.
      Wenn du dir Unsicher bist google wo in deiner Nähe das nächste Krankenhaus mit einer Urologischen Ambulanz ist.
      Einfach mit dem Namen deiner Stadt oder des Landkreises bei Google eingeben dazu "urologische Ambulanz".
      Die versorgen dich auch an Sonn- und Feiertagen.
    • Danke für die Antwort.

      Ich war jetzt in der Notaufnahme. Mir wurde wieder ein Verband drum gemacht. Neu zunähen ist wohl nicht möglich. Der Arzt sagte mir wenn man es jetzt versuchen würde neu zuzunähen, könnte es eine Infektion geben.
      Es war wohl keiner schlechte Entscheidung zur Notaufnahme zu gehen, auch wenn es nicht so stark geblutet hat. Die Schwellung war immerhin auch relativ stark.

      Das Gespräch vor der OP war ziemlich kurz. Mir wurde erzählt was gemacht wird, wann die Fäden ca. von selbst abfallen und das wars. Ich kam mir ziemlich abgefertigt vor...
      Man hat mir aber quasi beim rausgehen noch gesagt ich soll sofort zu meinem Urologen oder ins Krankenhaus gehen wenn die Heilung nicht nach Plan verläuft. Wie genau die Heilung abläuft hab ich im Internet gelesen, lol.

      Ich wusste bei meinem Problem allerdings nicht ob das nun normal ist oder nicht. Mein Urologe sagte mir ja das es möglich ist das er stark anschwillt.
    • Tobias1442 wrote:

      Das Gespräch vor der OP war ziemlich kurz. Mir wurde erzählt was gemacht wird, wann die Fäden ca. von selbst abfallen und das wars. Ich kam mir ziemlich abgefertigt vor...

      Dann bleibt zu hoffen, dass Du wenigstens bei lebensentscheidenden Operationen erst dann Deine Einwilligung erteilst, wenn die Ärzte Dich nicht im Schweinsgalopp abfertigen.

      Da hast übrigens nicht erwähnt, warum Du beschnitten wurdest bzw. welche Therapien bereits ohne Erfolg zuvor zur Anwendung kamen. Oder hast Du Deine Sexualität gar auf eigenen Wunsch hin beschneiden lassen? Falls ja, wird die OP wenigstens in diesem Punkt voraussichtlich ein voller "Erfolg" werden.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • NoCut wrote:

      Tobias1442 wrote:

      Das Gespräch vor der OP war ziemlich kurz. Mir wurde erzählt was gemacht wird, wann die Fäden ca. von selbst abfallen und das wars. Ich kam mir ziemlich abgefertigt vor...
      Dann bleibt zu hoffen, dass Du wenigstens bei lebensentscheidenden Operationen erst dann Deine Einwilligung erteilst, wenn die Ärzte Dich nicht im Schweinsgalopp abfertigen.

      Hör ich da einen abwertenden Ton heraus?


      Ich hab vor 12 Jahren
      einen kleinen Unfall gehabt, weshalb meine Vorhaut vernarbt war und sich ein Ring darum geblidet hat. Ich bin damals aus Scham nicht zum Arzt gegangen, ich war auch noch sehr jung. Bis zu einem gewissen Punkt lies sich die Vorhaut auch dehnen, beim GV gab es allerdings Probleme. Selbstredend war es für mich ein großer Schritt überhaupt zum Arzt zu gehen. Mein Urologe hat es sich dann angesehen und sagte das man in diesem Fall, zumal es schon sehr lange her ist keine andere Wahl hat. Im Krankenhaus wurde mir dann auch das selbe gesagt. Ich hab mich schon bevor ich zum Arzt gegangen bin mit dem Gedanken angefreundet das ich mich wohl beschneiden lassen muss.



      Ich möchte noch kurz erwähnen wie es jetzt mit der gerissenen Naht weiter ging. Einfach für alle die in die selbe Situation kommen wie ich.

      Ein anderer Urologe im Krankenhaus bei dem ich heute war hat sich etwas mehr Zeit genommen und mir erklärt wieso die Fäden so schnell reißen und weshalb es gut ist in dieser Situation zum Arzt zu gehen.

      Er sagte mir das die Fäden sehr dünn sind und mit jedem Tag immer schwächer werden. Durch Feuchtigkeit, etwa durch duschen oder baden büßen sie immer mehr halt ein. Deshalb soll man wohl auch die erste Zeit keine Sitzbäder machen.Durch nächtliche, meist ungewollte Erektionen passiert es dann ganz schnell das der ein oder andere Faden reißt. Nachträglich zunähen funktioniert nicht, weil dann das Infektionsrisiko steigt.
      Das einzige was man dann noch machen kann ist wieder Verbände benutzen, die täglich gewechselt werden müssen. Zusätzlich kann man dann noch Heilsalben benutzen damit die Heilung gefördert wird.
      Speziell in meinem Fall hab ich 3 Binden und etwas Salbe mitbekommen. Der Arzt sagte mir das sich in einigen Tagen die Fäden sowieso von allein gelöst hätten und sie dann auch nicht mehr nötig sind.
      Nachdem aber ein Faden gerissen ist, sollte man vorsichtig beim duschen sein. Die Haut darf nicht zu weit verschoben werden und es sollte nicht zu viel Wasser auf die Wunde gelangen.
      In einer Woche sollte dann die Heilung so fortgeschritten sein das nichts mehr passieren sollte und man auch wieder arbeiten gehen kann.