Für die katholische Kirche ist es ein besonderes Anliegen, die Rechte der Kinder zu verteidigen

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    • Für die katholische Kirche ist es ein besonderes Anliegen, die Rechte der Kinder zu verteidigen

      Bravo, oder was?
      Achtung, jetzt kommt das Kleingedruckte:

      Kardinal Angelo Bagnasco, Präsident der CCEE [Rat der Europäischen Bischofskonferenzen], rief auch in Erinnerung, dass es für die katholische Kirche ein besonderes Anliegen sei, „die Rechte der Kinder zu verteidigen, zu dem auch das Recht und die Pflicht der Familie gehört, ihre Kinder ihren eigenen religiösen Überzeugungen entsprechend zu erziehen.“
      Und Er-ziehen ist für Bagnasco offenbar dasselbe wie "teilweise kaputt machen". Es geht ihm also gar nicht um ein Kinderrecht (auf ihren Körper) sondern um ein Elternrecht.

      Die Rechte der Kinder zu verteidigen, das ist der Hohn. Das ist so offensichtlicher Hohn. Das ist dreist.
      Jahrzehntelange Missbrauchs- und Misshandlungsskandale, und sich jetzt als die großen Kinderschützer hinstellen, in dem man Genitalverstümmelung nicht kritisiert, sondern auch noch verteidigt - schamlos. Total schamlos.
      Der Präsident der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), Bischof Christopher Hill, verwies in einer gemeinsamen Erklärung mit dem Rat der Europäischen Bischofskonferenzen CCEE darauf, dass es wichtig sei, eine Beschneidung unter medizinisch angemessenen Umständen durchführen zu können, um die Gesundheit des Kindes nicht zu gefährden.

      Was für ein Schmarren. Kein Messer, keine Gesundheitsgefährdung.

      Sollte der Vorschlag umgesetzt werden, bestünde auch das Risiko, dass weitere Länder zu ähnlichen Initiativen bewegt würden.
      Übersetzt: "bestünde die Hoffnung, dass Jungen auch in weiteren Ländern vor Genitalverstümmelung geschützt würden."
      Ja, da wollen wir doch sehr hoffen!


      Die jüdischen, christlichen und muslimischen Organisationen sind sich einig, dass ein Verbot der Beschneidung in Island zur Folge hätte, den Judaismus und den Islam, sowie deren Mitglieder zu ächten
      Blödsinn. Nicht das Judentum oder den Islam, sondern Kindern Gewalt antun - das wird geächtet.
      Der vorgeschriebene religiöse Brauch dürfe nicht mit der grausamen Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung verwechselt werden, der ein Angriff auf die körperliche Integrität der Frauen darstelle und ihre grundlegenden Menschenrechte und ihre Würde verletze.
      Selektive Menschenrechte, selektive Menschenwürde.
      Mit der Gleichstellung von Mann und Frau haben Religionsgesellschaften ja schon seit tausenden von Jahren Probleme.

      Das Pfeifen im dunklen Wald wird lauter.

      vaticannews.va/de/welt/news/20…um-religionsfreiheit.html
      Ein Recht auf ein Leben mit vollständigen Genitalien muss in Deutschland möglich sein


    • Offenbar denken nicht alle Katholiken so:


      Petrina Fadel from New York State Right to Life Committee, Inc writes:
      Catholic Catechism teaching on "Respect for bodily integrity" #2297 states, ""Except when performed for strictly therapeutic medical reasons, directly intended amputations, mutilations, and sterilizations performed on innocent persons are against the moral law." The American Heritage Dictionary defines amputate as "To cut off (a part of the body), esp. by surgery," and it defines therapeutic as "Having healing or curative powers." In 1999 the American Academy of Pediatrics described circumcision as "amputation of the foreskin," and the American Medical Association called elective circumcision "non-therapeutic" (Council on Scientific Affairs 1999). Elective circumcisions are directly intended, nontherapeutic amputations of healthy foreskins. As such, they do violate the moral law.
      Jesus was circumcised, but not in the manner that is done today.
      Catholics should not be defending the genital mutilation of boys or girls

      indcatholicnews.com/news/34525
      catholicsagainstcircumcision.org/
      Ein Recht auf ein Leben mit vollständigen Genitalien muss in Deutschland möglich sein