OMG, Susanne Lemke / Tübel!

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    • OMG, Susanne Lemke / Tübel!

      This included a reinterpretation of circumcision as a practice potentially ‘cutting back’ children’s rights into a means of their symbolic inclusion into the social sphere of a religious community.


      Kinder, aha, Mädchen inklusive!


      So geht das! Man "reinterpretiert!" Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt!
      Gefällt mir die Realität nicht, dann "reinterpretiere" ich sie einfach und nenne das dann "religiöse Realität".

      Der Schwanz wedelt mit dem Hund.

      Mit der Argumentation könnte man auch noch viel mehr von Kindern abschneiden und kaputtmachen. Nicht "nur" von den Genitalien.

      In this case, right-wing politicians as well as a coalition of secularist actors, and children's rights groups opposed circumcision, an essential ritual practice for the Muslim and Jewish religious communities.



      Right-wing politicians? Marlene Rupprecht, Rolf Schwanitz, Katja Dörner??? (Pino)

      Und immer wieder die "pösen" Sekularisten. 70% der Bevölkerung sind nicht "sekular", anders herum wird ein Schuh daraus.

      Essentiell? Selbstdefiniert! Und für mich ist essentiell, dass mir meine Bank 10 Milllionen Euro leiht... fragt kein Schwein nach.
      "Essentiell" ist natürlich aus selbstdefinierter Sicht auch das Saugen mit dem Mund am Baby-Penis.
      Und für viele Afrikanerinen ist es "essentiell" ihren Töchtern die Klitoris-Eichel kaputtmachen zu lassen.


      Schade, Yokohama ist jetzt für mich nicht gerade um die Ecke, sonst würde ich da gerne mal lästig werden...

      isaconf.confex.com/isaconf/wc2014/webprogram/Paper67587.html

      Na ja, Uni Oldenburg... :D Wie passend, schmückt sich mit einem Logo "Kinderuni"!

      Ist ja auch mal ganz nett für eine "MA" mal so eine weite Reise zu machen... ^^

      uni-oldenburg.de/paedagogik/fo…ethoden/susanne-lemke-ma/

      "Symbolische Inklusion - Die Praxis der Beschneidung und die Frage nach den Grenzen der Person"


      Ja wenn das Ritual symbolisch wäre! Dann hätte niemand was dagegen! Meinetwegen ein paar Tropfen Wasser oder Pflanzenöl über den Schniedel, meinetwegen auch irgendeinen Zauberstab darüber schwingen...

      Aber am Ende ist die Vorhaut kaputt, tot. Das ist das Gegenteil von "symbolisch".

      Die "Grenzen der Person" kann Frau Lemke gerne mal an sich selbst austesten. :thumbdown:
      Mein Penis gehört mir!
      Und der des kleinen Jungen gehört dem kleinen Jungen - alle Teile davon!
      His foreskin, his choice!

      The post was edited 1 time, last by Selbstbestimmung ().

    • Susanne Tübel (geb. Lemke) hält sich in ihrer Dissertation an der Universität Oldenburg nicht lange mit so Pipikram wie dem Recht auf körperliche Unversehrtheit, der Gleichberechtigung der Geschlechter, Kinderrechten, Zweck und Funktionen der Vorhaut, Männern, die unter den Folgen leiden, jüdischen Kritikern von BGM oder gar Betäubung auf - denn sie hat ja eine "spannende Perspektive" entdeckt. Offenbar ist die Genitalverstümmelung von Jungen ein Faszinosum für Frau Tübel.
      Wenn man annimmt, dass davon
      jeweils ca. 50% Mädchen sind, schrumpft das anhand dieser Zahlen geschätzte ‚Potenzial‘
      möglicher Beschneidungen mit ca. 133 Jungen im Jahr 2016 – von denen wiederum nicht alle
      beschnitten werden – noch einmal deutlich.


      Tübel hat sich schon unter dem Namen Lemke intensiv mit BGM beschäftigt, sie scheint eine regelrechte "Beschneidungsspezialistin" zu sein:


      Uni Oldenburg wrote:


      • Tübel, S. (2019): „Ritual Reproduction in Jewish Communities in Germany – The Case of Circumcision”, vorgetragen auf der internationalen Konferenz „Religiosity in East and West – Conceptual and Methodological Challenges”, Münster.
      • Lemke, S. (2015): "Kultursoziologische Analyse der Beschneidung? Zur Notwendigkeit der Erweiterung einer klassischen Perspektive qualitativer Sozialforschung", vorgetragen auf der Tagung der Sektion Kultursoziologie "Zum Verhältnis von Empirie und kultursoziologischer Theoriebildung - Stand und Perspektiven", Leipzig.
      • Lemke, S. (2015): "Verleiblichtes Wissen und performative religiöse Kommunikation. Eine qualitative Studie zur Praxis der Beschneidung von Jungen im Judentum", vorgetragen auf der Frühjahrstagung der Sektion Wissenssoziologie "Religiöse Kommunikation und weltanschauliches Wissen", Bayreuth.
      • Lemke, S. (2014): „Contested Multiculturalism in Germany? The Debate on Circumcision”, vorgetragen auf dem XVIII ISA World Congress of Sociology, Yokohama (Japan).
      • Lemke, S. (2014): "Drawing Lines? The Role of Practical Knowledge in the Discussion about Circumcision in Germany", vorgetragen auf der EASR Annual Conference "Religion and the Pluralities of Knowledge", Groningen (Niederlande).
      • Lemke, S. (2013): „Grenzen der Intimität? Die Symbolisierung von Geschlecht im Kontext von Beschneidungen“, vorgetragen auf der 3. Jahrestagung der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft Geschlechterstudien „Intimität – Geschlechterwissenschaftliche Perspektiven“, Frankfurt.
      • Lemke, S. (2013): "Religious Communities and the Boundaries of the Social World - The Case of Circumcision in Germany", vorgetragen auf der 32. ISSR Conference "Rethinking Community - Religious Continuities and Mutations of Late Modernity", Turku (Finnland).
      • Lemke, S. (2013): "Symbolische Inklusion - Eine sozialtheoretische Analyse der Beschneidungsdebatte in Deutschland", vorgetragen auf der IV. Offenen Tagung der Sektion Religionssoziologie, Lutherstadt Wittenberg.


      Da fragt man sich schon, woher diese Motivation kommt?


      "The Role of Practical Knowledge in the Discussion about Circumcision"


      Eben! Haben sie es schon mal ausprobiert, Frau Tübel? Geht auch bei Frauen! Natürlich ohne Betäubung, wegen der "Schmerzsemantik"!


      Tübel redet wortreich um den heißen Brei drumherum. BGM ist ein Täter-Opfer-Kreislauf. Man wird dadurch zum Teil einer Komplizengemeinschaft.

      Und der einzige Grund, warum man die Zirkumzision nicht im Erwachsenenalter macht, den hat ja Beschneidungsspezialist Dr. Isik bereits genannt: dann will keiner mehr auf die Funktionen der Vorhaut verzichten.

      Wenn man heute mit BGM aufhören würde - in spätestens zwei, drei Generationen würde das niemand mehr vermissen. "And they lived happily ever after"


      Mit so einem eindimensionalen, ausblendenden und unkritischen Traktat kann man also in Ol seinen Doktor machen. Erschreckend.

      Aber bei einem so politisch erwünschten Tenor ist die wissenschaftliche Karriere ja ein Selbstgänger. Wir werden bestimmt bald von einer Frau Professor Tübel weiteres von der "heiligenden Wirkung" des Schmerzes etc. hören.


      Übel, übel, Frau Tübel!


      oops.uni-oldenburg.de/id/eprint/4088
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    • „Die Beschneidungszeremonie wurde zunächst durch den Vater des Knaben im Rahmen einer
      familiären Feier und später in der Synagoge durchgeführt.
      Da müsste es eigentlich zu vielen Komplikationen gekommen sein.


      Aus soziologischer Perspektive lässt sich aus den vorliegenden Studien schließen, dass sowohl
      dem Phänomen leiblichen Spürens als auch dem Aspekt der Verkörperung in der qualitativ-
      empirischen Untersuchung des jüdischen Beschneidungsrituals Raum gegeben werden muss.
      Zugleich kann die soziologische Untersuchung den Blick dafür öffnen, dass auch leibliche
      Erfahrungen und Bezüge in der Interaktionssituation der Beschneidung nicht ausschließlich
      vom beschnittenen Kind selbst ausgehen müssen. Welche leiblichen Erfahrungen machen etwa
      die Eltern während einer Beschneidung? Und wie wird das Schmerzerleben des Kindes
      innerhalb der rituellen Praxis gedeutet?
      Zudem sind die durch das Ritual hervorgerufenen
      Schmerzen laut Durkheim nicht nur eine unangenehme Begleiterscheinung, sondern tragen
      gerade zur erwünschten Zustandsveränderung bei (vgl. ebd.: 424).64 Der Schmerz habe im
      Rahmen des Rituals „eine heiligende Wirkung“
      Auf dem Standpunkt stehen die 12 Stämme vermutlich auch.


      „Although Israelite circumcision is not a rite
      of passage into manhood, it is a rite that marks the passage from the impurity of being born of
      woman to the purity of life in a community of men” (ebd.: 175).
      Feministinnen müssten sich eigentlich die Fußnägel aufrollen.


      Des Weiteren wurde die Beschneidung im Judentum historisch betrachtet u.a. als Mittel der
      sexuellen Erziehung gedeutet (vgl. Gollaher 2002: 37; Cohen 2005: 143ff; Jütte 2016: 178f).
      Die Differenz zwischen männlicher und weiblicher Sexualität dient hier der Begründung für
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      eine rein ‚männliche Praxis‘: Männer müssten demnach viel stärker in ihre ‚sexuellen
      Schranken‘ verwiesen werden als Frauen, die gleichsam ‚von Natur aus‘ als moralisch gut und
      gottesfürchtig gelten. So halte die Beschneidung Männer von zu häufigem Onanieren ab oder
      diene dazu, die Berührungsempfindlichkeit des Penis zu vermindern (vgl. Jütte 2016: 243f).
      Die Beschneidung erscheint so als ein Mittel gerade zur Vorbeugung von Sexualität...

      Demnach gelten in einem weiten Sinne entweder Frauen als grundsätzlich sensibler als Männer
      "Ja, nee ist klar, Jungs müssen das aushalten"


      das Kind hat geschrien ohne Ende“

      Eine Mutter wrote:

      „ich will hier raus“ „ich will hier weg“

      geschrien wie am Spieß


      Also grauenvoll
      "wird der Gesamteindruck als „schrecklich“ bezeichnet,"
      Er hat nur rumgeschrien ohh.... das war echt, schrecklich
      Wenn kleine Mädchen weinen, ist natürlich ganz total was anderes.

      Seltsam, bei Rafael Seligmann bei Phoenix hörte sich das ganz anders an.

      Vielleicht hätte es den 434 Kinderverrätern im Bundestag ganz gut getan, mal bei einer solchen "grauenvollen" Prozedur dabei gewesen zu sein?

      Klar, der "Kinderschutzparagraph" 1631d mit seinen "Regeln der ärztlichen Kunst"...


      Tübel wrote:

      Für den
      Beschnittenen gilt in Bezug auf den Eingriff eine Semantik leiblicher Nicht-Betroffenheit
      hinsichtlich Schmerz und Erinnerung. Damit ist die Beschneidung als relevante Gegenwart
      bzw. Vergangenheit für den Beschnittenen leiblich nicht verfügbar
      "Schmerzsemantik" scheint eins der Lieblingswörter von Tübel zu sein
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    • Ich vermute, davon kann man gar nicht schlecht leben.
      Habe ich gerade im TV gehört (ich glaube, es war Panorama) - in etwa: "jaaa, wenn eine Studie zum Rauchen mit Marlboro oder eine Studie zu Glyphosat mit Monsanto unterschrieben ist, dann glaubt das keiner"

      Eben. Es muss schon etwas subtiler laufen.
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    • Was ist "Schmerzsemantik"...? ?(
      Echt immer wieder krass...was Menschen alles machen, für eine Energie aufwenden, um sich Scheiße schön zu reden, um etwas nicht hinterfragen zu müssen, einfach nur hinzuschauen, was da ist?
      Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama
    • Urolüge wrote:

      Was ist "Schmerzsemantik"...?
      Google liefert zwei Treffer. Einer ist ein gewisser Jin Yang: "Poetik des Schmerzes"
      Der andere ist Frau Tübel.

      Normalerweise haben Eltern eine Schutzinstinkt ihren Kindern gegenüber. Das sie ihr Kind vor Verletzungen schützen wollen.

      Das sieht man ja auch an: "„ich will hier raus“ „ich will hier weg“".

      Dass man Eltern dazu bringt, sich über diesen starken Instinkt hinwegzusetzen, das ist der Trick, mit dem man sie zu Komplizen macht.
      Danach bleibt ihnen nichts mehr als das Ritual mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Sonst müssten sie ja den Schmerz wieder an sich heranlassen.
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    • R2D2 wrote:

      derart schwurbelig Kindesmisshandlung schön zu reden.
      "schwurbelig" - passt scho. Soziolophrasisch, halt.

      Aber "schön zu reden"?

      Ja, klar, sie versucht es, erkennbar. Bloß leistet sie mit dieser Dissertation ihrem Anliegen einen Bärendienst.

      Susanne Tübel mag das "spannend" finden:

      geschrien wie am Spieß
      Dazu werden aber jetzt nicht so viele "schön!" sagen.
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    • Uncontrolled Keywords: Beschneidung (Mann), Judentum, Ritual, Inklusion (Soziologie), Transzendenz
      Man soll nicht "Mann" schreiben, wenn es um wehrlose Kinder geht. Erwachsene Männer können sich ganz gut wehren.

      Es wird nicht nur bei der Amputation gebrüllt, es wird auch später noch geweint:

      Anna: Wir haben eine mit großem einmal diese Probleme gehabt @ er war, in Kindergarten / I: ja /
      und da macht er m.. mit Wasser Wasser badet oder so was / I: mhm / Im: ja / äh im Sommer
      Boris: Dra/ draußen ja?
      Anna: Und die war alle, nackig alle ausgezogen @ vor ihm / Im: ja / und guckt er und weint @ / I:
      oh.. / {hohe Stimme} „Mama wieso sehe ich ganz anders aus als andere“ @ sagt er „alle guckt“...
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    • Gibt es das wirklich, eine "sehr starke Phimose" die Schmerzen beim Wasserlassen verursacht, bei einem sieben Tage alten Jungen? Könnten "Schmerzen beim Wasserlassen" nicht auch von einem simplen Harnwegsinfekt kommen? Eine Phimose hat praktisch jeder Junge ein paar Tage nach der Geburt.



      Eva: [...] bei uns war ja noch die Konstellation dass mein Sohn eine sehr starke Phimose hatte? / I:
      mhmh, okay / Ähm.., also ich hatte sieben Tage ein schreiendes Kind, das hat dann erst der.. Mohel,
      also der Beschneider festgestellt dass es eine sehr starke m... Phimose ist
      I: ach erst der Mohel hatte (
      ) okay
      L Eva: Genau. Also irgendwie im Krankenhaus haben die das übersehen warum unser
      Sohn.. äh, so gern brüllt / I: mhmh / also er hatte halt einfach riesige Schmerzen beim Wasserlassen /
      I: mhmh / und ähm, dementsprechend wär das vermutlich ohne die Beschneidung monatelang nicht
      aufgetaucht. (Transkription Eva, Z. 162-172)
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    • Anna: [...] mein großer war krank auch / I: mhm / und darf nicht am achten Tag machen und wir haben
      zu spät gemacht äh zwei Monate war er so / I: mhm / zwei oder drei Monate schon ja / Boris: ja да
      [ja] / I: ja / und das war auch sehr schwer schon / I: mhm / er hat das sehr schwer alles (übel) er hat
      sehr g/ viel geweint das muss nicht so spät machen....
      L Anna: Und bei uns darf nicht so muss nur bei geboren gleich am achten Tag
      (2) / I: mhm / und mit Großem das war sehr schlimm. Das war sehr lange bei ihm auch äh заживало
      °ну как° (1) [Heilungsprozess °und wie° (1)]
      Boris: Ну пока э.. выздоровел да? [Na als er gesundgeworden ist, ja?]
      Anna: Очень э.. [Sehr äh..] er hat sehr sch/ geweint und war schlimm (2) / I: mhm / also war war
      schon zu groß er hat alles verstanden schon in in Schmerzen auch (2)
      Die Kinderverräter im Bundestag haben ihren Kopf tief in den Sand gesteckt. Wenn es zum Nachteil von kleinen Jungen ist, kann der Bundestag schon mal richtig "großzügig" sein.

      2012 hieß es immer "wir können doch nicht das erste Land sein, das..." Doch, wir können. Yes, we can!

      Denn:

      SECHS MONATE lang nach der Geburt darf diese blutige Operation "ausnahmsweise" (das gibt es bei keiner anderen Operation) von einem nichtärzlichen Jungenverstümmler, der zu einer Anästhesie "nach den Regeln der ärztlichen Kunst" gar nicht in der Lage ist und auf postoperative "Tropfenrotweinbetäubung" oder Emla-Quacksalbe oder auch gar nichts setzt in Deutschland durchgeführt werden - ein solches Gesetz gibt es in ganz Europa nirgendwo sonst.
      Es gab einen Änderungsantrag, diese Frist auf 14 Tage zu begrenzen. Wurde von einer überwältigen Mehrheit 428 Nein-Stimmen der Abgeordneten abgelehnt. Denn, das ist ja klar, es ging den Abgeordneten um das Kindeswohl!

      Von dieser gesetzgeberischen Entgleisung wird, wie man hört, auch von jenen muslimischen Zuwanderern, die in der großen Migrationswelle 2015 in unser Land kamen reger Gebrauch gemacht. Spart ja auch enorm Kosten, wenn es keinen Arzt braucht, keine Anästhesie. Voll dass Kindeswohl, halt.

      Wenn also irgendwo in der Republik sich ein knapp sechs Monate alter Junge die Lunge aus dem Leib brüllt, können wir uns dafür bei Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), Stephan Thomae (FDP), Florian Toncar (FDP) und 431 weiteren Kinderverrätern für diese bizarre Frist bedanken. Ist alles völlig legal!

      In der Gesetzesbegründung steht:


      Zudem würden nach Mitteilung des Oberrabbinats bei Kindern, die älter als sechs Monate sind, Beschneidungen mit Narkose und von einem Arzt mit Mohel-Lizenz durchgeführt.
      "Nach Mitteilung des Oberrabbinats".
      Man hat also beim Oberrabbinat in Jerusalem angefragt, und das Oberrabbinat hat "sechs Monate" gesagt - damit war alles klar. Man muss sich das mal vor Augen halten: Eine religiöse Instanz im knapp 3.000km entfernten Jerusalem bestimmt, was in das deutsche "Bürgerliche" Gesetzbuch geschrieben wird. Eine Frist, die es in keinem anderen Land Europas gibt.


      Religionsunterwürfiger kann ein Staat kaum noch sein.

      Die Legaliserung von BGM ist schlimm genug, diese sechs-Monats-Ausnahmeregelung ist der Gipfel.


      Und jetzt wollen Leute, die für dieses extreme Gesetz, für diese Schmerzen gestimmt haben, z.B. Renate Künast, Konstantin von Notz, ausgerechnet KINDERRECHTE ins Grundgesetz schreiben, perverser geht nicht mehr!

      Nein, da steht nicht drin, dass auch Jungen ein Recht auf körperliche Unversehrtheit ohne wenn und aber hätten. Oder dass Kinder vor nicht-indizierten Elternwunschoperationen geschützt würden. Natürlich nicht.

      Grüne Scheinheiligkeit wrote:

      Bei allen Angelegenheiten, die das
      Kind betreffen, ist es entsprechend Alter und Reife zu beteiligen; Wille und zuvörderst Wohl des Kindes
      sind maßgeblich zu berücksichtigen.“
      Was heißt das auf gut deutsch? Wenn ihr euren Söhnen einen erheblichen Teil deren sexueller Sensorik kaputt machen wollt, schafft bloß rechtzeitig vollendete Tatsachen!
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    • OK, OK, einen hab' ich noch, einen hab' ich noch! ;)


      Des Weiteren wurde die Beschneidung im Judentum historisch betrachtet u.a. als Mittel der
      sexuellen Erziehung gedeutet (vgl. Gollaher 2002: 37; Cohen 2005: 143ff; Jütte 2016: 178f).
      Die Differenz zwischen männlicher und weiblicher Sexualität dient hier der Begründung für
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      eine rein ‚männliche Praxis‘: Männer müssten demnach viel stärker in ihre ‚sexuellen
      Schranken‘ verwiesen werden als Frauen, die gleichsam ‚von Natur aus‘ als moralisch gut und
      gottesfürchtig gelten. So halte die Beschneidung Männer von zu häufigem Onanieren ab...

      Hou-là-là!


      Ergibt sich aus den besonderen Umständen des Einzelfalls
      eine Gefährdung des Kindeswohls, steht § 1631d Absatz 1
      Satz 2 BGB-E der elterlichen Einwilligung entgegen. Im
      Rahmen der Kindeswohlprüfung muss auch der Zweck der
      Beschneidung in den Blick genommen werden (etwa bei
      einer Beschneidung aus rein ästhetischen Gründen oder mit
      dem Ziel, die Masturbation zu erschweren). Ebenso kann

      Bumm! Illegal!

      Wobei die Formulierung "auch unter Berücksichtigung ihres Zwecks das Kindeswohl gefährdet wird" ja so wieso entlarvend ist. Ob das Kindeswohl beeinträchtigt wird, ist an sich also scheissegal, wenn nur der ZWECK "der richtige" ist. Also die Motivation der Eltern - der Schaden am Kind ist egal.
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