Gute Gründe, um einen beschnittenen Mann zu behalten?

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    • NoCut schrieb:

      . Dem Schicksal kann ich keine Schuldvorwürfe machen und kann damit hadern oder mich damit abfinden. Ist es aber mit den "Schuldigen" nicht ähnlich oder was nutzt es, wenn man auch hier nicht versucht das Beste aus dem zu machen, was einem geblieben ist.
      Da hast du im Prinzip absolut recht, man kann im Prinzip nur das Beste aus dem machen, was einem geblieben ist, jeder ist seines Glückes Schmied?

      Schuld...das Wort mag ich nicht, ich finde da Verantwortung passender...

      Ich glaube aber, dass es einen gewaltigen Unterschied macht, ob das Schicksal mich blöd streift...oder ich von anderen Menschen zu einem Objekt gemacht und nicht als Mensch wahrgenommen wurde, meine Wehrlosigkeit ausgenutzt wurde, meine Schicksal von anderen bestimmt/ich fremdbestimmt wurde...wenn andere etwas mit einem machen, macht das was ganz übles in einem. Das muss man erst irgendwie gebacken bekommen, dann kann man glaub erst weitermachen...
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Urolüge schrieb:

      Da hast du im Prinzip absolut recht, man kann im Prinzip nur das Beste aus dem machen, was einem geblieben ist, jeder ist seines Glückes Schmied?

      Unser Glück schmieden leider oft auch andere, aber wir haben dennoch Einfluss auf "Glücklich-Sein".

      Du hast natürlich Recht, dass es einen Unterschied macht, ob einem das Schicksal oder ein Mensch richtig übel mitgespielt hat. Dem Schicksal sind wir alle ausgeliefert, aber wenn ein Mensch einem anderen Mensch so etwas wie eine Beschneidung antut, bleibt hier vermutlich auch ein Gefühl von Hilflosigkeit bzw. die Ohnmacht, weil einem hier jemand seinen Stempel aufgedrückt hat, ohne dass man dies wollte.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • NoCut schrieb:

      . Dem Schicksal sind wir alle ausgeliefert, aber wenn ein Mensch einem anderen Mensch so etwas wie eine Beschneidung antut, bleibt hier vermutlich auch ein Gefühl von Hilflosigkeit bzw. die Ohnmacht
      Schicksalsschläge können wir im Prinzip nur mit uns selber ausmachen, da haben wir glaub als einzige Einfluss auf unser "Glücklich-Sein".

      Aber fremdbestimmte Traumen, da braucht es glaub mehr um etwas aufzulösen, vor allem wenn einem konkret von einem anderen was angetan, man zum Objekt gemacht, fremdbestimmt wurde. (da gibt es vieles, muss nicht Beschneidung sein)

      Wieviele Geschichten hier im Forum gibt es, wo Männer zu ihren Eltern sind, ihnen sagten, wie sehr sie dieser Eingriff verletzte (ohne den Eltern die Schuld zugeben), sondern die eigenen Gefühle zum Ausdruck brachten...und die Eltern reagierten bestürzt, entschuldigten sich weil sie der Überzeugung waren es sei das beste, weil auch Ärzte zu diesem Eingriff geraten haben? Was passierte mit diesen Männern?

      Aber natürlich gibt es auch andere Fälle, wo die Eltern diese Männer und ihre Probleme nicht ernst nahmen, sich verteidigten...was passierte mit diesen Männern?

      Ich weiß von einem hier im Forum, der Kontakt zu einem jungen Mann hatte der massiv unter den Folgen seiner Beschneidung litt. Er zeigte diesem jungen Mann Verständnis...und er junge Mann schrieb ihm "Wenn mein Vater nur einmal so mit mir darüber reden würde..."

      Es geht da nicht um die Frage der Schuld (es gibt für mich keine Schuld auf dieser Welt) sondern um die Übernahme von Verantwortung...

      Wenn CCrippleds Vater Verantwortung übernehmen, und sich nicht in Verteidigungsreden ergehen würde...was würde das mit ihm machen, was könnte sich da nicht alles tun?
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Urolüge schrieb:

      Es geht da nicht um die Frage der Schuld (es gibt für mich keine Schuld auf dieser Welt) sondern um die Übernahme von Verantwortung...
      Ich denke, dass wir hier für ein uns das selbe zwei Begriffe verwenden. Aus meiner Sicht ist das Resultat, wenn jemand für sein fehlerhaftes Handeln Verantwortung übernimmt gleichzeitig auch ein Schuldeingeständnis. Oder jetzt direkt auf CCrippleds Vater bezogen würde hier Schuld bedeuten, dass er seinem Sohn etwas schuldig ist. Er hat etwas Schlimmes getan und müsste daher bei CCrippled um Entschuldigung bitten, statt sich aus seiner Verantwortung zu stehlen.

      Hier mal ein Link zum Thema Schuld und Verantwortung:
      de.wikipedia.org/wiki/Schuld_(…ld_als_Verantwortlichkeit

      Mit ist aber bewusst, dass der Begriff Schuld oft mit dem Begriff Sünde gleichgesetzt wird. Wer aber sein Kind nicht beschneiden lässt, begeht vielleicht je nach religiöser Ideologie eine Sünde, aber er lädt zumindest keine Schuld auf sich. Die Vermeidung von "Sünden", kann daher auch zu schuldhaftem Handeln führen, zu dem die Betreffenden im Zweifel sogar rechtlich zur Verantwortung gezogen werden können. Noch schützt der § 1631d BGB vor der Strafbarkeit, aber dies nur deshalb, weil diese Schutznorm selbst gegen die Normen des Grundgesetzes verstößt.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • NoCut schrieb:

      Ich denke, dass wir hier für ein uns das selbe zwei Begriffe verwenden
      Denk ich nicht...dein Link geht über Schuld als Verantwortlichkeit...wenn ich bei Wikipedia über Verantwortung lese hab ich kein einziges mal das Wort "Schuld" gesehen (aber ehrlich gesagt nur schnell über flogen...aber das stach mir ins Auge, darum finde ich geht es:

      "Retrospektiv wird festgestellt, wer für das Ergebnis einer Handlung verantwortlich ist"

      Aber eigentlich nur Wortklaubereien die hier nicht weiterbringen? Und wer von uns ohne Schuld ist, schmeißt jetzt den ersten Stein ;)
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Neu

      NoCut schrieb:

      was Du aus dieser Situation noch für Dich raus holst.
      Ich bin mir nicht sicher, welche Frau das eigene Leben einem beschnittenen Mann widmen wie mir widmen würde, während es da draußen bessere Alternativen gibt.
      Was gibt es da rauszuholen?


      …und schon wieder werden ernsthafte Zukunftssorgen von mir herruntergespielt.
      Mir wird vorgeworfen ich jammere, meckere, Selbstmidleid, usw., während ich ein ernsthaftes Problem habe: Ich bin Lebenslänglich von einem brauchbaren Liebesleben disqualifiziert.

      “Typisch Mann, denken alle an Sex” — solche Bemerkungen über Klischees müssen wir ebenfalls Einstecken.


      Selbstbestimmung schrieb:

      an schaue sich nur an was, was bei den Paralympics abgeht!
      Ich habe vor den Paralympics-Teilnehmer zwar großen Respekt, sie machen wirklich viel daraus, aber dennoch können sie eine Treppe nicht einfach aufsteigen. Und mit gutem Sex wird's auch nicht…


      Selbstbestimmung schrieb:

      Viele müssen im Laufe ihres Leben Schicksalsschläge aller möglichen Art einstecken.
      Viele aber auch nicht.
      Ich wurde als vierjähriger Verstümmelt.

      Ein betrunkener Autofahrer hat sich den Unfall selber verschuldet, ich nicht. Dennoch bin ich verkrüppelt und lebenslänglich nahezu Impotent.


      Urolüge schrieb:

      Aber seine Probleme sind anerkannt und werden von niemanden in abrede gestellt...

      Männer die unglücklich mit ihrer Beschneidung sind, deren Probleme sind und werden fast nie anerkannt
      Da spricht mir jemand aus der Seele herraus.

      NoCut schrieb:

      fortschreitenden Alter,
      Ekelhafter Gedanke. Alt werden. Und dass, bevor jemals guten Sex gehabt zu haben.
      Siehe: twitter.com/CircumCrippled/status/1019751420877254656


      NoCut schrieb:

      Aber ich würde unsere Beziehung gegen nichts in der Welt tauschen wollen und bin glücklich.
      Freut mich für euch.


      NoCut schrieb:

      Reicht diese Aussage, warum auch eine Frau damit keine Probleme haben sollte, mit einem beschnittenen Mann eine Beziehung fürs Leben einzugehen
      Ich muss immer leider mit dem Gefühl leben, dass ich was habe was sie an mir nicht leiden kann, und dass sie mich dafür am liebsten jederzeit verlassen möchte.
    • Neu

      NoCut schrieb:

      aber wir haben dennoch Einfluss auf "Glücklich-Sein".
      Bei Impotenz mit 30 tendenziell eine Utopie.


      NoCut schrieb:

      Er hat etwas Schlimmes getan und müsste daher bei CCrippled um Entschuldigung bitten, statt sich aus seiner Verantwortung zu stehlen.

      Ich würde sehr Gerne von Ihm eine Entschuldigung hören. Ein richtiger Schritt.
      Letzendlich kann mich das jedoch nicht vor meiner Impotenz und ruinierten Sexualität retten.
    • Neu

      Du bist doch noch jung. Ich war auch mal an einem Punkt, an dem ich glaubte nie ein erfüllende Sexualität zu haben. Es gibt auch hin und wieder Momente an denen ich das denke oder glaube es müsste doch unbefreiter gehen. Vielleicht wirst du mir nun vorhalten, dass ich doch ein Sexualleben haben kann wie du es dir wünscht (aufgrund meiner anderen Posts).

      Das gilt sicher nicht nur für meinen (weiblichen) Freundeskreis, aber viele Männer, die deiner Meinung nach intakt sind, können gar nicht offen über Sex sprechen, über Bedürfnisse, über Vorstellungen. Die wenigsten Frauen sind da so festgelegt auf rein/raus und viele kommen oft gar nicht zum Orgasmus. Sex ist nicht nur Ejakulation oder Orgasmus. Sex ist für mich eine sehr enge körperliche Nähe, die ich mit einer Person habe, wo es darum gefühlt dem anderen und mir selbst schöne Gefühle zu bereiten. Das geht unbeschnitten, aber auch beschnitten. Du bist total in deinem schwarz/weiß-Denken drin, dass du gar keine gegenteiligen Argumente zählen lassen möchtest. In deinem Sinne schaffst du es hoffentlich irgendwann mit der Vergangenheit klarzukommen.
    • Neu

      CCrippled schrieb:

      Ich muss immer leider mit dem Gefühl leben, dass ich was habe was sie an mir nicht leiden kann, und dass sie mich dafür am liebsten jederzeit verlassen möchte.

      Nicht böse nehmen, aber in Sachen Liebe oder Beziehung scheinst Du noch sehr unerfahren zu sein. Geh davon aus, dass es in jeder Beziehung duzende Dinge gibt, die den einen am anderen total nerven und vielleicht sind hier sogar ein paar Eigenschaften darunter, wo der eine hin und wieder still und heimlich darüber grübel, warum er den anderen deswegen nicht längst verlassen hat. Die Antwort, warum aber Menschen zusammen sind und zusammen bleiben wollen, heißt Liebe.

      Dein Angst vorm Alter scheint übrigens ähnlich gelagert zu sein. Natürlich verändert sich mit dem Alter auch der Sex. Wusstest Du aber, dass laut einer Umfrage Menschen zwischen 20-30 tendenziell "schlechteren Sex" haben als Menschen jenseits der 60. Die Gründe hierfür sind einfach. Zwischen 20-30 fehlt vielen noch das nötige Selbstbewusstsein und sie sind noch viel zu sehr mit sich und ihrem Körper beschäftigt. Erst im Laufe der Jahre verschwinden die Zweifel am eigenen Körper, so dass man sich mehr gehen lassen kann (Das bezieht sich aber ausdrücklich nicht auf einen Bierbauch!). Natürlich schlägt einem das Alter dann auch hin und wieder ein Schnippchen. Mit etwas Glück hat man dann aber auch bereits gelernt mit dem einen oder anderen Problem souveräner umzugehen.

      CCrippled schrieb:

      Bei Impotenz mit 30 tendenziell eine Utopie.
      Was verstehst Du eigentlich unter Impotenz? Impotenz bezeichnet drei mögliche Funktionsstörungen. Es kann sich um eine erektile Dysfunktion handeln oder um das Ausbleiben einer Ejakulation. Daneben kann aber auch der Sex "perfekt" funktionieren, aber die Fähigkeit fehlen, Kinder zu zeugen.

      Ich vermute mal, dass keines dieser Definitionen dem entspricht, was Du als Impotenz bezeichnest. Und falls Du widererwarten unter eine ED oder dem Ausbleiben eines Orgasmus/Ejakulation leiden solltest, wird dies vermutlich nur indirekt mit Deiner Beschneidung zusammenhängen. Vielmehr werden es Deine Gedanken sein, die jedes Gefühl im Keim ersticken können (z.B. durch das Stresshormon Prolaktin).

      Du hast vielleicht schon mal was von Baisert-Törtchen gehört. Das sind so Törtchen mit Eiweißschaum die wunderbar im Backofen aufgehen können. Ein Windhauch oder ein zu schnelles Öffnen der Backofentür kann diese jedoch bereits wieder komplett in sich zusammenfallen lassen. So ist dies auch oft mit dem Sex. Ein falscher Gedanke im Kopf, die Vorstellung, dass irgendwas nicht passt und das war es dann auch schon. Schalte die negativen Gedanken aus und Dein Lebensglück damit ein. Sobald Du Dich nur im Ansatz mit Angst und Befürchtungen quälst, rennt Dein Glück/potentielle Partnerin vor Dir davon und Du wirst erst recht nicht glücklich werden.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • Neu

      Poseidon schrieb:

      aber auch beschnitten.
      …und endet, wo das Stimulationswerkzeug fehlt.
      Ja, Körperliche Nähe geht auch so, aber bei mir nicht, ohne der Vorstellung meiner Behinderung.

      Poseidon schrieb:

      irgendwann mit der Vergangenheit klarzukommen.
      Die Vergangenheit kann mir egal sein.
      Aber meine Zukunft ist ruiniert. Ich kann mich nie wieder mehr ordnungsgemäß Paaren.

      Poseidon schrieb:

      können gar nicht offen über Sex sprechen, über Bedürfnisse, über Vorstellungen.
      Ich bin froh, dass mir hier keine Vorwürfe gemacht werden wie „Du bist so Sexbesessen! Du denkst nur an das Eine!”

      Falsch. Oder ist ein Blinder etwa besessen vom Augenlicht? Falsches Wort. Es ist keine Besessenheit, sondern Lebensqualität.

      NoCut schrieb:

      Was verstehst Du eigentlich unter Impotenz? Impotenz bezeichnet drei mögliche Funktionsstörungen. Es kann sich um eine erektile Dysfunktion handeln oder um das Ausbleiben einer Ejakulation. Daneben kann aber auch der Sex "perfekt" funktionieren, aber die Fähigkeit fehlen, Kinder zu zeugen.

      Kann funktionieren, aber nicht tief und intensiv, sondern nur oberflächlich und 08/15.

      NoCut schrieb:

      Schalte die negativen Gedanken aus und Dein Lebensglück damit ein.
      Schön wär's wenn ich im Gehirn einen Schalter dafür hätte.


      NoCut schrieb:

      die Vorstellung, dass irgendwas nicht passt
      ....wäre für mich unumgänglich beim Sex, genau wie:

      NoCut schrieb:

      Ein falscher Gedanke im Kopf,
    • Neu

      CCrippled schrieb:

      NoCut schrieb:

      was Du aus dieser Situation noch für Dich raus holst.
      Ich bin mir nicht sicher, welche Frau das eigene Leben einem beschnittenen Mann widmen wie mir widmen würde, während es da draußen bessere Alternativen gibt.Was gibt es da rauszuholen?
      Hallo Ccrippled,

      ich finde es so langsam lästig, dass Du bei jeder Gelegenheit davon anfängst, dass Du nie wieder eine Frau finden wirst. Meiner Meinung nach ist es Deine Einstellung, die das Problem ist.

      OK, wenn Du alles nur negativ sehen willst, gerne. Es ist Dein Leben. Darfst Du machen... Aber mal ehrlich: so wie Du Dich darstellst, hätte ich als Frau auch keinerlei Interesse daran, mit Dir ins Bett zu gehen!

      Es ist nicht so, dass Du nie wieder Sex haben kannst, aber derzeit willst Du es nicht. Bei Dir ist das Glas "fast leer", während es in Wirklichkeit halb voll/halb leer ist. Weil Du immer nur auf der negativen Seite rumreitest. Und dann entwickelt sich das Ganze eben auch negativ!


      Es haben viele versucht, Dir Tips zu geben, wie man anders als Du damit umgehen kann... Es ist Deine Entscheidung, ob Du was daraus machst - oder eben nicht.

      Andere wollen Lösungen für die Probleme finden, die aus der Beschneidung resultieren, und aus dem Jammertal rauskommen. Meine Erfahrung (die man sicherlich nicht verallgemeinern kann) ist, dass ich für mich Löungen gefunden habe, die gar nicht so schlecht sind. Vielleicht weil noch genügend vom Bändchen da ist, aber vor Allem auch, weil ich die Beschneidung als Tatsache aktzeptiert habe. Und ich möchte noch möglichst viele schöne Momente verbringen, bevor ich in die Kiste gehe!

      mfg
      Schnippi

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      CCrippled schrieb:

      Schön wär's wenn ich im Gehirn einen Schalter dafür hätte.

      Den Schalter gibt es in jedem Gehirn ;) Das Schwierige ist nur, den Schalter zu finden.

      Ich habe den Eindruck, dass Du sehr deprimiert bist und damit Deinem eigenen Lebensglück im Weg stehst. Bitte lass Dir von Leuten helfen, deren Beruf es ist, Dir aus Deinem Labyrinth aus Selbstzweifel und Verzweiflung herauszufinden.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)