Beiträge von Sumner

    Das ist sicherlich auch ein entscheidender Faktor. Ob der Beschneider selbst beschnitten ist oder nicht, ist hier wohl einer der größten Faktoren der die Haltung des Ausführenden beeinflusst. Ein Urologen der selbst beschnitten wurde und damit zufrieden ist wird sich wohl nur sehr schwer bis garnicht vom Gegenteil überzeugen lassen. Das ist ja genau das Problem vor dem wir hier stehen, der Kampf von Generation zu Generation. Praktizierende Urologen die seit 30 Jahren so verfahren werden Ihre Haltung nicht ändern, vor allem wenn sie eher zu der Sorte von Arzt gehören die ihre Profession als reine "Arbeit" und nicht als wissenschaftliche Position im Dienst der Allgemeinheit verstehen.

    Achtung, jetzt wirds sehr hypothetisch:

    Der Wendepunkt kommt mit großer Wahrscheinlichkeit dann wenn der Wunschtraum von vielen Menschen endlich in Erfüllung geht und die regenerative Medizin eine vollständige Umkehr der Beschneidung ermöglicht und Männer dann den Unterschied direkt erfahren können. Das ist dann der große geistige Groschen den viele jetzt schon versuchen am Fallen zu hindern weil sie (zurecht) Angst vor den Folgen haben. Wenn auch nur einem Zehntel der männlichen Bevölkerung eines Landes klar wird dass man sie so lange verarscht hat . . . will man sich die Reaktionen garnicht vorstellen.

    Die "gesteigerte Sensibilität" ist wohl eine Schlussfolgerung aus der Zeit unmittelbar nach der OP. Die Fülle an Reizen die die jetzt ungeschützte Eichel dann erfährt kann man dann als Beobachter so deuten. Wie sich das dann langfristig verhält ist wieder uninteressant. Wenn alles verheilt ist und die Nachuntersuchung erfolgt ist (falls überhaupt geplant) kümmert das die Ärzte nicht weiter wie es ab dann um dem Patienten bestellt ist. Solange der unterschreibt dass niemals Klagen folgen und er während der OP nicht verblutet oder mehr verliert als selbst der Arzt geplant hat ist die Welt doch ok und der Urologe macht Mittagspause bis zur nächsten Beschneidung.

    die ordentlich durch den Kakao gezogen wird

    Wundert mich im hinblick auf die allgemeine Haltung in der Gesellschaft jetzt nicht sonderlich. Warum sich auch über ein Stück "Haut" so aufregen? Als beschnittener Mann ist man einer aus Millionen die damit leben und der einzige der sich beschwert. Wenn man ein Problem damit hat dass durch einen medizinischen Eingriff das Aussehen des Genitals dauerhaft verändert wurde hat man gleich einen Vorhautfetisch oder "andere Dämonen zu bekämpfen" wie einige Urologen gerne mal darüber richten. Alleine die Tatsache dass im Kontext des Films mal von Bananen gesprochen wurde die am Ende völlig zerfetzt waren und sich keiner Gedanken darüber gemacht hat dass das auch mit den Genitalien von Menschen passiert lässt mich an der Objektivität des Films und der geistigen Gesundheit der Produzenten zweifeln. (würg)

    Ich dachte mir es wird mal Zeit einen kleinen Bericht über meine ersten Erfahrungen nach 6 Monaten Restoring zu verfassen. Vorab, ich fing an mit manuellen Methoden und verwende jetzt seit etwa 4 Monaten den DTR rund 6 Stunden am Tag. Mein Augenmerk will ich an der Stelle allerdings nicht auf den Hautzuwachs ansich richten, sondern eher auf die Veränderungen unter der Vorhaut. Wie in den Bildern zu erkennen ist war es mir von Anfang an möglich mit Pflastern (inzwischen Leukosilk da es einfacher zu entfernen ist) die verbliebene Vorhaut über meiner Eichel zu fixieren und so neben dem Restoren eine vollständige Bedeckung der Eichel zu erreichen. Ich habe in der Zeit in der ich am Restoren war mal eine längere Pause von ein paar Wochen eingelegt in denen die innere Vorhaut völlig stressfrei war. Die Sensibilität die ich in gegen Ende dieser Zeit hatte lässt sich mit nichts vergleichen was ich bis dahin erlebt habe.

    Ich will an dieser Stelle mal alle von mir bemerkten Veränderungen auflisten:

    - Ein Geruch der sich nach ein paar Wochen eingestellt hat und sich irgendwie immer noch verändert. Es ist kein durch neue Hygieneansprüche bedingter Geruch da selbst nach dem Duschen und Reinigen meines Penis mit einer medizinischen Waschlotion der Geruch nach rund 30 Minuten wieder deutlich wahrzunehmen ist. Der Geruch ist auch nicht unangenehm, er gefällt mir sogar. Das kann ich am ehesten mit dem machohaften riechen der eigenen Achseln vergleichen. Ich weis dass sich an dieser Stelle wohl die Geister scheiden werden aber ich denke dass einige von euch das sicher nachvollziehen können. Wenn mein Penis einen Geruch haben soll dann bitte so einen. :D

    - Eine permanente Feuchtigkeit der Eichel und der inneren Vorhaut. Wenn ich das Klebeband entferne um z.B. aufs Klo zu gehen, dann sehe ich immer einen leichten Feuchtigkeitsfilm auf der gesamten Innenfläche. Die Region schimmert dann immer etwas im Licht. Das ist je nach Tagesform mal mehr und mal weniger und in der Regel schnell verflogen wenn ich die Eichel ungeschützt im freien lasse, aber der Film ist nach einiger Zeit wieder da wenn ich alles erneut verpacke. Das geht sogar soweit dass ich vor dem anlegen des DTR inzwischen meinen Penis mit einem Tempo abtrocknen muss da der DTR ansonsten keinen richtigen Halt mehr beim Restoren hat.

    - Eine gesteigerte Empfindlichkeit der Eichel die mir das erste mal richtig beim Duschen bewusst geworden ist. Ich dusche immer recht warm wie wohl viele von uns und kannte das viele Jahre nicht anders. Meinem Penis ging es da gleich, denn den hatte das warme Wasser nie so sehr gestört, bis vor einiger Zeit. Ich wollte das erste mal meine Intimpflege unter der Dusche durchführen und hatte dafür auch schon alles ausgepackt als mir das warme Duschwasser direkt über die innere Vorhaut und die Eichel gelaufen ist und ich davon richtig aufgeschreckt bin. Diese Temperaturempfindlichkeit habe ich seitdem auch außerhalb der Dusche bemerkt. Wenn ich Morgens nach dem Aufstehen aufs Klo gehe und das Bad kalt ist fühlt sich das an meiner dann entblösten Eichel in etwa so an wie das Gesicht nach 2 Monaten Vollbart das gerade frisch rasiert wurde.

    - Oberflächliche Veränderungen gerade in den ersten Tagen und Wochen des Bedeckens. Jeder von euch der einmal einen Fuß im Gips hatte kennt diese "käsige" Hornhaut nach ein paar Wochen sicherlich. Der Körper ist eine gewisse Belastung am Gewebe gewohnt und produziert fleißig nach? So wars am Anfang bei meiner Eichel auch. Die Oberfläche war in den ersten Wochen regelrecht käsig und sah aus wie eine Fingerkuppe nach 2 Stunden im Badewasser. Das ist aber inzwischen Vergangenheit. Interessant war meine erste volle Erektion in der Zeit. Stellt euch mal einen Luftballon vor den ihr etwa halb aufgeblasen habt. Bestreicht den mit Vaseline sodass ein Bereich dünn und lückenlos bedeckt ist. Jetzt blast ihr den Ballon etwas weiter auf. Wenn ihr euch das "Bruchmuster" der Vaseline vorstellen könnt habt ihr in etwa das Bild meiner Eichel bei der ersten Erektion von damals im Kopf. 8|

    Alles in allem kann ich sagen dass die permanente Bedeckung meines besten Stücks mir in den letzten 6 Monaten einige angenehme Verbesserungen beschert hat. Das Restoren belastet das Gewebe natürlich und ich merke wie die oben genannten Dinge stark vom Zeitpunkt des letzten Dehnens in Intensität variieren können also bleibt natürlich die Frage wie stark sich das Ganze noch verändern wird wenn ich mal fertig bin mit dem Dehnen.


    Ich hoffe mein kleiner Bericht hat euch gefallen, ich selbst lese immer gerne positive Meldungen zum Thema und finde das ist ein wichtiger Motivationsgeber ist für andere durchzuhalten oder es überhaupt mal selbst zu versuchen. :thumbup:

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    Ja schau dir die Seite doch einmal vom Standpunkt eines potentiellen Kunden an. Da wird ein Produkt beworben, nichts weiter. Das sind für mich die modernen Zauberbohnen- und Schlangenölverkäufer.

    "Treten sie näher meine Damen und besonders Herren. In nur 30 Minuten und mit einer kleinen, man wills fast garnicht so nennen, Operation kann ich ihren alten und langweiligen Penis in ein gottgleiches Liebesinstrument verwandeln das zugleich auch noch leichter zu Pflegen sein wird und besser aussieht denn die Ladies stehen ja auf Männer mit Narben."

    Fehlt nur noch dass man danach die Lottozahlen mit dem Penis und einem Hexenbrett vorhersagen kann. :D

    Hast da natürlich vollkommen recht Weguer, die Komplikationen die dabei aufgetreten sind lassen sich im Zweifelsfall auf unprofessionelles Personal und nicht medizinisch sanktionierte Umstände und Apparaturen zurückführen. In einem korrekten Umfeld kann es garnicht zu solchen Problemen kommen. Alleine der Gedanke dass in einem halbwegs zivilisierten Land in einem Krankenhaus etwas auch nur schief gehen könnte . . . da fällt einem noch eher der Penis komplett ab bevor so etwas passiert. :rolleyes:

    Ich will mir nicht vorstellen was dem Jungen durch den Kopf gehen wird sobald er einmal alt genug ist um die Tragweite der Folgen dieser "Operation" zu verstehen. Wenn ich das hier richtig verstanden habe war es wieder einmal eine religiös motivierte Handlung. Das ist mitunter das schlimmste was ich mir denken kann. Die Frage nach dem Warum lässt sich dann nicht mit einem fehlgeleiteten oder unwissenden Arzt beanworten sondern mit haltlosen Phantasien die den Eltern und der Gesellschaft durch den Kopf gehen.

    Warum wurde das überhaupt gemacht? Na weil das dem unsichtbaren Freund im Himmel so gefällt und er das so haben will.

    Wenn bei einem Eingriff der notwendig ist etwas schief geht bleibt zumindest der Trost dass das Motiv ein nobles war, nämlich jemandem zu helfen. Aber hier . . . hier bleibt nur der Wahnsinn der Eltern und die Leere des Verlusts. Vielleicht hat er ja im späteren Leben wenigstens etwas Glück und kriegt eine Penistransplantation wie sie vor einiger Zeit in Afrika erfolgreich durchgeführt wurde.

    es weiss doch von uns keiner, ob der intakt ist

    sollte man Ihn vielleicht mal fragen. Bin mir sicher dass er entweder völlig abblockt oder das als "Privatsache" deklariert. Ihr wisst schon, die Art von Privatsachen die man nicht in der öffentlichkeit bespricht weils was sehr persönliches ist aber dann wieder doch nicht so privat dass der erstbeste Fanatiker mit einem Messer sich nicht ne scheibe von abschneiden darf.

    Das kommt eventuell auf die Verpackung an. Mein DTR ist in einer Art gepolstertem Umschlag angekommen. Der DTR sieht auf der Website aus wie ein größeres Gerät, ist in Wirklichkeit aber recht kompakt. Ob ein Tracking dabei möglich ist weis ich nicht, in der Regel werden aber Sendungen aus dem Ausland innerhalb Deutschlands mit DHL versendet. Wenn Chuck das Ding jetzt nicht in eine kleinere Box sondern in besagten Umschlag gepackt hat wirds eventuell sogar mit der Post kommen. Falls du abschätzen möchtest wie lange das gedauert hat, bei mir in etwa 2 Wochen. Das ist für internationale Bestellungen normal.

    Ich ziehe eine dermaßen große Genugtuung aus der Anerkennung ansich. Das ist ein weiterer, wichtiger Schritt auf dem Weg. Jetzt wurde erstmal anerkannt dass es auch langfristige Probleme geben kann bei einer Beschneidung und nicht nur irgendwelche kurzfristigen wie Wundheilungsprobleme oder dergleichen. Dennoch würde auch mich der Befund des Arztes interessieren. Man weis ja nicht wie übel der Operateur den Antragssteller zugerichtet hat.

    Hmm, ich frage mich ob denn der Herr Beck bereit wäre ein Zeichen zu setzen. Um sich symbolisch mit der jüdischen Gemeinde zu solidarisieren und um diese Auszeichnung gebührend zu Ehren könnte er sich doch unters Messer legen und beschneiden lassen.

    Auf die Ausrede wäre ich mal sowas von gespannt.

    Ist vielleicht keine große Hilfe aber ich verwende zwischen dem Restoren gerne das "Leukosilk" medizinische Klebeband um die Vorhaut über der Eichel zu halten. Gerade das etwas breitere von 2.5 cm lässt sich (besonders wenn man es etwas anfeuchtet) recht einfach von der Haut abziehen. Eventuell erleichtert dir das das Entfernen der Apparatur und reduziert so den Stress auf die Haut. Das Zeug sollte es in jedem größeren Kaufhaus oder jeder Apotheke geben.

    Man wird die Denkblockade damit nicht knacken können. Tod aufgrund der Folgen einer Beschneidung? Da würde ich den Rest meiner Vorhaut darauf Wetten dass das in Deutschland passiert ist. Es ist eine Operation, die ist mit Risiken verbunden und es gibt keine absolute Sicherheit. Genau das werden die Argumente der Ärzte und Anhänger von Beschneidungen sein. Man wird das bedauern, den Eltern das Beileid aussprechen und dann wieder auf die Barrikaden gehen denn Ärzte sehen darin keinen Unterschied zu einer Bypass Operation. Es gibt eine Problem das man mit einer OP beheben kann und die Risiken sind "gering". Also die Messer raus und auf gehts! (würg)