Wie erschreckend vertraut mir das vorkommt. Auch ich versuche seit ca. 5 Jahren an meine Akte zu kommen. Auch bei mir hieß es im Spital diese würde nach 10 Jahren vernichtet. Mein Kinderarzt praktiziert jedoch auch schon einige Jahre nicht mehr und auch da ist nichts mehr zu erhalten. Also bei mir gingen irgendwann alle Hoffnungen in Rauch auf.
Ich wünsche dir jedoch viel Glück und auch Erfolg noch etwas zu erhalten.
Beiträge von T12345T
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Als ob es nicht schon genügend gäbe, aber...
man weiss ja nie, ob ein Junge nicht "im Kopf" ein Mädchen ist. Und später den Körper dem gefühlten Geschlecht anpassen möchte. In dem Fall war die Verstümmelung nicht nur selbst aus der Eltern-Perspektive gänzlich unnütz - sie ist auch hinderlich bei der Geschlechtsumwandlung.
Denn diese Haut eignet sich prima, um daraus eine Vagina zu basteln. Bei einem vorhautlosen Patienten ist die Situation deutlich ungünstiger, hier muss evtl. ein Stück Darm entfernt werden - weniger geeignet und mit höheren Risiken.Na ich hoffe mal damit hast du den Befürwortern der MGM keine neuen Argumente geliefert wofür eine Beschneidung noch gut sein kann! Wer schon mit Argumenten wie Anti Masturbation ankommt, schreckt auch nicht davor zurück dem armen Jungen ein Leben als Mädchen zu erschweren! Was würden wohl die lieben Mitmenschen sagen wenn der kleine ständig Onaniert? Aber viel schlimmer wenn er auf einmal ein Mädchen sein will?

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Hallo liebe
Forengemeinde,ZitatWeißt du denn schon, ob Dein
Kinderarzt bereits pensioniert wurde? Ich würde sonst schauen, ob die Praxis
noch existiert oder von einem anderen Arzt übernommen wurde. Die Akten sollten
da eigentlich dann übernommen worden sein.Ja er hat
seine Praxis seit 8 Jahren nicht mehr. Ein anderer Kinderarzt hat diese Praxis
damals übernommen. Ob dieser die Akten übernommen hat weiß ich nicht. Ich will
diesem auch nichts unterstellen aber ich denke als Israeli wird er wohl der
Beschneidung nicht abgeneigt gegenüber stehen.ZitatWenn da nicht erklärt war was genau vorgenommen wird dann wurde ein
sehr, sehr, sehr schwerer Aufklärungsfehler gemacht (Ich denke jedoch dass es
drin stand aber deine Mutter es nicht verstanden hat oder vergessen hat)Vielleicht war dies auch erklärt aber meine Mutter kennt
sich damit nicht aus. Da kann alles Mögliche gestanden haben. Natürlich so
geschrieben das es nur ein Arzt versteht und keine ahnungslose Mutter.ZitatGeldgier und/oder Unwissen/Ignoranz
(da auch zu dem Zeitpunkt deiner OP Studien vorlagen, die belegen, dass ein
unmögliches zurückziehen der Vorhaut noch bis mind. 17 Jahre normal sein
kann)...such dir was aus.Diese Studien hätte der Arzt ja kennen müssen. Meiner Mutter
kann ich das nicht vorwerfen sie hat sich auf die Aussage eines Arztes
verlassen. Heute erscheint es mir auch sehr viel leichter mit Internet an
Informationen zu kommen. Aber selbst da tastet sich meine Mutter jetzt erst so
langsam heran. Also vor 20 Jahren undenkbar.ZitatEin Knabe, der mit 3 - 5 Jahren
zirkumzidiert wurde, hat mit 12 Jahren meistens kaum mehr eine konkrete
Erinnerung an die Therapie. Im Kindesalter besteht auch kein Verständnis für
den Penis als Sexualorgan. Der Penis ist nur zum Miktionieren.Jungen, die ich als Kind zirkumzidiert habe und später als 15-Jährige o.ä. sehe
und auf die Operation nachfrage, können sich nur ganz vage daran erinnern.
" Und? War´s schlimm?" Die meisten sagen: " Nö"Das Jungen daran später keine Erinnerung haben denken viele
und trifft sicher auch in einigen Fällen zu.Meine Mutter war auch überrascht an wie viel ich mich
erinnere und dass es mich belastet.Mit 12 Jahren hätte ich auf die Frage wars schlimm
wahrscheinlich auch nö gesagt.Mit 15 sieht es da etwas anders aus. Mit 14 bis 15 habe ich
angefangen nachzuforschen warum es bei mir gemacht wurde.ZitatVor diesem Hintergrund halte ich es
schon für sinnvoll und angebracht, Therapie und/oder die Zirkumzision im
Kindesalter ( ideal bis 5 Jahre, definitiv bis 10 Jahre) durchzuführen.Der Junge, der mit Phimose nach dem Sportunterricht gemeinsam mit den anderen
Jungs duscht, wird nicht selten gehänselt.Nicht schön und für seine psychosexuelle Entwicklung schlicht katastrophal.
Der operierte Junge ist halt operiert. Das wird meistens von den Mitschülern
zwar bestaunt, aber noch eher toleriert.Eine Beschneidung ohne jede Erklärung oder Zustimmung des
Jungen ist natürlich für die psychosexuelle Entwicklung sehr viel förderlicher.
Zumal ich auch der Meinung bin man sieht einem Jungen keine
Phimose an. Wenn er Beschnitten ist sieht es aber jeder sofort.Und natürlich
wurde ich deswegen auch immer bestaunt und niemals gehänselt.
MfG TT
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Hallo liebe Forengemeinde,
Ich habe ein Gespräch mit meiner Mutter geführt da ich denke nicht anders an Antworten zu kommen. Ich habe sie auf das Heft angesprochen und ob sie sich denken kann wieso ich es haben wollte. Das Gespräch hat sich dann daraus immer mehr ergeben.
Ich bin mir jetzt sehr sicher es wurde ihr von einem Arzt dazu geraten und es war nicht ihre Idee.
Leider wusste sie auf die meisten Fragen keine wirkliche Antwort aber das war ja zu erwarten.
Sie glaubt es könne nur der Hausarzt gewesen sein der die Überweisung ins Krankenhaus getätigt hat. Der Kinderarzt hätte aber auch schon früh von Phimose gesprochen und ihr gesagt auf jeden Fall vor der Einschulung die OP machen zulassen. Mit meiner Vermutung welches Krankenhaus es war lag ich richtig. Wegen meiner Akten werden die sich aber auch nicht wieder melden denke ich. Das habe ich ja vor Jahren schon mal versucht.
Im Krankenhaus habe man ihr dann erklärt es sei zu eng und der Penis (sie meinte wohl Eichel) passt da nicht durch. Es müsste weiter gemacht werden damit es nicht zu Entzündungen kommt was das ganze schlimmer machen würde.
Unterschrieben hat sie die Zustimmung natürlich auch in der laut ihr (nach meinem Nachfragen) nur Phimose OP stand. Sie wusste selber nicht was es bedeute und glaubte an das weiter machen der Vorhaut damit der Penis (Eichel) da durch passt. Eine radikale Beschneidung wie es letztlich eine wurde hat man mit ihr vorher nie besprochen.
Mein Kinderarzt wird wohl nicht mehr Praktizieren und wie ich da dann nachfragen soll weiß ich nicht.
Auf jeden Fall werde ich bei besagtem Hausarzt mal nach Akten fragen.
Der Arzt im Krankenhaus war laut meiner Mutter wohl Afrikanischer Herkunft sie weiß es nicht genau. Aus eigener Erfahrung weiß ich noch er war ein Farbiger. Könnte also hinkommen.
Was er genau war weiß sie auch nicht glaubt aber Chirurg und nicht Urologe.
Das Gespräch ins Laufen zu bekommen und ihr zu sagen dass ich seit mehr als 10 Jahren nach Antworten suche war nicht so einfach aber nach einiger Zeit konnte ich doch mit ihr über alles reden.
Überrascht hat es sie doch und sie meinte sie denke jetzt das würde mich psychisch sehr belasten womit sie Recht hat.
Sie wollte auch mehrfach wissen wieso ich diese Antworten haben will und es war nicht einfach ihr das zu erklären warum ich das brauche.
Sie hätte mir aber damals nichts erklärt weil sie selber keine Ahnung hatte und auch Angst gehabt hätte. Ich glaube ihr jedenfalls dass sie gutgläubig auf einen Arzt vertraut hat.
Sie hat auch mehrfach gesagt sie hätte es nicht machen lassen wenn es nicht hätte sein müssen.
Ich habe ihr zwar gesagt dass ich denke dass es unnötig war aber ihr glaube dass sie nur das Beste wollte. Sie meinte dann noch wenn es nur aus Geldgier war wär dies natürlich scheiße.
Ich glaube allerdings dass genau dies dahinter steckt. Nur aus Akten werde ich wohl jetzt auch nicht mehr erfahren können da wird wohl überall auch nur Phimose OP stehen. Dies hat sie ja so unterschrieben unwissend was es bedeutet und im Glauben daran es wird die Vorhaut weitergemacht damit die Eichel durchpasst wie es ihr im Krankenhaus erklärt wurde.
An den Termin kann sie sich nicht erinnern wann es etwa war.
Aber da ich sagte mit etwa 6 Jahren laut alten Fotos meinte sie dann hat der Kinderarzt die Überweisung nicht gemacht. Dieser hätte ihr aber schon früher dazu geraten aber sie wollte lieber noch warten. Daraufhin wäre ihr gesagt worden es soll aber in jedem Fall vor der Einschulung sein weil es schwieriger wird je älter ich wäre.MfG TT
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Hallo liebe Forengemeinde,
So viele Antworten überraschen mich erstmal.
Offenbar bin ich doch kein Einzelfall.
@ Guy: Wie meiner ersten Frage zu entnehmen war wurden wir beide wegen einer angeblichen Phimose beschnitten. Obwohl bei mir nie eine bei den Untersuchungen diagnostiziert war.
@ Pizarro73: Danke für die Willkommensgrüße.
Diese Tabuisierung des Themas macht es mir ja so schwierig meine Antworten zu finden die ich gerne hätte. Ich suche schon seit über 10 Jahren nach diesen Antworten und finde nur immer mehr Fragen.
Natürlich werde ich mit diesen Fragen leben und mich deshalb nicht umbringen,
aber die Antworten würden mir vielleicht helfen es zu verstehen und das beschäftigt mich doch ziemlich.@ Flyguy: Gelesen habe ich auch wahnsinnig viel in den letzten gut 10 Jahren aber meine Fragen bleiben dadurch trotzdem da ich keine Antwort finden konnte die meinen Fall erklärt.
@ sause18: Das tut mir für deinen Cousin sehr leid. Erstrecht wenn bei der OP noch gepfuscht wurde.
Deine Theorie über die Vorbeugung und das Bauernopfer trifft aber nicht zu. Womit ich auch die zweite Frage von Guy beantworten will. Mein Bruder ist 3 Jahre jünger und wurde auch erst etwa 3 Jahre später beschnitten. Somit wurde meine Vorhaut zuerst geopfert und dadurch das ich kürzlich in dem alten Untersuchungsheft keine Angaben zu
Phimose fand kommen jetzt die ganzen Fragen wieder verstärkt auf.@ Blaubär: Danke für die Informationen. Ich werde es mir überlegen jedoch fällt es mir nicht leicht über dieses Thema zu reden. Ich müsste mich dazu durchringen und frage mich natürlich ob diese Akten nicht längst vernichtet sind. Es wäre wieder eine schwere Enttäuschung wenn ich am Ende wieder vertröstet werde bzw. mit leeren Händen da stehe.
@ Urolüge: Danke für die Willkommensgrüße.
Müsste in der Akte nicht ein Grund angegeben sein?
Dass sie vernichtet ist fürchte ich leider auch.
Dank des U-Hefts weiß ich ja jetzt erst wer der Kinderarzt war. Ich müsste nachsehen ob er noch praktiziert. Dann könnte ich vielleicht mal nachfragen. Aber da er nie eine Phimose diagnostiziert hat wird er wohl auch nichts darüber wissen denke ich mal.
Ich vermute sogar stark dass diese angebliche Phimose bei der Untersuchung zur Einschulung festgestellt wurde. Könnte dies möglich sein? Würde zumindest auch Zeitlich hinkommen.
Mit meiner Mutter zu reden habe ich ja schon mal versucht. Auch damals habe ich es ohne Wut und ohne ihr Vorwürfe zu machen getan. Sie empfand es nur als Vorwurf dass ich sagte man hätte ja wenn keine Schmerzen da waren warten können ob sich das Problem nicht später anders lösen lässt.
Daran dass sie ein Arzt beschwatzt hat habe ich auch immer geglaubt, aber aus diesem U-Heft geht ja jetzt schon mal nichts hervor dass der Kinderarzt es festgestellt hätte.
Darum bleibt mir nur die Vermutung es könnte die Einschulungsuntersuchung gewesen sein.
Aber wer die durchgeführt hat bzw. wie ich da an Informationen oder Akten kommen soll ist mir ein Rätsel.
Das dies offenbar auch heute noch passiert ist mir leider bewusst und umso erschreckender. Da hat sich in den letzten 20 Jahren wohl 9nichts geändert. Warum studierte Mediziner ahnungslose Mütter belügen müssen verstehe ich sowieso nicht. Da wird doch nur hinterlistig das vertrauen einer Mutter in einen Arzt und der Wille das Beste für ihr Kind zu tun ausgenutzt.
MfG TT
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Hallo liebe Forengemeinde,
Ich habe folgendes Problem.
Ich bin Mitte 20 und knabbere seit Jahren daran dass ich als Kind beschnitten wurde.
Ich war damals zwischen 6 und 7 Jahre alt. Es wurde einfach gemacht und mir wurde nichts erklärt was gemacht wird oder warum. Einfach Vollnarkose und als ich wach wurde war ich beschnitten.
Einige Jahre später hinterfragte ich immer mehr. Warum bin ich eigentlich beschnitten da mir immer mehr bewusst wurde das ich untenrum anders bin.
Ich frage mich schon mein halbes Leben wie es wohl mit Vorhaut wäre.
Also fragte ich meine Mutter warum und bekam nur ein Wort (Phimose).
Damit gab ich mich erstmal zufrieden. Etwa 2 Jahre später aber kamen wieder die Gedanken wie wäre es mit Vorhaut warum habe ich keine. Das Internet ermöglichte mir plötzlich mal nachzusehen was Phimose bedeutet. Und meine Gedanken sagten mir ich hatte doch keine Probleme mit der Vorhaut. Mir ist nicht bewusst dass ich schmerzen hatte daran könnte ich mich erinnern.
Ich Fragte was mich viel Überwindung kostete nochmals meine Mutter.
Die Antwort blieb gleich mit dem Zusatz damit es später auch nicht zu Schmerzen kommt.
Mein Argument dazu war, es hätte nicht gleich OP sein müssen ohne Probleme man hätte ja auf den Fortschritt der Medizin vertrauen können um das Problem später vielleicht anders lösen zu können.
Dazu bekam ich nur ein halbherziges tut mir leid und da machst du mir jetzt schwere Vorwürfe.
Irgendwann entschied ich mich im Krankenhaus in dem die OP war nach der Patientenakte zu fragen was mich wieder viel Überwindung kostete. Da sagte man mir man würde sie suchen und mich anrufen. Darauf warte ich bis heute. Ist ja höchstens 5 Jahre her. Ich bin mir leider nicht sicher ob es auch das richtige Krankenhaus war aber ich denke mal schon.
Die Frage wofür meine Vorhaut geopfert wurde und wie es wohl mit wäre bleibt bis heute und sie lässt mich nicht los.
Jetzt kam unverhofft ein neuer Punkt hinzu der mich darin bestärkt was ich immer dachte, die OP war umsonst, es gab nie eine Phimose.
Ich Arbeite in einem anderen Bundesland und in der Nähe ist ein Fall von Masern ausgebrochen.
Als ich frei hatte und meine Eltern besuchte, wollte ich von meiner Mutter den Impfpass aus meiner Kindheit sehen. Den wollte sie mir nicht gleich zeigen und meinte du bist geimpft ich weiß es auch so.
Auf mein Drängen trotzdem gerne den Ausweis sehen zu wollen holte sie ihn aus einer alten Kommode und da fiel mir auch das Untersuchungsheft für Kinder von meinem Bruder in die Hände.
Direkt darunter lag auch das Heft über meine U - Untersuchungen. Ich sagte ich will das haben aber meine Mutter meinte sie will es behalten. Ich fragte warum und bekam die Antwort damit ich immer nachsehen kann wie groß und wie schwer du warst.
Das habe ich so hingenommen und als meine Eltern schlafen gingen schlich ich mich zur alten Kommode und holte das Heft von mir und meinem Bruder.
Ich las erst meins durch und stellte fest außer Hydrocele hatte der Kinderarzt nichts vermerkt bei Geschlechtsorganen. Selbst bei der U9 im Alter von 5,5 Jahren ist keine Phimose vermerkt.
Danach nahm ich das Heft von meinem Bruder und da war bei U7 U8 und U9 jeweils der Vermerk Phimose.
Jetzt stellt sich mir die Frage: Wenn der gleiche Kinderarzt bei mir mit 5,5 Jahren keine Phimose feststellt aber meinem Bruder eine Attestiert, wieso wurden wir beide wegen Phimose beschnitten.
Sollte er bei mir vielleicht den Vermerk vergessen haben?
Oder habe ich mit 5,5 Jahren keine gehabt 1 Jahr später aber schon?Oder Spinne ich mir hier nur einfach etwas zu Recht weil ich glauben will dass die OP unnötig war bzw. weil ich gerne wissen würde wie es mit Vorhaut wäre?
MfG TT