Entschuldigt, wenn ich mich mal einmische. Ist der Junge entwicklungsbedingt etwas zurück? Oder wieso wird ihm hier mit fast 12 Jahren noch immer abgesprochen, dass er selbst über seinen Körper bestimmen darf?
Der Junge hat doch jetzt schon ein Trauma erlitten und das ganz ohne Operation. Ewiges hin und her mit den Eltern, mit mehreren Ärzten, Gutachtern usw.
Klar will er darüber nicht mehr reden, er will dass das ganze endlich ein Ende hat und er wieder seine Ruhe. Das geht seit fast 2 Jahren jetzt schon so. Der arme Junge ist doch schon völlig verstört und wird von verschiedenen Leuten hin und hergeschoben. Was soll er denn auch noch tun, es ist reiner Selbstschutz. Er wird darunter wahrscheinlich mehr leiden, als wenn man ihn vor 2 Jahren beschnitten hätte. Zumal er damals schon einverstanden war und das wollte. Will er es denn immer noch? Wahrscheinlich schon und er ist alt genug, es zu entscheiden. Warum wird minderjährigen immer das Recht abgesprochen, über ihren Körper entscheiden zu können? Es kommt mir hier so vor, als wolle Rolf seine eigene Beschneidung nachträglich verhindern, weil er darunter leidet. Ein Machtkampf auf kosten des Kindes und hier im Forum wird noch tatkräftig eine Seite unterstützt. Was soll das bringen, außer mehr Leid für das Kind?
Und die Phimose hat sich ja offenbar in den letzten 2 Jahren überhaupt nicht gebessert, sonst wäre das Thema ja längst vom Tisch. Aber Rolf kämpft weiter, um eine Operation zu verzögern.
In 1-2 Jahren ist der Junge in der Pubertät und dann wird es ihn noch viel mehr stören und wenn er dann Operiert werden muss, wird er seinem Vater wohl ewig dankbar sein. ![]()