Beiträge von T12345T

    Entschuldigt, wenn ich mich mal einmische. Ist der Junge entwicklungsbedingt etwas zurück? Oder wieso wird ihm hier mit fast 12 Jahren noch immer abgesprochen, dass er selbst über seinen Körper bestimmen darf?
    Der Junge hat doch jetzt schon ein Trauma erlitten und das ganz ohne Operation. Ewiges hin und her mit den Eltern, mit mehreren Ärzten, Gutachtern usw.
    Klar will er darüber nicht mehr reden, er will dass das ganze endlich ein Ende hat und er wieder seine Ruhe. Das geht seit fast 2 Jahren jetzt schon so. Der arme Junge ist doch schon völlig verstört und wird von verschiedenen Leuten hin und hergeschoben. Was soll er denn auch noch tun, es ist reiner Selbstschutz. Er wird darunter wahrscheinlich mehr leiden, als wenn man ihn vor 2 Jahren beschnitten hätte. Zumal er damals schon einverstanden war und das wollte. Will er es denn immer noch? Wahrscheinlich schon und er ist alt genug, es zu entscheiden. Warum wird minderjährigen immer das Recht abgesprochen, über ihren Körper entscheiden zu können? Es kommt mir hier so vor, als wolle Rolf seine eigene Beschneidung nachträglich verhindern, weil er darunter leidet. Ein Machtkampf auf kosten des Kindes und hier im Forum wird noch tatkräftig eine Seite unterstützt. Was soll das bringen, außer mehr Leid für das Kind?
    Und die Phimose hat sich ja offenbar in den letzten 2 Jahren überhaupt nicht gebessert, sonst wäre das Thema ja längst vom Tisch. Aber Rolf kämpft weiter, um eine Operation zu verzögern.


    In 1-2 Jahren ist der Junge in der Pubertät und dann wird es ihn noch viel mehr stören und wenn er dann Operiert werden muss, wird er seinem Vater wohl ewig dankbar sein. (Ironie)

    Deine Beiträge hier sind wirklich nicht schön.

    Ich habe erhebliche Schlafprobleme, ich fühle mich in der Öffentlichkeit permanent von Dieben und Verbrechern bedroht, da ich fremden Menschen kaum noch vertraue. Außerdem halte ich es nicht aus, mit meinem Bruder am selben Esstisch zu sitzen.

    Bist du in psychologischer Behandlung? Dies wäre anzuraten, bei deinen massiven Problemen, die du hier beschreibst.

    Er hat schon so Gottkomplexe. Mein Leiden über die Beschneidung ist jetzt das Letzte was er wissen sollte.
    Eines kann ich euch erzählen: Mit ihm kann man nicht über sowas reden. Falls ihr einen Bruder habt: Er ist nicht so wie euer Bruder.

    Ich habe selbst einen Bruder und wir sind uns auch nicht immer einig. Ich würde mit ihm auch nicht über intime Dinge reden und er ist auch Egoistisch. Aber dies hat für mich weniger mit einer Beschneidung zu tun. Dahinter stecken garantiert andere Probleme.


    Er kann die angenehmsten natürlichen Glücksgefühle die ein Mensch immer wieder erleben kann, immer wieder erleben.
    Ich kann sie nicht einmal in meiner Lebenszeit erleben.

    Du machst dich selbst ziemlich fertig, was auch der Grund ist, warum du dich selbst immer tiefer hineinsteigerst.
    Du bringst ziemlich alles in deinem Leben mit deiner Beschneidung in Verbindung.
    Ich glaube nicht, dass all deine Probleme auch wirklich mit der Beschneidung zusammenhängen.
    Ich fnde es traurig, immer wieder solche Beiträge von dir zu lesen.
    Hilft es dir, wenn du solche Beiträge schreibst, damit fertig zu werden?
    Ich würde dir wirklich zu einer Therapie raten, damit du deine Probleme aufarbeiten kannst.

    Handeln muss man...immer oder nur...wenn die Betreffende Person ein Problem/Leidensdruck hat,Hilfe braucht...Alter ist da glaub egal?

    Genau so sehe ich es auch. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Jungs irgendwann selbst auf die Idee kommen, dass da ein Problem ist welches sie stört.
    Genau dann sollte behandelt werden. Manche kommen mit 12 Jahren drauf und denken, da stimmt etwas nicht, das will ich ändern. Andere kommen erst mit 16-17 Jahren drauf, oder noch später.
    Solange es den Betroffenen nicht stört, sollte man auch nicht handeln. Wenn es den Betroffenen eben schon früh stört, muss man auch da behandeln. Da interessiert es den Betroffenen wenig, wenn ich von einer Leitlinie erzähle, laut der es normal sein kann und er doch warten soll bis er 18 ist. Das ist für mich kontraproduktiv, dann zu sagen, dass ist doch egal ob du damit ein Problem hast, weil da steht doch das es sich noch ändern kann. Solange ein Junge kein Problem mit dem Zustand hat, darf gerne abgewartet werden, jedoch muss auch reagiert werden, wenn er in dem Zustand ein Problem sieht. Die Behandlung sollte dann aber genau so verlaufen, wie sich der Betroffene das vorstellt.

    Wir sind dafür da, die Eltern nach besten Wissen und Gewissen, und auf der Grundlage des aktuellen medizinischen Kenntnisstandes zu beraten - möglichst auf den konkrekten Fall bezogen sowie behutsam und verständnisvoll.


    Wir sind nicht dafür da, die Eltern, die sich hier hilfesuchend an uns wenden, mit irgendwelchenen "Weckrufen", öffentlich zu "schamen".

    Schön, dass das mal jemand sagt. Euch ist sicher auch schon aufgefallen, dass sich sehr wenige Eltern oder auch von Phimose betroffenen Menschen an dieses Forum wenden.
    Hier wird leider von bestimmten Personen dermaßen übertrieben, dass es mehr als nur abschreckend ist. Hier wendet sich jemand an das Forum um Hilfe zu erhalten und wird angegriffen. Ich habe verständnis, dass viele hier sehr negative Erfahrungen mit Ärzten und der Beschneidung gemacht haben. Aber das vorgehen hier gegenüber hilfesuchenden ist nicht zielführend, eher im Gegenteil.
    Ich würde mir nicht anmaßen, hier sattelfeste Diagnosen zu stellen, wie es manche hier tun. Das alles sind Gründe, warum ich eigentlich das Forum auch verlassen wollte, mich aber trotzdem hier in diesen Beitrag eingemischt habe, weil man manche Beiträge hier einfach nicht so stehen lassen kann.
    Ebenso sprechen hier einige einem 13 jährigen die Möglichkeit zur Selbstbestimmung ab. Ich sehe einen 13 jährigen durchaus in der Lage, dass er da mitzureden hat. Man muss sich nur mit ihm zusammensetzen und sich gemeinsam darüber informieren, wie es weitergehen soll. Das ist doch kein Ding der unmöglichkeit. Es ist sein Körper und er soll da auch entscheiden dürfen, ob und wenn ja, was gemacht wird.
    Wenn ich einiges hier so lese, bin ich leider nicht sicher, ob Tina hier im Forum richtig ist und mit den Antworten hier, die richtige Entscheidung überhaupt treffen kann. Die Probleme jedes einzelnen hier in allen Ehren, aber persönliche Gefühle haben doch in der Beratung einer hilfesuchenden Mutter nichts zu suchen.

    Frohe Weihnachten wünsche ich noch.

    Ok. Narben entstehen aber nicht einfach so. Hatte dein Sohn wirklich nie eine Entzündung? Dadurch entstehen Narben, oder durch gewaltsames zurückziehen. Kannst du beides sicher ausschließen? Wie sonst sollte es da zu Narben kommen. Das erschließt sich für mich nicht ganz.
    Meine letzte Idee, rede mit einem Urologen der selbst nicht operiert. Die haben nichts von einer Diagnose, dass die Vorhaut ab muss. Andere könnten im zweifel immer sagen, ich operiers euch und verdienen damit.

    Die Zitierfunktion ist mist....

    Habt ihr mal einen anderen Arzt aufgesucht? Eine weitere Meinung wäre nicht falsch. Ich finde das ganze etwas merkwürdig, dass der Arzt von Narben spricht und sie außer ihm offenbar niemand sieht.

    Und mein größter Wunsch wäre, wenn mein Sohn das nicht machen lassen muss

    Und wie sieht nun der Wunsch deines Sohnes aus? Nur darauf kommt es hier an. Deine Wünsche sind doch nicht von interesse. Es darf nichts gemacht werden, was er nicht will und wenn er warten will, dann wird eben gewartet. Wenn er Behandlung will, dann wird eben so behandelt wie er möchte. Das ist doch nicht so schwer. Der Junge ist alt genug, um da mitreden zu müssen

    Hallo Tina,

    Ich kann manche hier auch nicht verstehen, dass sie dir jetzt Vorwürfe machen, weil du Hilfe suchst.
    Dein Sohn ist ja nun schon 13 Jahre alt und damit auch alt genug, um selbst zu wissen was er will.
    Wie sieht er denn die ganze Sache? Vielleicht habe ich es überlesen und dies wurde schon gesagt?
    Ich denke mit 13 sollte er wissen, wie es für ihn weitergehen soll. Das wichtigste ist doch, dass er da mitreden kann.
    Es wäre ein großer Fehler, über seinen Kopf hinweg zu entscheiden, egal wie die Entscheidung letztlich aussieht.

    Wenn er sagt, das alles stört mich zur Zeit nicht und ich will nicht, dass daran überhaupt noch etwas gemacht wird, sollten alle dies akzeptieren und ihn damit in Ruhe lassen. Sein aktueller Zustand ist ja nicht gefährlich.
    Wenn er jedoch der Meinung ist, dass da weiterhin behandelt werden sollte, dann sollte er auch mitbestimmen, wie diese Behandlung aussieht.
    Für mich steht der Wille des Jungen hier an erster Stelle und ich habe das Gefühl, dass gerade dieser hier nicht ausreichend gefragt ist. Es handelt sich ja hier nicht um ein Kleinkind, welches überhaupt nicht wissen kann, was es will. Darum nochmals meine Frage, wie sieht der Junge die ganze Sache überhaupt und wie soll es seiner Meinung nach weitergehen?

    MfG

    Nein, habe ich nicht gewusst.
    Ich wusste nichtmal das ich Operiert werde, schon garnicht wo und warum.
    Ich glaubte, soweit ich mich erinnere, an eine normale Untersuchung bis zur Vollnarkose.
    Als ich aus der Narkose aufwachte kann ich mich daran erinnern, das ich auf Toilette musste.
    Da bekam ich aber gesagt, das ginge jetzt nicht und ich müsste warten. Da ich aber nicht warten wollte hieß es, ich darf ausnahmsweise in die Hose machen. Ich bin heute selbst noch überrascht, dass ich mich an dies alles erinnern kann. Ich war ja erst 6 Jahre alt.

    Bei mir waren es gerade 29%!
    Dies erscheint mir auch sehr viel. Es kommt jedoch darauf an, wer hier alles abstimmt. Wenn hier viele abstimmen, bei denen die Beschneidung sowieso gemacht wird wundert es mich wenig. Solche Leute sind davon überzeugen das es richtig und gut ist!

    Es ist nicht sicher, ob ich an PTBS leide und auch nicht sicher warum. Ist bei mir auch ein Wechselspiel mehrerer Faktoren. Darf ich fragen, wie sich PTBS bei dir äußert ? Ich bin mir nicht sicher was bei mir los ist, aber mir geht es tendenziell immer besser, deswegen ist es vll kein PTBS bei mir.
    LG Mut

    Sicher bin ich mir auch nicht, ob es PTBS ist. Ich gehe nur davon aus.
    Ich habe als Kind schon gewisse anzeichen gehabt, die darauf hindeuteten. Wir können es auch einfach nur Trauma nennen.
    Zb. Nachspielen von Gewissen schlimmen Erlebnissen usw.
    Aber da die Beschneidung hier nicht das einzige war, kann es auch noch an anderen Erlebnissen liegen. Diese möchte ich hier jedoch nicht vertiefen.
    Später äußerte es sich mehr durch selbstzerstörendes Verhalten. Aber auch darauf möchte ich nur ungern näher eingehen.
    Besser geht es mir auch, unter anderem weil ich einiges aufgearbeitet habe.
    Ich fürchte nur, so richtig weiterhelfen kann ich dir leider nicht.

    Posttraumatische Belastungsstörung und Zirkumzision von Kindern
    Bereits 1945 stellte der Psychiater Daniel Levy in seiner Studie über die psychische Auswirkungen von Operation bei Kindern fest, dass viele Kinder infolge operativen Eingriffen einschließlich Beschneidungen an Kampfeurose –heute als Posttraumatische Belastungsstörung bezeichnet– nach operativen Eingriffen einschließlich Beschneidungen litten, und dass gerade Operationen am Penis ein besonders hohes Risiko für psychische Traumata bargen.[70]
    Das Trauma der Genitaloperation kann langanhaltende psychologische Auswirkungen haben.[70][78]
    So erklärt Menage, dass Behandlungen im Genitalbereich bei Kindern beiderlei Geschlechts zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (kurz: PTBS bzw. PTSD, im ICD-10 als F43.1 codiert) führen können. Entscheidende Faktoren für die Ausprägung einer PTBS sind nach Menage: (i) Gefühle der Machtlosigkeit und des Kontrollverlusts, (ii) fehlende Zustimmung, (iii) fehlende Information darüber, was während der Untersuchung geschehen soll, (iv) fehlendes Einfühlungsvermögen des untersuchenden Arztes und (v) die Erfahrung von physischem Schmerz. [79]

    Also unter den PTBS leide ich auch schon seit ich ein Kind war.
    Die genauen Gründe dafür weis ich aber nicht.
    Natürlich könnte es an dem Gefühl der Machtlosigkeit liegen, ebenso an der fehlenden Zustimmung bzw. den mir vollkommen fehlenden Informationen vor der OP. Oder besser gesagt, an der fehlenden Information, dass ich Operiert werde.
    Es könnte jedoch auch von einigen anderen verstörenden Dingen kommen die ich in meiner Kindheit erleben musste. Darum kann ich nicht gezielt der Beschneidung die Schuld daran geben. Möglich wäre es jedoch!

    OK, danke für den Tipp. Ich werde es mal versuchen. Kann man aber wohl nicht auf der Arbeit verwenden? Da kann ich ja nicht nach jedem Toilettenbesuch die Folie wechseln.
    Machst du noch irgend etwas auf die Eichel drauf? Creme zB. oder nur die Folie?

    Das Problem mit dem Dehnen ist einfach, dass bei mir dann um die Eichel die Haut anschwillt und man es tagelang sieht. Ich weiß nicht ob dies normal ist jedoch sieht es dann halt blöd aus.
    Wie fixierst du die Vorhaut denn wenn du die Eichel eingedrückt hast? Wie ist es dann wenn du mal auf Toilette musst?
    Gleich nach der Beschneidung? Eher gefühllos! Also an unangenehme Reizungen oder Reiben in der Hose kann ich mich nicht erinnern

    tim001: Ich bin seit ca. 22 Jahren beschnitten. Etwas effektives zum wiederherstellen der Empfindlichkeit habe ich leider noch nicht gefunden.
    Ich habe verschiedene Crems probiert aber ich schaffe es nicht die Eichel dauerhaft empfindlicher zu machen.

    Weiter: Ob ich jetzt falsch Masturbiere kann ich nicht sagen. Was heißt hier schon falsch?
    Erektionsprobleme habe ich keine denke ich, auch wenn ich nicht sicher bin.
    Eine schlechtere Durchblutung kann bei mir auf jedenfall dazu beigetragen haben.

    Also, ich habe es jetzt auch mal ausprobiert!
    Ich muss leider sagen es macht mir nichts aus die Zahnbürste leicht drüber zu reiben!
    Wenn ich jetzt fest drücke und reibe merke ich zwar schon einen Schmerz aber das würde auf dauer sicher auch zu Blutungen führen!
    Fazit: Gefühl in der Eichel gleich 0