Beiträge von T12345T

    Ich wollte mich bei diesem Thema jetzt raushalten. Meine Sicht kommt hier ja nicht an, obwohl ich nur versucht habe, sowas wie "Der Anwalt" des Jungen zu sein. Rolf, du hast einen Anwalt, deine Frau hat vielleicht auch einen? Aber wer vertritt denn hier bitte das Kind? Ich werde das Gefühl halt nicht los, dass hier der Junge übergangen wird.

    Es ist scheinbar mit der Frau ein nicht leichter einfacher Weg.

    Das kann und will ich nicht beurteilen müssen. Aber sie ist doch die Mutter und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie den Kindern schaden will. Auch der Preis eines der Kinder zu opfern, nur um dir Rolf eins auszuwischen, erscheint mir nicht nur zu hoch, sondern auch undenkbar. Die Frau mag vielleicht auf dich nicht mehr gut zu sprechen sein, aber das gilt doch sicher nicht für die Kinder.

    Ich habe Dir eine PM geschickt.

    Das ist mir aufgefallen. Ich werde dir darauf antworten, auch wenn ich damit nicht gerechnet hätte.

    Die "Erweiterungsplastik" zusätzlich zur Radikalbeschneidung (real natürlich unmöglich)

    Das es unmöglich ist, war auch mein erster EIndruck.
    Das ganze findet nicht in Deutschland statt, daher kann ich zur Abrechnung nichts sagen.

    Ganz gewiefte rechnen zusätzlich auch noch eine Frenulotomie an dem amputierten Frenulum ab.

    Da bin ich überfragt. Ich weiß nicht ob das Frenulum dran bleiben darf oder nicht.

    Interessant, Danke dafür. Ich hatte Zufällig gestern Abend ein Gespräch mit einem Jungen, der inzwischen das 18 Lebensjahr vollendet hat. Er erzählte mir, dass er beim Arzt war wegen seiner Phimose, die er schon seit der Geburt hat und es erfolgreich schaffte, diese unentdeckt zu halten bis er volljährig war. Inzwischen haben ihm zwei Ärzte mitgeteilt, dass es zum Dehnen zu spät ist und er dafür zu alt ist.
    Ich hatte ihm eigentlich auch das Dehnen vorgeschlagen. Jetzt steht aber bereits der OP Termin und darum hat er überhaupt erst jemand zum reden gesucht. Er sprach gegenüber mir davon, dass er keine Ahnung von davon hat und den Arzt beim Gespräch auch nicht wirklich verstehen konnte. Er wirkte sehr unerfahren. Er sprach von einer vollständigen Beschneidung mit Erweiterungsplastik. Da war ich schon überrascht, denn was will man da noch erweitern, wenn man alles abschneidet. Das etwas abgeschnitten wird, war er aber ganz sicher.

    ch bleibe dabei...diese Entscheidung/Wahl an den Jungen heranzutragen...da halte ich den noch für zu jung

    Danke Urolüge, dass sehe ich genauso.

    Natürlich kann es sein, dass der Junge noch nicht reif genug ist, da mitreden zu können. Das weiß ich ja nicht, da ich das Kind nicht kenne. Ein "normal" entwickelter 12 jähriger kann das aber durchaus. ( Mitreden ist gemeint, nicht die Entscheidung treffen, was hier 100% richtig oder falsch ist) Vielleicht ist Rolfs Sohn aber noch nicht soweit und eher ein Spätentwickler. Dann würde ich euch auch zustimmen. Aber diese Frage kann oder will mir Rolf ja nicht beantworten und ich ging bisher auch nicht davon aus, dass es so ist.
    Insgesamt werde ich mich wohl besser wieder aus der Sache raushalten, es war sowieso keine gute Idee, dass ich mich überhaupt eingemischt habe. Mein Blickwinkel wird hier sowieso von niemandem verstanden, da jeder hier nur denkt, super Rolf, dass du so dafür kämpfst.
    Ich sehe eben nur die Belange des Kindes und wie es ihm geht und das regt mich einfach zu sehr auf, weil ich weiß, wie das Kind leidet. Nicht an der Phimose, nur an dem Streit. Ich hoffe nur, dass Kind kommt bei der Sache gut raus, auch wenn schon viel zerbrochen ist. Ich wünsche dem Jungen alles Gute und hoffe trotzdem, dass er die Chance bekommt, es selbst entscheiden zu können. Nicht unbedingt jetzt, dann eben in 2-4 Jahren, was auch nicht schlimm ist. Das muss die Frau doch auch einsehen, dann soll sie eben warten, ob es überhaupt zu Problemen kommt. Es ist für mich nur unbegreiflich, dass man hier zu Ärzten, Gutachtern, Rechtsanwälten und sogar Gerichten greifen muss, um überhaupt diese Möglichkeit zu erhalten, dass der Junge es irgendwann entscheiden kann. Insgesamt habe ich Rolf auch teilweise zu hart angegangen, hätte er sich nicht bisher so eingesetzt, wäre die Entscheidung vermutlich längst ohne die Meinung des Kindes getroffen worden.
    Wie gesagt, ich sah und sehe hier eben NUR die Belange des Kindes und das es unter der Situation und dem Streit leidet.
    Ich beende das Thema hier besser und wünsche dem Jungen alles Gute.
    LG

    und Kinder geben sich die Schuld

    Genau da scheint ja das Problem zu liegen. Rolfs Sohn gibt sich die Schuld und er will das es ein Ende hat mit dem Streit. Aber der zieht sich munter weiter. Wie ich schon mal sagte, mir tut nur das Kind leid.

    Aber Mitentscheidung des Sohnes, ihn aufklären über Vor- und Nachteile? Finde ich geht in dem Alter noch nicht...entscheiden? Müsste er sich da momentan nicht zwischen Vater oder Mutter?

    Ich finde schon, dass er mitentscheiden können muss und das auch kann. Vor allem muss er auch Nein sagen dürfen und dann darf man ihn nicht dazu zwingen.
    Momentan müsste er zwischen den Eltern entscheiden, darum sage ich doch ständig, dass sie gemeinsam mit dem Kind reden müssen und ihm eben diese Ängste nehmen, dass er Schuld ist und ihm das Gefühl geben, dass er auch gefragt wird.

    Vor- und Nachteile? Welche Vorteile? Das, wenn er es jetzt machen ließe dann mal, wenn was gemacht werden müsste, er nicht auf ein paar Wochen SB verzichten müsste? Erstens viel Konjunktivitis...und zweitens, erkläre einem noch nicht mal 12jährigem was SB ist?

    Meinetwegen kann auch nur über die Nachteile der jeweiligen Option aufgeklärt werden. Vorteile gibt es zwar auch, aber mir ist schon klar, dass es hier in dem Forum nicht erwünscht ist diese zu nennen.
    Wieso kann man einem fast 12 jährigen nicht erklären was SB ist? Es gibt sehr viel Jungen, die machen das in dem Alter schon. Aber wie weit der Sohn von Rolf ist weiß ich ja nicht und wie offen man mit ihm reden könnte. Das habe ich ja bereits geschrieben und Rolf macht dazu ja keine Angaben, trotz Fragen von mir.

    aber ohne dass der Junge zu einer Entscheidung genötigt wird, die gar nicht nötig ist...

    Absolut richtig. Er soll zu überhaupt nichts genötigt werden, ich sage ja noch immer, er soll da selbst mitreden dürfen und nicht nach einer Seiite gedrängt werden, wie es seit 2 Jahren läuft.

    Der Junge bekommt von mir keinen Streit mit.

    Nur weil du dich nicht offen vor ihm streitest, bekommt er trotzdem mit, dass seine Mutter und Du seit Jahren wegen ihm streitet. Zumindest empfindent er das so und es belastet ihn.

    der ältere Bruder damals 12 Jahre heute 14 Jahre, der vor 2 Jahren noch pro Beschneidung lauthals war, ist inzwischen verstummt.

    Was heißt verstummt? Redet er jetzt auch schon nicht mehr? Oder macht er nur seine Witze um dir Angst zu machen? Was er damit aussagen will, könntest du ja mal fragen. Vielleicht will er da auch nicht mehr mit reingezogen werden, oder dir nur aufzeigen, dass er sich auch wünscht dass der Streit endlich ein Ende hat.

    Ich schicke das Büchlein ans OLG, in der Hoffnung die Richter mögen eine besonnene Entscheidung schnell fassen.

    Ich fürchte nur, dass bringt nichts. Da kannst du das Buch auch gleich selbst in den Müll werfen. Richter halten sich nunmal an Gesetze und weniger an persönliche Erfahrungen.


    Wann wie und wo? Könnte ich reden? Für die Mutter ist doch alles klar. Da gibt es nichts mehr zu reden und für den Sohn auch! Er muß sich der Meinung der Mutter fügen!

    Das klingt heftig, wie du über deine Ex-Frau redest. Aber so kann sie doch nicht immer gewesen sein? Warum hast du die geheiratet?
    Ich würde es trotzdem versuchen, ohne überzeugsarbeit leisten zu wollen, wie du es bisher immer versucht hast und gescheitert bist. Einfach nur das Angebot machen, dass man gemeinsam mit dem Jungen redet und seine Entscheidung apzeptiert, nachdem man ihm auch gemeinsam das Pro und Contra aller Optionen erklärt hat. Es scheint mir der einzig mögliche Weg.
    Ich glaube auch nicht, dass für sie schon alles so klar ist, sonst hätte sie längst gehandelt. Sie will nur eben Recht haben. Darum einige dich mit ihr doch darauf, dass der Junge entscheiden darf weil er damit leben muss und es weder dir noch ihr etwas bringt, wenn einer den Kampf gewinnt und der Junge dabei der verlierer ist. Es ist ja sein Leben und dann solltet ihr ihn schon reden lassen, was er will.
    Euer Sohn will garantiert reden und hat eine Meinung. Er traut sich nur nicht mehr. Er wird von jedem nach einer Seite gezogen und er will keinen enttäuschen. Aber Fakt ist ja, er muss da aus der Schusslinie raus, daran geht er auf Dauer kaputt.

    Wir können nur versuchen zu helfen. Mit Links und Literatur.

    Genau das meine ich. Damit wird der Machtkampf unterstützt und es hört nicht auf. Kann Rolf nicht einfach den Vorschlag machen, dass der Junge mitreden soll und es so gemacht wird wie er das möchte. Das würde seine Frau ja sicher nicht ablehnen, denn sie will dem Kind ja auch nicht schaden und etwas gegen seinen Willen tun. Sie will wohl nur Rolf schaden und solange Rolf immer wieder mit neuem ankommt, Literatur usw. die seine Frau wahrscheinlich sowieso nicht lesen wird, hört es nicht auf. Das versuche ich hier doch die ganze Zeit klar zu machen. Ich gehe davon aus, dass beide das Kind lieben und in seinem Sinne handeln wollen. Aber sich darum zu bekriegen ist sicher nicht im Sinne des Kindes. Man sollte das Kriegsbeil endlich begraben und den Jungen reden lassen. Vorher muss man ihm geschlossen zeigen, dass er reden soll und darf und man seine Meinung hören will, respektiert und versucht GEMEINSAM umzusetzen.

    Tragischerweise macht die Mutter ja dicht. Da können wir nichts mach.

    Wir können da nichts machen, dass muss Rolf schon selbst tun.
    Meiner Meinung nach macht sie ja nur dicht, weil der Streit noch immer läuft und sie auch nicht verlieren will. Ich glaube kaum, dass sie dem Kind schaden will und eine nicht nötige Operation vornimmt.

    Klar ist es sinnvoll das Kind mit einzubeziehen.

    Das ist merh als sinnvoll, dass ist sogar das einzig Richtige. Die Mutter würde den Jungen sicher auch nicht zwingen, wenn er eine eigene Meinung äußert, dass er nicht will. Darum sag ich es nochmal, der Junge sollte aufgeklärt werden, welche Optionen es gibt und was die Vor und Nachteile davon sind. Wenn er sich dann selbst dazu entscheidet, dass er lieber warten will bis zur Pubertät, wird die Mutter ihn ja wohl nicht zwangsbeschneiden lassen. Wenn sie das wollte hätte sie es längst getan.
    Das Problem ist nur, dass der Junge nicht frei entscheiden kann, weil er im Mittelpunkt eines Streits steht wo er gar nicht stehen will und darunter leidet er auch sehr.
    Beide Eltern müssen im Sinne des Kindes diesen Streit beilegen und dem Kind seine Meinung erlauben, ohne dass das Kind fürchten muss, dass es jemanden enttäuschen könnte. Das muss man vorher klarstellen. Eine andere Lösung sehe ich hier nicht und es gibt wahrscheinlich auch keine.

    Wir gehen mal jetzt von den konkreten Zahlen weg, die gibt es nicht.

    So ist es, diese Zahlen gibt es nicht. Das sind erfundene Zahlen, die nicht belegt werden können. Daher ist eine Argumentation damit völlig sinnlos.

    Fakt ist, die Vorhaut ist dicht mit Nervenenden durchwirkt und die Gleitfunktion ist auch ein wichtiger Faktor genau wie der Schutz der Eichel

    Das in der Vorhaut Nerven sind, ist absolut unstrittig. Die Gleitfunktion hat man nach einer Beschneidung aber auch noch, zumindest wenn man nicht so straff entfernt.

    Du machst Dir viel Gedanken T12345T, doch bitte versuche etwas mehr Verständnis auf zubringen.

    Ich mache mir wohl zu viele Gedanken und das ist wieder schlecht für meine Nerven. Mehr Verständnis als ich? Also ich habe das Gefühl, dass ich als einziger hier Verständnis für das Kind habe. Die meisten hier haben nur Verständnis für den Machtkampf von Rolf. Verständnis wie sehr das Kind leidet hat hier kaum jemand.

    Er hat einfach noch Zeit.

    Ja sicher. Ich sage nichts anderes. Ich werde das Gefühl nicht los, als denken hier alle ich will unbedingt eine Beschneidung des Jungen erreichen. Das ist aber nicht so. Ich will doch nur das der Junge wenigstens mitbestimmen darf und nicht weiter unter einen Streit zwischen den Eltern leiden muss. Wenn ich von leiden rede, war immer der Streit gemeint und nicht die Phimose. Darunter leidet er ja offenbar nicht. Beschwerdefrei sehe ich es zwar nicht, weil er die Vorhaut nicht zurückziehen kann, aber schmerzfrei ist er ja und darum muss man nicht handeln. Aber das Kind muss hier mitreden dürfen, nichts anderes will ich ja. Da sich die Eltern offenbar nicht einzigen, warum können sie nicht dann den Jungen reden lassen und seine Entscheidung akzeptieren?
    Ich weiß wie sehr man leiden kann, wenn die Eltern sich ständig streiten und man selbst noch der Grund ist. Es zerstört nicht nur die Kindheit, es kann zu bleibenden Schäden führen bis hin zum Gefühl, dass man selbst nicht geeignet ist eine Familie zu gründen.
    Ich will doch wirklich keine Beschneidung herbeiführen, nur das mehr auf das Wohl des Kindes und seine Meinung geachtet wird, es ist schließlich sein Leben und sein Körper und außer ihm muss niemand für den Rest seines Lebens damit leben.
    Wenn ich hier sage, dass eine Beschneidung meistens nicht schlimm ist, will ich nicht sagen, dass man es machen sollte wenn es nicht nötig ist. Ich will nur vermeiden, dass Rolf dem Jungen jetzt einredet eine Beschneidung wäre das schlimmste was es gibt. Denn das Thema ist ja noch nicht vom Tisch und falls es irgendwann nötig werden sollte, darf der Junge nicht total verängstigt sein. Genau dann würde er sich nämlich für den Rest seines Lebens einreden, dass er damit unzufrieden sein muss. Aber natürlich sollte niemand einfach so eine Operation machen lassen, wenn sie vermeidbar ist.

    Muß er denn das heute können? und wenn ja warum?

    Das muss er nicht, es soll auch Männer geben, die können das mit 50+ Jahren nicht. Ob man damit aber glücklich ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Ich würde dem Jungen in den nächsten 30 Monaten eine Chance des Auswachsens geben, bevor er einen irreversiblen Verlust erleidet

    Das habe ich verstanden, aber WAS WILL DAS KIND? Weißt du nicht, ist dir bestimmt auch egal, hauptsache ist ja, dass du deine Meinung behaltne kannst.

    Wahrscheinlich hast Du als beschnittener die Vorteile einer Vorhaut nicht erleben können, Luststimulierung, Schutzfunktion etc., sonst würdest Du wohl nicht so argumentieren.

    Das ist richtig, da man das mit Phimose nicht erleben kann. Du bist aber nicht beschnitten und weißt doch auch nicht wie das ist, stellst es aber als das schlimmste hin was man erleben kann.

    Die Lösung ist doch ganz einfach das Kind in Ruhe wachsen zu lassen

    Die Lösung ist das Kind zu fragen, was es denn gerne möchte. Aber wie schon 100 mal gesagt, es interessiert ja keinen von euch, was das Kind will, hauptsache der Machtkampf geht nicht verloren. Super Eltern würde ich sagen, zum Glück waren meine nicht so drauf.

    Ist unter anderm am Kostensparensten.

    Ach es geht ums Geld, da kann ich dich beruhigen. Diese Operation würde von der Krankenkasse bezahlt werden. Lächerliche Streitereien vor Gericht jedoch nicht und diese Kosten sind bedeutend höher als die einer Beschneidung.

    Was ist nicht mehr zu retten?

    Das war nicht auf diesen Fall bezogen, dürfte auch jedem klar sein. Aber schön, es handeln noch immer vom Leidensdruck der 13-17 jährigen die unter einer Phimoes leiden und sich nicht mehr zum Arzt trauen. Viele wollen dann auch lieber selbst behandeln, natürlich ohne Arzt und haben damit tolle Einrisse und Narben geschaffen. Was geilst du dich an dem Satz so auf, der war nicht mal auf deine Geschichte bezogen.
    Beantworte mir lieber mal die unzähligen Fragen die DU übergangen hast, die für den Fall wichtig waren. Dann reden wir weiter.

    Eine Vorhaut ist fassbar und hat mehr als 32000 Nervenenden.

    Oh, dass sind schon wieder mehr geworden? Vor 1-2 Jahren hörte man überall noch 16.000, dann waren es mal eine Zeit lang 20.000. Jetzt sind es offenbar schon 32.000. Ich bin beeindruckt, wie schnell sich Nerven vermehren können.


    Bei manchen löst sie sich erst mit 17 Jahren.

    Und bei vielen auch nicht, aber eine Operation in der Pubertät ist was tolles, da freut sich Rolfs Sohn sicher schon, wenn er dann mehr Schmerzen hat und Wochenlang auf Sb verzichten muss.


    Wie viele Männer wirklich Probleme haben, das weiß niemand.

    Stimmt. Es weiß auch niemand, wie viele Männer unter einer Phimose leiden und sich nicht zum Arzt trauen. Ich kenne da nur einige Geschichten, aber es gibt sicher viel mehr davon.

    Was ist das hier? Eine Trollgeschichte um Langeweile zu verhindern? Wieso werden Bruchstücke die völlig irrelevant für den Fall sind aus meiner Antwort gepickt, statt auf die wichtigen Punkte für den Fall überhaupt mal einzugehen? Soll das dem Kind helfen?


    Das ist eine irreversible Körperverletzung danach ist nichts mehr zu retten! Schlimmer geht es doch gar nicht!

    Oder eine medizinisch notwendige Behandlung, mit der man von einem Leiden befreit wird. Woher willst du wissen, dass es das schlimmste ist? Du bist selbst nicht beschnitten und hast nur von den schlimmsten Fällen gehört. Tatsächlich sehen die Fakten aber ganz anders aus. Solche Fälle wie hier im Forum oder was du so gehört hast, sind eine absolute Ausnahme und die allermeisten haben damit niemals ein Problem. Auch viele Fälle hier im Forum würde ich so einschätzen wie bei dem Fall von dem 17 jährigen von dem du erzählst. Es wird hier viel auf die Beschneidung geschoben und die weiteren Probleme werden damit verdrängt und gar nicht erst angegangen. Warum tut man das, ganz klar. Es ist so schön einfach und die Opferrolle ist doch auch etwas sehr tollen, um nicht an Problemen arbeiten zu müssen.


    ein beschwerdefrei lebender Junge soll einfach irreversibel beschnitten werden

    Ist er denn beschwerdefrei? Kann er seine Vorhaut zurückziehen?

    Außderdem könnte er durch die ausschließlich gerichtlichen Schriftsätze eine psychischen Schaden erleiden

    Das hat er ja offensichtlich schon, darum redet er ja nicht mehr. Aber das will ja hier nicht gesehen werden. Der Machtkampf muss ja weitergehen.

    Ich bleibe bei meiner Meinung

    Das habe ich nicht anders erwartet, weshalb es völlig sinnlos ist, dir auch nur ansatzweise helfen zu wollen, denn deine Meinung ist ja heilig und der Machtkampf muss weitergehen. Auch wenn das Kind darunter leidet, die böse Frau muss besiegt werden.

    Wenn er aber keine Vorhaut mehr hat, wird er täglich daran erinnert und spürt dies sein Leben lang und wird es sein Leben lang zur Diskussion einbringen können, weil damit ist er dann sicherlich unter den 10% anders artigen.

    Wenn er keine Vorhaut hat, was in Deutschland auf ca. 20% der Männer zutrifft, wird er garantiert nicht täglich daran erinnert. Das passiert den aller wenigsten. Wahrscheinlich ist es nach kurzer Zeit sogar vergessen und er wird im Leben nicht sehr oft drüber nachdenken, weil es ein Teil von ihm ist wie von Millionen anderen Männern auch.
    Anders artig? Das klingt ja als wäre man wenn man beschnitten ist kein normaler Mensch mehr. Ich lass das mal so stehen, ein Kommentar dazu ist nicht nötig, da die Aussage von dir schon ein Witz ist.
    Aber ich verplempere hier nur meine Zeit, es ist sowieso sinnlos. Ich verstehe nur eins nicht, wenn das Jugendamt schon im Spiel ist und beide Eltern offenbar unfähig sind, mit dem Kind einen Weg zu finden, wieso übernimmt nicht endlich das Jugendamt die gesundheitlichen Belange des Kindes, bevor es völlig verstört ist und darunter noch länger leiden muss. Aber gut, viel Erfolg noch bei dem Machtkampf, den du ja unbedingt gewinnen musst, statt eine Lösung mit dem Kind zu finden womit es am besten leben kann. Das ist ja nicht so wichtig.

    Frag meine Ex-Frau!

    Gerne, wie kann ich mit ihr Kontakt aufnehmen?

    Er wird der Mutter zu Liebe alles machen, um nicht in Ungnade zu fallen, er ist abhängig von Ihr in den nächsten Jahren!

    Und was genau bringt dir dann das Buch noch? Außer dem Jungen damit Angst vor einer OP zu machen, was aber auch wieder nach hinten losgehen kann, wenn die OP später trotzdem sein muss und er total verängstigt ist.

    ich würde sagen die Mehrzahl der erhaltenen Behandlungen sind aber überflüssig und zuviel bei mir gewesen.

    Das ist natürlich traurig, aber das hat ja nichts mit deinem Sohn zu tun.

    Welche denn? Sie kann jederzeit hingehen und den Sohn beschneiden lassen,

    Das tut sie ja offenbar aber nicht, vielleicht weil sie selbst weiß, dass es noch nicht zwingend nötig ist. Wahrscheinlich wollte sie nur Recht haben und das hat sie nun auch bekommen. Darum ist es vielleicht nicht die beste Idee, eine neue Offensive zu bringen, mit der das Kind sich gegen seine Mutter stellen soll. Nicht das die Mutter noch auf die Idee kommt, dann doch auch den nächsten Schritt zu gehen und ihn beschneiden zu lassen.

    Vielleicht kann der Sohn noch Schmerzensgeld und Schadensersatz wegen Amtshaftung verlangen, wenn er Glück hat

    Das würde ich mal ausschließen. Schmerzensgeld für eine von mehreren Ärzten festgestellte medizinische Indikation...... Das wird wohl eher nichts. Ich kann mich nur nochmal wiederholen, auch wenn ich es langsam leid bin.
    IHR MÜSST MIT DEM KIND ZUSAMMEN DIE LÖSUNG FINDEN. Nichts ist schlimmer für den Jungen, als wenn er übergangen wird aber trotzdem im Mittelpunkt eines jahrelangen Streits steht.

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass ich hier Spanisch oder sonstwas rede.

    Die Mutter macht dicht

    Weil der Machtkampf noch immer gespielt wird und sie nicht verlieren will, genau wie Rolf auch. Es geht doch hier nicht mehr um das Wohl des Kindes, dem Kind schadet man doch nur noch mit dem andauernden Streit.

    Rolf sagt das das nicht vor den Kindern ausgetragen wird

    Da soll auch nichts vor dem Kind ausgetragen werden, sondern mit dem Kind gemeinsam die Lösung gefunden werden und zwar ohne Streit.

    Der Junge ist beschwerdefrei. Warum sollte da operiert werden? Es gibt dafür keinen Grund.

    Ich habe nirgendwo gesagt, dass Operiert werden soll. Aber genau das wird wahrscheinlich schon bald passieren. Rolf setzt ja jetzt zur neuen Offensive mit dem Buch an und das wird seine Frau dann auch tun. Wahrscheinlich lässt sie den Jungen bald beschneiden, damit der Machtkampf für sie endgültig gewonnen ist. Ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass der Junge da bereitwillig mit macht, weil er dann aus der Schusslinie von Mama und Papa rauskommt. Warum kann man denn nicht mit dem Jungen zusammen eine Lösung finden. Die Frau macht dicht, ja klar. Sie will den Kampf bei dem es offenbar nicht um das Kindeswohl geht nicht verlieren, sie will nur Rolf eins auswischen. Das Argument mit dem krummen Penis ist völliger Quatsch, dass wissen wir alle. Aber das ist doch alles nur ein Machtkampf, bei dem jeder gewinnen will. Wenn ihnen beiden an dem Kind was liegt, was ich sehr hoffe, geht die beste Lösung zu finden nur GEMEINSAM MIT DEM KIND!
    Ich hoffe das war jetzt deutlich genug, dass es auch der letzte kapiert hat.

    sein Argument, jetzt unter 12 Jahren haben die Jungs noch keine Meinung und lassen die Ärzte ran, danach nicht mehr.

    Da kann ich dem Arzt nur zustimmen. In anderen Foren ist oft zu lesen, dass Jungs mit 13-17 über Phimose klagen und es sie stört, aber Arzt oder ein Gespräch mit den Eltern kommt nicht in Frage, dass ist ja peinlich. Daher wird lieber, trotz Leidensdruck, abgewartet und gezögert, bis nichts mehr zu retten ist.


    Dejenige hat es mit 17 Jahren auf eigenen Wunsch durchführen lassen. Seine Familie konnte den Selbstmordversuch nicht verstehen und ist daran zum Teil gebrochen. Es sind sicherlich eine vielzahl von Gründen. Die Beschneidung hat wahrscheinlich das Selbstbewußtsein nicht gestärkt, sondern ist eine äußerliche Verletzung, die auch innerlich wirkt.

    Das ist ja ein ganz anderer Fall. Hier wird es nicht als Lösung für ein Problem verstanden, sondern als Schönheitsoperation nach der alles besser sein muss. Die Erwartung ist daher viel höher. Trotzdem glaube ich nicht daran, dass es nur an der Beschneidung lag. Da waren sicher noch ganz andere Probleme im Spiel.


    Ich wäre meinen Eltern sehr dankbar, hätten Sie, als ich 10 Jahre alt war, einen Streit über meine 4 oder 8 Zähne gehabt und hätte sich mein Vater für den Erhalt der 4 4er Zähne eingesetzt

    Wie ich schon sagte, du überträgst eigene Erfahrungen mit Ärzten auf deinen Sohn. Kann es sogar sein, dass du grundsätzlich Arztmeinungen anzweifelst, schon dein ganzes Leben lang und sie als grundsätzlich falsch hinstellst?


    Das halte ich für ein Gerücht

    Das ist aber Fakt und nicht nur bei einer Beschneidung so.


    wir stimmen überein

    Das mag ich stark bezweifeln. Du verteidigst hier noch immer deine Meinung als die einzig Richtige und deine Frau tut das gleiche. Der Streit wird so nicht aufhören und der Junge weiter darunter leiden. Ich habe jetzt 100 mal geschrieben, dass der Junge mitreden können muss. Das scheint aber weder von dir noch von deiner Frau gewollt zu sein. Ihr macht ihn beide nur zum Spielball eures Machtkampfes. Was soll das bringen? Inwiefern hilft das dem Kind? Es zerstört nur seine Kindheit und traumatisiert ihn, aber das ist euch wohl total egal. Mir tut einfach nur das Kind leid. Aber ich fürchte es ist sinnlos, dass ich meine Zeit dafür opfere. Das wird sich ja nicht ändern. Du hast ja jetzt mit einem Buch schon die nächste Offensive gestartet und deine Frau wird dadurch auch ihre nächste Offensive starten usw. Ich sage es jetzt nur noch einmal.
    Setzt euch mit dem Kind zusammen, vermittelt ihm klar, dass er mitreden darf und seine Meinung auch gefragt ist, da es um ihn geht. Am besten entschuldigt ihr euch noch für den Mist der letzten Jahre, den ihr auf seinem Rücken ausgetragen habt und hofft, dass er euch verzeiht!

    .aber ob ich die schlimmsten Erfahrungen gemacht habe...kann man das objektiv bewerten?

    Natürlich kann man es nicht wirklich objektiv bewerten. Aber was man hier so liest, leiden die meisten "nur" unter Gefühlsverlusten, aber die wenigstens so wie du, unter wirklichen Schmerzen. Daher war das mal so meine Einschätzung, bei der ich auch falsch liegen könnte.


    Wie es für Rolfs Sohn sein wird, falls er beschnitten wird, keine Probleme wie du...oder schlimmste Erfahrungen wie ich...oder irgendwas dazwischen, im diese Entscheidung abzuringen, in dazu nötigen, diesem Risiko aussetzen...obwohl gänzlich unnötig?

    Ich sage ja, man kann auch einfach abwarten. Wenn er in der Pubertät einen Leidensdruck entwickelt, kann er sich selbst auch noch immer dafür entscheiden. Ich kenne einen Jungen, der hat sich mit 15 beschneiden lassen, weil das Dehnen mehrfach gescheitert ist. Er ist heute sehr zufrieden und froh, dass er es selbst entscheiden konnte. Ich habe mich mal mit ihm unterhalten und es war deutlich zu erkennen, es gibt zwei Seiten. Auf der einen Seite habe ich ihn beneidet, dass er es so entscheiden konnte und ich nicht. Auf der anderen Seite hat er mich etwas beneidet, dass ich nicht in der Pubertät das machen lassen musste. Aber insgesamt war er schon froh, dass er selbst bestimmen konnte. Darum sage ich ja, es ist sehr wichtig, dass der Junge hier in dem Fall auch mitreden kann und nicht über seinen Kopf entschieden wird.


    aber Rolfs Frau, glaubst du, dass die ihrem Sohn da neutral beraten kann/beraten würde? Wer sollte ihn da am besten beraten...und wie...eigentlich zu was...er hat keine Beschwerden?

    Ich kenne Rolfs Frau nicht und ich glaube außer ihm kennt niemand hier seine Frau. Aber sie wird ja wohl auch im Sinne des Kindes handeln wollen und im Sinne des Kindes kann es nur sein, wenn das Kind nicht übergangen wird und ihm etwas aufgezwungen wird.
    Am besten wäre die Eltern setzen sich zusammen mit ihm hin und beraten ihn, oder eine neutrale Person noch dazu, welche dann die Beratung übernimmt. Aber das mit den Eltern ist wichtig, damit der Junge sieht, dass er eine Entscheidung treffen kann und auch gefragt wird und die Eltern damit einverstanden sind. Im Moment kann der Junge ja nichts sagen, denn egal was er sagt, er müsste sich gegen ein Elternteil entscheiden und das wird er nicht wollen.
    Ein "zu was" gibt es bei der Beratung nicht, zumindest nicht wenn ich diese machen würde. Das "zu was" muss der Junge selbst entscheiden. Ich denke mit fast 12 Jahren kann er das auch. Er müsste nur aufgeklärt werden. Es wäre auch weniger eine Beratung als eine Aufklärung.
    Eben genau so, dass er keine Beschwerden hat und auch einfach abwarten kann. Das es sich von selbst noch erledigen könnte und solange er keine Probleme hat, auch einfach nichts unternehmen muss. Aber eben auch, dass es später trotzdem passieren kann, dass er operiert werden muss. Je nachdem, wie weit der Junge ist halt auch, dass er in der Pubertät dann auf Selbstbefriedigung verzichten müsste für einige Wochen. Oder halt auch, dass der Heilungsverlauf mit zunehmendem Alter länger dauert usw. Ich kenne das Kind nicht und weiß daher nicht, wie offen man mit ihm reden kann und wie Kindgerecht diese Aufklärung sein müsste. Aber machbar ist das ja wohl auf jeden Fall.

    Rolf möchte den Jungen aufklären, mit ihm darüber reden...aber die Mutter will das verhindern...und der Junge selber will nicht darüber reden, die Gründe dafür sehe ich glaube wie du...

    Das aufklären, sollten beide zusammen tun, oder von einer neutralen Person übernehmen lassen. Diese Person müsste aber den Jungen gut kennen und der Junge müsste ihr vertrauen. Besser wäre natürlich ein geschlossenes Auftreten der Eltern, bei der man dem Kind gemeinsam vermittelt, dass es selbst entscheiden darf und was die vor und nachteile sind.
    Der Junge ist schon wegen dem Streit traumatisiert und darum redet er nicht mehr.


    Was für Aussagen von Usern unterstützen dieses Machtspiel deiner Ansicht nach?

    Ich werde jetzt hier keine Namen nennen, es war wohl auch etwas übertrieben, hier von "einigen Usern" zu sprechen.
    Du warst damit auf jeden Fall nicht gemeint, ich habe in meinem vorherigen Beitrag nochmal was angefügt, weden deinem vorletzten Beitrag


    Was wäre wenn...ein bisschen viel Konjunktivierung? Mit der "Logikkette", müsste man dann nicht sagen, dass die routinemäßige Säuglingsbeschneidung die beste Lösung wäre, um Leidensdruck durch Phimose in der Pubertät zu verhindern

    Aber Rolf setzt doch auf nichts anderes. Er sagt ja auch, die 2 Jahre Zoff bisher, wird der Junge dann durch die Vorteile einer Vorhaut schnell vergessen. Das ist ja auch mit dem "was wäre wenn" behaftet, denn wer sagt denn, dass die Phimose sich von selbst erledigt?!

    Das mit der Säuglingsbeschneidung ist jetzt wieder eine für das Forum typische übertreibung.
    Der Junge ist ja inzwischen schon fast 12 und die Wahrscheinlichkeit damit recht hoch, dass es sich eben nicht bis zur Pubertät erledigt. Bei Säuglingen sieht das ja wohl noch ganz anders aus.

    aber kann der jetzt in der Verfahrenen Situation noch freiwillig entscheiden? Kinder lieben ihre Eltern...aber für wen soll er sich in der Situation entscheiden...ich glaube nicht, dass er momentan für sich und seinen Körper entscheiden kann..

    Das kann er jetzt wohl nicht mehr so leicht, weshalb er auch nicht mehr redet. Darum sage ich ja jetzt zum gefühlt 1000sten mal, beide Eltern müssen aufhören mit dem Mist, sich mit dem Jungen zusammensetzen und seine Meinung anhören. Er hat eine, garantiert. Nur traut er sich ja nichts mehr zu sagen, weil jeder ihn nach einer Seite zieht und das kann man ja ändern. Den Ehekrieg bitte nicht weiter auf dem Rücken des Kindes ausführen und dann kann der Junge auch entscheiden.


    ja, sie mag "hochgradig" sein...aber sie ist auch (sogar laut Gutachten Pro-Beschneidung) absolut beschwerdefrei, aber das ist KEINE med. Indikation zu einer Beschneidung...

    Ich habe ja auch nirgendwo gesagt, dass man ihn beschneiden sollte. Ich sage ja nur, dass man ihn auch endlich anhören sollte und er die Entsdcheidung über seinen Körper haben soll.


    dieser Zoff ist eine Traumatisierung für den Jungen...aber jede psychische Traumatisierung kann man aufarbeiten, es besteht sogar die Chance stärker und ohne bleibende Beeinträchtigungen daraus herauszugehen...aber die möglichen körperlichen Einschränkungen durch Beschneidung, mit denen muss jeder einzelne seinen Weg finden...Heilung gibt es da keine..

    Das ist eine Traumatisierung und es geht schon Jahre so. Aufarbeiten kann man viel, aber dazu muss erstmal das geklärt sein, was der Auslöser ist. Das geht ja aber munter weiter, so kann man nicht aufarbeiten.
    Ob es zu einer körperlichen Einschränkung kommen wird, weiß ja niemand. Aber was wenn die Phimose sich nicht von selbst erledigt, wie Rolf es sich wünscht? Was wenn der Junge in der Pubertät einen Leidensdruck entwickelt und sich dann für eine Beschneidung entscheidet? Dann wird er seinem Vater sicher nicht dankbar sein, dass er es vorher verhindert hat. Darum soll der Junge jetzt entscheiden dürfen. Man kann ihm das erklären, dass er warten kann und es sich vielleicht erledigt, oder er eben später operiert werden muss. Das versteht man mit 12 Jahren ohne Probleme. Ich sehe nicht wieso hier solche Probleme gemacht werden, wo eigentlich keine sind.


    Aber du kannst sie voraussehen? Kann/darf man durch die eigenen Erfahrungen auf das erleben von anderen schließen? (ich wurde als Kind auch geschlagen, hat mir auch nicht geschadet...?)

    Ich habe nach fast 20 Jahren immer noch Schmerzen...also muss das auch jeder andere Beschnittene haben?

    Nein, dass kann ich natürlich nicht. Das ist bei jedem anders. Ich habe nur ein Beispiel dafür gemacht, dass man nicht zwangläuft wochenlange Schmerzen haben muss und keine Hosen mehr tragen kann. Natürlich kann das bei anderen ganz anders aussehen. Aber es so hinzustellen, als würde dies zwangsläufig eintreten, ist falsch.
    Man darf nicht von den eigenen Erfahrungen auf andere schließen. Das habe ich hier auch schon geschrieben. Das tun aber sehr viele hier, was ich nicht verstehen kann.
    Ich weiß, bei dir ist sehr viel schiefgelaufen und ich kann deinen Unmut verstehen. Ich habe nie Probleme gehabt und bin darüber auch froh. Das ist leider nicht immer so. Aber gerade du, obwohl du so ziemlich die schlimmsten Erfahrungen hier im Forum vorzuweisen hast, schreibst sehr vernünftige Beiträge, im Gegensatz zu vielen anderen, die sehr oft maßlos übertreiben und mit Unsinn glänzen. Dafür hast du ein Kompliment verdient.

    Wenn man sich jedes Körperteil abschneiden würde wenn es Schmerzen bereitet hätten die Chirurgen aber gut zu tun.
    Ich hab mich vor einigen Jahren langgelegt und bin mit dem Ellenbogen so aufgekommen das ich ihn mehrere Tage praktisch nicht bewegen konnte. Ich hatte noch nie im Leben solche Schmerzen. Und ich hab schon beim Sport Bälle an die Hoden bekommen.
    Es hat mehrere Monate gedauert bis ich meinen Arm wieder belasten konnte

    Was hat dieser Unsinn nun wieder mit dem Thema zu tun? Das ist eine vorübergehende Verletzung und nichts was lebenslang Schmerzen bereitet.
    Ich kenne jemand, der hat es mit seiner Frau übertrieben und dabei ist die Vorhaut eingerissen. Das war auch sehr sehr schmerzhaft und es wurde wieder vernäht. Darum lässt man sich auch nicht die Vorhaut entfernen. Aber wenn man lebenslange Probleme hätte, mit Leidensdruck, dann sollte man drüber nachdenken. Ich habe mir auch vor Jahren die Wurzel vom Zehnagel entfernen lassen, weil er ständig entzündet war. Problem gelöst. Muss ich darum jetzt ein Leben lang jammern? Sicher nicht!


    Rolfs Sohn hat keine Schmerzen. Es liegt keine Vernarbung vor. Warum also Chirurgisch eingreifen?

    Muss man ja nicht. Ich sage ja nur, der Junge muss dazu befragt werden und seine Meinung akzeptiert werden.
    Warum darum einen jahrelangen Streit auf dem Rücken des Kindes austragen?
    Warum den Jungen zu Ärzten und Gutachtern schleppen und denen jedesmal den Penis vorführen. Glaubst du ernsthaft, dass dies dem Jungen hilft? Einfach fragen und seine Entscheidung anhören und respektieren, dass würde ihm helfen und er würde sich vielleicht auch ein bisschen verstanden fühlen, was seit Jahren schon nicht mehr so ist. Hier wird ein Kind missbraucht, um einen Machtkampf der Eltern auszutragen.


    Ich finde Du solltest alles lesen, dann kannst Du die Entwicklung nachvollziehen. Bruchstücke reichen nicht, dafür ist das viel zu komplex. Rolf erklärt viel und es entwickelt sich mal so dann anders.

    Ich habe den größten Teil gelesen und den Rest überflogen. Aber fakt ist doch wirklich, dass niemand den Jungen nach seiner Meinung fragt. Es wird sogar behauptet, dass er keine Meinung hat. Das kann eigentlich überhaupt nicht sein. Der Junge kann maximal nicht in der Lage sein, sich eine Meinung zu bilden, weil sich auch keiner die Mühe gemacht hat, ihn entsprechend aufzuklären worum es überhaupt geht. Daher entwickelte sich bei mir mal der Eindruck, dass der Junge in seiner Entwicklung eingeschränkt sein muss, denn ein normaler fast 12 Jähriger, kann da durchaus mitreden und entscheiden. Also warum weiterhin das Kind übergehen und einen Kampf auf seinem Rücken austragen?
    Das ganze Machtspiel wird hier von einigen Usern noch unterstützt, was ich ebenfalls nicht verstehen kann.
    Wäre es andersrum und beide Eltern wollten eine Beschneidung, nur der fast 12 jährige Junge nicht, wäre doch gerade in diesem Forum das Geschrei groß, dass der Junge selbst entscheiden können muss und man ihn nicht zwingen darf. Warum ist das hier in diesem Fall nicht so?

    Was heißt hochgradige Phimose?

    Das musst du einen Arzt fragen. Das ist aber offenbar die Diagnose in diesem Fall, schrieb Rolf ja selbst am Anfang seiner Beiträge.


    Ich würde jedem Mann davor abraten

    Also wenn man Probleme hat und Schmerzen, dann soll man die voll auskosten und nicht operieren? Mit den 20.000 oft zitierten Nervenenden, lassen sich die Schmerzen ja auch erst so richtig toll erleben (Ironie)


    Also wieso soll Rolf seinen Sohn nicht davor warnen

    Es geht doch hier nicht um eine Warnung. Es ist der Ehekrach als Neuauflage und das Kind darf es ausbaden, muss Ärzten und Gutachtern den Penis zeigen, wird vorgeführt und Mama und Papa zoffen sich wegen ihm seit Jahren. Was ist daran eine Warnung? Das ist ein Zerstören der Kindheit.
    Wichtiger wäre doch, dass der Junge hier mitreden kann. Er ist ja fast 12 Jahre alt und weiß selbst was er möchte und dies muss akzeptiert werden. Ein Trauma verhindern funktioniert nicht, wenn man sich immer über den Willen des Kindes stellt und über seinen Körper entscheidet. Ebenfalls funktioniert es nicht, wenn man seine Ängste und Erfahrungen auf das Kind überträgt.
    Es ist doch total einfach. Der Junge muss es selbst entscheiden dürfen, dann gibt es kein Trauma, keine Belastung, er wird am besten damit leben können, weil er entscheiden konnte. Alles Aufgezwungene löst die genannten Probleme aus, nichts was man freiwillig entschieden hat.

    Ps: Rolf schreibt hier, der Junge hätte keine Meinung. Das ist sicher falsch. Der Junge hat garantiert eine Meinung, nur offenbar haben sich beide Eltern nie die Mühe gemacht, den Jungen danach zu fragen, glauben aber beide, in seinem Sinne handeln zu können. Damit verhindert man keine Belastung, die stellt man genau so her. Da muss man sich auch nicht wundern, wenn der Junge nicht mehr drüber reden will. Man zofft und trägt es auf seinem Rücken aus, aber niemand fragt was er will. Warum sollte er da auch noch reden. Er will garantiert nur endlich Ruhe haben.

    @Saimaa Den Beitrag kommentiere ich nicht, da er an Unsinn nicht zu überbieten ist. Eins sei dazu nur gesagt, es handelt sich hier nicht um eine rituelle Beschneidung sondern um eine hochgradige Phimose und damit medizinisch indiziert. Auch wird hier kein Druck ausgeübt, der Junge wollte es selbst, wird nur vom Vater daran gehindert.

    @Rolf Ich habe nicht den ganzen Text hier von Anfang an gelesen, nur einige Bruchstücke. Es wurde aber irgendwo von dir selbst geschrieben, dass der Junge mit einer Operation einverstanden ist und auch von seinem Bruder bestärkt wird. Jetzt sagst du hier, dass es nicht so wäre und er froh ist, dass du es verhindern willst. Irgendwas stimmt hier nicht.
    Es gibt natürlich Männer, die traumatisiert sind, weil sie als Kleinkind operiert wurden. Aber dein Sohn ist inzwischen kein Kleinkind mehr und kann diese Entscheidung jetzt selbst treffen. Egal wie sie aussehen mag. Wenn er keine Operation möchte, kann er das auch sagen und es muss akzeptiert werden. Seine Mutter wird ihn ja wohl nicht dazu zwingen, wenn er dagegen ist. Du versuchst doch hier auch ständig, dem Jungen einzureden, dass er dagegen sein soll. Jetzt kaufst du ein Buch dafür. Du akzeptierst offenbar nicht seine Entscheidung, willst ihn aber zu deiner Entscheidung drängen. Gleichzeitig behauptest du hier, dass die Mutter die Böse ist, die ihn zu etwas drängt. Das sieht für mich nicht wirklich so aus. Deine negativen Erfahrungen in allen Ehren, aber die darfst und kannst du nicht eins zu eins auf deinen Sohn übertragen.
    Wie gesagt, dein Sohn ist kein kleinkind mehr. Er kann und muss selbst entscheiden und er weiß ja selbst am besten, ob er damit ein Problem hat oder nicht. Du kennst einen der einen Selbstmordversuch wegen einer Beschneidung gemacht hat, sagst aber selbst, dass nur er selbst den Zusammenhang sieht. Das lässt schon stark daran zweifeln, ob dies auch der wahre Grund ist. Aber das ist ein anderes Thema. Aber selbst wenn es der Grund gewesen sein sollte, so war es sicher nicht deshalb, weil er mit 12 Jahre selbstständig in eine Beschneidung wegen hochgradiger Phimose eingewilligt hat. Ist also für deinen Sohn völlig uninteressant, ebenso wie die Geschichten von den traumatisierten Männern, die wegen angeblicher Phimose beschnitten wurden. Dein Sohn ist alt genug und weiß ob es nötig ist oder nicht. Das weiß sogar nur er, bzw. kann nur er entscheiden. Darum würde ich an der Stelle von euch ( Dir und deiner Frau) einfach endlich mal den Sohn entscheiden lassen und seine Entscheidung akzeptieren, egal wie sie aussehen mag. Was ist daran denn so schwer. Offenbar ist der Junge ja nicht entwicklungsverzögert, zumindest hast du mal nicht gesagt, dass es so ist.
    Das dein Sohn leidet, war nicht auf die Phimose bezogen, sondern darauf, dass ihr euch wegen ihm seit Jahren streitet und er darum nicht mehr darüber reden will. Er wird mehreren Ärzten und Gutachtern vorgestellt usw.
    Du glaubst die Vorteile mit Vorhaut überwiegen den ewigen Streit um ihn? Das bezweifle ich nicht nur, dass kann auch nur dann funktionieren, wenn er später nicht beschnitten werden muss.
    An das Kind kommt vermutlich niemand mehr so richtig ran, weil es sich verschließt. Eine Schutzreaktion, wie ich es bereits sagte. Ihr streitet euch, jeder will seine Meinung durchdrücken, niemand fragt wie das arme Kind die Sache sieht und jeder will über seinen Kopf hinweg eine Entscheidung.
    2017 hatte er keine Meinung? Hat er die heute auch nicht? Wieso schriebst du hier, dass er es will und von seinem Bruder bestärkt wird, wenn er keine Meinung hat?
    Das mit der Ironie war nur auf die ewige Dankbarkeit bezogen. Denn wenn er später dann in der Pubertät beschnitten werden muss, wird es für ihn noch viel schlimmer werden als wenn es jetzt wäre. Aber das soll er selbst entscheiden dürfen und nicht irgendwer von den Eltern. Das ist alles was mich daran stört. Der Junge wird übergangen und es wird hier noch gefeiert und unterstützt.
    Was deine Befürchtungen für das Leiden des Kindes nach der OP betrifft, dass kannst du nicht vorhersehen. Ich wurde selbst beschnitten und kann dir aus meiner Erfahrung sagen, ich hatte absolut kein Problem mit Schmerzen. Ich hätte vorher gerne etwas mehr Aufklärung gehabt und nicht so als "Überraschung, du bist jetzt beschnitten und wir haben dir vorher nicht gesagt was gemacht wird".
    Aber Schmerzen das ich keine Unterhose tragen konnte, oder mehrere Tage gelitten hätte, ganz ehrlich, das war nicht so. Ich war außer am OP Tag, immer schmerzfrei und konnte auch immer Unterhosen tragen. Von welchen Nachteilen sprichst du? Wieso mit der Partnerin?
    Wie gesagt, wenn die Phimose noch in 1-2 Jahren besteht, beginnt für ihn ein Leidensdruck und er wird sich während der Pubertät operieren lassen müssen. Dann denkt er sich auch, hätte das damals nicht gemacht werden können. Darauf war das mit der Ironie bezogen, dass er dir dann dankbar wäre, dass du es verhindert hast. Aber das ist auch kein Problem, das kann man mit Unterstützung hinbekommen und auch dann noch machen, wenn es nötig wäre. Habt ihr denn wenigstens eine Salbe ausprobiert, ob man es dehnen kann? Du warst ja gegen Kortison, warum auch immer. Ich würde das auf jeden Fall jetzt probieren.
    Aber zum Schluss noch einmal, lasst den Jungen eine Entscheidung treffen und akzeptiert sie, egal wie sie aussehen mag. Das ist das Beste was ihr machen könnt. Wenn sich der Streit noch 2 Jahre so hinzieht, ist seine ganze Kindheit verloren.
    Ps: Der Junge leidet am wenigsten, wenn er die Entscheidung selbst getroffen hat, egal ob er dann in der Pubertät operiert werden muss, oder sofort. Er wird auch unter einer Beschneidung nicht leiden, wenn er sich selbst dafür entscheiden kann. Er leidet ja nur, weil ihr ihm eine Meinung aufdrängen wollt und darum redet er nicht mehr und verschließt sich. Das ist ein Warnsignal, ihr müsst damit aufhören.