"kam die freigelegte Eichel an meine Enge Boxershort / Jeans. Was auch wiederum zu schönen Schmerzen führte."
Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass die Eichel sehr empfindlich war. Jetzt ist die OP schon mehrere Jahre her und ich kann mit dem Finger gegen die Eichel schnipsen und spüre leider so gut wie nichts mehr.
Beiträge von flyguy
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Auszüge:
- Last month, Dr Paul Turek espoused the benefits of circumcision
- He claimed it reduces the risk of HIV and STD infection, but Peter Lloyd, author of Stand by Your Manhood, slams the advice as preposterous
- Like an eyelid, he says the foreskin has many functions - and its removal causes the head of the penis to harden and desensitise, like a callus
- He also calls out feminist double-standards on the issue, claiming the frequent violation of boys is 'systematically ignored'
- But health experts argue the procedure reduces the prevents the spread of viral STDs, including HIV, Herpes and HPV - and also penile cancer
Read more: http://www.dailymail.co.uk/health/article…l#ixzz41kSvn1mb
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Most people would consider the bodies of men and women equally valuable.But, when it comes to circumcision, that clearly isn’t true - which is odd considering the procedure removes functional tissue, causes extreme pain, permanently disfigures and forever damages sexual response, regardless of gender.
Oh, and in most cultures where female circumcision is routinely performed, the male equivalent is also done with equally dirty, blunt apparatus.
Meaning it's less a competition of suffering and more a universal issue of genital integrity.So, you can imagine my disdain when Dr Paul Turek, a private doctor from California, recently claimed that clamping a boy’s foreskin and cutting it off with a scalpel is meritorious (although, with a lucrative clinic that charges handsome fees, he would say that…)
Fortunately, as someone with 30 years experience of having a penis, I’m more than qualified to explain why it’s not OK to modify a person's body without consent.Read more: http://www.dailymail.co.uk/health/article…l#ixzz41kTN4TVb
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On top of that there’s the tissue-harvesting industry, where a number of companies make a profit on neonatal foreskin. The tissue, after amputation, is sold to biotech companies and it’s used for skin grafts, burn victims, diabetic patients, scientific research and anti-wrinkle cream.
‘It’s a huge multi-million-dollar industry, so there’s a lot of financial incentive to keep the circumcision train rolling,’ adds Jonathan Conte.
‘There are many people who are making a lot of money when it happens, who would make no money if it didn’t. Forget human rights, it’s all about the mighty dollar.’Read more: http://www.dailymail.co.uk/health/article…l#ixzz41kUG1IqP
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Jetzt auch im Tagesspiegel von Adelheid Müller-Lissner:
http://www.tagesspiegel.de/wissen/debatte…n/13006444.html
Edit: wurde schon hier geposted
https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thre…47465#post47465 -
Interview mit der Autorin:
Du zitierst Rabbiner, Imame und natürlich die Johannisbischöfe, die in TV-Talkshows sitzen und sagen, "... ja, das machen wir schon seit Jahrhunderten so und dabei bleibt es". Auf welches Thema gehst du da ein?Es geht ja in dem ganzen Buch immer wieder um Macht und Ohnmacht und ihre verschiedenen Ausprägungen. In diesem Fall geht es um die Ohnmacht liberaler und aufgeklärter Gesellschaften gegenüber großen Religionen, die einfach wissen, dass sie das Recht beugen können, und die sich deswegen auf Machtproben einlassen: Religion gegen Menschenrechte, Religion gegen humanitäre Auffassungen,...
Wenn also eine Gesellschaft sagt: "Beschneidung von kleinen Jungs, das geht nicht. Wir wollen nicht, dass Kinder verletzt werden, nur damit eine Gottheit damit irgendwie beschwichtigt wird, oder dass Tierquälerei
erlaubt ist", dann könnten ihnen die Religionsvertreter ja auch entgegenkommen und sagen: "Stimmt eigentlich, das ist keine schöne Sache, vielleicht sollten wir mal an eine Reform denken."Stattdessen loten sie die Grenzen aus: Wie weit lässt sich der Rechtsstaat strapazieren? Wenn es nur eine hinreichend große Zahl von Religionsanhängern gibt, die auf die Rechtsbeugung bestehen, ist es praktisch unmöglich ein Recht durchzusetzen. Zumal gerade streng religiöse Menschen häufig konservativ und gesellschaftlich gut eingegliedert sind – die machen brav, was sie sollen, solche Bürger möchte man ja eigentlich haben – und die würde man sonst auf einen Schlag kriminalisieren.
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Auszug:
Ein Denkverbot sollte es nicht geben. Man sollte die Argumente prüfen. Schließlichmachen die US-Gynäkologen ihren Vorschlag, umSchlimmeres zu verhüten. Weder befürworten sie dieGenitalverstümmelung, noch sehen sie in den Minimaleingriffen die beste Lösung. Nur als Notlösung sollten "westliche"Ärztinnen und Ärzte ihrer Meinung nach in Betracht ziehen, auf Wunsch derEltern Mädchen symbolisch an den Genitalien zu beschneiden.
Sie mahnen zudem eine differenziertere Sprache an: Ein kleiner "nick", ein Schnitt in die Vorhaut der Klitoris, sei keine Genitalverstümmelung. Mit diesem Wunsch nach einer Sprache, die die Würde der Betroffenen wahrt, stehen die Autoren nicht allein: Die in Eritrea geborene, heute in der Schweiz tätige Ärztin Fana Asefaw verficht in ihrer Dissertation dasselbe Anliegen – und spricht lieber neutral von "Cutting", Beschneidung. Das rückt die Eingriffe rein sprachlich in die Nähe derjenigen, die aus religiösen und kulturellen Gründen bei kleinen Jungen ausgeführt werden.
Darüber, ob es gut ist, die männliche Beschneidung zu erlauben beziehungsweise von Ärzten ausführen zu lassen, gab es allerdings in Deutschland vor drei Jahren eine erregte Debatte. Sie ist zwar in den Hintergrund getreten, erledigt hat sie sich nicht. Das Argument der"Geschlechter-Gerechtigkeit" steht also auf wackligen Füßen. Bei Mädchen, sohört man von Medizinern, wären solche Eingriffe zudem diffiziler. Dass zunehmend erwachsene Frauen aus "ästhetischen" Gründen chirurgische Korrekturenin der Intimzone vornehmen lassen, ist ebenfalls kein Argument: Sie können das, im Unterschied zu minderjährigen Mädchen, selbst entscheiden.
Kann kommentiert werden.
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Fachbereich: WD 9: Gesundheit, Familie, Senioren Frauen und Jugend
Wieso kommt mir das nochmal bekannt vor? Achja...als Partner für Zwangsverstümmelungs-Propaganda.
https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thre…47294#post47294
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"There is a risk of injury every time a child is circumcised"
Oh really? Implying that circumcision alone doesn't leave the child with an injury? -
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Woher kommen dann die lebenden Zellen? Würdest du wirklich eine aus US-Babyvorhäuten gedruckte Vorhaut haben? Ja, steht da nicht dabei, steht da aber definitiv im Raum.
Foregen benutzt nur Vorhäute von Erwachsenen (für die Experimente). Das soll eigentlich mit den eigenen Zellen klappen (soweit ich das richtig verstanden habe).
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Das ist tatsächlich für nicht wenige vorhautberaubte Jungen ein Problem.
Da wird dann z.T. in der Not zu ungeigneten, schädlichen Gleitmitteln gegriffen (z.B. Shampoo).Kann ich nur bestätigen. Aber ich sei ja nur irgendein anoymer angeblich Betroffener. Es kann einfach nicht sein, dass wenn so viel Haut entfernt die Masturbation erschwert wird. Nein, nein und nochmals nein. Es kann auch nicht sein, dass die Eichel unempfindlicher wird und man sie nicht mehr mit der Vorhaut stimulieren kann, wenn man beschnitten ist. Gibts alles nicht.
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*Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Hatte das falsch übernommen. -
Amüsant:
Zu den wichtigen Aufgaben unserer Tätigkeit gehören:
[...]- uns insbesondere für das Thema „Kinder- und Menschenrechte“ einzusetzen.
Auch interessant: Diese Verstümmelungspropaganda scheint staatliche Partner zu haben.
u.a.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
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Ein anderer User fasste die anscheinend massenhaft vorhandenen Ängste vieler Männer in einem Tweet zusammen: „Wie soll ich denn onanieren, wenn die Vorhaut weg ist?“ – und zeigte damit en passant, dass nicht jeder wirklich zur Gänze verstanden hatte, dass es bei der Beschneidungsdebatte mitnichten darum ging, künftig alle Männer zwangsweise zu beschneiden.
Und trotzdem ist es jetzt mit 1631d allen Eltern erlaubt ihr männliches Kind zwangsweise beschneiden zu lassen.
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Was man auf dieser ejka u.a. zu uns Beschneidungsgegnern liest..
Alles anzeigenWER STECKT DAHINTER? DIE BESCHNEIDUNGSGEGNER-SZENE
In einschlägigen Internetforen und Facebook-Gruppen hatten verschiedene Gruppen schon seit Jahren Argumente gegen die so genannte „Knabenbeschneidung“ gesammelt und sich dabei auch mit ähnlichen Gruppen in den USA vernetzt. Diese gehören in aller Regel zur Verschwörungstheoretiker-Szene, die meistens antisemitisch ausgerichtet ist und sehr lange von der Öffentlichkeit unbeobachtet vor sich hin werkeln konnte. Gearbeitet wurde und wird in diesen Kreisen mit allem, was man heute von Pegida und ähnlichen Gruppen kennt: Halbwahrheiten, gefälschten Bildern, aus dem Zusammenhang gerissenen oder bewusst falsch übersetzten Zeitungsartikeln und anonymen Aussagen angeblich Betroffener. Das beabsichtigte Ziel, Ängste, Zweifel und Hass schüren, wurde im Rahmen der Beschneidungsdebatte erreicht.Dass die Gegner der Zirkumzision 2012 mit ihrer Propaganda nicht nur weitgehend unwidersprochen durchkamen, sondern auch in gutbürgerlichen Kreisen Gehör fanden, wirkt aus heutiger Sicht erstaunlich. Um zu verstehen, warum dies so war, muss man sich vergegenwärtigen, dass drei Jahre in einer Gesellschaft, die sich erst langsam mit den bösartigen Auswüchsen des Internets auseinanderzusetzen beginnt, eine sehr lange Zeit sind.
Im Jahr 2012 wurden Hetze und das Verbreiten von glatten Lügen und als Fakten verkauften Halbwahrheiten von der breiten Masse als nicht weiter bedrohliches, auf einige Nazi-Seiten beschränktes Problem angesehen. Verschwörungstheoretiker galten als weitgehend harmlose Spinner – dass ihre Propaganda unter anderem darauf ausgerichtet war, die in diesen Kreisen gern als authentisches Dokument verbreiteten Protokolle der Weisen von Zion nachträglich als echte Dokumente zu legitimieren, wurde allgemein noch nicht durchschaut. Dass der gefeierte Held Julian Assange ein Judenhasser war, der sich zudem mit ausgewiesenen Antisemiten umgab, und die von Wikileaks veröffentlichten Dokumente immer auch ganz eindeutig das Ziel hatten, Israel und den USA zu schaden, wurde ebenfalls erst sehr viel später durch Massenmedien thematisiert, obwohl die entsprechenden Fakten schon sehr früh bekannt waren.
Die Gegenseite bestand allerdings nicht nur aus wirren Verschwörungstheoretikern, die heute im Internet eher Gefahr laufen, ausgelacht zu werden. Unterstützung erhielten die Beschneidungsgegner von einer Gruppe, die in der Wahl ihrer Mittel nicht eben zimperlich ist: „Maskulisten“ – Männerrechtler. (Auch Holm Putzke ist in der Nähe dieser Bewegung zu verorten.) Nachdem in Europa und Nordamerika die weibliche Genitalverstümmelung zum Thema geworden war, sah man endlich die Chance gekommen, die angebliche Ungleichbehandlung von XY-Chromosomenträgern zu beweisen. Maskulisten argumentierten daraufhin damit, dass es ein Skandal sei, die männliche Beschneidung nicht gleichfalls juristisch zu ahnden.
Der Begriff war „männliche Genitalverstümmelung“ zuerst in den USA aufgekommen, wo viele Einwände gegen die Gleichsetzung der Knabenbeschneidung mit Genitalverstümmelung bei Mädchen mit erstaunlichen Horrorgeschichten gekontert wurden. Diese angeblich authentischen Leidensgeschichten beschnittener Männer wurden auch in den deutschen Internetforen verbreitetet, in denen der Verlauf der Beschneidungsdebatte maßgeblich mitgesteuert wurde. Dass niemand die übertriebenen und zum Teil klar erfundenen Geschichten anzweifelte, hatte wohl gleich zwei Gründe: Zum einen wollten die meisten Leser den Schilderungen wohl gern glauben; und zum anderen bestätigten sie prima die eigenen Vorurteile gegen Juden und Muslime.
Juden hatten einer solch zielgerichteten Kampagne zunächst kaum etwas entgegenzusetzen, zumal die Beschneidungsgegner mit Methoden arbeiteten, die den meist bürgerlichen und nicht unbedingt internetaffinen Pro-Beschneidungs-Aktivisten völlig unbekannt waren. Selbst zu geschlossenen Facebook-Gruppen, in denen z.B. Juden und Muslime die Lage diskutierten, versuchten sie sich regelmäßig und oft erfolgreich Zugang zu verschaffen. Damit, dass plötzlich auf den Seiten der Beschneidungsgegner Screenshots von Threads dieser Gruppen kursierten, Namen und persönliche Details der Mitglieder veröffentlicht wurden und Drohungen ausgesprochen wurden, waren die meist jüdischen Administratoren absolut überfordert. Ihnen beizubringen, wie man beispielweise Zweitaccounts erkennt und wie Google dabei helfen kann, Neuanmeldungen zu überprüfen, brauchte eine Menge Zeit.
Immerhin hat seit 2012 eine gewisse Sensibilisierung für die Methoden, mit denen online eine solche Kampagne geführt wird, stattgefunden: Selbst in den Gruppen, in denen sächsische Rassisten ihren Widerstand gegen in ihrem Ort geplante Asylbewerberheime organisieren, verlangen die Mitglieder zunehmend nach Beweisen und Quellen für die dort gern verbreiteten Lügenmeldungen über von Flüchtlingen vergewaltigte Kinder und ermordete Frauen. Nicht zuletzt liegt es daran, dass es mit Zuerst Denken – Dann Klicken eine eigene Webseite gibt, die die Bilderfälschungen und vorgetäuschten Nachrichten sammelt und auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht. Auch die Polizei ist dazu übergegangen, Hetzbeiträge in Pressemeldungen zu entlarven und vor ihrer Verbreitung zu warnen.
Dass der Fall des muslimischen Jungen, der von einem muslimischen Arzt beschnitten worden war und etwas später aufgrund von Komplikationen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, auch für Juden dazu führte, Grundlagen ihrer Religion vor einem regelrechten Internetmob verteidigen zu müssen, war zunächst auch nicht abzusehen gewesen. Denn kaum jemand hatte bemerkt, dass Beschneidungsgegner auf diesen Tag X glänzend vorbereitet waren und sich umgehend daran machten, die öffentliche Meinung mit plakativen Sprüchen und Beispielen für sich einzunehmen.
[...]Dass die Kölner Oberstaatsanwältin, die den Fall des Vierjährigen vor Gericht brachte, in ihrer Klageschrift laut Tagesspiegel „im Wechsel Putzke und dessen Lehrer Herzberg“ als Beleg für die Unrechtmäßigkeit der Beschneidung zitierte, war kein Zufall; ebenso wenig die Tatsache, dass der Jurist kurz nach seinem medialem Vorstoß von der religionsfeindlichen und nach einem ausgewiesenen Antisemiten benannten Giordano Bruno-Stiftung als polizeiwissenschaftlicher Beirat ernannt wurde.UNLAUTERE DISKUSSIONSTAKTIKEN
Das Arsenal an unlauteren Diskussionstaktiken, dass die Beschneidungsgegner neben den vermeintlichen Erfahrungsberichten einsetzten, ist recht typisch für die Diskussionsführung von verschwörungstheoretischen und/oder antisemitischen Internethetzern:
- gefälschte Berechnungen (in diesem Fall solche, in denen der entfernte kleine Vorhaut-Schnipsel fast zu einem eigenen Organ hochgerechnet wurde)
- haltlose Behauptungen
- Verweise auf unseriöse Quellen
- aus dem Zusammenhang gerissene, falsch übersetzte englischsprachige Zitate
- Strohmannargumente: Übertreibung der gegnerischen Position, um sie ins Absurde zu ziehen und leichter widerlegen zu können
- Zitier-Pingpong: Zitierung befreundeter Aktivisten-Webpages, die es Lesern sehr erschweren, nach der wirklichen Quelle für Behauptungen zu suchen
- Unterstellung eines unlauteren Motivs für die Gegenposition (in diesem Fall Klage über geldgierige Mediziner, die mit Beschneidungen reich werden)
Die Beschneidungsdebatte ist vorbei. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Gegner der Zirkumzision aufgegeben haben – sie sind weiter in ihren Foren aktiv, schreiben Blogs und Leserbriefe und arbeiten weiter an internationaler Vernetzung. Und sie werden bei der nächsten passenden Gelegenheit wieder aktiv werden und sich als mindestens genauso gut vorbereitet erweisen wie im Sommer 2012.
In ihrem Gefolge werden dann auch wieder Antisemiten die öffentliche Diskussion zu bestimmen versuchen. Deren Ziel ist klar: Juden die Ausübung ihrer Religion unmöglich zu machen und dadurch zu erreichen, dass sie Deutschland verlassen. Deswegen werden sie sich nicht nur auf eine etwaige neue Beschneidungsdebatte stürzen. Es ist durchaus denkbar, dass auch das Schächten beziehungsweise der Verkauf von koscherem Fleisch jederzeit zu einem großen Thema werden könnte. Unter dem Deckmäntelchen vermeintlicher Tierliebe hatten Nazis in den vergangenen Jahren immer wieder vergeblich versucht, gegen das Schächten zu agitieren. Bislang erfolglos – in Zeiten von Social Media könnte allerdings ein vergleichsweiser nichtiger Anlass reichen, um eine große öffentliche Diskussion anzustoßen. Und ein Blick in die einschlägigen Foren reicht aus, um festzustellen, dass dann wieder sehr gut vorbereitete Gruppen aktiv werden würden.
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Ist "Blick am Abend" die Bildzeitung der Schweiz? Diese Kommentare...
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Maghreb...1631d bezieht sich nicht nur auf die religiöse Beschneidung.
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In den so genannten "Fact" sheets lässt sich natürlich nichts über Circumcision/MGM finden. Typisch. Immer schön unter den Teppich kehren.
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Auch in Deutschland sind Mädchen dem Risiko ausgesetzt, heimlich hierzulande oder im Ausland an ihren Genitalien verstümmelt zu werden. So wird der Kampf gegen Genitalverstümmelung nach Ansicht von Experten auch in hierzulande immer wichtiger. Es sei davon auszugehen, dass vor dem Hintergrund des anhaltenden Flüchtlingszuzugs die Zahl der betroffenen Frauen und Mädchen zunehme, sagte Brandenburgs Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe (Partei Die Linke) zum Internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung am Samstag. «Es muss nun darum gehen, diesen Frauen medizinische und psychologische Hilfe zu geben und Präventionsarbeit zu leisten.» Weder Religion, noch Bräuche oder Traditionen rechtfertigten es, Mädchen und Frauen derart massiv in ihren Menschenrechten zu verletzen. Es brauche mehr Aufklärung, Transparenz und vor allem Schutz für Mädchen und Frauen.Auch die Bundestagsfraktion der Grünen meldet sich mit einer Erklärung «Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung» zu Wort. Die beiden Grünen-Sprecherinnen Ulle Schauws (Frauenpolitik) und Kordula Schulz-Asche (Gesundheit und Prävention) fordern: «Auch in Deutschland müssen langfristig finanzierte Angebote geschaffen werden, um den Betroffenen eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung zu ermöglichen.» Außerdem rufen sie die Bundesregierung dazu auf, sich international verstärkt für verbindliche Vereinbarungen zum Schutz von Mädchen und Frauen vor Genitalverstümmelung einzusetzen.
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