Hallo Josc,
ich bin froh, daß Deine angeführten Untersuchungen keine Verbindung zwischen HIV und Beschneidung anzeigen.
Mir waren heute nämlich Zweifel gekommen.
Ich fuhr im Auto und hörte Radio. DLF aus Forschung und Technik ab 16.30. Ein Beitrag zum Thema HIV dem ich aufmerksam zuhörte bis es mir dann die Schuhe auszog als einer meinte:
"Männer können sich zum Schutz vor einer Ansteckung mit HIV beschneiden lassen. Große Studien haben gezeigt: Die operative Entfernung der Vorhaut senkt das Ansteckungsrisiko immerhin um etwa 60 Prozent. Es schützt insbesondere Männer, die Sex mit Frauen haben. Wie groß die Schutzwirkung für homosexuelle Männer ist, ist noch unklar."Die Beschneidung ist eine bemerkenswerte Maßnahme. Es ist ein einmaliger Eingriff - der Nutzen aber besteht fort für den Rest des Lebens. Meiner Meinung nach sollte sehr viel aggressiver für die Beschneidung geworben werden, zumindest in den Ländern der Welt, in denen HIV vor allem auf heterosexuellem Wege übertragen wird."
Hier der Link zum Manuskript. Die Nachhörfunktion wurde leider ausgestellt.:
http://www.deutschlandfunk.de/aids-forschung…ticle_id=292284
Ich denke ich werd mich mal bei DLF beschweren über soviel Propaganda in der "Wissenschaftssendung".
Dieses Fazit, daß das die Verstümmlung ein Schutz sei, hat meinen Beschneider sicher auch motiviert mich zur Beschneidung zu verleiten. Vielleicht kann ja ein "Kompetenter Mensch den Leuten vom DLF mal was erzählen.
für den DLF
Ciao